Welches Futter könnt ihr empfehlen? :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Welches Futter könnt ihr empfehlen?

von Anonymus am 07. Februar 2007 12:34
Eukanuba und Co. würde ich nicht verfüttern, da es Glutene enthält, auf die viele Hunde mit Allergien reagieren. Ebenso wenig haben Konservierungs-, Aroma-, Farb- und Lockstoffe etwas im Hundefutter verloren. Bin auch von Bestes Futter überzeugt, vor allem von den Sorten ohne Getreide. Die werden sogar von sehr ernährungssensiblen Hunden gut vertragen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und nicht nur vom Hören-Sagen.

Gruß
Schnucki

von Merve am 07. Februar 2007 15:45
Hallo

Vielen Dank für Eure Meinungsäusserungen zu den verschiedenen Futtersorten. Da wir uns bis anhin nicht allzu gross mit der Futterzusammensetzung beschäftigt haben und auf Empfehlungen getestet haben, bin ich doppelt froh um Eure Meinungen. Ich war immer der Meinung, wenn es der Hund verträgt und frisst, ist es sicher gut. Naja man täuscht sich.
Ich habe schon mal auf Bestes-Futter HP gesurft und bin positiv beeindruckt. Vor allem die ausführlichen Erklärungen der Futterzusammensetzung haben mich baff gemacht, sonst steht nie so ausführlich, was, von wo etc.

Cathy-auch Dir herzlichen Dank für die Beschreibung des Pressfutters. Jetzt bin ich schlauer geworden. Wegen des PR’s von Eukanuba, das stimmt. Ich habe eine kleine Verpackung genommen, da wir fast alles andere von unserer Zoohandlung schon durch haben.

Reststoffe von Antibiotika im Futter??? Weshalb denn das? Davon habe ich noch nie etwas gehört. Seit ich einiges über die Fütterung in Foren gelesen habe, war ich dann doch etwas erschüttert… Kein richtiges Fleisch im Futter etc, das ist ja schrecklich, wenn ich daran denke, dass ich Sisco nun bald 2 Jahre mit so einem „Scheiss“ zufüttere.

Gruss Merve

von Anonymus am 09. Februar 2007 09:09
Liebe Merve

je nachdem was in ein Futter gemischt wird, hat man immer 'Resten'. Seien die tierischer Abstammung, d.h. weil die Nutztiere via Medis, Futter oder Zuchtförderung belastet wurden oder aber die pflanzlichen Rohstoffe mit Dünger, Pestiziden usw. behandelt wurden.

Allerdings können auch synthetische Stoffe zugemischt sein, welche den Hund resp. seinen Organismus 'abhängig' machen. Enzyme welche die Tätigkeit der Organe reduziern, Vits mit antibiotischer (Neben)-Wirkungen, darmbeeinflussende Stoffe für Kot 'ab der Stange, täglich gleich'.
Schlimm am Ganzen ist aber, dass man diese Stoffe sehr oft nur auf mühseelige Art finden kann. Oft sind sie auch mit grossartigen Aussagen verschmückt.........also ins rechte Licht gerückt.........um uns weiss zu machen, wie gesund die oder jene Marke ist.

Na ich wünsch Dir mal viel Glück bei Deiner Auswahl und grüsse freundlich
Maya

von Antje am 11. Februar 2007 21:29
Hallo Merve,

ich würde es mal mit einem Fertigfutter ohne Getreide probieren.

Mal 'ne andere Frage: Warum probierst Du es nicht mal mit Frischfutter? Kommt auch nicht teurer als ein Fertigfutter im mittleren Preisbereicht und Du weißt 100%ig, was drin ist, kannst das Futter 100%ig auf die Bedürfnisse Deines Húndes zuschneiden.

Grüße

Antje

von Anonymus am 11. Februar 2007 23:49
Hallo Antje,

bewundernswert, wenn Du es schaffst, das Futter zu 100 % den Bedürfnissen Deines Hundes anzupassen.

Ich würde es mir nicht zutrauen, selbst zusammengestelltes Futter für den Hund in der richtigen Menge und Zusammensetzung bezüglich Vitaminen, Mineralien, Fette und Proteinen und was sonst so alles noch wichtig erscheint, zu 100 % den Bedarf des Hundes anzupassen.

