Pipi wenn Besuch kommt! :: Welpen - Junghunde

Pipi wenn Besuch kommt!

von Brigitte(YCH) am 14. Januar 2000 07:34


Hallo,
unsere Hündin 5 Mon. macht sobald Besuch kommt vor Freude immer Pipi.
Bei uns hatt sie es nur am Anfang gemacht.Da ich wenn Besuch kommt nur am Putzen bin,würde ich es ihr gerne abgewöhnen.Nur wie?? Vieleicht habt
ihr ein paar Tips oder Kniffe für mich.Es grüßt euch Brigitte und Trixie

von sabine & simbär(YCH) am 14. Januar 2000 07:46

Hallo Trixie,

der Hund gerät in Erregung, welches für ihn Streß bedeutet. Er spürt natürlich auch, Deine Unsicherheit (bleibt er sauber - oder muß ich putzen.

Versuch doch einmal folgendes, empfang den Besuch draußen und geht einfach ein Stück spazieren, der Hund wird dabei von dem Besuch nicht beachtet und Du unterhältst Dich mit deinem Besuch. Anschließend geht ihr gemeinsam in die Wohnung und kümmert Euch alle nicht um Hund. Du gehst einfach zur Tagesordnung über.

Jeder Reaktion von Dir auf das "Pipi" in der Wohnung macht Dich wütender und den Hund unsicherer. Es ist so, daß er aufgrund seiner Erregung den Blasenmuskel nicht ausreichend kontrollieren kann. Reagierst Du jetzt (Schimpfen) verunsicherst Du Deinen Hund und machst ihm "Angst". Passiert das öfter, pinkelt er anschließend aus Angst vor Dir und dann hst Du ein "richtiges Problem".

Also, verleg das (erste) Treffen nach Draußen und kümmere Dich nicht um den Hund.

Sabine & simbär




von Yvonne(YCH) am 14. Januar 2000 08:24

: unsere Hündin 5 Mon. macht sobald Besuch kommt vor Freude immer Pipi.

Hallo Brigitte,

Ich kenn diese Problemchen bei meinen Welpen und Junghunden auch. Bei mir passiert es nicht, eher bei den Familienangehörigen, welche tagsüber nicht zu Hause sind. Reagieren mit Unmut bringt gar nichts, und abgewöhnen, wie Du Dir das vielleicht vorstellst, ist kaum möglich. Das sind wirklich nur Freude- und Unterwerfungsbisi. Reagierst Du darauf mit Schimpfen verknüpft der Welpe womöglich, dass Unterwerfen, Liebe und Freude zeigen nicht erwünscht ist. Dass Du wegen den Bisitropfen schimpfst wird er kaum begreifen können. Ist es bei Deinen Wohnverhältnissen möglich, dass der Besuch den Kleinen draussen vor der Tür, oder drinnen auf Plattenboden begrüssen kann? Da wo das kleine Maleurchen ohne Aufhebens wieder weggewischt werden kann? Du wirst sehen, mit dem Erwachsenwerden wird sich auch dieses Problem von allein lösen.
Ein kleines Beispiel möchte ich dazu noch anfügen. Mein halbwüchsiger Sohn hatte die Gewohnheit bei der Begrüssung mit krächzender Stimme und mit blöden Gesten dem heranrennenden Welpen zuzurufen: aber ja nicht biseln..schau jetzt biselt das Schweinchen schon wieder! Und schon passierte es, der Welpe legte sich flach und das Maleur war da!

Herzliche Grüsse Yvonne


von Daniela mit Winni(YCH) am 14. Januar 2000 08:14

Halo Brigitte und Trixi,

ein ähnliches Problem hatten wir zu Anfang mit unserer Winni auch. Wir haben sie mit 6 Montage aus dem Tierheim bekommen (sie hatte wohl eine sehr unangenehme Vorgeschichte und zudem noch eine Blasenentzündung). Von daher konnten wir anfangs nicht so genau feststellen was der Grund für das "Pipi machen" war. Nachdem die gesundheitlichen Probleme beseitigt waren wurde es etwas besser aber nicht wesentlich, wir sind dann wie folgt vorgegangen. Bei Winni gab es zwei Arten von "Pipi machen".
1. Unterwürfigkeit (Vorgeschichte "Angst vor Männern"winking smiley. Wir haben, wenn es passiert war, versucht das einfach zu ignorieren (ich weiß, einfacher gesagt als getan, aber wir haben Parkettboden, da war es nicht so tragisch). Da jeder Versuch sie zu beruhigen sie noch mehr "aufgeregt" bzw. bestärkt hat.

