Papiere - echt oder falsch? :: Welpen - Junghunde

Papiere - echt oder falsch?

von Kathi(YCH) am 30. November 1999 14:25

Hallo Steffen,

wo kämen wir wohl hin, wenn jeder Verein sich seinen eigenen Rassestandard "basteln" würde???
Dann sähe der Berner Sennenhund bald wie ein Pudel und ein Dackel wie ein Retriever aus!!!
Der Rassestandard wird grundsätzlich vom Ursprungsland der jeweiligen Rasse vorgegeben.
Egal in welchem Verein Du züchtest, Grundlage für eine Zucht ist IMMER der original Rassestandard.
Wenn jeder auf Teufel komm raus seine kleinen persönlichen Änderungen einfließen ließe, gäbe es bald unsere heutigen Rassehund nicht mehr.
Das heißt nun aber nicht, das kleine Abweichungen nicht toleriert werden dürfen. Abweichungen (in Maßen) sind OK wenn der Gesamteindruck stimmt. Es kann aber nicht sein, das Hunde mit mehr als 15 cm Abweichungen noch in die Zucht kommen. Dann wäre das typische Erscheinungsbild einer Rasse schnell dahin.
Im IRJGV wird das alles sehr lasch gehandhabt (weiß ich aus eigener Erfahrung). Genauso lasch ist die Auswahl der Mitglieder. Wenn man sich die Züchter mit den 8000der Postleitzahlen ansieht, findet man reichlich "Züchter" mir einem großen "Warenangebot".
Genau diese Aspekte geben dem VDH immer wieder neues "Kanonenfutter" gegen Vereine die nicht dem/der VDH/FCI angehören.
Leider kann ich da nur sagen. Es geht nämlich auch anders, wie viele kleinere u. größere "D"-Vereine beweisen. Ich selbst bin Mitglied in einem solchen Verein. In manchen Teilen könnte sich die Organisation VDH dort noch eine Scheibe abschneiden.

Gruß
Kathi

von Steffen(YCH) am 01. Dezember 1999 10:41

Hallo Ursula

Schade ist eigentlich nur das Du meine Meinung weniger achtest, jetzt nachdem Du weißt das ich Mitglied des IRJGV bin.
Denn im Gegensatz zu manch anderen bin ich kein Jünger meines eigenen Vereins, d.h. egal in welchem Verein ich würde ihn
nicht nur preisen und Kritik leugnen.
Ich bin der Meinung das es nur positiv sein kann, jeder Anregung und Kritik gegenüber zu stehen.
Ich z.B. verteufele Niemanden nur weil er in Verein X,Y oder Z ist. Ich weiß zum Beispiel auch d es auch im VDH hervorangene
Züchter gibt, den sonst wäre er auch nicht so bekannt geworden. Aber man kann auch nicht abstreiten das auch der VDH nicht
frei von Fehlern. Es gibt so viele Beispiele wo Sachen die der VDH den "D-Vereinen" auch im VDH selber passieren (Massenzucht
bzw. Hundehandel, Papierfälschung). Nur ist es vielleicht das Privileg des VDH, das es dort auf "höheren/cleveren" Niveau
geschieht.

Den von Dir genannten Zwinger kenne ich leider nicht, aber ich verde in der Vereinszeitschrift mal nachsehen und sonst mal sehen
was ich da so machen kann. Du siehst also, ich bin keiner von diesen "Alles Lüge"-Typen. Wenn Du vielleicht noch andere Informationen
dazu hast, z.B Artikel oder ähnliches, könntest Du mir das ja mal mitteilen.

Die von Dir erwähnten Klubschauen sind doch Schauen einzelner Rassen oder auch Rassegruppen, die immer zentral stattfinden, oder?
Vielleicht sollte man mal betrachten, dass es zwischen den Vereinen unterschiedliche Strategien gibt, so hat z.B der IRJGV (tut mir
leid aber ich kann nun mal haupsächlich nur fundierte Beispiele zu ihm bringen) das Hauptaugenmerk auf den regionalen Aspekt gelegt.
D.h. das die Schauen auf regionale und nicht auf rassespezifische Kreise gelegt. Vielleicht kann man auch sagen das die Zucht nicht
nicht über dem Rest steht, sondern gleichwertig mit den anderen Interessen des Vereins sein soll. Darum Beschränkt sich die Mit-
gliedschaft ja auch nicht nur auf Hundehalter mit reinrassigen Hunden. Dass das nicht der Geschmack aller trifft, kann ich mir denken,
aberman sollte es deswegen nicht verteufeln.

