Hilfe, ein Welpe! :: Welpen - Junghunde

Hilfe, ein Welpe!

von Ida(YCH) am 07. Februar 2001 09:45

Danke Nina!

von Ida(YCH) am 07. Februar 2001 09:46

Danke schön, Anke! Du bist eine der wenigen die mich nicht nur kritisiert haben!

von Jaja(YCH) am 07. Februar 2001 09:59

Hallo Ida

Hier ein paar gute Tips aus der Homepage der Funny Borders:
[members.aon.at]

Die Ratschläge gelten für alle Welpen nicht nur für Border.
Ausserdem würde ich mir ein Buch kaufen, da kannst Du jeder Zeit alles nachlesen.

Viel Spass mit Deinem Welpen
Jaja

v Die ersten Minuten im neuen Zuhause: Sobald Sie aus dem Auto ausgestiegen sind, sollten Sie Ihr Hundebaby an die Stelle tragen, an der es in Zukunft sein "Geschäft" verrichten soll und es dort ermuntern zu pinkeln oder ein Häufchen zu machen. Die Babys sind an den Befehl "Lacki" gewöhnt. Loben Sie Ihren Border, wenn er ein kleines Bächlein produziert hat. Erst danach sollten Sie ihm langsam den Rest seines neuen Zuhauses zeigen. Lassen Sie ihm Zeit, alles zu erkunden und überfordern Sie Ihn nicht gleich am ersten Tag. Zeigen Sie ihm auch seinen Schlafplatz und seine Spielsachen.



v Die erste Mahlzeit: Ihr Border bekommt vor der Abholung kein Fressen mehr, damit er im Auto nicht erbricht. Nachdem er also sein erstes Lacki erledigt hat und sich in seiner neuen Umgebung umgesehen hat, ist es Zeit für seine erste Mahlzeit. Legen Sie fest, wo in Zukunft sein fixer Futterplatz ist und stellen Sie für ihn dort immer eine Schüssel mit Wasser bereit. Sie bekommen von uns einen Futterplan (anklicken, um nähere Details zu erfahren!) sowie Futter für die ersten Tage mit, damit die Umstellung leichter fällt. Lassen Sie Ihren Hund in Ruhe fressen. Bleiben Sie jedoch bei ihm, bis er seine Mahlzeit beendet hat. Sollte er innerhalb von 5 Minuten nicht aufgefressen haben, räumen Sie die Futterschüssel weg. Nach dem Fressen geht es sofort wieder zum "Lacki-Platz". Halten Sie sich in den ersten Tagen an den Futterplan und die Futterzeiten. Eine Umstellung auf anderes Futter sollte langsam und stufenweise erfolgen. Sollte der Hund am ersten Tag nicht richtig fressen wollen, machen Sie sich keine Sorgen, die Aufregung ist wahrscheinlich einfach zu groß. Außerdem ist er es nicht gewohnt, alleine zu fressen. Füttern Sie ihn auf keinen Fall mit der Hand oder vom Tisch. Futter gehört in seine Schüssel und diese gibt es nur an seinem Futterplatz. Sie erziehen Ihren Hund sonst nur zum Betteln.



v Stubenrein: Ihr Baby hat das Pinkeln nicht unter Kontrolle. Es hat also überhaupt keinen Sinn mit ihm zu schimpfen, wenn er ein Bächlein hinterlassen hat. Sobald er Anstalten dazu macht (schnuppern am Boden, hinhocken) schnappen Sie ihn und tragen ihn zu seinem "WC-Platz" im Garten. Dort geben Sie ihm das Kommando Lacki und loben ihn kräftig wenn er pinkelt oder ein Häufchen macht. Sie sollten Ihr Baby so schnell als möglich zum Lackimachen nach draußen tragen, wenn es nach einem Schläfchen aufwacht und auch nach dem Fressen, wenn der volle Magen auf die Blase drückt. Anfangs wird vielleicht noch des öfteren etwas "daneben gehen". Entfernen Sie alles gründlich und verwenden Sie auch einen stark riechenden Reiniger, damit der Kleine nicht riechen kann, wo er schon einmal gepinkelt hat und diese Stelle dann als sein zweites, internes WC betrachtet! Sie werden sehen, in wenigen Wochen ist Ihr Border stubenrein und verlangt von selbst nach draußen.



