Starke Nebenwirkungen durch EX-Spot :: Gesundheit & Hund

Starke Nebenwirkungen durch EX-Spot

von Peter(YCH) am 27. September 1999 15:59

Hallo Veronika

Ex-Spot kenne ich nicht, habe aber mit Naturmitteln sehr gute Erfahrung gemacht.
- Äusserlich Teebaumöl ins Fell vereiben
- Innerlich tägliche Gabe von Knoblauch

Gruß
Peter

von Katrin(YCH) am 17. Dezember 1999 20:45

Hallo Veronika!
Ich hatte einen Bearded-Collie-Mischling "Ricky", den ich im Juni mit 20 Monaten wegen Nierenversagen einschläfern lassen mußte. Ich hatte 1998 1/2 Jahr Exspot bekommen und dann im April 99 wieder, weil die Zecken wieder häufiger wurden. Im August 98 hatte er eine Magenschleimhautentzündung, die in der Tierklinik behandelt wurde. Bis August 98 war er aber fit und hatte keinerlei Probleme. Danach ist mir nur aufgefallen,daß er beim Fressen sehr wählerisch wurde. Die Tierärztin hat im April eine homöopatische Stoffwechselkur durchgeführt, nachdem ich eine kahle Stelle am Hinterbein festgestellt hatte. Weil mein Hund einfach nichts mehr fressen wollte,gab es dann eine Kot-Untersuchung mit dem Ergebnis von Kolibakterien-Befall, der mit "Tribrissen"-Tabletten behandelt wurde. Ich hatte mir ernsthaft sorgen gemacht und schon sämtliche Bücher gewälzt, weil ich mir das alles einfach nicht erklären konnte. Der Hund hat nur noch getrunken, aber fast nichts gefressen. Meine Tierärztin habe ich vergeblich auf eine evtl. Nierenerkrankung angesprochen. Wir sollten doch erst mal 3-4 Wochen abwarten, bis die Medikamente abgebaut sind, dann können wir ja immer noch eine Blutuntersuchung machen. Wir hatten ihm inzwischen Hühnchen mit Reis gekocht, was er sehr gern mochte, doch nach 2 Wochen hat er alles unverdaucht erbrochen. Er wurde geröngt, die Magenschleimhaut war stark angegriffen, am nächsten Morgen wurde er nach der Blutuntersuchung an den Tropf gelegt wegen dramatischer Werte: Nierenversagen und Gelbsucht. Nach 4 Tagen war dann alles vorbei.
Mit Nolan, seinem Nachfolger, bin ich dann zu einer anderen Tierärztin mit Homöopatischer Zusatzausbildung gegangen. Da er Flöhe hatte, habe ich nach Exspot gefragt - oder was sie empfehlen würde: "Exspot werden Sie bei mir nicht bekommen, das ist eines dieser Medikamente, die erst von allen in den Himmel gelobt werden und so nach und nach vom Markt verschwinden werden, wenn erst mal genügend Fälle von Leberschäden bekannt geworden sind". Tja, und nun grübel ich immernoch, ob es wohl tatsächlich an Exspot lag oder ob ich meinem Hund hätte mehr verbieten sollen aus Pfützen zu trinken, ob es das Salzwasser an der Nordsee war oder eben einfach ein genetischer Defekt oder zu späte Erkenntnis in der Tierklinik. Vielleicht liegt ja auch bei Träufeln auf Schwanzspitze und zwischen Schulterblätter eine Überdosierung vor, weil Ricky's Vorgänger fast 15 Jahre alt geworden ist. Er war kleiner und wurde nur an einer Stelle behandelt. Mit dem Magen hatte der jedenfalls keine Probleme.
Nichtsdestotrotz werde ich nur noch bei akutem Befall ein Flohmittel einsetzen und evtl. gegen Borelliose impfen lassen - aber diese Impfung ist mir fast auch noch zu unerprobt. Ich hätte nämlich gern einen Hund der wieder locker ein 2-stelliges Alter erreicht.
Wie sehen denn übrigens die Erfahrungen mit 1/4-jährlicher Entwurmung mit Drontal aus (lt. mehrerer Tierärzte unbedenklich)?
Vielleicht meldet sich ja noch mal jemand - auch wenn die ursprüngliche Meldung schon etwas länger zurückliegt.
Gruß
Katrin

von Nicole(YCH) am 17. Dezember 1999 20:53

: Hallo Katrin!!

