Dobermann wird immer sturer!!! HILFE! :: Welpen - Junghunde

Dobermann wird immer sturer!!! HILFE!

von Jana, Plastic & Liza(YCH) am 31. Oktober 1999 12:03

Hallo Steffi,

ich denke, du solltest durchhalten und über einige zerknabberte Wertstücke hinwegsehen. Immer konsequent bleiben, den Hund nur strafen (hundegemäß), wenn du ihn direkt beim Unsinnmachen erwischt und Ersatz anbieten. Aber das haben die anderen ja alles schon gesagt.

Mit meinem Plastic hatte ich es auch schwer. Mit fünf Monaten habe ich ihn aus einer Zwingeranlage geholt und absolut nichts über ihn gewusst. Da hast du es doch bei einem Welpen einfacher. Auch ich war manchmal nah am Aufgeben, aber ich habe einfach nicht eingesehen, dass ich als Hundehalter versagen sollte. Ich habe viele Monate gebraucht, bis er stubenrein war, noch länger, bis er auch nur auf so einfache Kommandos wie KOMM gehört hat. Hinzu kam, dass er mit Beginn der Pubertät völlig "durchdrehte" und alles auf vier Beinen angriff, dass er ängstlich-aggressiv auf viele Menschen reagierte und, und, und... Aber ich habe nicht aufgegeben! Jetzt ist Plastic 7 Jahre alt und immer noch nicht der "perfekte" Hund, nicht so, wie ich ihn mir gewünscht habe. Aber er hat soviele liebenswerte Seiten, dass ich ihn NIEMALS weggeben würde.

Zu deinem Freund: Du solltest es mit einem klärenden Gespräch versuchen. Vielleicht ist das alles nur ein Missverständnis. Bezieht ihn in eure Aktivitäten mit ein! Sollte es jedoch an der fehlenden Tierliebe liegen, solltest du dich für einen von beiden entscheiden. Ich persönlich könnte NIE mit einem Mann zusammenleben, der nicht Menschen und Tiere gleichermaßen liebt.

Ich wünsche dir die richtige Entscheidung. Solltest du den Hund dennoch abgeben wollen, suche ihm bitte ein schönes Zuhause und vor allem bald!

Liebe Grüße - Jana, Plastic & Liza

von Tharin(YCH) am 04. November 1999 23:38

Hallo!
:
: Und wenn da jetzt nur eine Frage mit Nein beantwortet wird,
: wie gehts weiter?

Dann sollten als allererstes mal die Vorwuerfe gegen den Freund
eingestellt werden.
Mir kommt es so vor, als muesste ganz fix ein Suendenbock her und da
macht sich der Freund in mieser Stimmung eben hervorragend. Hat aber
nun mal Steffi eine der Fragen mit "Nein" beanworten muessen, sollte
sie sich schleunigst daran machen, selbst fuer ihre Entscheidungen
Verantwortung zu uebernehmen, statt den "Schwarzen Peter" an den Freund
weiterzuschieben.

: Wollt ihr -beide-, auch Dein Freund, wieder einen Hund?
: Wollt ihr -beide-, auch Dein Freund, eine andere Rasse?
: Wollt ihr -beide-, auch dein Freund, einen Hund der einfacher ist als der ehemalige Dobi?
: Ich denke Rasse und Hund ansich sind einigermaßen egal, die
: Einstellung zum Hund muß stimmen.
: Jeder der mit LAB einen Hund hat wird sich hier und da Gedanken
: machen wo der Hund bleibt wenn mal nicht mehr Eitelsonnenschein
: herrscht.

Mir erscheint, du hast mein Posting in den voellig falschen Hals
bekommen!
Zudem bist du zuefaellgi an einen der anscheindend immer weniger
werdenden Nicht-Lab-Fans geraten.
Also voll daneben. .)
Allerdings finde ich Rasse und Hund ganz und gar nicht ideal.
Geht mir Gebelle auf den Nerv, sollte ich keine "lautstarke" Rasse
bevorzugen, moechte ich keine Zeit in Fellpflege invesieren, macht sich
ein langhaariges Wollknaeuel schlecht. Habe ich eine kleine Wohnung,
kein Grundsueck und nur wenig Zeit zum Gassi gehen zu bieten, sollte ich
keinen lauffreudigen Riesen zu mir holen.
Das alles finde ich gar nicht so egal. Das alles sind Gruende, weshalb
Hunde im Tierheim landen.

: Keiner wills hoffen aber es kommt halt vor:-((
: Wenns nach 2 Monaten schon krieselt glaub ich kaum, daß es an dem
: Hund liegt.

Ich moechte meinen, dass es nie die Schuld des Hundes sein kann, aber
sehr wohl am hund liegen kann. Mal als Bsp.:
Der Freund findet Chis unglaublich oll und haette gerne einen, Steffi
aber haengt an Dobis. Ein Dobi wird angeschafft, obgleich es nicht der
Wunsch des Freundes ist. Da sind doch Spannungen aufgrund des Hundes
vorprogrammiert, obgleich der Hund nich schuldig ist.
Aber man kann nich verneinen, dass es am Hund liegt, nicht wahr?

