Unterbringung eines Welpen :: Welpen - Junghunde

Unterbringung eines Welpen

von Martin Rösler(YCH) am 21. Februar 1999 18:27

Hallo Hundefans,

bei uns ist es demnächst so weit, wir kriegen unser zweites Kind ;-)
In zwei Wochen kommt Reeba, eine junge Golden Ret Dame zu uns nach hause.
Sie wird dann knapp 10 Wochen alt sein und noch bevor sie hier ist, ist bei uns schon
der erste "Streit" ausgebrochen.
Monika, meine Frau, hat einen Hundekorb gekauft, breite 1m, passend für einen ausgewachsenen
Hund, aber ich bin der Meinung, vorerst sollten wir eine Holzkiste nehmen, die deutlich
kleiner ist, da sich der Welpe sonst darin verloren vorkommt.
Weiterhin steht eine Metallbox zur Diskussion, die natürlich den Vorteil hat, das
der Welpe, mitsamt Box, Abends ins Elternschlafzimmer mitgenommen werden kann (damit
man(n/frau) hört, falls er raus will.

Frage: Neben Spieldecke, Geschirr, Leine, Bürste, kamm und all den anderen Dingen,
die es zu berücksichtigen gibt, wie bringt man einen jungen Hund am besten unter,
was habt Ihr für Erfahrungen gemacht ?

bye mrj

von Gudrun(YCH) am 21. Februar 1999 18:57

Guten Abend,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurem Nachwuchs!! Du sprichst von eurem "zweiten Kind". Soll das heißen, daß ihr schon einen Hund habt oder bereits ein Kind? Da Du von Elternschlafzimmer schreibst, habt ihr wahrscheinlich schon ein "Menschen-Kind". Was für einen Hundekorb hat Deine Frau denn gekauft?. Wenn es ein geflochtener Korb ist, dann schnell zurück damit und Geld wiederholen. An diesen "Geräten" können sich die Kleinen nämlich ganz schön verletzten; egal wie gropß oder klein so ein Korb auch ist. Eine Holzkiste ist -meiner Meinung nach- ebenso verkehrt. Sie kann von der Kleinen auch angenagt werden und die Splitter können sich im Gaumen der Kleinen festsetzen oder andere Verletzungen verursachen. Eine Metallkiste hat scharfe Ränder und ist ebenfalls nichts. Warum muß es denn unbedingt ein Korb, eine Kiste oder ähnliches sein. Meiner Meinung nacht recht es vollkommen, wenn man eine alte Decke nimmt oder, wenn es unbedingt etwas neues sein soll, dann kauft euch von dem Geld für den Korb eine waschbare Hundedecke. Wir haben damals für unseren Welpen eine alte Decke genommen und diese die ersten Nächte ins Schlafzimmer gelegt und übertags dort, wo der Hund sich am liebsten aufhielt. Heute ist Nico 10 Monate alt und wenn wir mal für einige Zeit wegfahren (z.B. am Wochenende), dann nehmen wir immer "seine Decke" mit. Das hat den Vorteil, daß er auch in einer fremden Umgebung sofort "seinen Platz" erkennt und sich auch immer auf Anhieb wohlfühlt.

Mein Tip also: Laßt das mit dem Korb und er Kiste !!!!!!!!!!. Wenn es denn unbedingt sein muß, dann nehmt einen "Plastik-Korb". Diese gibt es auch in allen gut sortierten Tiergeschäften. Sie sehen zwar weniger "attraktiv" aus, erfüllen aber den Zweck (für euch). Ich persönlich würde euch aber zu einer Decke raten. Ich wünsche euch viel Spaß mit eurer Reeba !!

Lieben Gruß
Gudrun & Nico


von Anneke(YCH) am 22. Februar 1999 00:34

Hallo Martin,

Wir haben schon einige Welpen hinter uns und haben beste Erfahrungen mit einem Varikennel (Flugbox) gemacht. Ich denke etwas ähnliches hast du mit metallkiste gemeint, einen kleinen "Käfig"? Auch wenn an dieser Stelle immer einige Leute schreien:"den Hund einsperren??", diese Flugboxen sind so ziemlich das praktischste was kenne. Wenn der Hund von klein auf gewöhnt ist darin zu schlafen, fühlt er sich keinesfalls eingesperrt (am Anfang lässt man die Tür offen, es ist wie sein Körbchen) im Gegenteil akzeptiert er sie schnell als Lieblingsschlafplatz. Schließlich ist der Hund ursprünglich ein Höhlentier... Dort findet er auch seine am Anfang dringend benötigte Ruhe (Z.B. Zuflucht vor den "spielsüchtigen" Kindern, man sollte ihnen beibringen, das der Hund in der Kiste in Ruhe gelassen werden muss). Nachts ist der Kennel äußerst praktisch, man kann ihn dirkt neben das Bett stellen und der Hund muß sich melden wenn er raus muß. Kennt der Hund solche Boxen ist es nur von Vorteil, will man später tatsächlich mal mit dem Flugzeug verreisen, muß er nähmlich rein. Auch im
Urlaub selbst kann der Kennel eine Hilfe sein, wir waren z.B mit einem Welpen in Dänemark in einem Ferienhaus, der in fremder Umgebung noch nicht 100% rein und vor allem "Holzmöbelzerkausicher" war. Hat man dann nicht jede Sekunde den Hund voll im Blick (manche Hunde fressen unglücklicherweise auch Nachts Holzmöbel), kann es sehr peinlich und teuer werden...
Einen Nachteil haben die Boxen, sie sind relativ teuer, für einen Goldie (ausgewachsen) etwa 180DM. Aber sie sind sozusagen eine Investition für´s Leben.

Viel Glück mit dem neuen Familienmitglied, Anneke

von renate weber(YCH) am 24. Februar 1999 12:09

: typisch mann, diese organisationswut.
wir haben auch einen hundekorb für unseren hund gekauft (auch auf zuwachs). er hat sich sehr darüber gefreut, denn als welpe mit zahnproblemen brauchte er dringend was zum draufrumbeißen, geschlafen hat keiner meiner hunde jemals in irgendeiner kiste oder einem korb.
ein hund ist kein baby und er kann auch mit 10 wochen schon laufen und sich immer dort hinlegen, wo es ihm paßt. was für ein platz das dann ist, das hängt vom charakter ab. ein hund mit wachem instinkt uns gutem selbstbewußtsein liegt am liebsten an einem platz, von dem aus er alles wichtige (Haustür usw.) im blick hat. ein eher ängstlicher hund bevorzugt einen platz in der nähe seiner menschen und ein kleiner fresser behält am liebsten den kühlschrank im auge.
der hund entscheidet also selbst, wo er liegen mag, soweit das akzeptabel ist, kann man ihm dabei ja auch entgegen kommen.
das worauf sollte nach meinen erfahrungen am besten eine waschbare decke aus naturfasern sein. davon kauft man am besten gelich zwei oder drei exemplare, damit man auch mal wechseln kann. diese decken sind "der platz" auf den man den hund schicken kann und wo er sich wohlfühlt. so eine decke im auto erleichtert ihm ganz entschieden die akzeptanz und auch bei reisen ist die bekannte decke z. B. im hotel ein stück vertrautes zuhause und macht alles einfacher.

also freu dich auf dein hundekind und laß es auf dich zukommen ohne zu viel zu organisieren. ein junger hund braucht viel liebe und geduld, das schönste geschenk das du ihm machen kannst ist, wenn du zeit für ihn hast. viel freude damit, renate

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