welpe verkühlung :: Welpen - Junghunde

welpe verkühlung

von Silvi(YCH) am 15. Dezember 2001 15:07

Hallo!
ich glaube, dass mein 4 Monate alter Welpe eine Verkühlung hat. Sie niest häufig und hüstelt so komisch. Kann mir jemand sagen, wie bzw.ob sich so eine Verkühlung bei einem kleinen Hund zeigt. Und was kann ich dagegen machen? Danke für eure Hilfe!
Silvi

von Jess(YCH) am 15. Dezember 2001 16:17

Hey Silvi,

meinst Du jetzt eine Erkältung oder direkt eine "Verkühlung"? Das mit dem hüsteln - könnte das auch eine Art "würgen" sein? Bei einer Mandelentzündung (die sich die Hunde bei den Temperaturen, v.a. auch als Welpe schnell mal einfangen) haben die Hundis nämlich durch die aus den Taschen hervorgetretenen Mandeln eine Art Fremdkörpergefühl im Hals und fangen an zu "hüsteln"...
In dem Fall würde ich auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Der wird Deinem Welpen ins Maul gucken und sehen, ob der Rachen gerötet und die Mandeln zu sehen sind und dementsprechend ein Antibiotikum spritzen.

Liebe Grüße und gut Besserung, Jess

von Hovi(YCH) am 15. Dezember 2001 22:14

: Hallo!
: ich glaube, dass mein 4 Monate alter Welpe eine Verkühlung hat. Sie niest häufig und hüstelt so komisch.

Achtung, Dein Kleiner könnte sich auch Zwingerhusten eingefangen haben! Das ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verschiedener Viren, ähnlich wie bei der menschlichen Grippe, und das Problem dabei ist: Unbehandelt kann daraus schnell eine Lungenentzündung werden, die zum Tod führen kann! Gehe unbegingt mit dem Welpen zum Tierarzt, auf dem schnellsten Weg! Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig!

von Dogman(YCH) am 16. Dezember 2001 00:03

Hallo :-9

Kannst du mir mal bitte den "Sammelbegriff" näher erläutern?
Danke im Voraus.

Gruss Peter

von Hovi(YCH) am 16. Dezember 2001 15:34

: Hallo Peter,
genauso wie es bei den menschlichen Erkältungs- und Grippeviren zig verschiedene Arten gibt, gibt es beim Hund verschiedene Viren, die alle die gleichen oder ähnliche Symptome hervorrufen: Husten, Würgen, z. T. begleitet von Schnupfen und Fieber, eitriger Ausfluss aus der Nase. Diese Krankheiten (ich rede bewusst in der Mehrzahl) sind i. d. R. hochansteckend (unser Hundeplatz war Mitte dieses Jahres komplett leergefegt, da alle Junghunde und ca. 80 % der erwachsenen Hunde erkrankt waren), und man nennt sie pauschal "Zwingerhusten", weil eben früher ganze Zwingeranlagen davon befallen wurden. Zwar kann man gegen Zwingerhusten impfen, doch ist es mehr oder weniger Zufall, ob man gerade den passenden Impfstoff für das derzeit grassierende Virus erwischt. Daher erkranken oft auch geimpfte Hunde, wenn auch nicht ganz so schwer. Bei Welpen sollte man da höllisch aufpassen! Mein 5 Monate alter Junghund litt auch unter Zwingerhusten, trotz Antibiotikagaben dauerte es 4 Wochen (!!!) bis er wieder beschwerdefrei war - seine Wurfschwester, die bei der Züchterin lebte, starb leider, da sich bei ihr aus dem "Zwingerhusten" eine schwere Lungenentzündung entwickelte.
Gruß Claudia

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