v Die Regeln: Bevor Ihr Border-Baby ins Haus kommt, sollten Sie mit Ihrer ganzen Familie ein klärendes Gespräch darüber führen, was Ihr Hund in Zukunft darf und was nicht. Legen Sie von vorneherein klare Richtlinien fest, an die sich alle zu halten haben. Es gibt keine Ausnahmen. Ihr Border ist viel zu klug um Ihre Inkonsequenz nicht sofort schamlos auszunutzen. Überlegen Sie sich wo der Hund fressen und schlafen soll. Welche Räume er betreten darf und welche nicht. Darf er unter dem Eßtisch sitzen, darf er in die Küche, haben Sie etwas dagegen wenn er Ihre Blumen "kostet", wie steht es mit Spielsachen, legen Sie fest, womit Ihr Hund spielen darf und womit nicht. Wer füttert den Hund. Wer bringt ihn als erster morgens vor die Tür, wer übernimmt den "Abenddienst" usw. Um so genauer Sie alles vorher besprechen und festlegen, um so einfacher ist es für den Hund. Sicher - zu Beginn sind das sehr viele Regeln die er lernen muß. Aber glauben Sie uns, Ihr Hund wird sich um so wohler bei Ihnen fühlen, je genauer diese Regeln eingehalten werden und je konsequenter Sie sind. Er wird es nicht verstehen, wenn er als Baby bei Ihnen im Bett schlafen darf und als erwachsener Hund dann auf einmal nicht mehr. Aufgestellte Regeln sollten ein ganzes Hundeleben lang gelten, bedenken Sie das genau! Ein Hundebaby lernt sehr leicht und schnell, viel leichter als ein erwachsener Hund.

Einigen Sie sich vor allem auch auf einheitliche Kommandos wie z.B. das Wort Lacki für sein Geschäft, das er ja schon kennt. Ebenso wichtig ist das Kommando "Nein" und auch ein Wort für richtiges Verhalten, wie z.B. "brav" oder "fein". Rufen Sie Ihren Border immer bei seinem Namen. Er wird nicht verstehen, daß er auch mit Baby, Putzi, Wuffi (oder wie auch immer) gemeint ist.



v Bestrafung: Wenn Sie die Regeln und Kommandos genau festgelegt haben und sich auch daran halten, haben Sie Ihren Border rasch und problemlos schon in wenigen Wochen erzogen. Sollte er gegen die Regeln verstoßen, weisen Sie ihn mit einem strengen "Nein" zurecht. Dieses Kommando kennt er auch schon von Zuhause. Sollte das Wort alleine nicht reichen, schütteln Sie Ihn leicht am Nackenfell. Als sehr nützliche Erziehungshilfe hat sich auch ein präpariertes "Wurfgeschoß" herausgestellt. Füllen Sie ein paar Kieselsteine in eine leere Getränkedose und verkleben Sie die Öffnung. Vor allem das beliebte Spiel "friß die Blumen" können Sie damit rasch und völlig schmerzlos beenden. Sollte das strenge "Nein" nicht helfen, werfen Sie die Dose neben den Hund. Durch das Rascheln erschreckt, hört er sofort mit der unerwünschten Handlung auf und Sie können ihn dafür loben. Sollten Sie aus Versehen den Hund selbst treffen ist es auch nicht weiter schlimm. Sie können Ihn mit der leichten, runden Dose nicht verletzen - er erschrickt nur. Diese Dose können Sie auch beim Spazierengehen immer eingesteckt haben.

