Können Hunde Krebs aufspüren? :: Hunde im Radio, TV & Internet

Können Hunde Krebs aufspüren?

von susa1971 am 26. Oktober 2009 06:21
Hallo zusammen,
ich habe gestern im Fernsehen einen interessanten Bericht gesehen.
Es handelte sich darum das renomierte Mediziner schon seit Jahren Studien mit Hunden durchführen, indem sie die Hunde darauf trainiert haben Krebs frühzeitig aufzuspüren.Die Trefferquote sei bei ca 90%. Mitunter waren die Hunde in der Lage Krebs schon ein halbes Jahr früher zu entdecken, als die Schulmedizin.
Was haltet Ihr davon?
Lieben Gruß
Susa

von Mandylein am 26. Oktober 2009 14:31
Ich habe diesen Beitrag auch gesehen. Allerdings nur kurz hineingesehen, da ich es nicht für wirklich reell hielt. Die Hunde spürten den Krebs ja anhand von Urinproben auf. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das auf das Erschnüffeln von Krebs beim Menschen übertragen werden soll. Wahrscheinlich sollen die Hunde dann den menschlichen Urin beschnüffeln?

Es mag vom Ansatz her ja sehr interessant sein, aber da das Ganze noch in den "Kinderschuhen" steckt, gibts eben auch noch nicht viele Ergebnisse und wenn noch nicht so aussagekräftige.Bleibt also sowieso erstmal abzuwarten, was da noch so rauskommt.

von blodwyn am 26. Oktober 2009 21:09
Hallo Susa,

ich habe den Beitrag leider nicht gesehen (wo lief der denn und wann?), aber ich habe schon mal von so etwas gehört. Und ich kann mir schon vorstellen, dass da etwas dran ist.
Soweit ich gehört habe, wurden Hunde anhand von Hautkrebspatienten "geschult". Man hatte den Patienten bösartige Hautveränderungen entnommen (also rausgeschnitten) und dann die Hunde auf diesen Geruch geprägt. Dann konnten sie beim Abschnüffeln von z.B. Leberflecken feststellen, ob eine Bösartigkeit vorliegt oder nicht.
Es gibt auch Hunde, die Epileptiker waren, dass ein Anfall bevor steht. Auch das spüren die Hunde schon viel früher als die Betroffenen selbst. Weil sie entweder sich verändernde Gerüche wahrnehmen oder andere Veränderungen, die wir Menschen nicht bemerken.
Auch "Schimmel-Spürhunde" gibt es.
Die Hundenase ist so fein, dass sie so viel mehr wahrnehmen kann als wir - da sind bestimmt noch ganz andere Möglichkeiten, als wir bisher kennen und ahnen.
Auch blinde Menschen haben ja z.B. einen wesentlich ausgeprägteren Tastsinn als Sehende und werden daher in Frauenarztpraxen zum Ertasten von Brusttumoren eingesetzt mit Erfolg. Es ist also vieles möglich.

LG,
Sabine

von Anila am 26. Oktober 2009 23:00
Hallo Susa,

mich überrascht es nicht. Krebs - wie aber auch viele andere Krankheiten - gehen mit einem charakteristischen Geruch einher, der vielleicht für uns Menschen nicht wahrnehmbar ist, der aber dennoch vorhanden ist im Urin oder im Atem oder im Schweiß. Hunde haben eine extrem feine Nase und sie können drauf trainiert werden, auf diese charakteristischen Gerüche zu reagieren.

Wenn sie drauf nicht trainiert werden, nehmen sie zwar die unterschiedlichen Gerüche auch wahr, aber sie werden nicht drauf reagieren. Dass ein Hund seinen Halter oder Halterin auf einen Tumor aufmerksam macht, dürfte extrem selten sein, soll aber auch mal vorgekommen sein. Natürlich nicht, weil der Hund hellsichtig oder so besonders schlau ist, auch nicht, weil er irgendwelche Vorahnungen hat oder sonstwas esoterisches hat, sondern ganz simpel: Weil ein bestimmter Körperteil seines vertrauten Herrchens oder Frauchens plötzlich einen ganz anderen Geruch ausströmte, der den Hund zunächst einfach mal nur irritiert hat. Darauf mag er dann mit besonderem Schnüffeln oder so reagieren, die meisten Hunde allerdings werden keine derartige Reaktion zeigen.

Viele Grüße
Anila

von tommy1234 am 27. Oktober 2009 11:05
Hallo,

hab mal gehört, dass es in USA einen Test dazu gab. Es waren fünf Hunde knapp 3 Wochen lang darauf trainiert worden, Lungen- und Brustkrebs an Atemproben zu erkennen.


Ergebnis:
die Hunde bestimmten anhand der ausgeatmeten Luft von 169 Patienten, welche von diesen gesund waren und welche an Brust- oder Lungenkrebs litten. die Tiere identifizierten 88 Prozent der Brustkrebs- und sogar 99 Prozent der Lungenkrebspatienten. Eine so hohe Rate ist im frühen Erkrankungsstadium mit kaum einer herkömmlichen Methode zu erreichen.

von Sciuba am 27. Oktober 2009 18:40
Hallo,

Hatte ich auch vor längerem irgendwo gelesen/gehört (im Radio). Allerdings in England.

Betreff blinde Menschen haben besseren Tastsinn: bei denen sind alle anderen Sinne besser ausgebildet normalerweise. Aber man kann es selber schon mal ausprobieren. Wenn man über eine Oberfläche streicht einmal mit offenen Augen, einmal mit geschlossenen Augen. Da ist definitiv ein riesiger Unterschied.

Liebe Grüße

Heidi

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