Fragen zu Welpen, an Bianca :: Welpen - Junghunde

Fragen zu Welpen, an Bianca

von Susanne Sally&Flocke(YCH) am 26. April 2000 10:08

Hallo Corry!

: Hallo Bianca und all die andern. Vielen Dank für eure Antworten! Ich hoffe, ich habe noch nicht zu viel falsch gemacht, tatsächlich rief ich bisher zig-Mal, bis ich dann aufgab und einfach reinging. Das werde ich mir also schleunigst abgewöhnen. Ist wie bei den Kindern, wenn die Mutter immer nur ausruft, aber nie "handelt", geht auch nichts. Es könnte stimmen, dass sich Juri - so heisst die Hündin, ist zwar ein Männername, aber uns gefällt er und ihre Mutter kommt aus Russland - zu sicher fühlt im Garten, oft spaziert sie allein (ich schaue ihr von der Küche aus zu) herum, schnüffelt etc. und fühlt sich sichtlich wohl. Nun eine Frage zur Schleppleine: Muss es eine Leine aus dem Geschäft sein? Du erwähnst eine Nylonschnur - besteht da nicht die Gefahr, an Büschen etc. hängen zu bleiben, v.a. im Wald?

Im Wald würde ich die Schleppleine nicht benutzen da lieber die normale Leine benutzen.

Und wenn ich schon dabei bin: Wie bringe ich ihr das Gehen bei Fuss bei?

Das richtige "Bei Fuss" üben finde ich noch etwas früh. Aber was Du auf jedenfall schon mal üben kannst immer auf der linken Seite laufen lassen, und darauf achten das die Leine durchhängt, damit Du später keinen Leinenzerrer hast ;O)
Immer links und loben und sich mit Leckerli "interessant" machen, ist das o.k.?

Das ist auf jedenfall der richtige Ansatz. Lekkerlie immer mal vor die Nase halten damit Du ihre Aufmerksamkeit hast. Aber wie gesagt ein Welpe in dem Alter brauch noch nicht Fuss zu können.

Nochwas zur Komm Übung wenn es nicht so klappt wie ich es eben beschrieben habe, dann halt ihr ein tolles Lekkerlie unter die Nase, der andere hält Jury fest Du gehst weg und rufst sie dann (hat in meinen Kursen bisher immer geklappt ;o)

Grüsse susanne

von Bianca(YCH) am 26. April 2000 10:55

:Hallo Corry,

Ich hoffe, ich habe noch nicht zu viel falsch gemacht, tatsächlich rief ich bisher zig-Mal, bis ich dann aufgab und einfach reinging.

Nein, ganz bestimmt nicht! Fehler dürfen gemacht werden, mir sind bei meinem Hund in mancher Hinsicht die "Laternen" auch erst angegangen, als sie 1,5 Jahre alt war (wir hatten ein Jagdproblem) und trotzdem haben wir es wieder hinbekommen!

Es könnte stimmen, dass sich Juri - so heisst die Hündin, ist zwar ein Männername, aber uns gefällt er und ihre Mutter kommt aus Russland - zu sicher fühlt im Garten, oft spaziert sie allein (ich schaue ihr von der Küche aus zu) herum, schnüffelt etc. und fühlt sich sichtlich wohl.

Ein schöner Name!!!

Nun eine Frage zur Schleppleine: Muss es eine Leine aus dem Geschäft sein?

Nein sicherlich nicht. Ich hab mir eine Nylonschnur von der Rolle im Bauhaus geholt und daran unten einen Haken befestigt.

Du erwähnst eine Nylonschnur - besteht da nicht die Gefahr, an Büschen etc. hängen zu bleiben, v.a. im Wald?

Das könnte schon mal passieren, das lernen die aber sehr schnell, das man sich da verfängt. Da aber ein Hund gerade im Wald nicht durchs Geäst laufen sollte und er sich auf dem Wege zu halten hat, ist das eigentlich kein Problem. Hat also einen mehrfachen Lerneffekt. Will sie mal einen Abstecher in den Wald machen, direkt „Raus da!“ und wieder zurückziehen. Das betrifft auch Felder, wo eingesät ist und Vorgärten! Da kannst Du gleich schon für später üben. Ein Hund, der gelernt hat, den Weg nicht zu verlassen, wird auch so schnell nicht auf Wild stoßen, um dieses zu jagen!

Und wenn ich schon dabei bin: Wie bringe ich ihr das Gehen bei Fuss bei? Immer links und loben und sich mit Leckerli "interessant" machen, ist das o.k.? Noch einmal herzlichen Dank für die Infos.

Also, die Schleppleine (sie heißt Schleppleine, weil sie vom Hund im Endeffekt immer nur hinterhergezogen wird und ich aber notfalls eingreifen kann, wenn der Hund weiter entfernt ist) kommt dann zum Tragen, wenn ich den Hund frei laufen lassen würde und die normale Leine nutze ich in der Stadt oder bei befahrenen Straßen usw., wo ich normalerweise eben mit Leine gehen würde. Auch das kannst Du umgekehrt machen, indem Du den Hund lobst, wenn er neben Dir hergeht und nicht dafür "bestrafst", wenn er es nicht tut. Geht sie neben Dir her, sag immer „Feine Jury“ und das wird sie dann auch irgendwann verbinden. Dazu kannst Du auch ein Bällchen nehmen, um sie „freiwillig“ dazu zu bekommen. Geht die Leine auf Zug stehen bleiben, dann wieder angehen und wenn sie wieder auf Zug geht, wieder stehen bleiben. Sei da direkt konsequent und zeige ihr, dass Ziehen nicht erwünscht ist. Du kannst auch unter Suchbegriff „Ziehen an der Leine“ oder „Fuß“ sicherlich einige Beiträge hier im Forum finden.

