Hund weggeben, wann sinnvoll? :: Welpen - Junghunde

Hund weggeben, wann sinnvoll?

von Pat1(YCH) am 21. März 2003 13:13


: Ich finde es eher interssant, daß, wenn man auf Defizite in er Zuchtplanung hinweist, gleich Begriffe auftauchen wie "züchterischer Ausschuß", "züchterisches Desaster" etc. In welchen Dimensionen denkt Ihr eigentlich?
:

hei
du verstehst da was gründlich miß.du nanntest es quasi problematisches zuchtergebnis,im vis-vis gespräch nutzen leistungszüchter aber auch worte wie krüppel,lusche,ausschuß,schrott.ich hab es eher noch nett umschrieben.und ich denke NICHT in diesen dimensionen.
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: Und wo liegt bei einem mental starken Hund der Nachteil? Dieser Hund ist für mich imemr im Vorteil, vor allem dann, wenn er mal in eine schlechte Lage kommt, er z.B. im Tierheim landet. Als Problemhund hat er doch bedeutend weniger Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung.
:
lassen wir doch mal hund noch ein wenig hund sein,um das zu vertiefen.
auch bei den superzuchthunden dürfte es irgendwo noch eine ecke geben,in denen begriffe wie rudelbindung,territorialverhalten,sozialer status usw usw usw noch eine rolle spielen dürfen.wenn diese hunde also,neben ihrer gewollten ,nicht immer erreichten perfektion für ihren zweck auch noch artgerecht u tschgerecht gehalten werden,wie du ja betonst,so dürfte man o.g. begriffe doch nicht ganz ausklammern.sonst ist so ein hund nur noch etwas,was wie hund aussieht,aber dem man gar nix hundgerechtes mehr zugesteht-ausser das,was man selbst will,zb beissen,über die wand,fuß,verbellen.....
dieser ominöse mental starke hund,dem es einen scheiss ausmachen darf,ob er von da nach dort b#verbracht wird,der sich sofort umstellt,oder besser gesagt,neu justieren lässt,ist das noch ein normaler hund?zeichnet sich das wesen hund nur aus durch optik und körperliche leistung?gehört es nicht zwingend zu einem hund,daß er ,sofern er nicht in richtung maschine gezüchtet wird,wenigstens einen teil seines repertoires zeigt,wenn einschneidende veränderungen einhergehen?dinge,die er,würde er alleine draussen leben,mit artgenossen,ebensolche tiefen schneisen schlagen würden?verstehst du,worauf ich raus will?nicht auf den hund,der sofort hungers stirbt,wenn frauchen mal weg ist.aber auf den hund,der nicht wie das zuchtziel mental starker hund wie meine tastatur völlig unbeeindruckt in jeden x-beliebigen haushalt verbracht werden kann und nicht mal mit der wimper zuckt.



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: Ich denke mal, das ist auch stark rasseabhängig. Ein Kleinspaniel z.B. wird sich als Mitglied eines Rudels bestimmt wohler fühlen als ein als Workoholic gezüchteter Hund.

nein,mit menge meinte ich hinsichtlich des eintritts des falles der fälle.also zu deutsch.wer einen hat,der 2 hunde hütet,hat noch lang keinen ,der auch 4 oder mehr hütet.auch das muss bedacht werden.
:
:

: Dann sprich mal mit Leuten dort dort arbeiten...

es ging um tierklinik.sicher drehen hunde dort ab.ich vertrete aber die ansicht,es handelt sich nicht nur um mental desolate hunde.auch ein gefestigtes tier kann unter einwirkung von angst,schmerz,medik. etc
zum fiependen bündel werden.das ist normal.oder ist ein mental toller hund,über den wir uns grad unterhalten,nur einer,der mit trümmerbruch,sauschmerzen,angetatscht unter noch mehr schmerzen von lauter fremden,mit dem geruch von blut in der nase und dem hören von anderen winselnden hunden,eingepfercht in nem kleinen käfig oder sonstwie festgehalten,das verschwinden seiner vertrauensperson sehend,stoisch ruhig bleibt?wäre das mental stark?also,für mich wäre das nicht mehr normal.
gleich weiter noch ein bsp:ist ein hund,bei dem der halter ,der zb grad aus dem krankenhaus kommt,sehr vorsichtig ist,weil er angst hat,der fällt ihn an(begründung,mental starke hunde erkennen die schwäche und sind sofort bereit z reagieren,auch wenns das herrchen ist)ein mental starker hund oder ein krüppel,eine gefahr?dabei frag ich mich gerade,wenn ich solch ein tier hätte,sollte ich es tunlichst hinter verschlossener schlafzimmertüre fernhalten.nicht,daß der meinen gesundheitsschlaf als schwäche auslegt und mich mal eben meuchelt.



