Hunde und Postboten :: Hundeerziehung + Soziales

Hunde und Postboten

von tommy1234 am 28. Oktober 2009 15:29
Hallo,

sicher euch nicht ganz unbekannt ist die Tatsache, dass viele Hunde den Postboten oder andere Zusteller nicht mögen. Mir wurde mal erklärt, dass das daran liegt, das die Hunde die Situation, dass die kommen und dann direkt wieder gehen, nicht richtig einschätzen können. Bzw. sie interpretierten dies als Angriff. Oftmals bellen sie erst wenn die Personen sich wieder ohne für den Hund erklärbar entfernen. Habt ihr andere Infos darüber?

von duke2009 am 28. Oktober 2009 15:39
Das ist ja lustig. Also unsere Hunde bellen immer, wenn jemand an der Tür ist. Egal ob Freund oder Feind. Problem ist, dass sie ja nicht direkt unterscheiden können, wer denn da vor der Tür steht.
Kommt der Postbote, Nachbar oder sonst wer dann erstmal rein, ist es der beste Freund.
D.h. bei uns könnte auch ein Einbrecher die Tür rein stiefeln, wenn er sich durch das Gebell nicht abschrecken lässt. Wenn er erstmal drin ist, kann er in einer seelen Ruhe ausräumen, er ist ja ein Freund... lach....

Wir haben das Gebell mit allen möglichen Mitteln versucht abzustellen, leider ohne Erfolg.
Hat vielleicht jemand einen Tipp??

von Frieda am 28. Oktober 2009 16:14
Huhu,

mein Hund bellt Postboten an sich nicht an. ABER es gibt Ausnahmen. Den einen mag er und den nächsten nicht. Einen Bofrost Herrn hat er mal gestellt und ihn nicht wieder weg gelassen, weil der Herr einfach so zur Tür rein kam... Dumme Idee. Es hat ca. 2 min gedauert, bis ich an der Tür war. Der Mann war kreidebleich und wird sowas sicher nicht wieder tun.
An sich ignoriert mein Hund diese Leute aber bzw. begrüßt sie ganz nett. Bei Postboten bekommt er aber oft den Befehl auf seinem Platz liegen zu bleiben, weil es dann einfach zu eng an der Tür wird.
Bei meinem Großeltern z.B. bellt er immer und knurrt die meisten Menschen auch an, die an der Tür sind. Was er bei mir NIE machen würde, außer eben sie kommen ohne Genehmigung meinerseits rein.

Tipp zum Bellen abgewöhnen? Du hast Terrier und das auch noch Pason... Die sind halt so. Ich mag die Rasse persönlich nicht, einfach weil sie für mich die falschen Eigenschaften haben. Aber zu trainieren, dass sie auf ihrem Platz liegen bleiben, wenn es klingelt ist meist effektiv. Am Anfang kann es dann aber nötig sein, sie anzubinden. Braucht man einfach jemanden, der klingelt. Du schickst die Hunde auf ihren Platz. Gibst Leckerlies, wenn sie das brav ohne Lärm machen und steigerst das dann bis du eben zur Tür gehst und den Gast wirklich rein lässt. Guten Tag sagen fdürfen sie dann aber erst nach deiner Erlaubnis. Ist anstrengend und gerade bei mehreren Bellern wirds wohl dauern.

LG Frieda

von Tara am 28. Oktober 2009 19:41
Quote duke2009:
Das ist ja lustig. Also unsere Hunde bellen immer, wenn jemand an der Tür ist. Egal ob Freund oder Feind. Problem ist, dass sie ja nicht direkt unterscheiden können, wer denn da vor der Tür steht.
Kommt der Postbote, Nachbar oder sonst wer dann erstmal rein, ist es der beste Freund.
D.h. bei uns könnte auch ein Einbrecher die Tür rein stiefeln, wenn er sich durch das Gebell nicht abschrecken lässt. Wenn er erstmal drin ist, kann er in einer seelen Ruhe ausräumen, er ist ja ein Freund... lach....