Ich würde ja auch nie behaupten, das Linienzucht im allgemeinen schlecht ist und das in den VDH kein frisches Blut hineinkommt, aber
das trifft halt nicht nur auf den VDH zu.
Und das Du sagst, das "auch" die IRJGV-AT nicht frei von Inzucht sind, zeigt doch nur das "auch" woanders vorkommt, also keiner frei von
Fehlern ist. Und wenn dies doch einer behauptet, wage ich zu behaupten, dass dieser lügt.

Leider habe ich die Satndarts selber nicht aber ich versuche sie mal zu besorgen.
Ich habe auch nicht behauptet das die Standarts sich immer und überall und riesig unterscheiden, es ging halt nur mal ums algemeine.
Aber was spricht dagegen die Hunde anderer Vereine auf den Schauen zuzulassen, wenn sie so schlecht sind und den gforderten Rassestandarts
nicht entsprechen haben sie doch sowieso keine Chance. Das Problem wird nur sein, das man Angst davor hat das zumindest einige davon
besser sein könnten als die Hunde des eigenen Vereins.
Eine Zulassung zu Schauen hatte doch nichts mit der Zucht zu tun sondern würde nur dem Vergleich dienen. Andere Vereine stellen sich diesem
und gehen damit die Gefahr ein, dass sich zeigen könnten das ihre Linie falsch ist. Nur der VDH hat anscheinend Angst davor.

Zum Thema Weltsieger will ich nur noch erwähnen, dass schließlich jeder mal klein angefangen hat.

Und siehst Du, nicht mal VDH-Mitglieder wissen warum keine Doppelmitgliedschaften erlaubt sind. Und ich kann auch immernoch nichts negatives
daran entdecken.

Schönen Gruß und
Bis denn ... Steffen

Übrigens Ich habe Alaskan Malamute und habe auch schon einen Wurf gehabt.

von Steffen(YCH) am 01. Dezember 1999 11:34

Hallo Kathi

Ich habe nicht gesagt das sich jeder seinen Standart "basteln" kann, aber trotzdem kann es Unterschiede
darin geben. Züchtet ihr etwa nach dem "FCI-Standart"?
Da ich schon Meldungen von Dir gelesen habe wage ich das zu bezweifeln, da Du mal geschrieben hast, dass
es Deine Rasse nach dem "neuen FCI-Standart" nicht mehr gibt.
Zu dem Punkt des Orginal-Standarts fällt mir immer der Deutsche Schäferhund ein, oder glaubst Du das dieser
noch seinem "Orginal" entspricht. Da haben sie es anscheinend auch nicht so genau genommen.
Und schon deshalbe besteht die Möglichkeit unterschiedlicher Standarts, da man sich auch für
das alte Erscheinungsbild des Hundes als Standart entscheiden kann.
Ist der heutige Rassehund derselbe den man vor z.B. 20,50 od. 100 Jahren als den "heutigen" Rassehund
bezeichnet hat.

Das es Beschränkungen z.B. bei den Maßen geben muß ist klar aber es kann oder muß auch bestimmte Toleranzen
geben. Das diese selbstverständlich nicht willkürlich gesetzt werden dürfen, dürfte wohl auch jedem klar sein.

Ich bezweifele nicht das es nicht auch im IRJGV Beispiele gibt, die zu verbessern sind. Jedoch glaube ich bald,
dass Du wenn Du so weiter argumentierst bei der Meinung angelangen könntest das nur Dein Verein der beste ist.

Ich kenne den Verein in dem Du züchtest auch und weiß auch das er nicht das "Unfehlbare" ist.

Das Problem dürfte sein, dass umso größer ein Verein ist bzw. wird, umso schlechter ist er überschaubar und
umso mehr Winkel gibt es in denen sich die schwarzen Schafe verstecken können. Nur muß man das erkennen können
und versuchen dies zu ändern, anstatt es nur zu leugnen und auf die Fehler der anderen zu zeigen.

So langsam erinnert mich das ganze irgendwie an Politik.