:
: Ich glaube nicht, daß jeder dafür die hand dafür ins Feuer legen kann, niemals darauf angewiesen sein zu müssen, daß seine Hunde mal von fremden Personen betreut werden.

dafür leg ich meine hand ins feuer.dasss meine hunde niemals von fremden betreut werden müssen.was sagst du nun.nein,ich bin kein einzelfall.
:

: Nochmal: Nein, sie ist nicht für die Zucht angekauft worden, sondern als Schutzhund. Hätte sie Welpen, wäre sie in dieser Zeit "arbeitsunfähig" und die leute hätten eine Problem.

also ist sie dswegen nicht belegt worden.wie würdest du reagieren,WENN sie ein-oder mehrfach mutter würde?hatte sie doch dirzufolge,nach deinen ansprüchen,defizite.
gruss pat

von Antje(YCH) am 21. März 2003 12:56

Hallo Josh,

: Es hat keiner gesagt, daß der Nebenerwerbsschäfer keinen Hund haben
: soll oder darf.

Nein, aber es wird so hingestellt daß er keinen einsatzfähigen Hund "braucht".


: Es geht nicht darum, daß ein ungeeigneter Hund hüten soll, sondern daß
: man, wenn man Schafe als HJobby hält, und siche einen Hütehund dazu
: anschafft, den Anstand haben sollte, diesen als Haustier und Kumpel zu
: behalten, auch wenn er sich nicht als der Superhütehund der Woche
: rausstellt. Er muß ja dann nicht hüten, kann ja netter Familienhund
: sein etc. Kritisiert wurde von mir lediglich, daß man sich einen Hund
: ausschließlich unr nur für ein Hobby (hier: Schafe hüten) anschafft und
: dann den Hund verkauft, nur weil er für dieses Hobby untauglich ist.
: Das ist was anderes, als ein Hund, den ich für meinen Beruf anschaffe
: und brauche und dann abgebe, weil mir ein Behalten nicht möglich ist,
: der Hund aber die Anforderungen nicht erfüllen kann. Jetzt klarer
: geworden?

Es ist mir klar wie Du denkst, aber sage mir, wo liegt der Unterschied für den Hund???

Zudem: Ein Berufsschäfer kann es sich viel eher erlauben, einen ungeeigneten Hütehund zu behalten, als "Pet". Um den kann er sich dann in seiner Freizeit kümmern. Ein Nebenerwerbsschäfer, der seine Hunde in seiner "Freizeit" braucht (Nebenerwerbslandwirtschaft ist nicht gleichzusetzen mit anderen "Hobbys", wie Golfspielen z.B., sondern dient auch dem Lebensunterhalt), hat sehr viel weniger Zeit, sich zusätzlich um einen weiteren Hund zu kümmern.

Viele Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 21. März 2003 13:12

Hallo Heike,

: Allerdings finde ich gerade, daß wenn die Abschaffung so legitim
: gemacht wird....wozu dann vorher so viel hin u. - her überlegen?
: Mit dieser Aussage fördert man meiner Meinung nach eher den unbedachten
: Welpenkauf.

Nu mal ein anderer Gedankengang: Wird ein solches Denken und Handeln nicht gerade dadurch gefördert, daß man seinen Hund problemlos jederzeit in jeder Stadt und Gemeinde beim Tierschutz/im Tierheim los wird? Ich gebe zu, ein ketzerischer Gedanke, aber er kommt mir bei diesem Thema in den Kopf...


: Dem Hund ist es ja angeblich egal, wer ihn füttert u. versorgt u. wo er
: aufwächst ect. ...

Da shat hier keiner so geshcrieben.


: Heutzutage haben viele Menschen leider gar kein Gewissen mehr u.deshalb
: möchte ich soetwas nicht noch fördern!

Brauchst Du doch auch nicht. Aber auch nicht permanent mit dem Zeigefinger vor der Nase rumfuchteln von Leuten, die zwar einen Hund abgeben, dieses aber nach bestem Wissen und Gewissen tun. Eben weil es für den Hund manchmal besser ist.


: Dann dürfte jeder nur noch die jungen u. gesunden Hunde behalten. Aber
: wer soll denn dann die ganzen alten u. kranken nehmen, wenn alle so
: denken?

Kenne keinen, der seine "Rentner abschiebt". Und gegen "die ganzen Kranken" sollte man vielleicht mal züchterisch etwas tun...


: Behältst Du auch nur die gesunden Hunde? Was machst Du, wenn plötzlich
: Deine jungen Hunde einen Unfall haben u. einer stirbt u. einer
: zeitlebens behindert bleibt, Z.B. taub oder blind?

*grins* Jaja, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht... Behalte ich einen Hund, wenn er gestorben ist???


: Dann hast Du plötzlich einen Rentner u. einen jungen Hund, die beide
: keinen Sport mehr machen können.
: Gibst Du dann beide weg u. fängst noch mal neu an?

Der Renter bleibt und der Junge kommt u.U. auf einen Platz, der opimal für ihn ist. Ansonsten bleibt auch er.

Wie gesagt, ich habe Arbeitshunde, die auch arbeiten wollen. Habe ich nicht die Vorausetzungen, daß ein Hund bei mir, aus welchem Grund auch immer, arbeiten kann, dann fühle ich mich verpflichtet, ihm einen Platz zu suchen, wo das für ihn möglich ist. Das kann sehr lange dauern und oftmals muß der Hund dann für die entsprechende Aufgabe erst noch ausgebildet werden. Um so schöner ist es für mich, wenn so ein Hund dann lange Jahre mit seinen Leuten und seinem Umfeld glücklich ist, ein Umfeld, welches ich ihm so nicht bieten könnte.