: Ich will die Steffi nicht niedermachen, so wie sie schreibt hat
: sie genug Probleme am Hals, aber doch nicht wegen dem bösen Hund?!

Welchem boesen Hund? Ist da ein boeser?
Allem Anschein nach hat sie aber sehr wohl Probleme wegen ihres Hundes.
Fragt sich nur, was die Ursache genau ist.

: Nur raff ich nicht, wie man nach 2 Monaten so resignieren kann:-((

Jetzt stell dir mal vor, es war eben nicht die Entscheidung von beiden
genau diesen Dobermann zu sich zu holen. Kannst du dir da nicht den
Druck vorstellen, der daraus resultiert, wenn der Hund dann auch noch
nicht alles haargenau so macht, wie man es gerne haette? Nur haette sie
sich das bei einer solchen Situation frueher ueberlegen sollen. Hat sie
aber nicht, also muss sie damit leben und eine Loesung suchen, nicht
einen Suendenbock.

Kann aber nauerlich auch sein, dass ihr Freund von Wankelmut befallen
ist, aber das kann nur Steffi selbst wissen.

Was ist aber entschieden zu weit gehend finde, ist dass hier geraten
wird, sie solle sich trennen von ihrem Lebenspartner, ohne dass man
die Situation kennt. Man stelle sich das Geschrei vor, das erklingen
wuerde, wenn sich hier jemand von einem Hund trennen wollte, der den
neuen Lebenspartner nicht als Chef anerkennen will!

Gruss,
Tharin

von Tharin(YCH) am 04. November 1999 23:52

: Blödsinn

Was?

von Susanne(YCH) am 05. November 1999 14:11

: Ich habe einen 4 1/2 Monate alten Dobermann, der zur Zeit unerträglich ist.
Hallo Steffi!
Ich wünsch Dir viel geduld. ich denk das ist das Wichtigste in der Hundeerziehung.
Ich hatte mal zwei Katzen, die wirklich überall in der Wohnung hingepinkelt haben nur nicht ins Katzenkisterl. Ich hab mich mit meinem Freund geeinigt, dass er überhaupt nichts macht (loben wollt er sie nicht und ich wollt nicht, dass er sie bestraft)und ich mich darum kümmere. Ich hab also alles was nicht o.k. war ignoriert und wenn sie am Kisterl waren irrsinnig gelobt. Zum Schluß genügte ein erstaunter Blick, wenn sie gerade mal wieder woanders wollten und sie sind aufs Kisterl gegangen.

Mit Strafen baut man nur den eigenen Frust ab.
Wenn man sich aufs Loben konzentriert, machts selbst auch mehr Spaß!
Liebe Grüße
Susanne

von Anett(YCH) am 05. November 1999 22:14

Hallo Tharin


:Ich denke auch, man neigt dazu Tatsache, Ursache und Wirkung zu verwechseln bzw. zu unterschätzen.
Hund - wälzt sich im Mist (Tatsache)
Warum - macht ihm Spaß, aus Langeweile (Ursache)

Kein Hund wälzt sich aus Langeweile im Mist, es ist ein Instinkt, seinen Eigengeruch mit (für unsere unterentwickelten Nasen unangenehm starkem Geruch) zu überdecken, um von möglichen Beutetieren nicht gewittert werden zu können.

:Mensch wirft Kette (in der Hoffung, das der Hund das nicht wieder macht) - Wirkung: Hund hat u.U. Angst vom dem Mensch - Vertrauensbruch...

Den Kettenwurf finde ich persönlich als unsinnig und nicht nachhaltig wirksam. Davon mal abgesehen, kein Hund, (der nicht absolut verhaltensgestört und somit überängstlich ist), empfindet es als Vertrauensbruch, wenn Mensch ihm was hinterherwirft. Geschweige dem zeigt er Angst, er erschrickt lediglich. In diesem müsste ja jeder Hund von jedem neben ihm herunterfallenden Ast o.ä. ein Lebenlang nachhaltig geschädigt sein und ängstlich reagieren.

grinning smileyie Kette - wenn schon - müßte in dem Augenblick auf den Hund einwirken, als der Hund entschieden hat, daß er jetzt zum Mist geht....

Und das ist wohl der grösste Unsinn, dann müsste man ja als Mensch des Hundes Gedanken lesen können. Und wieviel vorher überlegt sich wohl der Hund, dass er sich im Mist wälzen will? Und wenn man das so durchführen wollte, dürfte der Hund ja nirgendsmehr schnüffeln, weil jeder Sch...dreck auf dem Weg als potentieller Tarnduft geeignet wäre.

Wie wäre es mit einem ganz einfachen NEIN?

Schwierig, schwierig...

Ist gar nicht schwierig, man muss den Hund nur richtig erziehen.


Viele Grüsse Anett

von Tharin(YCH) am 07. November 1999 01:56

Hallo!

Ah, danke. Jetzt kann ich deine Position verstehen. smiling smiley

Gruss,
Tharin

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