Allgemein und Eure Meinung :: Was sonst nirgends passt

Allgemein und Eure Meinung

von Sabine und Kato(YCH) am 03. September 2002 22:36

Hallo an Alle (und Ihr ward echt super und toll)

ich muß nur kurz mal eben was los werden, weil es mich doch einige Zeit
berührt und ich viel nachgedacht habe.
Kato und mich (Sabine) kennt Ihr ja auch schon und ich habe vieles
von Euch erhalten und einiges konnte ich ja auch schon wieder geben.
Bei mir werfen sich unendlich viele Fragen auf und die zu beantworten
bzw. zu erfragen würde einfach zu lange dauern. Nur eines, leider habe
ich in den letzten drei Jahren soviele "sogenannte Hundefreunde" kennen-
gelernt einige gut einige "naja" aber im großen und ganzen ging es diesen Leuten weniger um den Hund. Mal Eure Meinung, bin ich bescheuert,
weil ich meinen Hund sehr sehr liebe - mit all seinen Macken? mit all
den Krankheiten, mit all den Schwierigkeiten (und beileibe, glaubt mir,
ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit ihm (stellenweise noch jetzt),
bin ich wirklich sooo bescheuert? Ich betrachte Kato wirklich nicht
als Kindersatz, es ärgert mich nur, wie andere Leute nur ständig von
ihren Hunden reden, meiner ist ja soooooo lieb und gut sozialisiert,
liege ich da recht falsch in der Annahme, das der Hund eigentlich ein
Tier ist, und eben nach solchen Instinkten handelt? Ich weiß nicht so
recht, habe aber manchmal das Gefühl, das dann bei mir was nicht
richtig gepolt ist und das manche Leute total ausflippen, wenn es
zu Reibereien zwischen Hunden kommt, ich weiß einfach nicht aber
irgendwo scheinen die nicht richtig gepolt zu sein, es sind trotz
alle dem immer noch Tiere und keine kleinen Kinder bzw. Menschen.
Viele vermenschlichen die Hunde so derart, das es mir schlecht
wird. Entschuldigt bitte meine Ausdrucksart, ich will auch niemanden
verletzen oder angreifen, aber ich finde es schon ganz schön schlimm,
wie manche darüber denken. Der Hund soll sich allem möglichen Anpassen,
toll, aber wir - wir Menschen dürfen einfach alles oder wie? Ein
Tier hat ganz andere Bedürfnisse und wir unterdrücken dieses ganz
vehement, toll. Was passiert eigentlich mit uns Menschen, wenn wir
die eine oder andere Sache nicht mehr dürfen? Wieviele Psychophathen
haben wir hier? Aber Tiere dürfen sich niemals etwas zu schulden
kommen lassen oder wie? Da redet jeder von -mein Hund hat Freiheiten!
wie? was? was ist bzw. sind Freiheiten? Ehrlich gesagt, kein Hund
hat irgendwelche Freiheiten. Klingt frustriert oder? Sorry, ich will
Euch weder nerven noch ärgern, aber mir ist das so in der letzten
Zeit von vielen Hundebesitzern aufgefallen und ich ärgere mich einfach
über diese ach so Fachmännischen Gedanken und Aussprüche. Auch die
ach so gut gemeinten "Freunde" mir ist leider aufgefallen, seit mein
Hund krank ist und eben öfter mal als andere nicht so nett reagiert,
entfernen sich die lieben Freunde oder geben einem Ratschläge, da
kann man echt nur mit dem Kopf schütteln.
Ich weiß nur eines, und wenn die ganze Welt gegen mich und meinen
Hund Kato wären, ich hielte immer zu ihm und tu es auch, ich liebe
meinen Hund und keiner kann ihn ersetzen. Und wenn wir beide eben
immer alleine auf weiter Flur wären, so ist das auch OK, ich
lasse ihn jeden Falls nie und nimmer im Stich, er ist der einzige
und wahre Freund, den ich habe.
In der letzten Zeit wurde es mir wieder mehr und mehr klar, wo ich
echte Freunde habe -leider so gut wie niemanden :-( aber was soll
es, ich halte jedenfalls zu Kato!

Seid mir nicht böse, habe leider schon viel mitgemacht und bin
von sehr vielen "angeblichen Freunden" sehr sehr enttäuscht worden!

