Fernsehhund und Co. :: Was sonst nirgends passt

Fernsehhund und Co.

von Franziska + Wonda(YCH) am 12. Oktober 1999 12:59

: Hallo Me!


: Ich bin ganz ehrlich, manchmal hab ich keinen Bock mehr auf meinen Job, ich habe keine Lust mehr, daß auszubügeln, was EX-Besitzer versäumt haben und was Züchter nicht gesehen haben in den Welpenkäufern!!!!!

Mach trotzdem weiter, es muß immer ein paar Idealisten geben. Ich kann aber nachvollziehen, wie es Dir geht. Gerade gestern habe ich wieder eine "Problemhundberatung" gemacht, einer 83jährigen Dame, die einen 1jährigen Aussie hat !!!! Da gab es eigentlich nur zu raten, daß sie den Hund in eine sportliche, hundeerfahrene Familie abgibt, aber das war kein Thema, leider. Die Dame ist so egoistisch, sie will diesen Hund für sich, weil er ihr gefällt und sie einen netten Hundi um sich haben will, wenn sie zu Hause ist. Den aufdringlichen, völlig unterbeschäftigten Hund, der nicht für fünf Pfennig hört, den hat überwiegend aber die Haushälterin am Hals. Die Madame nenne ich nicht tierlieb, sondern egoistisch. Daß der Hund bereits Anfänge von Verhaltensstörungen zeigt wie Zerfetzen von Gegenständen, Anspringen und Hüten von Leuten etc, das will sie einfach nicht wahrhaben. mal sehen, wie das da weitergeht.

Dabei gäbe es so viele alte Tiere, die bei der alten Dame einen schönen, ruhigen Lebensabend verbringen könnten....

Ciao, Franziska und Wonda
:
: Und zu der Rotti-Thematik: Ich kenne keinen einzigen bissigen Rotti, bin aber bereits zweimal von Schäferhunden ernsthaft berletzt worden! Der eine hatte sogar schon die Ausbildung zum Schutzhund begonnen (mit einem Halter, der wohl nicht alle Tassen im Schrank hatte) hatte.....
:
: Nun gut, jetzt habe ich meinem Ärger einfach mal Luft gemacht!
:
: Liebe Grüße an alle,
:
: Me

von Hanny(YCH) am 12. Oktober 1999 13:12

: Daß der Hund bereits Anfänge von Verhaltensstörungen zeigt wie :Zerfetzen von Gegenständen, Anspringen und Hüten von Leuten etc, das :will sie einfach nicht wahrhaben.

Meine Liebe, das sind doch keine Verhaltensstörungen!!!
Diesem Hund ist einfach nur langweilig und es fehlt ihm an der richtigen Erziehung!Und wenn er nun mal keine Viecher zum Hüten hat, dann hütet er eben Leute!!

Grüßle
Hanny & Co

von Franziska + Wonda(YCH) am 12. Oktober 1999 13:27


hallo, meine Liebe
: : Daß der Hund bereits Anfänge von Verhaltensstörungen zeigt wie :Zerfetzen von Gegenständen, Anspringen und Hüten von Leuten etc, das :will sie einfach nicht wahrhaben.
:
: Meine Liebe, das sind doch keine Verhaltensstörungen!!!
: Diesem Hund ist einfach nur langweilig und es fehlt ihm an der richtigen Erziehung!Und wenn er nun mal keine Viecher zum Hüten hat, dann hütet er eben Leute!!

Das sind sehr wohl "Verhaltensstörungen", weil das ein gestörtes Verhalten ist, ein nicht normales Verhalten. (Wie dedinierst Du denn "Verhaltensstörung"?)
Dass das durch seine mangelnde Beschäftigung entsteht, weiß´ich auch, das war ja auch das Problem dort. Natürlich kann er dort keine Viecher hüten, daber das können in Familien ja wohl die wenigsten Hütehunde. Es gäbe aber eine Menge Dinge, die man mit diesem Hund machen könnte und müßte, nur sieht das die Dame leider nicht ein. Dem Hund hat es zu genügen, daß er hübsch und nett ist. Leider raffen die meisten Leute erst, was los ist, wenn ein Hund sie selber angreift. Solange der Hund still vor sich hinleidet und "halt ab und zu was kaputt macht", fühlen sich die Leute ja nicht in ihrem eigenen Wohlbefinden gestört und dann kann alles so bleiben, wie es ist. Ich warte nur darauf, wann dieser Aussie anfängt, sich die Füße aufzunagen oder Leckekzeme zu entwickeln... Vielleicht fängt er auch an, Schatten zu hüten, oder Lichtpunkte zu jagen oder sonstwas. Arme Sau!

Ciao, Franziska und Wonda

von Hanny(YCH) am 12. Oktober 1999 13:56

Hallo Franziska!

