Menschen anbellen :: Hundeerziehung + Soziales

Menschen anbellen

von kanari am 06. September 2009 11:11
Hallo,
wir haben einen großen Garten der leider an einer Straße liegt. Getrennt ist der Garten mit einer großen Hecke. An dieser Hecke laufen viele Fußgänger vorbei, was unserem Hund gar nicht gefällt. Er begleitet Sie also bis zum Grundstücksende und knurrt, bellt. Also das komplette Programm. Weiß einer wie wir Ihm das am besten abgewöhnen können?

von Yvonne & Ari am 06. September 2009 12:26
Daran arbeiten wir auch gerade. Allerdings bellt meiner nur, wenn andere Hunde vorbei gehen. Ich "düse" dann meist sofort raus und rufe "Aus" und er muss zu mir kommen. Um die Mittagszeit kann dies oft stressig werden, aber ich gebe nicht auf. Wenn meiner es übertreibt, wird er sofort nach hinten gesperrt (wir haben den hinteren Teil des Gartens noch mal abgetrennt). Gestern war auch so ein Tag, wo er nach hinten musste. Heute hat er noch nicht einmal gebellt..... winking smiley
LG
Yvonne

von Sciuba am 06. September 2009 13:12
Hallo Kanari,

einen Tipp, wie du ihm das abgewöhnen kannst, weiß ich eigentlich nicht. Meiner hat auch gebellt, wenn die Mäuse husteten auf unserem Berg, aber er hat eben keine Menschen angebellt. Macht er dass denn schon seit immer? Oder seid ihr da neu eingezogen und es ist noch alles neu für ihn? Dann kann es sein, dass er sich daran gewöhnt und er das Bellen einfach sein lässt - es sei denn, es ist was besonderes. Was hast du denn für einen Hund? Auch die Rasse ist ja wichtig, es gibt ja einige, die gleich auf jede Bewegung 'anspringen'.

Vielleicht solltest du deinen Hund mehr an Menschen gewöhnen? Gib mal noch ein paar Infos rüber, damit man sich ein besseres Bild machen kann, warum er bellt. Es gibt ja einen Grund, und an dem musst du dann arbeiten.

Liebe Grüße

Heidi

von kanari am 06. September 2009 16:00
Danke für eure Antworten. Ich denke er will unser Grundstück beschützen darum bellt er. Hm deshalb denke ich hat das nichts mit "gewöhnen" an den Menschen zu tun oder? Das was Yvonne schrieb mache ich auch, aber langsam wird das nervig, alle 2 min raus zu rennen und so ein Theater zu veranstalten. Ich überlege ernsthaft ob ich mal einen Hundetrainer oder sowas anrufe...

von Anila am 06. September 2009 20:21
Hallo Kanari,

ich würde es auch so machen, wie Yvonne. Ein Sichtschutz hilft manchmal auch ganz gut. Das haben unsere Nachbarn zur einen Seite irgendwann mal gemacht, und dann hat sich zumindest einiges gebessert. Durian hat seinen Platz bei uns im Büro, bellen darf er kurz, wenn Fremde auf das Grundstück kommen oder jemand an der Tür klingelt. Aber nicht im Garten, weil jemand am Zaun entlang geht oder weil die Nachbarshunde kläffen. Beim ersten Wuff wird er immer und ohne Ausnahme auf seinen Platz geschickt. Er ist dann eigentlich auch sofort ruhig und darf nach ca. 1 Minute wieder raus, und dann bleibt er in der Regel auch ruhig. Auch, wenn sein Bellgrund (oft die Nachbarshunde, die dauernd und monoton kläffen) dann immer noch da ist.

Blöd ist, dass Passanten natürlicherweise weiter gehen, er also auch das Gefühl haben muss, durch sein Bellen richtig erfolgreich zu sein, denn sie lassen sich jedes Mal vertreiben. Da wäre es ganz nett, wenn er lernen würde, dass Passanten auch ohne sein Zutun weiter gehen. Vielleicht hast du ja ein paar Leute, die bereit sind, mal vor Eurem Grundstück auf- und ab zu gehen? Und die könntest du instruieren, dass sie solange nicht weiter gehen, wie dein Hund bellt. Aber sobald er ruhig ist, gehen sie.

Viele Grüße
Anila

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