Prinzipiell gilt: Fügen Sie Ihrem Hund niemals Schmerzen zu. Schlagen Sie ihn auf keinen Fall mit der Hand oder mir der Leine. Ein strenges "Nein", ein böser Gesichtsausdruck und im Notfall ein dosiertes Schütteln am Nackenfell reichen vollkommen aus um Ihrem Welpen klar zu machen, was er darf und was nicht. Und vor allem: Es gibt keine Bestrafung im nachhinein. Sollten Sie Ihren Hund nicht direkt auf "frischer Tat ertappen" macht es keinen Sinn ihn auszuschimpfen, auch wenn er ein betroffenes Gesicht macht und Sie überzeugt davon sind, daß er versteht, warum Sie schimpfen. Viel wichtiger als jede Bestrafung ist das sofortige Lob wenn der Hund etwas richtig macht. Auch hier sollten Sie ein einheitliches Kommando wie z.B. Brav, gut, fein etc. wählen.


v Die erste Nacht: Bedenken Sie, daß ihr Border-Baby das erste Mal in seinem Leben alleine ist. Keine Mama, keine Geschwister sind da, an die man sich kuscheln kann. Alles ist fremd und neu. Lassen Sie Ihren Border nicht alleine in einem Raum schlafen, wo Sie Ihn nicht einmal hören können. Sicher wird er irgendwann einmal einschlafen, weil er einfach zu müde ist nach all der Aufregung, aber bis dahin wird er sich sehr fürchten und schrecklich heulen. Gewöhnen Sie ihn erst nach einigen Tagen ans Alleinesein und das in möglichst kleinen Schritten (mit wenigen Minuten anfangen). Der beste Schlafplatz ist sein Körbchen (ein stabiler Karton erfüllt den gleichen Zweck) mit seiner Kuscheldecke darin (die Sie von uns mitbekommen, wenn Sie ihn abholen und die nach "Mama" riecht). Stellen Sie den Korb neben Ihr Bett. Wenn er weint, können Sie Ihn streicheln, ohne dabei aufstehen zu müssen. Wird er unruhig und tapst im Zimmer herum, können Sie schnell noch einmal mit ihm zum "Lacki-Platz" gehen. Wenn er morgens aufwacht und beginnt im Zimmer herumzuwandern sollten Sie ebenfalls möglichst schnell mit ihm nach draußen.



v Spielsachen: Jeder Hund braucht seine eigenen Spielsachen und Dinge auf denen er nach Herzenslust kauen kann, sonst wird er sich rasch selbst welche aussuchen wie z.B. Schuhe, Blumen, Sesselbein usw. mit denen Sie nicht unbedingt einverstanden sind. Sie müssen keine teuren neuen Sachen anschaffen. Ganz bestimmt haben Sie irgendwo ein altes Stofftier (Vorsicht: aufgeklebte Augen und Bänder die er verschlucken könnte vorher entfernen!!!), einen kurzen Strick den Sie auch verknoten können, eine leere 2-Liter-Plastikflasche (Verschluß entfernen!!!), den inneren Kartonteil einer Küchenrolle, einen alte Ball (groß genug, damit er ihn nicht verschlucken kann!!!), Tennisbälle, Kartons in die man Eingänge schneiden kann, alte Hartplastik-Spielsachen Ihrer Kinder (vorher genau prüfen, ob z.B. Teile verschluckt werden können und diese entfernen), Holz-Stöckchen usw.

Wenn Sie Spielsachen für Ihren Welpen kaufen, wählen Sie keine zu kleinen Dinge. Quietschtiere machen zwar sehr viel Spaß, halten aber kaum länger als einen Tag. Sobald einmal ein Loch in das Quietschi gebissen ist, funktioniert es nämlich nicht mehr. Sehr langlebig sind diverse Stricke, größere Bälle, Stoffquietschis, Kong, Frisbeescheiben, Tennisbälle und Büffelhautknochen.



