Beinheben :: Welpen - Junghunde

Beinheben

von Helena(YCH) am 15. August 2001 19:39

Hallo,

ab wann lernen Rüden, beim Urinieren das Bein zu heben (grössre Rassen, z.B. DSH)?
Hat eine Kastration vor der Geschlechtsreife irgend einen Einfluß darauf?

von mini(YCH) am 15. August 2001 21:37

: Hallo,
also ich hatte nur einen mittelgossen Mischlingsrüden. Er hat angefangen im Alter von 7 Monaten erstmals sein Bein zu heben. Da ist er beim ersten auch gleich umgefallen. :-) Danach hatte er's dann kruzzeitig aufgegeben. Ab etwa 8 Monaten hob er sein Bein regelmäßig.

Wieso willst Du Deinen Hund kastrieren lassen? Also unser Rüde war nicht kastriert und völlig unkompliziert. Ich finde, dass Hunde heute im Allgemeinen viel zu früh kastriert werden, egal ob Hündin oder Rüde. Ich bin der Meinung ein Hund sollte erst einmal in Ruhe auswachsen dürfen und seine Geschlechtsreife erreichen. Unser TA rät auch von einer zu frühen Kastration ab.
Ob es Einfluss auf die geschlechtsreife hat kann ich Dir nicht sagen, frag doch mal Deinen TA.
Gruss
Mini

von Karin(YCH) am 16. August 2001 05:47

Hallo

Meine Hündin hat mit 1Jahr das erste mal das Bein gehoben. Sind also nicht nur Rüden wie du siehst. Sie ist übrigens nun 3Jahre alt. Und markiert wie ein Rüde. *grins* In der "Weiberstellung" wird wird nur noch bei sehr grossem Druck gemacht.

von Helena(YCH) am 16. August 2001 08:56


: Wieso willst Du Deinen Hund kastrieren lassen? Also unser Rüde war nicht kastriert und völlig unkompliziert. Ich finde, dass Hunde heute im Allgemeinen viel zu früh kastriert werden, egal ob Hündin oder Rüde. Ich bin der Meinung ein Hund sollte erst einmal in Ruhe auswachsen dürfen und seine Geschlechtsreife erreichen. Unser TA rät auch von einer zu frühen Kastration ab.



Hallo Mini,

mein Rüde ist bereits kastriert. Und zwar im Alter von gut 7 Monaten.
Warum ich ihn habe kastrieren lassen ist ganz einfach: aus Tierschutzgründen, d.h. um der ungeregelten Vermehrung von Hunden vorzubeugen. Ich finde, dies ist nicht alleine Sache der Hündinnen-Besitzer, sondern auch Rüden-Besitzer haben da Verantwortung zu tragen.
Nur über den richtigen Zeitpunkt zur Kastration kann man wirklich unterschiedlicher Meinung sein. Ich dachte auch immer, es sei besser abzuwarten, bis der Hund voll ausgewachsen und geschlechtsreif ist.

Unseren Wufftl haben wir im Alter von 6 Monaten aus dem Tierheim geholt, mit der Auflage, ihn sofort (nach einer Eingewöhnungszeit natürlich) kastrieren zu lassen. Ausschlaggebend war für mich jedoch die Meinung meiner TA. Sie meinte auch, dass mit 7, 8 Monaten der beste Zeitpunkt für eine Kastration sei, weil der Hund dann fasr ausgewachsen sei. Und je jünger der Hund, umso problemloser sei die Kastration (in Bezug auf mögliche Komplikationen, Heilungsprozess, etc.).
Und ich muß sagen, dass unser Hund wirklich sehr schnell wieder topfit war. Vormittags war die OP und abends ist der trotz Kragen wieder rumgesprungen und war quitschfidel.
Ich bin an diesem Tag natürlich nur kurz mit ihm Gassi, um ihn nicht zu überanstrengen, aber das hat ihm ganz und gar nicht gefallen. Er wollte weiter, aber ich hab mich nicht so recht getraut.

Aber wie gesagt, zum Thema richtiger Zeitpunkt für Kastration haben selbst TAs unterschiedliche Meinungen.