Ich wollte nur denen Mut machen, denen es ähnlich ergangen bzw.
ergeht. Gebt niemals auf und laßt Euch nicht vom Hund wegen
anderer Leute trennen.

Ganz Liebe Grüße trotzdem an Euch Alle
Sabine und Kato (der für mich alles ist und bleibt)

von Claudia(YCH) am 03. September 2002 23:14

Hallo Sabine,
ich kann Dich sehr gut verstehen und sehe es ahnlich wie Du.
Die meisten Hundebesitzer gehen überhaupt nicht mehr auf die hundlichen Bedürfnisse ihrer Vierbeiner ein, sondern vermenschlichen ihn nur und versuchen sein Verhalten zu manipulieren und analysieren, als wenn man über eine schlecht funktionierende Maschine mit Macken redet.
Meine Hunde sind auch mit Macken behaftet, manche sind gut zu ertragen, manche können auch ganz schön nerven. Solange sie aber keine Gefahr für sich oder andere darstellen, nehme ich die Macken hin.
Auch wir Menschen sind nicht alle gleich und das ist auch gut so...;-)
Viele Grüße,
Claudia

von Sabine und Kato(YCH) am 03. September 2002 23:27

Hallo Claudia,

tut gut, auch noch zu hören, das es Menschen wie Dich gibt :-)

bin auch schon am Überlegen, einen Zweithung anzuschaffen, leider
fehlt mir noch die Zeit, aber vielleicht klappt es ja in der nächsten
Etappe ;-) Drück mir die Daumen. ansonsten Kopf hoch und ich
glaube, Du machst es richtig :-)

: Meine Hunde sind auch mit Macken behaftet, manche sind gut zu ertragen, manche können auch ganz schön nerven.

Ohhhh ja, wem sagst Du das :-)

Solange sie aber keine Gefahr für sich oder andere darstellen, nehme ich die Macken hin.

Hier liegt leider oft das Mißverständnis, was ist Gefahr? die meisten
flippen leider schon bei einer stinknormalen Rauferei schon aus?!
Zu wenig Erfahrung mit dem Hundegebahren, zuviel einmischen
der Menschen, das leider dann die Situation eskaliert!

: Auch wir Menschen sind nicht alle gleich und das ist auch gut so...;-)

Jau, da haste recht, bin eh schon ein Einzelgängertyp und Einsam
(naja nich immer :-) aber man sollte schon anders sein!

: Viele Grüße,
: Claudia

Dito an Dich und Dein Rudel :-)
Gute Nacht :-)



von Danni mit G+H(YCH) am 04. September 2002 06:25

Hallo Sabine,

Du hast auf den Punkt gebracht, was auch mir oft im Kopf herumschwirrt.

Auch für mich ist Harvey mein Ein- und Alles. Aber er ist mein Hund, nicht mein Kind. So darf er auch zu anderen hin und ich trainiere ihn auch nicht so auf einen Ball oder ähnliches, daß er andere Hunde nicht mehr beachtet (ich finde das nämlich unnormal, sorry).
Er ist ein Hund und darf Artgenossen begegnen. Und er SOLL sogar all das machen, was ein Hund eben so macht. Und nichts Anderes.

Lb. Grüsse an Dich und Kato,

Danni mit Harvey


von Yna(YCH) am 04. September 2002 07:50

Hallo Sabine!