Einen schönen Gruß und
Bis denn ... Steffen

von Kathi(YCH) am 01. Dezember 1999 12:36

Hallo Steffen,

: Ich habe nicht gesagt das sich jeder seinen Standart "basteln" kann, aber trotzdem kann es Unterschiede
: darin geben. Züchtet ihr etwa nach dem "FCI-Standart"?

Im Grunde genommen ja. Bis auf die Farbe, die ab 2000 nicht mehr gültig ist. Wir züchten nach dem amerikanischen Standard des Akita.

: Da ich schon Meldungen von Dir gelesen habe wage ich das zu bezweifeln, da Du mal geschrieben hast, dass
: es Deine Rasse nach dem "neuen FCI-Standart" nicht mehr gibt.

Den Rasse-Namen gibt es dann nicht mehr. Die Amerikaner haben von Anfang an nach ihrem eigenen Standard gezüchtet. Bisher hat dies niemanden in Deutschland gestört (bis jetzt). Der amerikan. Typ des Akita heißt ab 1/2000 "Großer Japanischer Hund" und wird auch in eine andere FCI-Gruppe eingeordnet. Wir unterwerfen uns zwar nicht der Namensgebung der FCI aber der (neue) FCI-Standard ist nichts anderes als der original amerikanische Standard.

: Zu dem Punkt des Orginal-Standarts fällt mir immer der Deutsche Schäferhund ein, oder glaubst Du das dieser
: noch seinem "Orginal" entspricht. Da haben sie es anscheinend auch nicht so genau genommen.

Der Standard des Dt. Schäferhundes wurde aber auch schon mehrfach geändert um mit dem Zuchtgeschehen mithalten zu können.

: Und schon deshalbe besteht die Möglichkeit unterschiedlicher Standarts, da man sich auch für
: das alte Erscheinungsbild des Hundes als Standart entscheiden kann.
: Ist der heutige Rassehund derselbe den man vor z.B. 20,50 od. 100 Jahren als den "heutigen" Rassehund
: bezeichnet hat.

Das ist ganz natürlich. Die Rassen werden ja "Weiterentwickelt" und verändern sich im laufe der Jahre.
Was ich meinte ist aber der unterschiedliche Ansatz der verschiedenen Vereine. Letztendlich ist doch Pudel = Pudel egal in welchem Verein. Es ist nur verwunderlich wie der Standard ausgelegt wird.
Es gibt vereine in den Hunde mit Zuchtausschließenden Fehlern in der Champion-Klasse laufen, ein V1 bekommen und auch zur Zucht zugelassen werden.

: Das es Beschränkungen z.B. bei den Maßen geben muß ist klar aber es kann oder muß auch bestimmte Toleranzen
: geben. Das diese selbstverständlich nicht willkürlich gesetzt werden dürfen, dürfte wohl auch jedem klar sein.

Logisch. Aber das ist eben auch wieder auslegungssache und liegt im Ermeßen der Richter.

: Ich bezweifele nicht das es nicht auch im IRJGV Beispiele gibt, die zu verbessern sind. Jedoch glaube ich bald,
: dass Du wenn Du so weiter argumentierst bei der Meinung angelangen könntest das nur Dein Verein der beste ist.

Nein. Ich habe schon Ausstellungen von verschiedenen Vereinen besucht und war auch schon in zwei anderen Mitglied. Es gibt überall Vor- und Nachteile.
Schwarze Schafe gibt es leider auch überall.

: Ich kenne den Verein in dem Du züchtest auch und weiß auch das er nicht das "Unfehlbare" ist.

Ich züchte nicht.
Den DRV habe ich mir nicht ausgesucht (nicht direkt jedenfalls). Wir sind mit einer Gruppe ehemaliger Mitglieder geschlossen eingetreten (war ein Mehrheitsbeschluß).
Ich persönlich stufe den DRV als "Mittelmaß" ein. Nicht alles was dort geschieht entspricht meinen Vorstellungen. Ich habe auch schon Vereine kennengelernt die mir besser gefielen.
Der Akita Inu Club hat aber als Verein im Verein eine eigene Zuchtordnung und agiert auch sonst selbsständig.

: Das Problem dürfte sein, dass umso größer ein Verein ist bzw. wird, umso schlechter ist er überschaubar und
: umso mehr Winkel gibt es in denen sich die schwarzen Schafe verstecken können. Nur muß man das erkennen können
: und versuchen dies zu ändern, anstatt es nur zu leugnen und auf die Fehler der anderen zu zeigen.

