Schweizer Politiker fordert Anti-Beiß-Zahnspange für Hunde :: Hunde Gesetze + Hundeverordnungen

Schweizer Politiker fordert Anti-Beiß-Zahnspange für Hunde

von Jägerin am 17. Februar 2010 14:46
Liebe Coratara

Wenn du zwei, wie du es nennst "dominante" Husky-Mädels hast, dann ist es wohl besser, du unternimmst etwas "erzieherisches", als zu solchen Mitteln zu greifen.
Die Zwei werden ihre Gründe haben für ihr aggressives Auftreten. Von daher kann ich nur empfehlen, lieber dem Uebel auf den Grund zu gehen, als mit diesem Beissschutz das Problem zu vertuschen.

Diese Zahnprothese kommt dich auch um einiges teurer zu stehen, als ein Hundetrainer und hilft dir schlussendlich nicht die Beiden besser im Griff zu haben.
Hier wurde wieder mal etwas erfunden zum Wohle des Menschen und NICHT zum Wohle des Hundes.

von straalster am 17. Februar 2010 15:03
Mal was zu Gute der Spange - sie ist nicht dauerhaft, individuell anpassbar (ähnlich dem Gebissschutz bei Boxern) und dient z.B. auch dazu das Spielen von Kleinkindern mit Hunden zu entschärfen. Gerade sehr kleine Kinder die ihre Kraft noch nicht einschätzen können ziehen ja doch mal oder hauen statt zu streicheln - ohne das dahinter böser Wille steckt. Durch die Spange verteilt sich der Bissdruck auf eine größere Fläche, Zähne landen nicht im Fleisch des Gebissenen.
Natürlich ist das kein Allheilmittel - aber ich kenne auch sehr viele Besitzer die meinten 'der will nur spielen, der würde nie beißen' die dann ganz überrascht waren wenn ihr sehr gut erzogener Hund der sonst auf jedes Kommando hört, doch mal zuschnappte. Das kann einfach passieren, machen wir uns doch nichts vor und das hat auch nicht in jedem Fall was mit verhunzter Erziehung zu tun. Beißen ist nun mal ein Mechanismus der in jedem Hund instinktiv verankert ist und in manchen Situation zum Tragen kommt, wegerziehen funktioniert also nicht. Und wäre auch nicht artgerecht. Hundehaltung an sich ist eine Gratwanderung was das artgerechte anbetrifft. Und die Spange finde ich als Alternative zum Maulkorb (der in öffentlichen Verkehrsmitteln z.B. Pflicht ist) sehr viel angenehmer für den Hund.

von Jägerin am 17. Februar 2010 16:26
Der Beissschutz soll das Spiel von Kleinkindern mit Hunden entschärfen? Hallo, was hat ein Kleinkind mit einem Hund zu spielen? Im allerhöchsten Fall im Beisein von Erwachsenen.

1. kann ein Kleinkind niemals die Kommunikation eines Hundes verstehen, wieso auch, wenn es die meisten Erwachsenen schon nicht können.
Ist ein Hund nicht "sauber" sollte er auch nie in den Schutzbereich eines Kindes kommen!

2. kann ein Hund auch mit Beisschutz einem Kind im Gesicht, am Hals, am Bein hängen und es genau so traumatisieren.

3. kein gut erzogener Hund schnappt einfach mal so zu

4. hat es wirklich nicht immer nur mit der Erziehung zu tun, aber vielleicht müsste man mal die Lebensgeschichte eines Problemhundes betrachten um ihn zu verstehen. Da ist meistens eben schon sehr viel verhunzt worden. Unter Umständen kann aber auch ein organisches Problem vorliegen. Ein gesunder, einigermassen erzogener Hund beisst niemals einfach nur willkürlich zu.

5. in manchen Situationen muss man halt reagieren und nicht einfach nur zuschauen. Mit wegerziehen hat das nichts zu tun, siehe Punkt 4.