Viele Grüße
Bianca und Jill



von heiner(YCH) am 26. April 2000 13:06

: Hallo Bianca und all die andern. Vielen Dank für eure Antworten! Ich hoffe, ich habe noch nicht zu viel falsch gemacht, tatsächlich rief ich bisher zig-Mal, bis ich dann aufgab und einfach reinging. Das werde ich mir also schleunigst abgewöhnen. Ist wie bei den Kindern, wenn die Mutter immer nur ausruft, aber nie "handelt", geht auch nichts. Es könnte stimmen, dass sich Juri - so heisst die Hündin, ist zwar ein Männername, aber uns gefällt er und ihre Mutter kommt aus Russland - zu sicher fühlt im Garten, oft spaziert sie allein (ich schaue ihr von der Küche aus zu) herum, schnüffelt etc. und fühlt sich sichtlich wohl. Nun eine Frage zur Schleppleine: Muss es eine Leine aus dem Geschäft sein? Du erwähnst eine Nylonschnur - besteht da nicht die Gefahr, an Büschen etc. hängen zu bleiben, v.a. im Wald? Und wenn ich schon dabei bin: Wie bringe ich ihr das Gehen bei Fuss bei? Immer links und loben und sich mit Leckerli "interessant" machen, ist das o.k.? Noch einmal herzlichen Dank für die Infos. Liebe Grüsse, Christine


Hi corry, mach deine e-mail auf,
bevor der hund nur noch mit schleppleine zu beherrschen ist.

Ich schick dir dann eine der vielen richtigen antworten.
Gruß
heiner

von Brigitte+Familie(YCH) am 26. April 2000 13:54

Hey Heiner ...

: bevor der hund nur noch mit schleppleine zu beherrschen ist.
:
: Ich schick dir dann eine der vielen richtigen antworten.

... wenn du so klug bist, warum lässt du uns nicht ALLE an deinem Wissen teilhaben ???

By the way ... DEINE E-Mail kann ich auch nirgends entdecken

Geheime Grüße
Brigitte und die Pelze

von Bianca(YCH) am 26. April 2000 14:49

: Hi corry, mach deine e-mail auf,
: bevor der hund nur noch mit schleppleine zu beherrschen ist.

Ist das lediglich Deine Meinung oder beruht das auf eigenen Erfahrungen die Du langjährig mit Schleppleine gemacht hast und sich dadurch Mißerfolge abgezeichnet haben? Ich denke (leider) Ersteres.

Viele Wege führen nach Rom, leider sind viele nicht bereit, andere Dinge auszutesten und sich dann eine Meinung zu bilden, weil es eben 30 Jahre lang nach einer bestimmten Methode nolens volens funktioniert hat. Wie schade!
:
In diesem Sinne, viel Erfolg noch weiterhin!
Bianca und Jill:

von heiner(YCH) am 27. April 2000 06:11

: : Hi corry, mach deine e-mail auf,
: : bevor der hund nur noch mit schleppleine zu beherrschen ist.
:
: Ist das lediglich Deine Meinung oder beruht das auf eigenen Erfahrungen die Du langjährig mit Schleppleine gemacht hast und sich dadurch Mißerfolge abgezeichnet haben? Ich denke (leider) Ersteres.
:
: Viele Wege führen nach Rom, leider sind viele nicht bereit, andere Dinge auszutesten und sich dann eine Meinung zu bilden, weil es eben 30 Jahre lang nach einer bestimmten Methode nolens volens funktioniert hat. Wie schade!
: :
: In diesem Sinne, viel Erfolg noch weiterhin!
: Bianca und Jill:
:


Wie immer irrt der interessierte laie,
nicht nur einmal sonder gleich mehrmals!


Es wurde alles ausgetestet, alles!!!.

Aber zum eigentlichen sachverhalt:

Es gibt hunde die verknüpfen sehr schnell.
Was wiederum bedeutet,
wenn du längere zeit mit schleppleine arbeitest,
ist so mancher hund ganz genau im bilde,
wann er an ihr hängt und wann nicht.

Der prototyp
eines schleppleinenhundes ist der russische laika von Bloch.
Mit bis zu 50 meter faden ausgestattet;
und wenn sie ab war - auf und davon.

Bei manchen tieren muß man
schnell, kurz
und wirklich sehr sehr hart
an ihnen arbeiten,

damit die eine verknüpfung sitzt
und die andere,
unerwünschte
sich nicht festsetzt.

Prinzipiell ist aber kein HF davor gefeit,
daß doch ein ausbildungskandidat falsch,
anderst verknüpft als sich der HF es sich vorstellt.

Dann hat der HF ein problem, und der hund auch.
Um gleich zu dieser problemlösung
bei diesem fall zu kommen.

Ein guter HF nimmt es nicht persönlich !

Gruß
heiner




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