Genau so ist es. Aber solange nichr wirklich ALLE diese Meinung vertreten wird sich die "Dissidenz" immer im Schatten des VDH bewegen.

: So langsam erinnert mich das ganze irgendwie an Politik.

ES IST DIE REINE POLITIK!!!!
Im VDH sind mir Fälle bekannt die "mal eben" mit einer runden Summe Geld geklärt wurden. Von kleinen und größeren Betrügerein einzelner Züchter mal ganz abgesehen.


Gruß
Kathi

von Ursula,Nora & Gwen(YCH) am 01. Dezember 1999 14:06

: Hallo Steffen !

Ich ahcte Deine Meinug dadurch nicht weniger, nur weil Du im IRJGV bist ! Mich wundert nur, daß Du, wo mir doch scheint, daß Dir auch daran gelegen ist, Massenzüchter etc. aus den seriösen Vereinen zu "verbannen", nicht weißt, daß einer, der schon im Fernsehen angesprochen wurde, in Deinem Verein züchtet und in der Klubzeitung inseriert ! Da müßte man doch was machen können, wenn der Vorstand da auch der Meinung wäre. Ist das nicht in der Satzung festgelegt ?? Ich werde Dir mal ein paar mir dubios erscheinende Anzeigen schicken, sie sind wohl aus Zeitungen vom letzten Jahr, glaube ich !Ich weiß auch, daß es im VDH beim besten Willen nicht so sauber zugeht, wie es nach außen hin scheint, es gibt dort sicher viel zu viel schwarze Schafe !Aber die gibt es wirklich überall. Was mich halt am IRJGV stört, daß sie noch nicht mal den ANSCHEIN machen, daß sie so ewtas nicht dulden ! Wenn dort diese Massenzüchter so munter insereiern, daß es jeder sieht, dann muß man doch glauben, daß es niemanden stört !Ich denke, im VDH als übergeordnete Organisation wäre sowas nciht möglich, aber dadurch, daß die Rassen wieder durch einzelne Klubs betreut werden, könne sich einige durchschmuggeln .Mit Geld oder Beziehungen zumVorstand ist alles möglioch, bzw. kommt es ja auch drauf an, wie der Vorstand bzw. der Großteil der Mitglieder daruf ist !! Der Dobermannverein hat es geschaffft, jahrelang das Ohrenkupierverbot zu umgehen, was auch nur möglich war, so denke ich, weil alle an einem Strang gezogen haben. Ich werfe es aber dem VDH auch heftiogst vor, daß er da nichts unternommen hat, er HÄTTE etwas machen können ! Das rechne ich z.B: dem IRJGV an, daß er hier konsequent durchgegriffen hat !

Wenn Du die Standards irgendwie auftreiben könntest, wäre das klasse !

Ich weiß nicht, was du damit meinst, daß die Klubschauen "zentral" stattfinden ???? Sie werden halt von den Landesgruppen der Vereine organisiert und sind dann an den verschiedensten Orten !Beim Neufi kannst Du fast jede Woche auf irgendeine Schau in Deutschland gehen..

Auch beim VDH geht es nicht ausschließlich um Zucht und Ausstellung ! Unsere Hundesportvereine stehen allen Rassen und Mischlingen offen, egal ob mit oder ohne Papiere und mit welchen. Dann hat fast jeder Klub mitllerweile eine vermittlungsstelle für seine Rasse(n), das heißt, sie holen auch die Hunde aus Tierheimen, brimgen sie inPflegestellen unter und kümmern sich um die vermittlung !! Hier sind auch Hunde ohne oder mit Dissidenz-Papieren eingeschlossen ! Der VDH setzt sich in Sachen Kampfhundegesetz, artgerechte Ausbildung usw. ein !! Du siehst, auch hier geht es nicht nur um Zucht !

Was ich allgemein jetzt noch sagen möchte, auch speziell zum IRJGV, der nach einem anderen Standard züchtet ; Wenn ich mich doch für eine Rasse entscheide,,dann lese ich vorher Bücher, informiere mich über Wesen, Aussehen etc. Und da steht ja nun mal in jedem Buch der FCI Standard und Bilder von typischen FCI Hunden, meist sehr erfolgreiche Ausstellungshunde. Dann hole ich mir doch solch einen Hund, weil er SO sein soll, wie es eben weltweit festgelgt ist, so wird überall gezüchtet ! Und wenn ihr dann so einen anderen Standard habt, teilweise die Hunde auch sehr anders aussehen (ich kenne einige Golden und berner vom IRJGV, für die das zutrifft),. dann ist das doch gar nicht mehr DIESE Rasse ! Ich meine jetzt nicht, daß die Hunde dem Standard nicht entsprechen, und deswegen zuchtuntauglich sind, das gibt es ja auch beim vdh, sondern die hunde werden ja als rassetypische vertreter angesehen und mit ihnen gezüchtet !

