Kastration.ja oder nein? :: Welpen - Junghunde

Kastration.ja oder nein?

von Nina(YCH) am 13. Juli 2002 08:46

Hallo Andrea,

Hier scheiden sich die Geister: Die einen schwören auf Kastration, die anderen halten das für Tierqualerei. Letzten Endes kann man sich nur auf seine eigenen Erfahrungen verlassen. Ich habe meine Hündin vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Somit ist die Gefahr von Gebärmutterkrebs um fast 100% gesenkt und auch die der Gebärmutterentzündung. Diese Krankheiten sind nämlich, um Attila mal zu widersprechen, bei der Hündin weitaus häufiger als z.B. Brustkrebs bei der Frau. Um diesen Krankheiten vorzubeugen würde ich die vergleichsweise harmlose Harninkontinez, die meist nur bei sehr großen, schweren Hündinnen auftritt, gern in Kauf nehmen. Meine Hündin hat sich zum Glück sehr schnell von dem Eingriff erholt. Es hat sich keine Veränderung eingestellt. Sie ist genauso munter und schlank wie ihre nicht kastrierten Geschwister
Nun brauche ich sie auch nicht (mind.!) 2mal im Jahr von ihren Kumpels zu trennen, was für meine verspielte Hündin wichtig ist.
Du solltest Dir darüber klar werden, was Du willst. Wenn Du auf keinen Fall mit Deiner Hündin züchten möchtest und Dich ggf. bei mehreren Tierärzten noch einmal gründlich informiert hast und Du selber keinerlei Bedenken mehr hast, würde ich Dir eine Kastration empfehlen. Nur wenn Du Dich dafür entscheidest: Laß es bald es bald machen, sonst ist das Krebsrisiko nach der Kastration genauso hoch wie vorher!!!



Viele Grüße

Nina

von Andrea(YCH) am 13. Juli 2002 08:53

@ Attila
wegen der paar Blutstropfen würde ich sie sicherlich nicht kastrieren lassen...ist außerdem schon meine zweite Hündin!



: : Wie seht Ihr das...Kastration ja oder nein?
:
:
: Hi Andrea,
:
: grundsätzlich stellt sich diese Frage für mich nicht. Eine Hündin wird in ihrem Verhalten wesentlich von ihren hormonellen Zyklen gesteuert, und das ist auch gut so. Wenn keine medizinische Indikation vorliegt, würde ich eine Hündin auf Tod und Teufel nicht kastrieren lassen - einen Rüden ebenso wenig. Und der Hinweis auf Gebärmutter- und Gesäugeerkrankungen ist nicht stichhaltig, denn eine Frau läßt sich ja auch nicht präventiv die Brüste amputieren, nicht wahr? Außerdem ist die Inkontinenz kastrierter größerer Hündin keineswegs selten, sondern überwiegt im Gegenteil; sie wird mit Ephedrin bekämpft, das wiederum - gerade bei älteren Hunden - erhebliche Nebenwirkungen auf Herz und Kreislauf hat. Nichts gegen Dich, aber wer die paar Blutstropfen im Haus nicht mag, der soll sich einen Stoffhund kaufen.
:
: Gruß, Attila

von Birgit & Suja(YCH) am 13. Juli 2002 10:45

Hallo Peter,

gehässige Arroganz regiert die Kreatur Mensch.

Schade, dass Du mit Menschen diskutierst.

Birgit

von Ewald(YCH) am 13. Juli 2002 13:05

: Wie seht Ihr das...Kastration ja oder nein?

Hallo Andrea

Da Du so direkt fragst..... Nein, ich würde die Hündin nicht kastrieren.
Selbstverständlich ist es bequemer und sicherer eine Hündin "auszuräumen" die Nachteile sind für Dich minimal.
Nur, werden immer alle Hunde vorsorglich kastriert (Rüde oder Hündin ist ja egal). Nachher stellt man fest, dass der Hund a. sehr stark im Wesen ist oder b. sehr triebstark und arbeitsfreudig oder c. sehr schön oder alles zusammen. Da habe ich dann einen Hund, mitdem man wirklich eine Rasse wieder gesünder züchten könnte, aber eben ..... ausgeräumt.

Mittlerweile gibt es Rassen, bei der die Rüden ausgehen, weil alle kastiert werden. Man entscheidet sich ja aus irgend einem Grund für eine Rasse, so kann jeder HundebesitzerIn etwas für den Erhalt einer Rasse tun, indem er den Genpool so gross wie möglich erhält.

Für viele Leute ist die Häufigkeit der Läufigkeit (toller Ausdruck) noch so eine Sache. Wir haben die folgenden Rythmen:
Hündin A: alle 10 Monate
Hündin B: keine Läufigkeit ausser Hündin A ist weg vom Rudel und hat Junge
Hündin C: so alle 9 Monate

Bekannte von uns haben aber eine Hündin, die alle vier Monate läufig wird. Sie ist eine Rassenhündin, die aber aufgrund eines Defekts nicht zur Zucht zu gebrauchen ist. Nicht auf Ausstellungen kommt und auch nicht in den Hundesportarten geführt wird, in denen der Hund "ganz" sein muss. In dieser Situation habe ich auch zur Kastration geraten.

Es kommt immer auf die Umstände an.

Gruss

Ewald

von Deda(YCH) am 13. Juli 2002 13:07

"Somit ist die Gefahr von Gebärmutterkrebs um fast 100% gesenkt und auch die der Gebärmutterentzündung. Diese Krankheiten sind nämlich, um Attila mal zu widersprechen, bei der Hündin weitaus häufiger als z.B. Brustkrebs bei der Frau..."

hallo nina,

hinzu kommt, daß frauen erstens selbst die verantwortung für ihre gesundheitsvorsorge tragen können und zweitens bei sich selber auch veränderungen und schmerzen schneller bemerken als beim hund.
wer bereits tiere durch geschlossene und deshalb nicht rechtzeitig bemerkte gebärmuttervereiterungen verloren hat wie ich, denkt sicher anders über eine kastration. bei unserer hündin war es auch höchste eisenbahn, die gebärmutter zu entfernen und man hat ihr nichts angemerkt von ihrem problem. tiere sind eben leider härter im nehmen als wir.

gruß,

andrea mit gemischtem kastratenrudel

von Gätterlischletzer(YCH) am 13. Juli 2002 14:00

Hi!

: Bequemlichkeit entscheidet vor der Kreatur Tier.
:
: Schade dass du Hunde besitzt.

Weniger ist manchmal mehr. Das bezieht sich auf deine Message Peter!
Die ist schon Büchsi-Award verdächtig!

Gätterlischletzer

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