Allgemein und Eure Meinung :: Was sonst nirgends passt

Allgemein und Eure Meinung

von Sabine und Kato(YCH) am 04. September 2002 21:20

Hy Claudia,

: was hat Kato denn für Krankheiten ?

Leider eine ganze Menge, fing früh an mit HD, da konnte mit Nerven-
schnitt aber das schlimmste verhindert werden, tja dann kam
ED beide Seiten und jetzt zum Schluß auch noch Cauda Equina aber
auch das konnte noch rechtzeitig operiert werden, Problematisch
ist aber seine Arthrose und da kann der Doc jetzt leider nix mehr
machen, er hatte zusammen mit der Cauda OP die Artrhose vorne
rechts auch noch mal operiert, da schon sehr viele Knochensplitter-
chen im rechten Vorderbein waren. Leider wird dieses Bein nie mehr
ganz OK werden und Kato humpelt dementsprechend schneller.
Ich lasse ihn viel schwimmen derzeit und gebe ihm auch Aufbau-
präparate, aber der Arzt meint es wird nie mehr so ganz werden.
Naja und die ganzen OP´s überhaupt waren ja auch nicht von ohne.
Kato ist erst 4 Jahre alt und Du kannst Dir ja ausrechnen das
er da schon eigentlich zuviel mitgemacht hat.

: Was den Rest angeht sind wir da ja einer Meinung.

Find ich toll :-)

: Auch ich habe die Erfahrung gemacht, das sich die Leute keine Gedanken machen sich mit ihren Hunden zu beschäftigen, sondern froh sind, wenn sie sich allein beschäftigen.

Oh ja, nur zu gut kenne ich das -aber wehe dem wenn dann mal
irgendwie Dein Hund still angemacht wird und er sich dann wehrt!
Dann bist Du die Dumme und das Geschreie ist groß, vor allem dann
noch, wenn es soweit kommt, das sich die Leute schreiend und
brüllend auf die (bzw. Deinen Hund stürzen) puschen dann die
Lage auf, das ist mir leider schon 2 x passiert, als wir
mal eine Rüdenrauferei hatten und der vernünftige Hundebesitzer
nämlich ruhig blieb und wir im einvernehmen ruhig auseinanderge-
gangen sind, da ist nämlich nix passiert und es war nur ein
kurzes aufmotzen, man konnte sogar wieder hinterher einander
vorbei. In meiner Hundeschule sehen das die Trainer auch so,
meistens verursachen nur die Besitzer den ganzen Streß, und
dazu habe ich absolut keine Lust mehr, und damit meine ich
auch, daß die ihre Hunde total vermenschlichen.

: Ich treffe mich jeden Abend mit mehreren Leuten auf einer Hundewiese.
: Immer die gleichen Leute, immer die gleichen Hunde.
: Was passiert...die Menschen stehen da und reden dummes Zeug und die Hunde werden sich selbst überlassen. Wenn ich dann zwischen durch meine Hunde mal ran rufe oder auch hier und da mal ein Komando ins Spiel einbaue, werde ich schon blöd angeschaut.

Laß sie schauen und mach weiter so, ich finde es total gut, wenn
jemand so aufpaßt und zeigt, daß Du bei der Sache bist. Kann
man auch weißgott sinnvoller gestalten oder? :-)) Tja die schauen
halt blöd, weil ihre Hunde das scheinbar noch nie kennengelernt
haben, aber siehste, daß meine ich eben damit, die laufen
einfach nur so durchs leben und andere bemühen sich stets und
ständig.

: Die anderen Hund laufen auch schon mal weg, weil ein anderer Hund an der Wiese vorbei läuft. Und warum? Weil die Besitzer nicht aufpassen. Ich versuche die "Gefahren" schon immer vor meinen Hunden zu sehen, um dann noch eingreifen zu können. Die anderen meckern nur immer über ihre "Problemhunde", die sie dann wieder einfangen müssen.

jau aber is ja ok, der is ja auch sonst soooooo lieb -gelle :-) bis
dann was passiert und das kommt schneller als gedacht.

: Habe auch schon des öfteren die Anregung fallen lassen, das man ja auch gemeinsam üben kann, wenn man sich eh schon jeden Abend trifft.
: Keine Reaktion, das ist ja mit Arbeit verbunden.
: Schade....aber nicht zu ändern.

Das sag man, das habe ich auch versucht, sicher Kato stänkert erstmal
an der Leine, aber nach einer kurzen Zeit ist er ruhig und wenn
er die Hunde neben sich herlaufen sieht (natürlich dann auch
angeleint, dann kann man total gute Übungen machen, außerdem
würde Kato dann auch Vertrauen gewinnen) Wenn man das täglich
zumindest aber 2 x die Woche machen würde, gäbe es sogar keine
Stänkerei mehr. Kato braucht (brauchte aber schon immer) etwas
länger um mit anderen Hunden klar zu kommen, da er unsicher ist.

: Meiner Einstellung bleibe ich bestimmt treu, es sei denn ich lerne neues dazu und überdenke dem entsprechend meine Einstellung.
: Man lernt ja nie aus;-)

Das ist OK, geht mir auch so, auch bin ich experimentierfreudig,
leider fehlen einem dazu -wie gesagt, die Leute- schade!

