Das Rotkäppchensydrom :: Plaudereien um Hunde

Das Rotkäppchensydrom

von Anke + Franzl am 09. September 2008 10:19
Hi,

Wildschweine sind auch nur dann aggressiv, wenn man ihnen oder ihren Frischlingen an die Wäsche geht bzw. droht an die Wäsche zu gehen.

Wer sich überwiegend auf den Waldwegen aufhält, der läuft kaum Gefahr, in einen Kessel zu tappen oder auf ein verletztes Wildschein zu treffen. In allen anderen Situationen flüchtet die Sau regulär vorm Menschen.

Hunde, die dummdreist Schweinen nachstellen leben allerdings gefährlich.

Füttern außerhalb der Notzeit ist in D verboten, zudem haben alle Bundesländer genaue Regelungen was gefüttert werden darf. Was erlaubt ist sind Ablenkfütterungen, an denen dann aber nicht gejagt werden darf und wo auch nur bestimmtes Futter in bestimmten Mengen ausgebracht werden darf. Und dann gibt es noch Lockfütterungen, die gleich garnicht dem Sattessen dienen (geringe Mengen), sondern das Wild aus den Dickungen locken, damit man es überhaupt erlegen kann. Außer für Schwarzwild existieren für die anderen Arten Abschusspläne, die dann auch zu erfüllen sind.

Und wie immer gibt es schwarze Schafe, die sich nicht dran halten und quasi eine "Verhausschweinung" betreiben bzw. Gatterhaltung ohne Gatterzaun....

salü
Anke

von Yvonne & Ari am 10. September 2008 07:39
Es gibt Neuigkeiten von der "Wolfsfront"...
Die Schweizer Herdenschutzhunde leisten seit einer Woche gute Arbeit!
Sie sollen für 3 Monate bleiben. Der Testschäfer ist beeindruckt von den Beiden, obwohl er vorher sehr skeptisch gewesen sein soll. So nun müssen nur noch die Wölfe Respekt zeigen.
Hier sind die beiden Schönheiten:



LG
Yvonne

von Frieda am 10. September 2008 15:00
Huhu,

wenn wirklich mal jemand solche Hunde richtig einsetzt ist das doch wirklich klasse. Die Wölfe werden von den Herden fern gehalten, die Hunde haben artgerechte Aufgaben, die Schafe ihre Ruhe und keiner kann meckern. Warum das nicht woanders auch so gehen kann...?

von Gwendulin am 10. September 2008 18:05
Hi Anke,

Quote :
Original geschrieben von Anke + Franzl

Hi,

der Wolf und der Luchs können die Arbeit des Jägers nicht vollumfanglich ersetzen. Und es gibt durchaus Jäger, die diese Arten gerne wieder sehen. Allerdings macht die Anwesenheit solcher Beutegreifer die Jagd deutlich schwieriger und da gibt es dann so Naturen, die Beuteneid etc. entwickeln.

Es laufen interessante Studien zum Frassverhalten von Wölfen und Luchsen und auch zu den Wirkungen auf die Beute, bin auf die Ergebnisse schon gespannt.

salü
Anke

das sehe ich auch so, die Arbeit des Jägers können sie nicht ersetzen. Ich habe auch nichts gegen Jäger generell, nur im September müssen die das Wild wahrlich nicht schon anfüttern.

Unser Vermieter ist auch Jäger mit eigenem Revier. Der hegt die in unserer Kulturwüste noch übriggebliebenen Hasen. also es gibt auch andere "Naturen"

Hast Du einen Link zu den Studien?

LG
Angie

von Gwendulin am 10. September 2008 18:09


Hi Liesl,

Quote :
Original geschrieben von Liesel

Hallo,

ehrlich gesagt, hätte ich bei einem Spaziergang in der Lausitz mehr Angst, von einem durchgeknallten, halbblinden oder dummen Grünrock abgeknallt zu werden als von einem Wolf oder anderem Raubtier angegriffen zu werden.

Wildschweine sind übrigens sehr aggressiv.



Gruß, Liesel

bei uns ist der Bezirk, wo die Jadg läuft immer abgesperrt. Ich habe auch mehr Angst vor den Schweinen. Eine Bekannte von mir hatte eine heftigere Begegnung, war keine Sau mit Frischlingen.

Ihr kleiner Terrier ist aber immer um das Eber herumgetanzt, bis dem das zu blöd wurde.

Gruß
Angie

von Gwendulin am 10. September 2008 18:14
Nochmal hi Anke,

Quote :
Original geschrieben von Anke + Franzl

Hi,



Füttern außerhalb der Notzeit ist in D verboten, zudem haben alle Bundesländer genaue Regelungen was gefüttert werden darf. Was erlaubt ist sind Ablenkfütterungen, an denen dann aber nicht gejagt werden darf und wo auch nur bestimmtes Futter in bestimmten Mengen ausgebracht werden darf. Und dann gibt es noch Lockfütterungen, die gleich garnicht dem Sattessen dienen (geringe Mengen), sondern das Wild aus den Dickungen locken, damit man es überhaupt erlegen kann. Außer für Schwarzwild existieren für die anderen Arten Abschusspläne, die dann auch zu erfüllen sind.

Anke

Finde ich ja interessant. Die Fütterung war Heu in der Traufe. Also weniger für Schwarzwild denke ich *s

Gruß
Angie

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