2. Große Freude: Wie z.B. erwähnt den Besuch außerhalb zu begrüßen (hat bei uns nicht nicht immer geholfen, außer daß "es" auf der Straße, Wiese o.ä. passierte und nicht in der Wohnung) oder kurz vorher Gassi gehen und dann in der Wohnung den Hund ablenken mit Leckerli, Spielzeug usw. und damit auch noch beim Einlassen des Besuchs beschäftigen. Falls das mal nicht geklappt hat, haben wir vorher sie auf den Arm genommen bzw. versucht zu vermeiden, daß sie sich hinwirft (anleinen, sitz machen lassen, unter dem Bauch langen usw., auch wenn das in der WOhnung teilweise albern erscheint). Das hat dann ganz gut geklappt und scheinbar hat sie es dann auch kapiert, daß sie sich nicht zu unterwürfig verhalten braucht (sie ist deshalb nicht zu dominant geworden, nur etwas selbstbewußter!).

Es gibt aber auch noch heute zwei Personen im Leben unseres Hundes, wo wir sehr auf der Hut sein müssen, obwohl sie inzwischen schon fünf Jahre ist, da sie diese beiden scheinbar abgöttisch liebt oder ihnen ihre absolute Unterwürfigkeit zeigen möchte. Diese beiden Personen hatten früher sehr große Angst vor Hunden (auch vor Winni), inzwischen lieben Sie Winni über alles, gehen mit ihr Gassi, spielen mit ihr usw. (hier passiert "es" aber zum Glück nur noch im Freien).

Viel Erfolg

Daniela + Winni

von Gaby(YCH) am 14. Januar 2000 08:17

Hallo Sabine!

Unsere 7 Monate alter Rotti macht immer Freuden - Pipi, wenn wir ihn mal alleine ließen und wir nach Hause kommen. Er hat kein Problem mit dem Alleine sein. Nur seine Freude ist halt zu groß, daß wir wieder da sind. Da spielt die Zeit unserer Abwesenheit keine Rolle. Wir haben schon vieles versucht. Ihn draußen zu begrüßen. Nicht zu überschwenglich streicheln usw. Ich hoffe nur, wenn seine Blasenmuskulatur besser wird, gibt sich das.


Viele Grüße

Gaby

von Franzi+Wonda+Chili(YCH) am 14. Januar 2000 12:09

: Hallo Trixie!

Auch unsere Wonda hat anfangs oft Seen gemacht, wenn sie sich freute. Da wir Steinboden haben, war es nicht schlimm, auch wenn sie es vor lauter Begeisterung breitgetreten hat. Wischer her und fertig. mit dem Alter hat es sich gelegt, nur bei zwei Frauen, die Wonda vergöttert, kann es auch heute noch passieren.

Wie die anderen schon schríeben: Möglichst den Hund vorher pieseln lassen, damit die Blase leer ist. Oder draußen begrüßen lassen (Der Husky meine Freundin muß mich immer noch draußen begrüßen, denn manchmal passiert noch etwas, und sie ist schon zwei Jahre). Am besten den Welpen gar nicht groß begrüßen, es genügt zunächst völlig ein freundliches "Hallo!", wenn es denn sein muß. Da der Welpe den Besuch ja ganz natürlich als ranghöher ansieht, ist es für ihn nicht schlimm, wenn der Besuch ihn erstmal ignoriert und sich erst dann ihm zuwendet, wenn es dem Ranghohen paßt. Nur wir Menschen meinen immer, wir müßten den kleinen Fratz sofort überschwenglich begrüßen.

Ciao, Franziska und die Hunde

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