Mamma-Tumor bei kastrierter 14jähriger DSH -Hündin :: Welpen - Junghunde

Mamma-Tumor bei kastrierter 14jähriger DSH -Hündin

von GabyGnadenlos am 27. April 2007 07:39
Guten Morgen,

sehr wahrscheinlich hat unsere Hündin einen Mamma-Tumor. Aufgrund ihres hohen Alters und der wahrscheinlich sowieso nicht mehr allzu hohen Lebenserwartung wollen wir NICHT mehr operieren lassen. Die Tierärztin sagte uns, daß es aufgrund der Kastration sein kann, daß der Tumor sehr langsam wächst und der Alterstod sie einholt, es aber auch passieren kann, daß er schnell wächst, rasch Metastasen bildet, aufplatzt und so dann ein sehr schnelles Eingreifen erforderlich ist. Welche Erfahrungen habt Ihr in einem solchen Fall gemacht und welche Entscheidungen getroffen ?

Für zahlreiche ehrlich gemeinte Antworten wäre ich Euch sehr dankbar.

Schönes Wochenende.

Gruß

GG

von Antje am 27. April 2007 08:47
Hallo Gaby,

Bekannte hatten einen ähnlichen Fall bei einer 13-jährigen belgischen Schäferhündin. Sie hatten sich auch entschlossen, die Hündin nicht mehr operieren zu lassen. Allerdings verlor die Hündin dann irgendwann aus einer Zitze Flüssigkeit, wodurch der Liegeplatz verunreinigt wurde und die Hündin dauern an der Zitze herumgeleckt hat. Daraufhin wurde dann doch der entsprechende Teil der Milchleiste entfern. Das war vor ca. 1/2 Jahr, der Hündin geht es soweit sehr gut.

Solange nicht derartige Probleme auftauchen würde ich nicht operieren lassen. Wenn es aber durch den Tumor Komplikationen gibt, muß man in Bezug auf die Gesamtkondition des Hundes halt abwägen, ob eine OP in dem Alter noch sinnvoll wäre.

Grüße

Antje

von Yvonne & Ari am 27. April 2007 09:10
Hallo Gaby,
ich weiß nicht, ob du an die "Kraft" von "Kräutlein" glaubst. Sieh dir mal den Link an:
www.padma28-shop.ch/catsclaw.htm
www.hepatitis-c.de/catsclaw.htm
Ich gebe es Ari 2x im Jahr (Frühjahr und Herbst) vorbeugend als Kur.
Alles Gute für deine "Maus"!!!!
Yvonne

von Anonymus am 28. April 2007 16:51
Hallo liebe Gaby,

die Narkose an Hunden ist heute in Kliniken soweit fortgeschritten (naja, trauriger Nebeneffekt der Tatsache, daß Narkosemittel für Menschen ja auch an Hunden getestet werden), daß da wenig Gefahr besteht und die Mamma-Tumor-OP im Gegensatz zu Menschen auch leichter ist und ne örtliche OP (also nicht die ganze Milchleiste und selbst das heilt schnell!!!! auch wenn's furchtbar sich anhört) auch erfolgversprechend ist, würde ich die OP machen, wenn der Hund sonst relativ fit ist. Selbst Herzfehler sind heute kein großes Narkoseproblem mehr. (Hatte nen Hund mit super schwerem Herzfehler, der die Beinarterie durchtrennt hatte, Blutverlust ewig hoch, da Abdrücken nicht gelang -war im Ansatz, Arterie und Vene hatten sich in Muskulatur zurückgezogen an beiden durchtrennten Enden. Nur durch Spenderblut, das da war und nicht erst besorgt werden mußte, war Hund zu retten und selbst der hatte danach noch 4,5 Jahre!!!! Und das bei so nem schweren Unfall, langer OP etc.) Hab auch bei uns in der Klinik schon so alte Hunde mit Herzfehler und vereiterter Gebärmutter paarmal gesehen - die lagen drin - da dachte man echt, einschläfern, alles andere ist ne Qual - aber trotz Infekt und Narkose und OP: nach 10 Tagen sind die fitt, manchmal nach 20 Tagen und man merkt, die Schwächung war die Krankheit, nicht der Allgemeinzustand. Auch ne mir bekannte 10jährige Hündin mit Krebs an 3 Stellen und ner dubiosen Milchleiste bekam alles opreriert + Kastration. Ich war erst entsetzt. Aber auch die: nach ca. 2 Wochen, evtl. waren es 3 war sie fitt und wurde trotz weiterer körperlicher Probleme mindestens 13. Da ging sie noch - etwas humpelnd aber ganz frohgemut spazieren. Danach hab ich den Kontakt verloren. Also daher - wenn ihr nen guten Operateur habt, dann würde ich es nochmal überlegen! Man soll nicht ewig Intensivmedi machen. Aber zwei oder drei Wochen Heilung nach ner OP können ihr durchaus nochmal ne Lebensquali geben und das würde sich auch mit 14 lohnen. Ansonsten: gute HPs können oft evtl. nicht an den Krebs selber ran, aber den Gesamtzustand stabilisieren. Hab ich hier bei nem Schäfer mit inoperablen Tumoren an Schilddrüse und Lunge erlebt. War sehr hinfällig, 12,5 Jahre. Nach HP-Behandlung und geringer Dauerbehandlung lebte er noch 1,5 Jahre sehr gut, dann von heute auf morgen ging es ihm schlecht und er wurde erlöst. Aber die 1,5 Jahre waren für Mensch und Hund noch eine ruhige schöne Zeit und der Abschied kam nciht im Schock sondern gefaßt. Der Hund litt auch nur paar Stunden an seinem letzten Tag, bis die Familie sicher war, daß das nicht nur kurz ein Problem ist, sondern es jetzt echt soweit ist. Es ist immer schwer, zu entscheiden, was man tut. Ich wollte nur zeigen, daß Alter allein nicht unbedingt vor einer OP schrecken lassen muß. Ich sehe ja nicht aus der Ferne Euren Hund - also nicht falsch verstehen - es ist kein Rat in irgendeine Richtung. Nur eine Ermutigung, alles in Betracht zu ziehen.

So oder so, alles alles Gute!!!!! Und ganz viel Kraft!

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