Maulkorberlass? :: Was sonst nirgends passt

Maulkorberlass?

von Petra + Jerry(YCH) am 14. März 1998 12:48


Hallo zusammen

Was muss eigentlich passieren um einem groesseren Kampfhund einen Maulkorb zu verordnen?
Bevor jetzt ein Aufschrei der Entruestung losgeht, bitte Erklaerung auch lesen: Seit ein paar Wochen wohnt ein sog. "Kamphund" (Eventuell Mastino) zwei Haeuser weiter. Dieser Hund gehoert einer jungen Frau, die ihn null, und wirklich null, im Griff hat. D.h. er geht mit ihr spazieren und wenn er mal etwas schneller laeuft, dann rennt sie hinterher. Zieht er mal wegen einer Katze los, dann braucht sie mindestens 6 - 7 Schritte bis sie ihn einigermassen heben kann. Wenn er einen anderen Hund sieht, dann braucht sie saemtliche ihrer Muskeln um ihn einigermassen halten zu koennen. Selbst er als nicht kastrierter Ruede geht aggressiv gegen eine laeufige Huendin los. Da ich nun auch nicht den liebsten Rueden an der Leine habe, kann man sich vielleicht vorstellen, was los ist, wenn wir uns aus Versehen mal treffen. Aber meiner ist ziemlich schnell wieder beruhigt, bzw. ich habe meinen im Griff, selbst wenn er losschiesst. Nur wenn er von der Leine waere, wuerde er unter garantie zu ihm hinlaufen und was dann passiert, moechte ich mir lieber nicht vorstellen.(Das in diesem Fall nicht gehorchen, geht auf meine Kappe und wird auch noch geaendert). Was aber am meisten alle Hundebesitzer in der Gegend stoert, ist die Benutzung einer 10 m langen Flexi-Laufleine, mit der er immer gerne noch 3-4-m Auslauf bekommt. Wenn dieser Kampfhund damit losgeht, kann man sich vorstellen, wie sein Frauchen als Fahne hinterherrennt. Versuche mit dieser Frau zu reden scheiterten, sie blockt jedes Gespraech ab.

Dies soll keine Hetze gegen Kampfhunde sein, sondern nur der Versuch ein (fuer mich jedenfalls) Katastrophe abzuwenden. Wir haben noch vier andere sog. Kampfhunde in der Gegend, die alle wahnsinnig lieb sind und mit denen es noch nie irgendeine Art von Problemen gegeben hat.

Viele Gruesse

Petra und Jerry

von Petra Führmann(YCH) am 14. März 1998 14:37

Hallo!
Du solltest Dich, am besten schriftlich, an das Ordnungsamt und/oder Veterinäramt wenden und um Überprüfung des Hundes bitten.
Grüße
Petra

von Zippert(YCH) am 14. März 1998 19:18

Liebe Petra, bei dem ersten Satz Kampfhund gingen mir einwenig die Nackenhaare hoch. Denn stellen Wir Uns die Frage ,was, wer odre wie sieht denn nun ein Kampfhund aus,. Was macht ihn aus, den sogenannte...? Ich selber besitze Bullterrier und Pit Bulls, habe viel über sogenannte Kampfhunde geschrieben, unter anderem hier auf der hompage. American Pit Bull Terrier. Ich kann aber nachvollziehen, bei jedlicher Rasse, das es unangenehm ist, wenn ein Besitzer seinen Hund nicht im Griff hat. Für dieses Problem sind allerdings alle in Ihrere Umgebeung zuständig. Unterschriften sammeln und zum Amt gehen. Nur so bekommt derartigen, enstirnige Hundebesitzer, ohne jedliches Verantwortungsgefühl im Griff. Mastinos sind von Natur aus sehr ruhige ausglichene Vertreter ihrer Rasse. Also stimmt da doch etwas nicht und das fängt bei dem Besitzer/Besitzerin nunmal an.

