Dobermann und kleines Kind ? :: Was sonst nirgends passt

Dobermann und kleines Kind ?

von Peter(YCH) am 04. Oktober 1999 17:53

Hallo,

meine Frau und ich interessieren uns seit ca. 6 Jahren für Dobermänner.Wir haben Bücher gelesen und waren auf "x" Ausstellungen.
Eigentlich sind wir uns sicher, daß wir einen Dobi wollen, doch wenn wir das vor Freunden, die auch Hunde ( keine Dobis) haben, äußern,bekommen wir immer zu hören, daß das mit unserer kleinen Tochter ( 2 Jahre ) zu gefährlich wäre; er könne ja doch mal zubeißen, und der Ruf der Dobis als Familienhund wäre auch nicht so toll. Ich denke aber, daß es Erziehungssache ist, und wenn wir uns einen Welpen holen kennt er doch das Leben gar nicht anders als in der Familie mit Kind.
Allerdings kommt noch dazu, daß es unser erster Hund wäre, aber wir wollen mit dem Hund "arbeiten" Prüfungen machen etc. und ihn auch mit in den Urlaub nehmen ( wir fahren in die Berge und wandern viel ).
Sind wir für einen Dobi geeignet?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, weil uns doch sehr an unserer Lieblingsrasse gelegen ist, denn wir haben diese immer nur als sehr aufmeksame, ruhige Hunde auf Ausstellungen elebt und nie aggressiv.

Danke,

Peter

von Heike, Kimba & Araon(YCH) am 04. Oktober 1999 19:33

Hallo Peter,

erst einmal, ich habe keine Erfahrungen mit der Rasse Dobermann, aber ich denke das spielt hier überhaupt keine Rolle. Ich denke das ihr gut geeignet seit einen Hund zu halten. Ihr habt Euch Gedanken gemacht, ihr wollt den Hund ordentlich beschäftigen und wenn die Erziehung klappt und die Familie, auch das Kind, immer über dem Hund steht, dann wird das ein wundervolles Zusammenleben. Ein Dobermann gehört zu den Schutzhunden, da sollte Euch bewußt sein das er seine Familie beschützen wird. Meiner Meinung nach hängt das ganze nur von guter Sozialisation und Erziehung ab. Wenn ihr das richtig macht, dann klappt es auch mit dem Hund.

Manche sagen das ein Dobi nicht für Anfänger geeignet ist, aber ich kenne ein paar deren erster Hund auch ein Dobi ist und diese Hunde sind mir nur positiv aufgefallen. Ich habe aber auch so noch nie einen aggressiven Dobi erlebt. Die Vorurteile Eurer BEkannten resultieren meines Erachtens nach nur aus den netten Fernsehberichten. Oder kennt ihr einen Fall in Eurer Bekanntschaft wo ein Dobi aufgefallen ist? Sicher nicht.

Ich wünsche Euch jedenfalls viel Glück und Spaß mit Eurem neuen Familienzuwachs. Erkundigt Euch aber bitte vorher genauestens über den Züchter und besucht schon jetzt einmal einen Hundeplatz der Euch gefällt. Da wird man Euch sicher auch noch einige Tips geben können.

Liebe Grüße,

Heike, Kimba & Aaron


von christiane(YCH) am 05. Oktober 1999 09:17

:Hallo Peter,
wir haben einen Dobi ,1 3/4 J., der noch sehr verspielt und wild, eben voller Temperament ist.
Er ist sehr lieb zu Mensch und Hund. Mit einem 2-jährigem Kind spielt er 1-2 mal im Monat und außer Kussis geben im Gesicht passiert gar nichts.
Man sollte vielleicht ein bißchen aufpassen, daß er aufgrund seines Temperaments das Kind nicht umwirft. Aber selbst das ist bei uns noch nicht passiert.
Ein Dobermann braucht sehr viel Beschäftigung und natürlich viel Auslauf, sonst kann er nervig werden in der Wohnung.
Wenn er, wie fast alle anderen Rassen auch, richtig erzogen wird, ist er alles andere als agressiv.
Gruß Christiane


von Peter(YCH) am 05. Oktober 1999 11:16

Hallo Christiane,

Du schreibst, daß ein Dobermann viel Beschäftigung und Auslauf braucht, nicht daß ich das nicht weiß, aber was genau unternimmst Du denn alles mit Deinem Dobi und wie lange bzw. wie oft gehst Du mit ihm raus/ spazieren?

Und Du meinst, daß wir als Ersthundebesitzer geeignet sind einen Dobi zu "halten"?

Könntest Du mir vielleicht auch ein paar Züchter nennen ?!

Viele Grüße
Peter
:

von christiane(YCH) am 05. Oktober 1999 12:15

Hallo Peter,

also ich habe zum ersten mal einen Hund der noch nicht erzogen war.
Er kam im Alter von 4 Monaten zu uns und hatte schon 2 Vorbesitzer.
Er ist wohl bei einem Züchter gekauft worden ober wir kennen weder den noch andere.
Es war in der Hinsicht vielleicht ein Risiko, da wir seine Vorgeschichte nicht kannten.
Mein Lebensgefährte hatte jedoch keine Bedenken, da er Hundeerfahren ist und keine Vorurteile gegenüber bestimmter Rassen hat.
Wir sind beide berufstätig, d.h. aber wir arbeiten zeitversetzt, somit ist Sammy ca. 4-5 Std. 10-12 Tage im Monat allein zuhause.
Wir gehen 2x mal am Tag ins Feld, einmal 2 Std. und einmal 1 Stunde und 1x morgens und abends kleine Runde im Park.
2-3 mal die Woche auf den Hundeplatz und am Wochenende bei gutem Wetter in den Garten (1700qm)
In der Wohnung braucht er viel Beschäftigung durch Spielen.
Dobermänner sind keine gelassenen , ruhige Hunde. Sie wirken fast nervös, sind aber nur voller Temperament.
Wenn man sie auspowert sind sie natürlich auch mal müde.
Joggen und Fahrradfahren wäre optimal.
Aber ich kann nur wiederholen, daß ich selten einen so gutmütigen Hund erlebt habe.
Deswegen denke ich, ist es als Ersthund auch kein Problem.
Aber im Forum sind noch ein paar Dobi-Besitzer..vielleicht melden die sich noch.
Unbedenkliche Gruß,
Christiane
:
:

von Bianca(YCH) am 05. Oktober 1999 12:42

Hallo Peter,

ich habe überhaupt nichts gegen die Rasse Dobermann einzuwenden. Nur überlegt, es ist ein Hund, der sehr wendig ist und viel Power hat. Wäre nicht eine Rasse für Euch geeigneter, die etwas ruhiger und gelassener ist? Ich denke jetzt nur an Euer Kind. Ich weiß nicht warum, aber einen Dobi in Zusammenhang mit Kleinkind kenne ich nicht im Bekanntenkreis, jedoch viele Rotti-Besitezr mit Kleinkindern.

Ich möchte natürlich nicht dagegen sprechen, aber schaut Euch mal einen Dobi auf einem Spaziergang oder bei der "Arbeit" an. Das sind schon rechte Energiebündel. Ich meine überhaupt nicht, daß ein Dobi vom Wesen her einem Kind gefährlich wird, aber durch seine Schnelligkeit sind wohl einige "Kinderstürze" vorprogrammiert.

Viele Grüße
Bianca

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