Dobermann wird immer sturer!!! HILFE! :: Welpen - Junghunde

Dobermann wird immer sturer!!! HILFE!

von sabine & simbär(YCH) am 27. Oktober 1999 12:44

Hallo Martin,

etwas was wir immer schon gewußt haben, nicht wahr? :-)) Gib es den Artikel auch in Deutsch?

Spaß bei seite, eine sehr gute Erklärung zur Wirksamkeit von Strafe.

Ich denke auch, man neigt dazu Tatsache, Ursache und Wirkung zu verwechseln bzw. zu unterschätzen.
Hund - wälzt sich im Mist (Tatsache)
Warum - macht ihm Spaß, aus Langeweile (Ursache)
Mensch wirft Kette (in der Hoffung, das der Hund das nicht wieder macht) - Wirkung: Hund hat u.U. Angst vom dem Mensch - Vertrauensbruch...
Die Kette - wenn schon - müßte in dem Augenblick auf den Hund einwirken, als der Hund entschieden hat, daß er jetzt zum Mist geht....

Schwierig, schwierig...

Sabine & Simbär

von Susanne,Sally&Flocke(YCH) am 27. Oktober 1999 17:27

: Ich habe einen 4 1/2 Monate alten Dobermann, der zur Zeit unerträglich ist.
: Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll, da er eigetnlich immer das macht, was er will.
: Er frißt plötzlich Sachen an, die ihn nie interessierten und weiter unerträgliche Eigenarten, die
: er entwickelt.
:
: Ich bin schon fast so weit, dass ich ihn abgeben, obwohl er eigentlich total verschmust und lieb ist.
: Er wird auch für alles was er anstellt bestraft, wenn ich ihn erwische.
: Aber ich kann den Hund auch nicht immer bestrafen.
:
: Bitte gebt mir ein paar Tips, bevor ich ihn wirklich abgebe.
Hallo Steffi!
Du müsstest vieleicht ein paar Infos mehr rausrücken ,hat er genug Sachen auf denen er rumkauen kann,beschäftigst Du Dich genug mit ihm?Weisst Du das er jetzt neue Zähne bekommt deshalb hat er ein grösseres Kaubedürfnis.Und vor allem sollte das Loben immer überwiegen,und nicht das bestrafen.Gib nicht auf,er ist erst 41/2 Monate ich habe im Moment auch eine 14Wochen alte Hündin die auch alles versucht anzunagen,dann sage ich nein und gebe ihr etwas von ihren Sachen und das kapiert sie sehr schnell das meine Sachen Tabu sind.
Grüsse Susanne
:
: DANKE

von moni(YCH) am 27. Oktober 1999 17:48

Hallo,

da Du so wenig geschrieben hast von den Umständen wie der Hund lebt (wieviel wird er beschäftigt, muß er allein bleiben etc.) ist es unmöglich einen Erziehungstip zu geben.

Nur soviel: mach ihm seine Grenzen deutlich, mit viel Geduld, das geht nicht von heute auf morgen.

Ich kann nicht verstehen, daß Du in Erwägung ziehst einen 4 Monate alten Hund wieder abzugeben?

Er ist doch erst seit etwa 2 Monaten bei Dir und da willst Du schon aufgeben?
Sowas sollte man sich vorher überlegen, die richtigen Probleme kommen erst noch!

Beiß Dich da durch, ein Hund der vom ersten Tag an alles macht was Du willst wär doch langweilig.

Aufmunternde Grüße
Moni

von Franziska(YCH) am 27. Oktober 1999 21:15

Hallo Steffi

: Ich habe einen 4 1/2 Monate alten Dobermann, der zur Zeit unerträglich ist.

Das der Hund "unerträglich" ist, ist etwas unkonkret. Ich weiß ja nicht, wie du dir vorgestellt hast, wie ein Hund so ist. Die Frage, die einige schon gestellt haben: was willst du machen, wenn er in die Puberttä kommt. Ein vier Monate alter Welpe ist im Prinzip (egal, was man macht) im Gegensatz zu anderen Altersphasen total pflegeleicht. Daß er Dinge annagt, ist ganz normal im Zahnwechsel. Kann auch sein, daß er vor allem, wenn er allein ist, Dinge als Stressabbau anknabbert. Ich finde, wenn du den Hund in diesem Alter schon unerträglich findest, solltest du wirklich in Erwägung ziehen, ihn an jemanden abzugeben.
Wenn du es in den Griff bekommen willst, solltest du auf jeden Fall hier mal konkret schildern, was (ausser dem Genage) den Hund so unerträglich macht.

Bis dann

Franziska

von Me(YCH) am 28. Oktober 1999 09:13

Hallo Steffi,

: Ich habe einen 4 1/2 Monate alten Dobermann, der zur Zeit unerträglich ist.
: Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll, da er eigetnlich immer das macht, was er will.
: Er frißt plötzlich Sachen an, die ihn nie interessierten und weiter unerträgliche Eigenarten, die
: er entwickelt.

Dein Hündi ist einfach im Zahnwechsel und MUSS nagen. Wieso versuchst Du nicht einfach mit dem Kleinen zu "tauschen"????? Wenn er etwas benagt, daß tabu ist, dann rufe ihn ab und gib ihm etwas, was zum Benagen da ist (Ochsenziemer, Schweineohr, Hundekuchen oder auch ein Spielzeug was er "zerstören" darf). Lenke ihn von den verbotenen Sachen ab, indem Du irgentetwas mit IHM UNTERNIMMST (spielen, schmusen, gassi-gehen, etwas verstecken und ihn suchen lassen, ihm irgenetwas beibringen).
Was verstehst Du unter "unerträgliche Eigenarten"???? Das ist ein weites Feld (für mich würde dazu zählen, wenn mein Hund mich anknurrt, sein Bein an MIR hebt etc..... für andere Leute kann das schon das Sabbern neben den Futternapf sein), also erzähl mal ein bißchen konkreter, das hilft sicher auch allen anderen, die Dir helfen möchten.