von biela(YCH) am 15. März 1998 18:49


:
hallo petra !
ich kann deine ängste gut verstehen, habe selber einen
schäferhund in der direkten nachbarschaft wohnen, der schon maulkorb- und leinenzwang hat,
aber dessen besitzerin sich nicht an die verordnung hält!
er hat einem kleinen hund in den hals gebissen, so schlimm,dass dieser fast gestorben wäre!
auf meine anfrage hin, ob sie den hund nicht endlich an die leine nehmen wollte, sagte sie nur:
"wenn er sich beisst, was er öfter tut, macht es nix, er ist gut versichert!"
auch das ordnungsamt ist sehr lax, bei uns haben sogenannte "kampfhunde" leinenzwang,
aber andere hunde, auch wenn sie mehrmals aufgefallen sind,
dürfen anscheinend alles!
ich habe mir vor jahren ein "anti-dog" spray gekauft, zum glück musste ich es noch nie benutzen,
aber ich habe dadurch einfach weniger angst!
es ist mir im notfall lieber, das auch mein hund etwas von dem pfefferspray abbekommt, als das er zusammengebissen wird.
ansonsten, versuch alle leute zusammenzutrommeln, das sie sich auch beschwehren, wenn nur
einer beim ordnungsamt anruft, passiert nach meiner erfahrung nach garnichts!
ich gehe zu bestimmten uhrzeiten,nicht in bestimmte gegenden , raufern geh ich
grundsätzlich aus dem weg!
die sache ist die, meine hunde sind beide sehr gut erzogen, aber wenn es zu einer beisserei
kommen würde, hätte ich keine aussichten, das mir irgendjemand glaubt,
das der andere hund angefangen hat! warum ? wir haben einen 9jahre alten staffordshire
bullterrier, und eine 5jahre alte dogo argentino dame!
der begriff "kampfhund" hat schon genug unheil angerichtet,
unter hundeleuten sollte er aussterben!

viel glück! biela
:

von Petra + Jerry(YCH) am 16. März 1998 08:19

Hallo

Der erste Satz sollte auch etwas "provokativ" sein, damit auch weitergelesen wird.
Dass die Ursache in diesem Fall bei der Besitzerin zu suchen ist, liegt glaube ich auf der Hand. Ich selber habe anfaenglich auch Fehler in der Erziehung gemacht, die ich immer noch am korrigieren bin und deshalb denke ich auch, dass man zumindest versuchen kann, und es auch muss, einen Hund auch in einem "fortgeschritteneren" Alters umzuerziehen. Mein Hund und auch ich haben selber sehr schnell einen schlechten Ruf wegbekommen, weil ich mein "Kalb" auch nicht immer tadellos im Griff hatte, was sich aber mittlerweile geaendert hat. Es geht also, wenn man "nur" etwas mehr Zeit und Geduld investiert. Dies scheinen aber fuer diese Frau Begriffe zu sein, die sie nicht "kennt".
Ich haette diese Frage genauso gestellt, wenn es sich um einen Schaeferhund oder um irgendeinen anderen Hund gehandelt haette.

Viele Gruesse

Petra

von Andrea(YCH) am 21. März 1998 21:17

:
:Hallo zusammen
:
:Was muss eigentlich passieren um einem groesseren Kampfhund einen Maulkorb zu verordnen?
: Da ich nun auch nicht den liebsten Rueden an der Leine habe, kann man sich vielleicht vorstellen, was los ist, wenn wir uns aus Versehen mal treffen.
Wenn dieser Kampfhund damit losgeht
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:Wir haben noch vier andere sog. Kampfhunde in der Gegend, die alle wahnsinnig lieb sind und mit denen es noch nie irgendeine Art von Problemen gegeben hat.
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:Viele Gruesse
:
tongue sticking out smileyetra und Jerry
:
Hallo Petra und Jerry
Ich habe Verständnis für Eure Sorge. Da ich selbst Besitzerin zweier Hunde bin die ständig als Kampfhunde bezeichnet werden hatte ich jedoch etwas Mühe mit Eurem Text.
Ihr wisst nicht genau um welche Rasse es sich bei dem Hund handelt bezeichnet ihn aber als Kampfhund.
Du selbst hast auch nicht dem liebsten Rüden was für einen Zwerghundbesitzer vielleicht auch erschreckend wirken könnte eventuell würde dieser ja Deinen Hund als Kampfhund bezeichnen, wie würdest Du reagieren?
Was ist für Dich ein Kampfhund ?
Ist ein den ein Deutscher Schäferhund der rauft und alles angreift kein Kampfhund?
Maulkorbzwang ist sowiso keine Lösung, der Hund wurde dadurch noch agressiver, und irgendwann würde er im Tierheim landen weil seine Besitzerin mit den Hund und der allgemeinen Situation nicht mehr fertig werden würde. Ich würde sagen das diesem Hund und seinem Frauchen am ehsten mit einem Hundeerziehungskurs bei einem erfahrenen Hundetrainer etwas helfen würde, vielleicht wäre die Besitzerin sogar froh wen sie Hilfe bekämme, die Situation ist für sie selber sicher auch nicht sehr angenehm.Da sie sich auf kein Gespräch einlässt ( es ist ihr vielleicht peinlich weil sie weiss das sie überfordert ist) könnest Du ihr doch einen freundlichen Brief schreiben.
Es würde mich übrigens brennend interessieren um was für eine Rasse es sich bei diesem Hund handelt und wie alt er ist.
Mit freundlichen Grüssen
Andrea


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