toter Cocker entsorgt :: Was sonst nirgends passt

toter Cocker entsorgt

von Brigitte tizia(YCH) am 08. Januar 2003 22:35

Hallo an alle Tierfreunde!!
Ich denke der "Cocker Spaniel" ist einem Tierarzt abgehauen, also sollte man in der unmittelbaren Gegend des Fundortes suchen!!
Gott-sei-Dank
ist der "alte Hund" erlöst !!
Brigitte (Tizia)
cislethanien@kabsi.at
[www.cislethanien.at]

von Tom(YCH) am 09. Januar 2003 15:05

Hi,

ich muß Josh recht geben. Sicher ist es keine Art einen eingeschläferten Hund auf diese Art zu entsorgen, aber ich denke auch ein TSV hat wichtigeres zu tun. Zumal der Halter, sollte er überhaupt ermittelt werden, vielleicht wegen Verstoß gegen das Bestattungsgesetz zur Rechenschaft gezogen werden kann aber doch nicht aus all den Gründen die Du, Andrea anführst. Jemand der so etwas tust kannst Du wohl schwer begreiflich machen daß man ein Tier nicht so entsorgt.

von Nina mit TC(YCH) am 09. Januar 2003 15:09

: ich kann mir eher vorstellen das der Hund dort vergraben wurde und von irgendwelchen Gören wieder ausgebuddelt.


Hallo!

Aus welchem Grund sollte jemand einen Hund ausbuddeln bzw. wissen, dass dort ein Hund eingebuddelt ist?

Lg Nina mit Tina & Chelsea

von Sonja(YCH) am 09. Januar 2003 22:00

: Hallo,
: in Duisburg wurde ein toter orange-schimmel Cockerrüde nach dem Einschläfern entsorgt.
: Aber schaut selber unter
:
: www.tierheim-duisburg.de
:
: je mehr es wissen um so größer die Chancen den Unmenschen zu finden der das diesem Tier angetan hat
:
Wo ist das Problem????

Tote Hunde schauen nun einmal so aus. Das ist halt so, und wenn wir als Wohlstandsmenschen nicht so naturentfremdet wären, würde ein totes Tier auch niemanden so schockieren.
Ein toter Hund fängt innerhalb von wenigen Stunden an, bestialisch zu stinken, Kot und Urin laufen aus und möglicherweise auch noch Flüssigkeiten aus Magen und Lunge. Das Fell lässt sich bald büschelweise ausziehen, wenn man ihn anfasst, und die Fäulnis setzt ein, man sollte wirklich schnell zusehen, dass der Kadaver vergraben wird oder zur TBA kommt. Es ist wirklich sehr schnell sehr unappetitlich, und jedem dürfte dabei klar werden, dass es nur noch der verbrauchte, tote Körper des Hundes ist, und nicht mehr der Freund, den man hatte. Der ist definitiv nicht mehr da...

Wenn dieser alte Hund fachgerecht eingeschläfert wurde und die Besitzer ihn zum vergraben mitgenommen haben, dann kann das durchaus eine unüberlegte Kurzschlusshandlung gewesen sein -
1. vielleicht haben sie gar keinen Garten und wussten nicht, wo sie ihn begraben sollten - Hauptsache, nicht zum Abdecker
2. war möglicherweise der Boden mittlerweile steinhart gefroren und ein Vergraben gar nicht möglich.
Ich will da gar nichts entschuldigen, es ist ein Verstoß gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz - also "bloß" eine Form von Umweltverschmutzung. Wobei, tote Rehe oder Wildschweine, die mehr Masse haben, verwesen auch im Wald, und niemanden regt das auf. Vielleicht waren die Leute ja psychisch nicht mehr im Stande (oder was auch immer), um den Kadaver wieder zum TA oder zur TBA zu(rück)zubringen...
Übrigens graben Wildschweine bevorzugt Kadaver wieder aus, wenn sie nicht wenigstens 1/2 m unter der Erde liegen. Das müssen keine spielenden Kinder sein.