: Ansonsten steht für ihn doch schon fest, daß der Hund weg kommt.

???


: Na zumindest dürfte er doch jetzt auf Grund der vielen Meinungen doch
: etwas mehr darüber nachdenken ;o)?
: Und wenn nicht er, so doch vielleicht jemand anderes.

Oder die Leute blocken einfach sehr viel eher ab...


: Oh,oh..Antje das stimmt aber so nicht...

Für mich stimmt es schon, es wird heute teilweise mit Hunde gezüchtet, die aufgrund ihres Nevenkstümes niemals in die Zucht gehen sollten.


: Je unabhängiger u. selbsständiger die Hunde vom Menschen gehalten
: werden (möglichst viele Artgenossen u. freien Auslauf auf großer Fläche
: + Menschenkontakt nur so viel wie gerade nötig), um so weniger Probleme
: haben sie sich umzustellen.

Da sist genau die Haltung, wie ein hund später garantiert nicht zum Sport- bzw. Arbeitshund taugt....


: Aber hier will der Mensch beides, eine extrem gute Bindung u. einen
: unabhängigen Hund. Das geht aber meiner Meinung nach nicht zusammen!

*ggg*

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,

Antje

von Pat1(YCH) am 21. März 2003 13:20


: Zur person unseres Schäfers: Er hat ganz selten "Ausschuß", er züchtet max. einen Wurf im Jahr, er ist absolut gegen eine Zucht mit Hütehunden in Händen, wo die Hunde nicht tagtäglich an der Herde arbeiten. Engagiert in der Arbeitsgemeinschaft zur Zucht altdeutscher Hütehunde.

hei
was jetzt.du schriebst:soll er alle behalten,die nicht zum hüten geeignet sind,obwohl diese hunde tolle fam.hunde oder sporthunde sind.
jetzt ist er absolut gg eine zucht,wo sie nicht tagtäglich an der herde arbeiten.
frage 1:es ist also sichergestellt,daß mit keinem der abgegebenen gezüchtet wurde.denn auch der ausschuß,das wort benutztest du jetzt,ist immer noch ein hütehund.
frage 2:wie passt das abgeben als fam.hund in diesen hehren anspruch,das hohe interesse an der zucht altdeutsch.hütehunde.
dann dürfte erst recht keiner in ungeeignete hände gehen,auch der ausschuß nicht,weil der wiederum,wenn es nachwuchs gibt,die rasse verbildet.
:

: Für mich ist die Zucht von Arbeitshunden neben Spaß an der Freude und im Umgang mit dem Tier auch die Erhaltung von Kulturgut. Wenn Du glaubst das funktioniert in einer kleinen Zuchtstätte nicht, egal ob es sich um Hunde, Pferde oder sonstwas handelt, hast Du Dich anscheinend noch nicht näher mit dem Thema Zucht auseinander gesetzt. Die Qualität eienr Zucht hängt in erster Linie von den Ausgangstieren ab und wie hoch ein Züchter individuell den Level anlegt. "Klasse statt Masse".

aha.das glaubst du?
: gruss pat

von Pat1(YCH) am 21. März 2003 13:31

hei
das leg ich erstmal auf eis.wir können uns glaub ich da nicht annähern.warum?weil ich ,ganz ehrlich,eher einen strandhund nehmen würd,als einen dsh mit den gleichen mankos.
weil tierfreunde,die aus mitleid aufnehmen,dann einen süßen welpen von dem wollen,keine tierfreunde sind.
das üwrde innerh. dieses themas echt ausufern.
gruss pat

von Pat1(YCH) am 21. März 2003 13:39

Geh doch mal auf die Seite von "Schäferhunde in Not" und schau Dir an, wieviele der Hunde, die dort vermittelt werden, reinrassige Tiere aus kontrollierten Zuchten sind: nur einige wenige gegenüber einer großen Zahl von Hunden unbekannter Herkunft,


hei
zwisschenfrage:auf der genannten hp sind also nur die rasserein,wo rasserein dabei steht.wo schäferhund steht,die nicht.wo mix steht,glaub ich es:-)
woher weist du das?oder nimmst du es nur an?

:
: "Ein Schäferhund muß es sein", schön, dann aber bitte einen, von dem man wenigstens die Eltern kennt und weiß, wie sie sind.

wie jetzt,und wenn ich die eltern kenn,dann weiss ich ,wie der junge wird?an den bären glaubtest du ja auch.

Hier in der Umgebung kenne ich ein halbes Dutzend Schäferhunde, die würde ich geschenkt nicht nehmen: alles Hunde ohne Papiere und Abstammung, durchweg für billiges Geld erworben, und alle durchweg mit Gesundheitsproblemen, einer sogar extrem aggressiv.

und die ,die zivil beisst,aus guter verpaarung,die beisst halt zivil,derweil es bei einem ohne papiere aggressiv genannt wird?da komm ich nicht mehr mit.
gruss pat

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