6. einem Tier etwas in den Mund zu stopfen und es weiss nicht wieso, soll angenehmer sein als ein Maulkorb? Im Gegenteil, da kann der Schuss nach hinten losgehen. Auch Hunde können Frust aufbauen und erst recht aggressiv werden. Mit so einem Teil im Mund verständlich.

von coratara am 17. Februar 2010 17:07
hallo ich denke es hat nichts mit meiner erziehung zu tun die beiden sind sehr wohl sehr gut erzogen kann ihnen ja mal ein beispiel gegen gestern war so ein vorfall sie haben gegesen an getrennten plätzen dann wegen eines grundes was ich nicht mit bekommen habe sind beide anneinader gegangen mein mann und ich sind dazwischen um beide ausseinader zubekommen (was halt einfacher bei rüden ist) das resultat war hatte beide ausseinander ich am arm gebissen und mein mann am daumen !!!ok verstehe die hunde auch war refelx aber kann nicht immer dazwischen wenn sie sich zanken deswegen wäre ich dafür für die spange da geht es wennigstens nicht so böse aus falls wir mal nicht da sind an der erziehung liegt es nicht beide hunde habe ich aus einem schlechten hause rausgeholt und der charatter ist halt geschädigt es ist ja nicht so as das jeden tag vor kommt es war hal jetzt wieder mal der fall und deswegen habe ich gefragt . und ich denke was ich aus denn hunden raus geholt habe hätten die glaube nie im leben gelernt..

von Yorky am 18. Februar 2010 13:46
Quote Jägerin:
Der Beissschutz soll das Spiel von Kleinkindern mit Hunden entschärfen? Hallo, was hat ein Kleinkind mit einem Hund zu spielen? Im allerhöchsten Fall im Beisein von Erwachsenen.

@Jägerin thumbs up

noch zur allgemeinen Info zu dem Thema:
Blick ist in der Schweiz dieselbe Trashzeitung wie in die Bild in Deutschland – also ja bloss nicht so viel darauf geben was die drucktc;;;;

Man hat gesehen, dass Hunde teilweise den Beissschutz entfernen konnten. Lässt man einen Hund also aufgrund einer falsch gewähnten Sicherheit zubeissen, bloss weil er über den Beisserchen Schutz trägt, dann bringt das einen Hund nur dazu, noch fester zuzubeissen, weil die Zähen ja nicht halten und abrutschen. Also wird aus einer Korrektur rasch richtige Beisskraft da Frust da eien grosse Rolle spielt.

Bringt Wuffi nun den Beisschutz ab (weil Frauchen kurz 10 sek nicht aufgepasst) – wird er mit derselben Kraft (resp. Frust) zubeißen wie vorher, dies hat dann untragbare Folgen für Hund und Opfer.

von straalster am 18. Februar 2010 14:15
Woher diese Aggression bei manchen hier kommt versteh ich nicht so ganz. Das Beispiel dass ich angeführt habe heißt ja nicht dass alle Eltern ab sofort ihre Kinder mit dem Hund allein lassen - es sollte lediglich heißen: selbst unter Aufsicht kann es mal dazu kommen das ein Hund in einer Schrecksekunde zubeißt bzw. zuzwickt. Das hat nichts mit willkürlichem Beißen zutun, sondern kann einfach mal als Reflex geschehen. Durch den Beißschutz kann es so zumindest nicht zu Fleischwunden kommen. Und mit Trauma hat das auch selten was zu tun, wenn überhaupt lernt das Kind: 'Ok, das tut dem Hund weh - hat für mich ebenso unangenehme Konsequenzen, also lass ich es sein'.

Und ich habe das auch nicht auf Hunde ausweiten wollen die durch schlechte Haltung oder nicht vorhandene Zuwendung aggressiv auf manche Menschen reagieren. Oder das ab sofort jegliches Verständnis oder Erziehung vollkommen unnötig ist. Das ist absoluter Quatsch und sollte mir hier auch nicht mit diesen undurchdachten Antworten und Reaktionen unterstellt werden. Mein Anliegen war lediglich den Gedanken hinter dem Beißschutz hier mal zu artikulieren. Das er kein Allheilmittel ist hatte ich ebenso erwähnt wie dass Erziehung nicht dazu führt dass der Hund zu einem absolut berechenbaren Partner wird. Denn das Beißen ist nun mal als teilweise reflexartiger Schutzmechanismus verankert und kann nicht abtrainiert werden.

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