das Problem kenne ich..........und es ist uns wirklich passiert...........
in Italien sind Einbrecher in der Nacht ins Haus gekommen, obwohl 2 Hunde im Haus waren........keiner von den 2 Wuffs hhat auch nur einen Laut von sich gegeben..........aber als die Einbrecher gesehen haben, daß nix zu holen war.......sind sie wieder gegangen.......spinning smiley sticking its tongue out

aber das mit den Postboten interessiert mich doch sehr..........
da ich heute eine Stelle zum Zeitungsaustragen angenommen habe...........nur als Aushilfe.......
natürlich habe ich keine Angst vor Hunden.......und es sind auch kaum Hunde auf meiner Runde........
aber den einen oder anderen Gedanken habe ich schon daran "verschwendet" grinning smiley

von blodwyn am 28. Oktober 2009 21:25
Meine spanische Hündin hat den Postboten (und andere Besucher) immer angekläfft. Als ob das genetisch verankert wäre. Bei ihr war es auch so, dass sie bei Leuten, die Angst hatten (und die läßt sich nun mal kaum verbergen) besonders aufdrehte. Vermutlich um zu kaschieren, dass sie selbst eigentlich der größte Schisser war.
Unser Postbote hatte zum Glück keine Angst und vor allem immer Leckerchen dabei. Die bekam der Hund dann. Dumm nur: Damit belohnte der Postbote natürlich genau das Verhalten des Hundes, das unerwünscht war. Er konditionierte sie immer mehr aufs Bellen. Und sie fand es klasse, denn es gab ja immer was zu mampfen dafür.
Der Gipfel war eines Tages, als sie das Auto des Postboten hörte (von weitem, Hunde erkennen Autos ja schon kilometerweit entfernt). Da bei uns immer die Türe offen stand, rannte sie raus und dem Auto mit Postboten entgegen. Kläffend. Und als sie ihn erreicht hatte, kriegte sie ihre Belohnung. Das reichte ihr nicht. Also lief sie weiter kläffend neben ihm her. Nur dass er mit dem Auto unterwegs war und von Haus zu Haus fuhr, weil da größere Abstände zwischen den Adressen waren. Und was machte mein Hund: Setzte sich zu ihm ins Auto und er machte mit! Stolz erzählte er mir dann, sie sei quasi auf seinem Schoß die Straße hoch gefahren.
Alle Versuche, ihn zu bitten, dem Hund nichts zu geben, waren vergeblich. Beide hatten zu viel Spaß an dem Spiel.
Und ich war froh, dass ich so einen coolen Postboten hatte und einen Hund, der zum Glück immer nur bluffte und bellte vermutlich nie zugepackt hätte......

von duke2009 am 28. Oktober 2009 22:20
Das mit den Leckeris haben wir anfangs auch probiert. Aber keine Chance. Wir haben 2 Terrier, die sich echt gegenseitig aufziehen. Sobald einer die Treppe zur Haustür hochkommt und klingelt ist es vorbei.

Wir sperren dann immer zuerst die Hunde weg, bevor wir die Tür öffnen, weil sie sonst direkt aus der Tür huschen. Meinem Mann ist vor einigen Jahren eine lustige Geschiche diesbegüglich passiert:

Er hatte sich einen komplizierten Bruch am Bein zugezogen und musste einige Wochen Rollstuhl fahren und an Krücken laufen. Um zum Arzt zu kommen, hat er sich immer ein Taxi bestellt. Als der Taxifahrer klingelte, hat mein Mann versucht, aus der Tür "allein" zu entwischen, dachte er zumindest. Als er am Taxi humpelnd mit 2 Krücken total geschafft ankam, saß bereits einer unserer Hunde auf dem Beifahrersitz. "Juhu, ich war erster"... Gott sei dank war der Taxifahrer tierlieb und hat nicht gemeckert. Aber lustig wars schon.

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