Ihre Finger und Zehen sind keinesfalls Spielsachen auf denen man herumkauen kann. Stoppen Sie diese Spielchen sofort mit einem strengen "Nein" und lenken Sie Ihren Welpen mit geeigneten Spielsachen ab. Die Milchzähne sind ganz schön spitz - aber das haben Sie ja sicherlich schön gespürt! Ebenso tabu ist das Spielen mit Kleidungsstücken und Schuhen. Erlauben Sie auf keinen Fall, daß der Welpe an Ihrer Kleidung zieht, oder Ihre Schuhbänder anknurrt und anspringt, wenn es auch noch so putzig aussieht. Das sind nicht seine Spielsachen. Spätestens wenn er Ihre Wäsche von der Leine abnimmt und Ihr Besuch vergeblich nach der mitgebrachten Jacke sucht oder Sie Ihre geliebten Hausschuhe angeknabbert finden, werden Sie den Sinn dieser Regel verstehen. Geben Sie ihm auch keine alten Schuhe und Kleidungsstücke zum Spielen. Ein Border ist zwar sehr klug, aber den Unterschied zwischen alten und neuen Sachen versteht er nun doch nicht. Schuh ist Schuh.




von Nina(YCH) am 07. Februar 2001 11:14


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: v Bestrafung: Sollte das Wort alleine nicht reichen, schütteln Sie Ihn leicht am Nackenfell.



ida: falls du deinen Welpen töten willst dann darfst du ihn mit Nackenschüttler bestrafen. falls nicht: lass es bitte sein.

Erklärung:

Wölfe/Hunde bestrafen ihre Welpen i. d. R. nicht mit dem Nackenschüttler. Das ist ein Ammenmärchen. Wölfe/Hunde schütteln ihre Beute tot.

Man muss sich nur mal vorstellen wenn man einen kleinen welpen wegen eines kleinen "delikts" mit dem tode bedroht.


von Jaja(YCH) am 07. Februar 2001 13:33


: ida: falls du deinen Welpen töten willst dann darfst du ihn mit Nackenschüttler bestrafen. falls nicht: lass es bitte sein.
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: Erklärung:
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: Wölfe/Hunde bestrafen ihre Welpen i. d. R. nicht mit dem Nackenschüttler. Das ist ein Ammenmärchen. Wölfe/Hunde schütteln ihre Beute tot.
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: Man muss sich nur mal vorstellen wenn man einen kleinen welpen wegen eines kleinen "delikts" mit dem tode bedroht.

Gehts noch dramatischer???????
Erstens: Der Text stammt nicht von mir.
Zweitens: Wer hebt seinen Hund mittels Nackengriff vom Boden auf und schüttelt ihn hin und her??
Ich denke so ist es auch nicht gemeint. Ausserdem steht da LEICHT. Von totschütteln ist wohl nicht die Rede.
Ich find es ungemein wichtig, dass auch der Welpe lernt, dass er gehorchen muss. Tut er es nicht, hat das Konsequenzen.

Schönen Tag wünscht Dir
Jaja

von Eva und Rio(YCH) am 07. Februar 2001 16:52

Hallo Ida,
nee, die Kritik lasse ich hier mal weg yawning smiley)
Aber wir (3 Leute aus dem Forum, die sich hier auch kennengelernt haben) haben eine Hovawart-Seite, auf der wir einiges über Erziehung/ Ausbildung, aber auch Rasseportrait etc gesammelt und geschrieben haben. Schau mal unter "Ausbildung" nach, und dann unter "Erziehung", vielleicht findest Du da schon ein paar Sachen. Vielleicht helfen Dir auch die Portraits unserer Hunde weiter, schließlich sind sie schon ein paar Jährchen älter. Und im Zweifelsfall: Mail doch einen von uns (gerne auch mich unter running.rio@gmx.de ) an, gegen Hovifragen haben wir eigetnlich nie was ;o)
Hovelige Grüße,
Eva und Rio (die auch mal so ein knuddeliges Knäuel war wie Deine Süße)

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