ohne Betreff :: Was sonst nirgends passt

ohne Betreff

von Claudia AY(YCH) am 26. März 2003 17:15

Hallo Nicki,
Deine Hündin hatte ein stolzes Alter erreicht für eine Neufi-Hündin, und Du hast ihr den Übergang durch Deine Entscheidung erleichtert und ihr eine Lebensverlängerung unter Qualen erspart. Wie schön, daß sie jemanden wie Dich hatte.
Ich mußte auch einmal einen Hund einschläfern lassen und kann nachvollziehen, wie Deine Gedanken sich im Kreis drehen. Es dauert seine Zeit, laß es zu, der Kreis öffnet sich auch wieder und draußen warten viele , die Dich liebhaben und brauchen.
Liebe Grüße
Claudia AY

von Chrissi und Lady(YCH) am 26. März 2003 19:00

Hallo Nicki,
ich glaube Sokrates hat gesagt.
da niemand den tod kennt, weiss auch niemand ob er nicht das Schönste am Leben ist...........na ja, oder so ähnlich..........

Ich habe auch schon zwei Hunde ( 13 und 16 J.)gehen lassen müssen, leider auch durch TA. Was heisst leider, ich meine damit, es fiel mir so schwer: Daumen hoch oder runter. Man hofft ja immer noch, dass es wieder gut wird!! Aber es war Darmkrebs im Endstadium.
Sie sind beide im Garten vergraben und ich denke sehr sehr oft an meine Freunde. Jetzt habe ich eine Hündin, 9 J, und sie wird nächste Woche operiert, hoffe, sie übersteht alles und es ist nicht schon zu spät. Obwohl ich den Krebs nicht früher erkennen konnte!!

Bedenke, Dein Hund hatte ein glückliches Leben bei Dir und daran wird er sich immer erinnern. Dein mieses Gefühl, weil Du sie reinzwingen musstes kann ich sehr gut verstehn. Sollte ich noch einmal in so eine Situation kommen, würde ich es nur noch zuhause machen lassen. ABER, ich weiss genau, wie man sich an so einem Tag fühlt, total überfordert, nicht mehr fähig einen klaren Gedanken zu fassen. An die Möglichkeit, die Regenbogenbrücke zuhause beginnen zu lassen, kommt man garnicht.........Also, Du bist auch nur ein Mensch und kein analytischer Roboter. Du hast es so gut gemacht, wie es Dir in diesem Moment möglich war.
Selbst wenn sie freiwillig reingegangen wäre, glaube mir, dann hättest Du wegen was anderem ein Schlechtes Gewissen. Man hat immer eins, wenn man einen Freund aktiv gehen lässt. Aber Du hast es mit dem Herzen entschieden, denn wenn Dein Kopf entschieden hätte, dann hättest Du einfach einen Nachbarm gebeten es zu tun, vielleicht mit den Worten: Mach du das, ich kann das nicht sehen.
Siehste, Du hast Deine Freundin tapfer bis zum Ende begleitet. Ich wünsche Dir, dass Du bald ( so wie ich), wenn du an sie denkst, ein Lächeln auf Deinem Gesicht spürst und Dich freust, dass es diesen Hund in Deinem Leben gab.

Hoffe, ich konnte Dich ein bischen trösen, schreib mir, wenn Du willst. Ich weiss, drüber reden hilft!!!!!!!!!
Liebe Grüße
Chrissi und Lady






von Philipp(YCH) am 26. März 2003 21:18

Traurig das zu lesen!
Es tut mir leid!
Ich kenne das Gefühl ...
Es dauert und es vergeht nie ganz.
Es war sicher das Beste für die Bärin; tröstet das dich vielleicht ein wenig ?
Trost, wirklichen Trost kann keiner geben.

Philipp
www.pjj-neufi.de

von Nicki(YCH) am 27. März 2003 06:45

Ich danke Euch allen sehr für Eure tröstenden Worte. Das hat mir wirklich geholfen.

Ich habe gestern an ihrem Grab im Garten Abschied von ihr genommen und ihr alles Liebe gewünscht. In Gedanken sprechen wir bestimmt ab und zu miteinander.

Liebe Grüße

Nicki

von Nina + Milka(YCH) am 27. März 2003 10:22

Letzte Nacht stand ich an deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen,
und ich konnte sehen, dass du weintest und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest,
winselte ich leise um dir zu sagen:
"Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier."
Heute morgen beim Frühstück da war ich ganz nah bei dir
und ich sah dich den Kaffee einschenken
während du daran dachtest,
wie oft früher deine Hände zu mir heruntergewandert sind.
Ich war heute mit dir beim Einkaufen,
deine Arme taten dir weh vom Tragen.
Ich sehnte mich danach, dir dabei zu helfen und wünschte,
ich hätte mehr tun können.
Heute war ich auch mit dir an meinem Grab,
welches du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir zum Haus,
du suchtest nach dem Schlüssel.
Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:
"Ich bin's."
Du sahst so müde aus, als du dich auf die Couch sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht, dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin.
Ich kann dir jeden Tag so nahe sein,
um dir mit Gewissheit sagen zu können:
"Ich bin nie fortgegangen."
Du hast ganz ruhig auf deiner Couch gesessen,
dann hast du gelächelt, und ich glaube,
du wusstest.... in der Stille des Abends...,
dass ich ganz in deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei..., ich lächle und sehe dich gähnen,
und ich sag' zu dir:
"Gute Nacht, Gott schütze dich, ich seh' dich morgen früh."
Und wenn für dich die Zeit gekommen ist,
den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren,
werde ich zu dir hinübereilen,
damit wir endlich wieder zusammen,
Seite an Seite sein können.
Es gibt so viel, das ich dir zeigen muss
und es gibt so viel für dich zu sehen.
Hab Geduld und setze deine Lebensreise fort...,
dann komm...,
komm heim zu mir.


Alles Gute wünschen dir
Nina und Milka

von tina benz(YCH) am 27. März 2003 11:22

hallo nicki

es tut mir unendlich leid.
es gibt keinen trost.
aber ich wünsche dir von herzen ganz ganz viel kraft.
tina

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