Dem Hund hat es keinesfalls mehr geschadet, ihm kann es wirklich egal sein. Dem Tierheim könnte es ebenfalls egal sein, es hat nichts mehr mit Tierquälerei zu tun!!! Die einzigen, die sich dafür interessieren könnten, wären die zuständigen Behörden (Amt für Abfallentsorgung, Umweltschutz oder Ordnungsamt) und der Eigentümer/ Pächter des Geländes.
Ich würde meine Hunde nach ihrem Tode auch nicht auf diese Weise entsorgen, keine Frage, aber die Aufregung und Entrüstung um dieses Thema finde ich ausgesprochen übertrieben! Es gibt sowohl im Umwelt- als auch im Tierschutzbereich weit schlimmere und wichtigere Themen, in die man seine Energien stecken sollte!
Grüsse
Sonja


: Melly
:
:

von Nele(YCH) am 11. Januar 2003 15:37

Hi Nina,

: Aus welchem Grund sollte jemand einen Hund ausbuddeln bzw. wissen, dass dort ein Hund eingebuddelt ist?

Kann ja sein das Kinder beobachtet haben wie der Hund begraben wurde und ihn aus Neugierde wieder ausgebuddelt haben.
Ich muss gestehen das wir das als Kinder auch mal mit dem Hamster aus der Nachbarschaft gemacht haben. Allerdings haben wir ihn auch anschliessend wieder verbuddelt.
Für uns ging es damals wohl darum den Tod besser begreifen zu können...
Vielleicht gefällt mir dieser Gedanke ainfach besser als daran zu glauben das man sein geliebtes Tier einfach so wegwerfen kann :-( .

Liebe Grüße
Nele & Cisko (für den ich irgendwann einen Baum pflanzen werde)

von Frieda(YCH) am 11. Januar 2003 19:00


Hallo Sonja,

: Tote Hunde schauen nun einmal so aus. Das ist halt so, und wenn wir als Wohlstandsmenschen nicht so naturentfremdet wären, würde ein totes Tier auch niemanden so schockieren.

Ich schätze, es ging hier weniger um das Aussehen, als um die Art, wie dieses Tier entsorgt wurde.

: Ein toter Hund fängt innerhalb von wenigen Stunden an, bestialisch zu stinken, Kot und Urin laufen aus und möglicherweise auch noch Flüssigkeiten aus Magen und Lunge. Das Fell lässt sich bald büschelweise ausziehen, wenn man ihn anfasst, und die Fäulnis setzt ein, man sollte wirklich schnell zusehen, dass der Kadaver vergraben wird oder zur TBA kommt. Es ist wirklich sehr schnell sehr unappetitlich, und jedem dürfte dabei klar werden, dass es nur noch der verbrauchte, tote Körper des Hundes ist, und nicht mehr der Freund, den man hatte. Der ist definitiv nicht mehr da...

Für jemanden, der sein Tier geliebt hat und es vor kurzem einschläfern lassen musste, ist das harter Tobak, den du da schreibst.
:
: Wenn dieser alte Hund fachgerecht eingeschläfert wurde und die Besitzer ihn zum vergraben mitgenommen haben, dann kann das durchaus eine unüberlegte Kurzschlusshandlung gewesen sein -
: 1. vielleicht haben sie gar keinen Garten und wussten nicht, wo sie ihn begraben sollten - Hauptsache, nicht zum Abdecker
: 2. war möglicherweise der Boden mittlerweile steinhart gefroren und ein Vergraben gar nicht möglich.

Oder sie wollten die Kosten für die Entsorgung sparen.

: Dem Hund hat es keinesfalls mehr geschadet, ihm kann es wirklich egal sein. Dem Tierheim könnte es ebenfalls egal sein, es hat nichts mehr mit Tierquälerei zu tun!!!

Ich finde es gut, daß das Tierhiem auch auf solche Fälle aufmerksam macht.

Es gibt sowohl im Umwelt- als auch im Tierschutzbereich weit schlimmere und wichtigere Themen, in die man seine Energien stecken sollte!

Es gibt nicht nur "entweder" "oder". Es geht beides! Und durch die Veröffenlichung wird vielleicht der Täter gefunden und ich hoffe, daß er eine gerechte Strafe dafür bekommt.

Gruß Frieda

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