Was mich auch noch mal interessiert : habt ihr auch wesensprüfungen, für die zuchtzulassungen ? Wie werden die richter ausgebildet ? sind die richter für bestimme rassen oder für alle ?

so, ich muß leider schluß machen, melde mich später wieder

gruß & bis bald, ursula, nora & gwen

von Steffen(YCH) am 01. Dezember 1999 14:31

Hallo Kathi,

Auch wenn ich mich bei Deiner Hunderasse jetzt ein wenig auf unsicherem Gebiet befinde, fällt mir
doch dabei einiges auf und ein. So frage ich mich ob es nicht auch schon eine Standartänderung ist
wenn man schon den Namen ändert, vielleicht nicht so schwerwiegend aber immerhin eine Änderung.
Weiterhin halte ich einen Farbwegfall schon für eine bedeutende Änderung, immerhin heißt das das ein
Hund dieser Farbe aus Eurem Verein nicht mehr als "echter" Rassehund beim VDH/FCI anerkannt wird.

Auch fällt mir auf, dass der amerkanische Typ des eigentlichen japanischen Hundes eigentlich auch nur
durch eine Änderung des Urstandarts entstanden sein kann.

Wenn ein Standart geändert wird um mit dem Zuchtgeschen mitzuhalten, kommt das dann nicht schon ziemlich
nahe an das "zurechtbasteln" heran.
Auch "weiterentwickeln" und ein Verändern der Rasse im Laufe der Zeit kann und darf eigentlich gerade
wegen der Standarts nicht möglich sein.
Das einzige was zur Änderung eines Standarts berechtigt ist, wenn darin negative Aspekte für den Hund
vorkommen, also den Standart zugunsten der Rasse zu ändern. Aber eigentlich ist im Laufe der Zeit eher das
Gegenteil passiert.

Richter egal welcher Vereinszugehörigkeit sind nie unfehlbar, da jede menschliche Entscheidung immer einen
bestimmten subjektiven Aspekt hat, mal mehr mal weniger. Das spiegelt sich auch in unterschiedlichen
Ansichten zu Rassestandarts wieder. Mir fällt zu dem ganzen wieder das Beispiel Schau ein so sind manche
Richter schon vernünftig genug die Größe zu betrachten andere gehen nur nach Farbe,Fell etc.
Zum Beispiel ein Yorkie wenn ich zwei optisch relativ gleichwertige Hunde habe, finden manche den kleinen,
niedlichen besser andere den größeren, natürlicheren. Und solche Beispiele gibt es in jedem Verein.

Das mit dem züchten habe ich wohl falsch gewertet. Aber Du erläuterst mit Deinem Beispiel meinen Ansatz.
Du trittst für Deinen (kleineren) Verein stärker ein als für Euren Dachverband. Das ist auch verständlich
da man hier auch mehr Überblick und Einfluß hat und das trifft auf jedes andere Vereinsbeispiel genauso
zu. Das sieht man schon beim VDH mit seinen Untervereinen, wenn man mit einem Mitglied spricht heißt es
meistens im großen Verband(VDH) können schon mal was passiert sein aber in unserem Spezialklub/-verein
nicht.

Ich persönlich kenne keinen Verein der perfekt wäre oder auch nur annäherd herankommt.

Man wird durch die Vielen "D-Vereine" nie genug sein um richtig gegen den VDH anzukommen, dazu ist er
einfach mittlerweile zu groß. Zumal viele Vereine untereinander dasselbe Problem haben, wie der VdH mit ihnen.
Schön wäre trotzdem wenn man sich vorstellt, dass sich die vernünftigen Züchter, egal welcher Vereinszugehörigkeit,
soweit verstehen würden, das sie gemeinsam gegen die schwarzen Schafe vorgehen könnten.

Trämerische Grüße
Bis denn ... Steffen

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