: Das sind sehr wohl "Verhaltensstörungen", weil das ein gestörtes :Verhalten ist, ein nicht normales Verhalten.
In meinen Augen handelt es sich um ein normales Verhalten eines Hütehundes mit starkem Hütetrieb. Da dieser Hütetrieb jedoch nicht an Vieh ausgelastet wird, zeigt er es eben am Menschen. Die Ausübung des Hütetriebes ist für diese Rasse vollkommen normal, bei diesem Beispiel paßt das Verhalten des Hundes allerdings nicht seine aktuelle Umwelt!

sad smileyWie dedinierst Du denn "Verhaltensstörung"?)
Verhaltensstörungen sind für mich Aktionen bzw. Reaktionen eines Tieres bei dem es sich selbst Schaden zufügt.

: Dass das durch seine mangelnde Beschäftigung entsteht, weiß´ich auch, das war ja auch das Problem dort. Natürlich kann er dort keine Viecher hüten, daber das können in Familien ja wohl die wenigsten Hütehunde. Es gäbe aber eine Menge Dinge, die man mit diesem Hund machen könnte und müßte, nur sieht das die Dame leider nicht ein.
Das ist leider das Los vieler Aussie's!

:Ich warte nur darauf, wann dieser Aussie anfängt, sich die Füße aufzunagen oder Leckekzeme zu entwickeln... Vielleicht fängt er auch an, Schatten zu hüten, oder Lichtpunkte zu jagen oder sonstwas.

Das wäre dann in meinen Augen eine echte Verhaltensstörung!

: Ciao, Franziska und Wonda

Grüßle Hanny & Co

P.S. &Co steht für meine Aussie's

von Gabi(YCH) am 12. Oktober 1999 13:40

Hallo Me,

: Ich bin ganz ehrlich, manchmal hab ich keinen Bock mehr auf meinen Job, ich habe keine Lust mehr, daß auszubügeln, was EX-Besitzer versäumt haben und was Züchter nicht gesehen haben in den Welpenkäufern!!!!!

ich gebe Dir absolut Recht. Wenn alle Züchter sich mehr, um Aufklärung bemühen würden und sich, auch nachdem der Welpe verkauft ist, für sie interessieren würden, gäbe es weniger Hunde im Tierheim.
Bei uns im Ort wirbt eine "Züchterin" sogar mit 101 Dalmatiner, um ihre an den Mann zu bringen und noch nicht einmal mit Papieren.
Das müsste verboten werden!
Gruß
Gabi
: Und zu der Rotti-Thematik: Ich kenne keinen einzigen bissigen Rotti, bin aber bereits zweimal von Schäferhunden ernsthaft berletzt worden! Der eine hatte sogar schon die Ausbildung zum Schutzhund begonnen (mit einem Halter, der wohl nicht alle Tassen im Schrank hatte) hatte.....
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: Nun gut, jetzt habe ich meinem Ärger einfach mal Luft gemacht!
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: Liebe Grüße an alle,
:
: Me

von Me(YCH) am 12. Oktober 1999 14:42

Hallo Petra,

Das sind sehr wohl "Verhaltensstörungen", weil das ein gestörtes Verhalten ist, ein nicht normales Verhalten. (Wie dedinierst Du denn "Verhaltensstörung"?)

Der Hund wird wahrscheinlich auch anfangen "tote" Sachen zu hüten und ich hoffe nur, daß die Dame ihrem Hundi keine Quietschefiguren zum Spielen gibt. Irgendwann ist der Hund dann sicher soweit, daß er beißt. Selbstbelohnende Erfahrungen hat er dann ja schon gemacht: Beiß in ein "totes" Spielzeug, es fängt an zu quietschen und lebt dadurch für den Hund. Das läßt sich dann auch beliebig auf alles andere übertragen: Menschen, andere Tiere.... und aus dem Hütehund wird plötzlich ein Hund der jagt und dabei auch Töten lernt.... was solls, der Mensch ist ja nicht schuld sondern der blöde Hund....

Aber lassen wir die Hunde doch weiterleiden, wen stört das schon.
Solange ssolch unverantwortliche Züchter einen Welpen abgeben an einen wirklich alten Menschen, kann man nix dagegen machen!!!!

Das gilt nicht für alle Züchter und soll keine Beleidigung sein, ich kenne viele Züchter, die sich wirklich ins Zeug legen und die uns im Tierheim schon sehr geholfen haben, als wir unsere erste trächtige Hündin da hatten und davon noch keinen Dunst hatten. Wir haben die Hund mit der Hilfe des Züchters super geprägt, trotz ungünstiger Zwingeraufzucht und können auf diese Leute auch heute noch zurückgreifen, wenn wir Hilfe benötigen. Das mußte auch mal gesagt werden, weil viele Leute meinen, daß Tierschutz die Zucht ausschließt und umgekehrt. Im Gegenteil, ich verweise oft Leute an Züchter, weil für diese Menschen ein Hund, dessen Charakterzüge zumindest bekannt sind besser geeignet ist, als ein Tierheimhund der unzählige Verhaltensabnormitäten aufweisen kann.

Liebe Grüße,
Me

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