Ich entwurme meine beiden Hunde einen Border und einen Samojeden
jedes viertel Jahr mit Drontal und habe bei ihnen noch keine
Nebenwirkungen feststellen können.

Auch Exspot benutze ich bei meinem Rüden schon 5 Jahre und er hatte
noch nie etwas. Exspot ist ja keine Chemie sondern Extracte aus
ich glaube Dalhien (Blumensorte). Da ja in der Natur alle Auszüge
aus Pflanzen eine gewisse Wirkung auf den Körper haben, können natürlich
empfindliche Hunde oder kranke von Exspot natürlich krank bzw.
eine Vergiftung erhalten.

Es gibt gegen Zecken auch ein neues Zusatzfutter, nur der Name fällt mir
im Moment nicht ein, aber sobald ich es hervorgekramt habe schreibe ich
dir nochmal.

Gruß Nicole

von daniela(YCH) am 17. Dezember 1999 22:44

Hallo Nicole!

: Exspot ist ja keine Chemie sondern Extracte aus
: ich glaube Dalhien (Blumensorte).

Das stimmt so nicht, in Expot wie auch in Frontline sind chemische Substanzen enthalten, die einem Nervengift nicht unähnlich sind.
Eine gewisse Gefahr ist in jedem Mittel gegen Ungeziefer, außer natürlich bei Knoblauch, doch die absolute Wirkung ist hier umstritten.

Du mußt halt die Risiken abwägen, ein Zeckenbiß kann ja auch sehr gefährlich sein (Borrelliose).
Nur: egal ob Wurmkur oder Zecken/Flohbekämpfung - nicht überdosieren!! Leber und Niere haben ihre Belastungsgrenzen, wie beim Menschen, es verträgt auch nicht jeder ein bestimmtes Kopfschmerzmittel...

Liebe Grüße
Daniela

von Veronika(YCH) am 18. Dezember 1999 10:59

Der Rüde NETTO ist tot. Er starb vo etwa 6 Wochen durch Einschläfern. Das einst kleine Ding, das im September 99 an der Leber zu sehen war, hatte sich schliesslich zu einem grossen Krebs entwickelt, der die Leber total zerstörte.
Ob Ex-Spot dabei eine ohne schwach funktionierende Leber «abgeandert» hat, - wir wissen es nicht.
Ob Ex-Spot eine normal funktionierende Leber zerstört hat, - wir siwwen es nicht.
Sicher hingegen sind die Kolliken als Reaktion auf das Mittel.

Danke für alle diesbezüglichen Antworten

von Katrin(YCH) am 18. Dezember 1999 14:25

Hallo zusammen!
Ich denke das Hauptproblem ist, daß Exspot durch seine Wirksamkeit überzeugt hat und mir dieses Mittel von einer sehr guten Tierärztin in einer "richtigen" Tierklinik angeboten wurde - ohne den Hinweis, daß eventuelle Nebenwirkungen auftreten könnten. Auf der Packung steht übrigens, daß man Exspot außer Reichweite von Lebensmitteln aufbewahren soll, das muß ja auch irgendwie seinen Grund haben. Ich hatte nur so großes Vertrauen - durch die Erfahrung die ich in der Tierklinik mit der Behandlung von Ricky's Vorgänger gemacht habe, daß ich mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe.
Ändern kann man das jetzt leider nicht mehr. Man muß die Risiken abwägen und darf sich auf niemanden blind verlassen und lieber noch mehrere Meinungen von anderen Tierärzten einholen. Es ist halt schwierig einen Hund zu verlieren, ohne zu wissen woran es letztlich gelegen hat. Besonders wenn man immer einen oder mehrere Hunde um sich haben möchte. Ich bin jetzt übervorsichtig geworden - auch was das Trinken aus Pfützen und das Fressen von Pferdeäpfeln betrifft - das ist für Nolan jetzt verboten und er hält sich auch (meistens)dran.
Viele Grüße
Katrin

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