: Herzliche Grüße,
: Claudia

herzliche Grüße zurück und
noch einen hoffentlich angenehmen und schönen Abend

Sabine und nach unserer Spielrunde -flachliegenden Kato :-)

von Claudia(YCH) am 04. September 2002 21:15

Hallo Gabi,
jaaaa, das kenne ich auch und könnte mich jedesmal darüber aufregen.
Noch schlimmer finde ich es ja, wenn der Hund dann endlich mal kommt und dann anstatt Lob erst mal eine Standpauke bekommt.
Natürlich in Form von ganzen Sätzen und gestellten Fragen. Einfach lächlich. Was erwarten die ? Das der Hund antwortet oder sich für sein Weglaufen entschuldigt ?
Die Hunde kommen beim nächsten Mal natürlich noch langsamer. Wer hört sich schon fürs Kommen gern eine Standpauke an.
Aber wie gesagt, da kann man sich den Mund fusselig reden, es fruchtet nicht und man wird noch als Querolant hingestellt.
Mitfühlende Grüße,
Claudia

von gabi(YCH) am 04. September 2002 21:21

: Hallo Gabi,
:100 % so sieht es aus.
mitfühlende grüße auch meinerseits an dich.
gabi

von Claudia(YCH) am 04. September 2002 21:51

Hallo Sabine,
na da hat Kato ja schon einiges hinter sich.
Ein Hund mit Handicap wird wahrscheinlich immer etwas anders reagieren, als ein "normaler" Hund und darauf sollte man schon Rücksicht nehmen.
Nicht nur als Halter, sondern auch die Leute bzw. andere Hundebesitzer mit denen man zusammen trifft. Leiderversteht das kaum jemand und meint man dürfte dann mit seinem Hund halt nicht in die Öffentlichkeit gehen.
Unsere junge Hündin ist sehr ängstlich gewesen und lies sich von fremden Menschen auch nicht streicheln. was machen all die schlauen Hundebesitzer ? Streicheln sie trotzdem wenn sie vorbei ging. Was zur Folge hatte, das sie immer auf der Hut war und immer einen großen Bogen um anwesende Menschen zu machen. So konnte sie natürlich null Vertrauen gewinnen, da ihre Zurückhaltung nicht akzeptiert, sondern einfach übergangen worden ist. Oder es wurde in die Hände geklascht um sie durch Schockterapie von ihrer Schreckhaftigkeit zu heilen. Super...da mußte ich dann doch mal etwas laut werden und seit dem wird es akzeptiert das die Kleine halt nicht anzufassen ist. Ich für meinen Teil tue das jedenfalls.
Auf unserer Hundewiese ist auch des öfteren ein 2kg-Hund.Da nehme ich meinen Rüden(45 kg) gern an die Leine, denn der würde den kleinen Rüden nieder machen. Nicht weil er keine Rüden oder keine kleinen Hund mag, sondern weil er sehr ungestüm ist und es der kleine Hund eventuell nicht überleben würde, wenn 45 kg auf ihn nieder fallen.
Na ja, leider ist es müßig darüber zu schreiben, denn ändern werden wir beide diese Ignoranten und Besserwisser sowie so nicht.
Man kann es nur besser machen mit dem guten Gefühl einen glücklichen und vertrauensvollen Hund zu haben.
Gleichfalls einen schönen Abend :-)
Claudia

von Danni mit G+H(YCH) am 05. September 2002 07:20

Hallo Kerstin,

: Ich kann es verstehen, ehrlich. Es kommt immer darauf an
: 1. Was habe ich für einen Hund
: 2. welche Erfahrungen habe ich mit anderen Hunden gemacht

Das ist natürlich klar und sowas meinte ich auch nicht. Unsere Gina ist auch früher teilweise angst-aggressiv gewesen und ich hab aufgepasst, mit wem sie spielt und wo wir uns aufhielten, damit sie nicht wieder Rückschritte macht.

Ich meinte mit meiner Aussage eben vielmehr die Leute, die generell und obwohl ihr Hund sozial und lieb ist, anderen Hunden aus dem Weg gehen, weil sie überbesorgt sind.

Harvey jedenfalls könnte man problemlos zu allen vier Deiner genannten Hunde hinlassen, weil er sich wirklich "fügt" und Streit aus dem Weg geht.

Ich verüble es keinem, wenn er aufgrund schlechter Erfahrungen das Spielen erstmal vermeidet. Wie schon gesagt meinte ich viel eher diese Menschen, die einen riesigen Bogen um andere Hunde machen, weil sie Angst haben, ihr eigener könnte mal einen Kratzer abkriegen. Sie versauen ihm damit jeglichen Artgenossen-Kontakt, was ich für den Hund selbst sehr schade finde!

Lb. Grüsse,

Danni

von Conny Sky und Benji(YCH) am 05. September 2002 19:31

Hallo Sabine
Ich glaube ich weiss was Du meinst. Du wolltest Wohl zum Ausdruck bringen,dass bei vielen der Erfolg und Ergeiz im Vordergrund stehen, anstelle von Liebe und Spass. Nun Erstes ist für mich ein Grund, zwar mit dem Hund Agility zu üben, aber nicht mich an Prüfungen herrauf zu arbeiten. Je grösser der Prüfungsdruck wird, desto mehr verschindet der Spass und die Arbeit beginnt...
Das andere was ich aus deinen Zeilen herraus lese,ist dass Du anscheinend auch in anderer Hinsicht so einige Probleme zu lösen hast. Mir hat es immer geholfen, zu denken, egal was auch passiert, es gibt einen Grund, warum das passieren muss. Auch aus einer für Dich tragischen Situation, kann sich irgendwann einmal etwas Gutes daraus entwickeln. Bitte glaube mir ich weiss wovon ich spreche, denn als Kind dachte ich jeden Tag darrüber nach, wie ich mir am Besten das Leben nehmen könnte. Auch heute noch, habe ich einige schwere Probleme, aber ich weiss damit um zu gehen. Wie Du es machst, kann ich Dir nicht sagen.
Doch denke, einfach nur, es kommt immer alles wie es muss.
Kopf Hoch
Conny sky und Benji

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