Viele Grüße, Helena




von Aramis(YCH) am 16. August 2001 18:51

Hallo,
anscheinend hast Du eine TA die dem Trend aus den USA folgt. Dort ist es zur Zeit Mode einen Welpen zu kastrieren. In der Entwicklung für den Hund kann dies katastrophale Folgen haben. Da oftmals diese Hunde ihr Leben lang Welpen bleiben und dann auch in der Regel nicht das Bein heben. Bei Langhaar Hunden mit Welpenfell kann es passieren, dass sie das Welpenfell behalten und, und, und.
Ich bin bei unserem Tierheim ehrenamtlich mit Hunden tätig und alle Listenhunde müssen kastriert werden, dies wird auch kontrolliert, aber erst wenn die Hunde ausgewachsen sind.
Die überwiegenden Mehrheit der TA lehnt eine zu frühe Kastration ab.
Und zu dem Thema auch ein Rüdenbesitzer hat dafür Sorge zu tragen das sich die Hunde nicht vermehren. Hast Du schon mal was von Erziehung gehört. Ich habe einen jetzt 6,5 Jahre alten selbstbewußten Rüden, aber auch bei einer heissen Hündin hat er gelernt zu gehorchen und er tut es für mich gerne. Ich bin ein Gegner von erzieherischen Kastrationen. Für mich gibt es nur Grund einen Rüden zu kastrieren aus gesundheitlichen Gründen oder er ist hypersexuell aktiv.
Nicole

von sandra(YCH) am 16. August 2001 22:02

Hallo Nicole,
ich kann Dir da nur zustimmen. Wir haben unsere Hündin im Alter von 1,5 Jahren bekommen. Unsere Züchter legten uns auch ans Herz, sie kastrieren zu lassen. Begründet haben sie dies, so würde man optimal einem möglichen Krebsrisiko vorbeugen. In diesem Punkt war und bin ich aber nicht ihrer Meinung.
Ich habe mir zunächst verschiedene Meinungen in Foren angesehen. Anschließend habe ich unseren TA befragt. Für mich damals erstaunlich war, dass unser TA von einer Kastration abriet. Er begründete dies damit, dass man auch nicht vergessen sollte, dass sie zunächst einige Tage nicht gerade unerhebliche Schmerzen hat. Natürlich gibt es Schmerzmittel, aber mit Medikamenten wollten wir sie auch nicht vollpumpen. Befragt nach dem Krebsrisiko erklärte er sehr ausführlich, dass nur etwa 3-5% der Hündinnen erkranken. Da ich recht hartnäckig bin, befragte ich ihn natürlich auch, weshalb dann aber so viele TA's zu einer Kastration raten. Er meinte auch, dass einige dem neuen Trend aus den USA folgen und schon sehr früh, d.h. vor der Geschlechtsreife kastrieren lassen. Ausserdem bringe es natürlich auch Geld. Wenn ich mich so bei uns umsehe, dann gibts hier wirklich TA's in Hülle und Fülle, naja und überleben wollen sie ja auch. Jedenfalls riet er uns, es nicht zu tun. Befürworten würde er es auf jeden Fall aus medizinischen Gründen.
Nun da wir schon über 10 Jahre bei unserem TA sind, vertraue ich seiner Meinung auch. Wir haben uns auch gegen eine Kastration entschieden.
Übrigens unser verstorbener Rüde war auch nicht kastriert und ist selbst bei einer heissen Hündin nicht völlig närrisch geworden. Mir ihm konnte ich auch ohne Leine an einer läufigen Hündin vorbeilaufen, weil "Bei Fuss" nun mal auch "Bei Fuss" hielt. Ich denke, genau wie Du, dass es einfach eine Frage der erziehung ist. Ausserdem gibts ja da noch etwas, dass sich Leine nennt. Dann nimmt man ihn eben kurz ran. Jetzt haben wir ja eine Hündin und treffe ich in der heissen Zeit Rüden, so weise ich auf ihre Läufigkeit hin. Ich habe noch nie einen Rüden Besitzer getroffen, der diesen Hinweis ignoriert hat.
Viele Grüsse

Sandra

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