: Ich bin schon fast so weit, dass ich ihn abgeben, obwohl er eigentlich total verschmust und lieb ist.

Entschuldige bitte, aber wußtest Du nicht VOR der Anschaffung eines WELPEN, daß Du Dir ein "kleines, unnützes Monster ;-)) " ins Haus holst???? Das ist jetzt nicht als ANMOTZEN zu werten, aber ein Welpe bedeutet halt am Anfang einfach nur ARBEIT;ARBEIT;ARBEIT UND ARBEIT....
Dafür hast Du die einmalige Chance, den Hund nach Deinen Vorstellungen zu formen.

: Er wird auch für alles was er anstellt bestraft, wenn ich ihn erwische.
: Aber ich kann den Hund auch nicht immer bestrafen.

Es nützt nichts, wenn Du Deinen Welpen ständig bestrafst!!!! Vor allem dann, wenn er gar nicht mehr in Aktion ist (aber das haben bereits alle anderen ja auch schon geschrieben). Allerdings solltest Du KONSEQUENT sein (das hat aber nichts mit Strafen zu tun). Wenn ein Gegenstand tabu ist, dann ist und bleibt er das auch und wenn Du den Kleinen 20, 30 oder 100 mal davon abhältst ihn zu benagen. Wobei es schon nach dem dritten oder vierten mal klar sein kann, wenn Du auch IMMER konsequent den Gegenstand verbietest. Es hat keinen Sinn Dobi einmal zu schimpfen, ihn einmal nagen zu lassen, dann wieder schimpfen ihm am Ende noch eine Überzubraten und ihn dann (je nach Deiner Laune) wieder nagen zu lassen.

Und die KONSEQUENZ bezieht sich auf alles (Sitzen, Herankommen, etc.) nicht nur auf das Benagen.

Ich finde es etwas kraß, daß Du Dir bei einem Welpen schon nach ca. 10 Wochen überlegst, ihn abzugeben. Das hättest Du vorher tun sollen!!!!!
Aber wenn Du wirklich jetzt schon so negativ ihm gegenüber eingestellt bist, solltest Du Dich mit Deinem Züchter (gibt es doch oder?) in Verbindung setzen und ihn um eventuelle Rückgabe bitten, vielleicht hat der Züchter ja einen Interessenten für den Dobi. Denn wie gesagt, wenn Du jetzt schon entnervt bist, dann werdet ihr zusammen wohl kaum den Wechsel in die Geschlechtsreife "überleben", vor allem wenn der Dobi ein Rüde sein sollte.

Mein Rüde ist jetzt auch ca. 16 Wochen alt und ich bin manchmal auch ziemlich entnervt (aber dafür kann er ja nichts, meistens liegt der Fehler bei mir - es ist NIE der Hund, sondern IMMER der Mensch, siehe Bloch: ändere DEIN Verhalten und das VERHALTEN des Hundes wird sich ändern...). Aber ich bin wirklich froh, daß er bei uns ist, obwohl er weder geplant war, noch ich jemals einen WELPEN wollte. Ich habe nun aber nicht "das Glück" einen Züchter zu haben, dem ich ihm zurückgeben kann. ALLERDINGS HABE ICH AUCH NOCH NIE DARÜBER NACHGEDACHT IHN NICHT MEHR HABEN ZU WOLLEN!

Überleg Dir das gut: Es ist ein Lebewesen, nicht ein Möbelstück, das man beliebig austauschen kann. Vor alem lohnt es sich, etwas in den KLEINEN zu investieren (Zeit, Geduld etc.), Du kannst immer noch einen Wunschhund aus ihm machen.

Geht doch auch mal in eine Welpenstunde (evtl. auch Junghundestunde, je nach seinem Ausbildungs- und Verhaltensstand), da bekommst Du Hilfe und wirst (wenn ihr es nicht schon seid) zu einem Team mit Deinem Dobi.

Also, laß wieder was von Dir hören und beschreibe mal etwas ausführlicher was Dich so "um den Verstand" bringt ;-))))))....

Liebe Grüße und viel Glück und MUT zum Weitermachen!!!!!!

Me & der Thai-BÄR

von Steffi(YCH) am 28. Oktober 1999 09:50

: Ich kann nicht verstehen, daß Du in Erwägung ziehst einen 4 Monate alten Hund wieder abzugeben? Er ist doch erst seit etwa 2 Monaten bei Dir und da willst Du schon aufgeben?

Es bin eigentlich werniger ich, die ihn wieder abgeben will, aber mein Freund ist manchmal ein wenig zu aggressiv zu meinem "Kleinen". Wenn ich ihn mal direkt dabei erwische, wenn er was anstellt, nehme ich ihn im Genick und schüttel ihn ein wenig. Das langt meistens. Aber ich habe auch das Gefühl, dass mein Freund unseren Hund nicht leiden kann.
Er ist fast ein wenig eifersüchtig auf ihn. Er muß auch nicht lange allein bleiben. Das maximale ist 1 Stunde.

aber ich weiß manchmal nicht, ob ich meinen Freund erziehen muß oder meinen Hund.

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