Probevertrag :: Was sonst nirgends passt

Probevertrag

von Mona(YCH) am 06. Juni 2003 19:41

falsch getippt :-)

von Jako(YCH) am 06. Juni 2003 20:23

hallo mona

eigentlich macht es keinen unterschied ob du einen welpen abgibst oder einen 11 monate alten hund. die sorge ob die neuen besitzer auch die richtigen für den hund sind, ist die gleiche.
damit du einigermassen sicher sein kannst das richtige zu machen und im streitfall auch recht zu bekommen, musst du dich von einem anwalt beraten lassen. das kostet zwar vorneweg etwas geld, aber alles andere kann dich im streitfall sehr teuer kommen.

jako

von Nadja(YCH) am 06. Juni 2003 20:23

Hi Mona,

genau wegen solcher Antworten hlte ich mich mit Postings dieser Art hier immer sehr zurück - die "bösen Züchter", die Hündinnen nur ausboten und möglichst viele Welpen aus ihnen heausbekommen wollen, sind wohl für einige "das" Bild eines Züchters schlecht hin.

Ich wollte dir nur kurz für deinen Entschluss Mut machen. Denn: Wenn man züchtet,d ann doch auch deshalb, weil man einem bestimmten Ideal entgegenstrebt. Kaufe ich mir als Welpenkäufer einen Hund, kaufe ich sozusagen "die Katze im Sack". Wenn ich mir einen Wurf selbst gezogen habe - wo bitte ist der Unterschied, ob ich mit 8 Wochen aussortiere, welcher hund bleiben soll und welcher sich wohl nicht wie gewünscht entwickeln wird oder ob ich mir die Zeit gönne, in Ruhe abzuwarten, wie sich ein gewünschter Hoffnungsträger entwickelt.
Für einen Hund ist der Umzug in eine neue Familie immer schwer, egal ob mit 8, 15 Wochen oder 11 Monaten, aber genauso schnell leben sie sich auch ein.
Und ehrlich gesagt: Es ist ja nicht so, dass man dann das züchten aufhört und - gemein gesagt - darauf wartet, dass der "Fehlgriff" (jetzt alles sehr hart formuliert) alt genug ist für einen Nachfolger, sondern dann eben doch aus dem nächsten Wurf wieder etwas behält und dann lediglich die Zeit für die einzelnen Hunde geringer wird.

Solche Selektion ist im Übrigen sehr viel verantwortungsvoller, als plötzlich einen Großzwinger von zig Hunden zu haben. Und - für all die, die nur über "Geldgier" meckern: Vermehrung wäre es erst dann, wenn man auch mit diesem Hund einfach (papierlos) Welpen produzieren würde. Das wäre sicher auch der einfachste Weg. Und garantiert würde man für die Welpen auch einige Käufer finden , die dann sagen würden: Rassehund - ja toll. Aber nicht vom Züchter mit Papieren, die ja das eh nur des Geldes wegen machen. Nein, meine sind vom "Hobbyzüchter", da leben die Hunde viel besser... Aber welche Art wohl der Verbesserung der Rasse dienliche ist, sei dahin gestellt.

Also bitte - an alle "Meckerer" und "Draufhauer": bevor ihr sofort wieder über die bösen Züchter schimpft, macht euch doch einfach erstmal Gedanken, wo eure Hunde herkämen, wenn es keine Züchter gäbe.
Ob die Welpen dann wohl alle so viel besser wären???

Nadja

von Sabine(YCH) am 06. Juni 2003 20:19

Hallo yorkies.

ich lese sehr gern hier im Forum, aber manchmal hat man wirklich das Gefühl das manche hier einen Anlaß suchen ihre Aggressionen die sie scheinbar sonst nirgends unterbringen loszuwerden. Was bitte ist so schlimm daran das ein Züchter einen Hund mit dem er nicht züchten kann in gute Hände abgibt? Unter schlechtem Verhalten gegenüber Tieren stelle ich mir wirklich etwas anderes vor...
Beim Züchten geht es wohl irgendwie doch darum die besten und die schönsten weiter zu züchten (Definition meinerseits, einer Nichtzüchterin und Tierheimhundbesitzerin) und wenn man jeden Hund behalten würde der diese Kriterien eben nicht erfüllt hätte bald jeder Züchter das ganze Haus voller Hunde nur leider keine Zeit mehr sich um sie zu kümmern. Ist es das was ihr mit Eurer Kritik erreichen wollt?
Vielleicht gibt es Leute die froh sind einen älteren Hund einer bestimmten Rasse zu bekommen weil sie keinen Welpen möchten, aus welchem Grund auch immer? Was ist also dagegen zu sagen auf diesem Weg an diesen Hund zu kommen?
Verurteilt ihr auch jede Frau die ihr Kind zur Adoption freigibt weil sie sich zwar der Verantwortung nicht gewachsen fühlt und evtl. auch nicht die finanziellen Mittel hat, aber immerhin hat sie es ja in die Welt gesetzt also muß sie es auch behalten selbst wenn dieser Weg für beide ins Unglück führt?

Ich versteh Euch nicht...

von Anette(YCH) am 06. Juni 2003 20:20

: Hallo,

ich denke, wenn Du den leuten Deinen Hund anvertraust, kannst Du Ihnen auch wegen des Geldes vertrauen.
Zur Not gibt es doch bestimmt Konten, von denen man nur mit der Unterschrift von Euch Beiden Geld abheben kann ?? Frag doch mal bei Deiner Bank.
Dann zahlen sie da das Geld ein und Ihr holt es anschließend gemeinsam ab - entweder bekommst Du es oder sie bekommen es zurück, wenn es mit dem Hund nicht klappt.
Ansonsten würde ich einen Vertrag mit Vorkaufsrecht, Besuchsrecht usw. machen.

Anette

von Kathi(YCH) am 06. Juni 2003 20:29

Hi,

: macht euch doch einfach erstmal Gedanken, wo eure Hunde herkämen, wenn es keine Züchter gäbe.

es war nicht die Rede davon, daß Züchten gänzlich aufzugeben. Ich denke, Du wirfst da einiges durcheinander.

lg
Kathi

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