Ab wann neben Fahrrad laufen lassen? :: Welpen - Junghunde

Ab wann neben Fahrrad laufen lassen?

von Jettie(YCH) am 12. Mai 2003 11:49

Hallo Antje,

dran gedacht habe ich schon, aber ich kenne besagten Menschen schon eine Weile und er würde wirklich nicht zögern..... und ich traue ihm auch zu eine Situation zu provozieren in der er dann noch als Held dastehen würde. Und selbst wenn ich eine Anzeige erstatten würde, würde sein Wort gegen meines stehen - wem glaubt man da? Mir, die gegen die Regel die Hunde frei laufen lässt oder dem "Hüter der Felder und Wiesen"?

Zur Zeit ist offiziell Leinenzwang angesagt vom 1. 4. bis 15. 7. - eine irre lange Zeit. Ich habe dem Welpen zuliebe bisher auf die Leinen verzichtet (Ausnutzen des Folgetriebes, kleine Übungen unterwegs)aber nun füge ich mich doch :-((

Liebe Grüsse,

Jettie

von Sabine+K(YCH) am 12. Mai 2003 12:21


: Kommt eigentlich irgend wer mal auf die Idee solche Leute aufgrund ihrer Äußerungen anzuzeigen???

Hallo Antje,

ich habe mal einen "Waidmann" angezeigt, weil ich eine nicht vorschriftsmäßig aufgestellte und vollig ungesicherte Falle (sog. Schwanenhals), den der Betreffende nur ca. 5m von einem frequentierten Wanderweg entfernt aufgestellt hatte, versehentlich ausgelöst habe. Durch unglaubliches Glück schnappte das Teil neben meinem Bein zu - sonst sässe ich wahrscheinlich nicht mehr hier.
Dieser Typ bekam dann ein Bußgeld von der Jagdaufsichtsbehörde aufgebrummt (Höhe unbekannt), woraufhin ich einen anonymen Anruf bekam, ich solle aufpassen, dass mein Hund nicht bald beim "Wildern" abgeknallt würde.
Meine Antwort "Mein Hund wildert nicht" wurde mit "...dann fliegt vielleicht bald ein Stück vergiftetes Fleisch bei Euch über den Zaun?" quittiert.

Obwohl mein Hund auch unangeleint über einen wirklich guten Gehorsam verfügt und weitgehend wildsicher ist, meide ich seither zähneknirschend das Revier des besagten Grünrockes.
....und mittlerweile hat sich auch meine Angst gelegt, meinen Hund ohne Aufsicht in den eigenen Garten zu lassen.

Meine Erfahrung: Die Jägerschaft verfügt über eine unglaubliche Lobby und es ist fast unmöglich, den schwarzen Schafen unter ihnen am Zeug zu flicken. Daher ihre Macht, einen einzuschüchtern. Traurig aber wahr.

(Mal wieder völlig OT, aber egal...)

Gruß
Sabine+K

von Antje(YCH) am 12. Mai 2003 12:37

Hallo Jettie,

die Folge eines Leinenzwanges in bestimmten Gebieten ist aber nicht die, daß ein Jagdpächter im Zuwiderhandlungsfall Deine Hunde einfach abschießen darf!!! Von Bundesland zu Bundesland sind die Situationen, in welchen ein Jagdpächter Hund und Katze offiziell abschießen darf, streng geregelt. Selbstjustitz gehört nicht in den Zuständigkeitsbereich eines Jagdpächters, der genau wie Du und ich nur eine Privatmann ist und seinem Hobby fröhnt. Du darfst einem Autofahrer, der in der Spielstraße schneller als Schrittgeschwindigkeit fährt, auch nicht das Auto zertrümmern, sondern kannst nur durch eine Anzeige bei der Polizei etwas erwirken. Dieses übliche "Wenn ich sie hier mit Ihren freilaufenden Hunden erwische DANN ..." ist eine Unverschämtheit und zumindest als Nötigung zu werten.

Viele Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 12. Mai 2003 13:03

Hallo Sabine,

es ist die Taktik bestimmter Grünröcke, daß sich Hundehalter, im Hinblick auf das Wohlergehen ihrer Hunde, immer wieder und überall einschüchtern lassen. Wo soll das denn hinführer???

Abgesehen davon: So groß ist die Lobby der Grünröcke auch nicht mehr, in SPD und bei den Grünen gibt es nicht so viele Jäger wie in der CDU, die Grünröcke haben in letzter Zeit ziemlich mit ihrem Image zu kämpfen, zu laut werden die Stimmen, die die private Jagd abgeschafft sehen möchten. Demzufolge sind die Jagdverbänd etc. gar nicht glücklich, wenn hier und dort in der örtlichen Presse Berichte auftauchen über Jagdpächter, die mit dem Schießprügel himbeerenpflückende Omas aus dem Wald jagen (oder gar in Schlageisen fangen). Je häufiger sich die Leute nicht mehr einschüchtern lassen von solch lodentragenden HB-Männchen desto eher können wir wieder unbesorgt im Wald herumlaufen.

Viele Grüße

Antje

von Sabine+K(YCH) am 12. Mai 2003 13:13

Ich verbitte mir hiermit, als "himbeerpflückende Oma" bezeichnet zu werden!! ;-))

Im Prinzip hast Du Recht...aber hier in Bayern gehen die Uhren noch ein wenig anders.
Später habe ich erfahren, dass der Polizeibeamte, der die Anzeige aufnahm, ein Jagdkollege meines "Spezialfreundes" war.
Zumindest hat der sich nicht getraut, die Anzeige unter den Tisch zu fallen lassen, obwohl ihn sein Kollege wahrscheinlich anschließend gesteinigt hat...ist doch schon mal ein Fortschritt für unsere Gegend!

Grüße
Sabine+K

von Antje(YCH) am 12. Mai 2003 13:26

Hallo Sabine,

man muß halt einwenig nachforschen, an welcher Stelle diese Seilschaften ein Loch haben. Häufig bei kleinen aufstrebenden Reportern der diversen Lokalanzeigenteile, in Verbindung mit engagierten Elterngruppen, die um die Sicheheit ihrer spielenden Kinder bangen...

Viele Grüße

Antje

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