Ja, da gehen einem viele Frage durch den Kopf. Geht mir auch oft so. Ich bemerke auch oft, dass andere Leute, Familien anders mit ihren Hunden leben. Da leben die Hunde eher nebenher, bei mir sind sie auch ein wesentlicher Teil meines Lebens. Ich kann nicht beantworten, ob unbedingt die anderen Hunde weniger glücklich sind. Wenn ihren Bedürfnissen nachgekommen wird, dann glaube ich das nicht unbedingt. Die große Intensität der Beziehung zu meinen Hunden ist aber eindeutig meine Angelegenheit, das geht nicht von den Hunden aus, obwohl die mich bestimmt auch ganz ok finden. ;-)
Ich denke es ist mir einfach ein elementares Bedürfnis den Tieren nah zu sein und sie zu verstehen und gemeinsam etwas zu gestalten.
Bei manchen Leuten fehlt es auch an elementarsten Kenntnissen, da wird das hundliche am Hund einfach ignoriert. Das ist das was mich ärgert. Ich glaube ein Hund braucht es nicht so im Mittelpunkt zu stehen wie bei mir, aber liebevolle und kundige Haltung brauchen sie alle. Bei uns gibt es halt auch sehr viele Hunde auf dafür recht engem Raum. Natürlich gibt es Konfrontationen und viele Kontakte... und ganz oft steh ich da und denk mir "Oh mann, der arme Hund"
Vielleicht denken das Leute bei mir auch, ich seh auf alle Fälle immer am seppeligsten aus von allen, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin.
Aber ich plausche nicht mehr groß beim Spazierengehen, sondern konzentrier mich nach Möglichkeit auf die Hunde, das finden viele schon komisch.
Es gilt abetr nicht nur die Hunde zu respektieren, sondern auch die Menschen. Das fällt mir manchmal wirklich schwer... muss ich zugeben, aber ohne Respekt geht es nicht.Und da muss man dann eben auch die Schrullen und manchmal die "Blödheit" respektieren. Solange ich nicht den Eindruck habe, dass die Tiere wirklich zu leiden haben sage ich nichts mehr dazu, es sei denn jemand fragt mich nach meiner Meinung oder einem Rat.


Gruß,
Yna

von Claudia(YCH) am 04. September 2002 07:58

Hallo Sabine,
auch den Einzelgängertyp kann ich gut verstehen. Gehöre auch zu der Gattung. Liegt wohl daran, das ich nicht allzu anpassungsfähig bin und meine Meinung immer versuche zu vertreten, auch wenn andere Menschen sie nicht akzeptieren können. Ich lasse mich bei guten Agumenten natürlich gern umstimmen, aber viele gute Agumente habe ich noch gehört, wenn es um Sachen Hunde geht.
Meine Hunde sind für mich Familienmitglieder, nicht gleichwertig oder Kindersatz, aber meine besten Freunde.
Kenne leider sehr viele Leute, die ihre Hunde als Kindersatz betrachten und auch dem entsprechend mit ihnen umgehen. Sie vergessen leider dabei nur allzu oft, das es sich um einen Hund handelt, der ganz andere Bedürfnisse hat, als ein Kind.
Leide kenne ich aber auch viel andere Hundebesitzer, die ihren Hund nur als Mittel zum Zweck oder gar als Sportinstrument sehen. Der immer funktionieren muß und zu tun hat, was ihm sein Herr sagt. Wenn nicht kommt er weg und der nächste tritt an seine Stelle.Das spricht nicht gerade von Tierliebe oder Verständnis für den eigenen Hund:-((
Was die Gefahr angeht, gibt es bestimmt viele Meinungen und Standpunkte.
Meine Hunde dürfen sich auch ruhig mal raufen. Finde es ganz natürlich und unvermeitbar, wenn man auf andere Hunde trifft. Voraussetzung ist natürlich das die Hunde ein vernüftiges Sozialverhalten haben.
Bei Hündinnen gehe ich gegebenfalls aber auch dazwischen, da solche Beißereien meist viel heftiger ausfallen als bei Rüden, die sich mehr anblaffen, als alles andere.
Schön, das Du Dir überlegst einen zweiten Hund dazu zuholen. Habe damit nur positive Erfahrungen gemacht, abgesehen von meiner Umwelt, die meisten Menschen gehen einem aus dem Weg, wenn man mit drei großen Hunden um die Ecke kommt. Die haben einfach Angst...
Es ist auch noch schwerer sich zu rechtfertigen, als mit einem Hund.
Die meisten halten mich für bekloppt, drei Hunde zu halten.
Damit kann ich und meine drei Weißen aber gut leben.
Sie sind auch kein eingefleischtes Rudel, wie viele denken. Keiner der drei hat Probleme mit anderen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin und sie halten auch nicht immer zusammen, wenn es Ärger gibt.
Glaube allerdings, das das Erziehungssache ist und es daran liegt, das sie mich als Rudelführer akzeptieren.
Also, laß Dich nicht unterkriegen und tu` was Du willst und für richtig hälst.
Viele Grüße,
Claudia

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