Gruß
Tanina

von Antje am 12. Februar 2007 06:20
Hallo Tanina,

Quote :
Original geschrieben von Tanina
bewundernswert, wenn Du es schaffst, das Futter zu 100 % den Bedürfnissen Deines Hundes anzupassen.

Ich würde es mir nicht zutrauen, selbst zusammengestelltes Futter für den Hund in der richtigen Menge und Zusammensetzung bezüglich Vitaminen, Mineralien, Fette und Proteinen und was sonst so alles noch wichtig erscheint, zu 100 % den Bedarf des Hundes anzupassen.

Das ist ganz einfach: Ich nehme z.B. ein ganzes Huhn oder ein ganzes Kaninchen. Da ist alles genau in dem Anteil drin, in dem die Natur es für den Beutegreifer Wolf/Hund vorgesehen hat. Du willst mir doch jetzt nicht erzählen, daß irgend ein Futtermittelhersteller, der in erster Linie auf seinen Profit aus ist, aus 50 bis 80% Getreide ein Futter zusammenpanscht, welches die Bedürfnisse eines Beutetierfressers besser berücksichtigt als ein komplettes Beutetier.

Auch wenn man die Frischfütterung weniger rustikal angeht: Obwohl die Futtermittelindustrie den Hunde- und auch Katzehalter als unfähigen Depp darstellt, der zwar für seine eigene Ernährung sorgen kann, aber ein vernüftige Hundeernährung angeblich nicht zustande bringt, es ist gar nicht so schwierig seinen Hund frisch zu versorgen. Du mußt nur das Verhältnis Fleisch zu Knochen/Innereien im Beutetier "nachbauen". Beim Kaninchen hast Du bei den meisten Rassen ein Ausschlachtverhältnis von 50% Fleisch zu 50% Knochen und Innereien. Wobei der Darmtrakt einen großen Anteil einnimmt. D.h. gebe ich meinem Hund 50% Fleisch, 25 bis 30% Knochen und 20 bis 25% pflanzliche Bestanddteile (Gemüse/Obst, fein pürriert) ins Futter, davon 4 bis 8% Leber, dann kann ich nicht viel falsch machen sondern habe viel mehr ein Futter in einer optimalen Zusammensetzung. Und habe vieles besser gemacht als die Hersteller der Durchschnittsfutter. Denn ich kann selbst die Qualität der Rohstoffe bestimmen und z.B. solche mit Schimmelpilzbelastung (wogegen sich sehr schnell Allergien bilden) meiden.

1 TL gemahlene Eierschalen auf 500 g Muskelfleisch/Pansen/Innereien gleichen den Calciumgehalt aus, wenn man keine Knochen füttern kann oder möchte. Man kann auch Knochenmehl, frisch (gibt's beim Metzger, fällt beim Knochensägen an) oder getrocknet, verfüttern. Zudem kann man, wenn man sich nur ein ganz klein wenig mit der Materien beschäftigt, all das ins Hundefutte geben was die einzelnen Futtermittelhersteller da auch rein tun: Milch und Milchprodukte, Eier, Kräuter, gutes Pflanzenöl (viele Hersteller verarbeiten z.B. altes Pommesfett....) usw.

Würdest Du bei einem Kind auch 100%ig auf die Fähigkeiten der Industrie vertrauen? Es mit Fertignahrungsmitteln aufziehen, weil nur deren Hersteller die Nahrung 100%ig ausgewogen herstellen können, im Gegensatz zu Dir? Mit zusätzlichen künstlichen Vitaminen anreichern, und das im Übermaß, mit allen gesundheitlichen Nachteilen die das mit sich bringt? Kochst Du nicht selbst? Kann man jeden lebensnotwenigen Nährstoff in dem Übermaß erhitzen und konservieren, wie das bei der Fertigfutterherstellung geschieht? Würde ich mal drüber nachdenken an Deiner Stelle. Und in wie weit Du Dich bereits durch die Werbung der großen Futtermittelkonzerne (die i.d.R. auch als "Fachartikel" in den diversen Hundezeitschriften getarnt sind) hast beeinflussen lassen.

Ich habe in über 30 Jahren keine Nachteile feststellen können, die die Frischfütterung gegenüber der Verfütterung von Fertigfutter mit sich bringt. Aber viele Vorteile, z.B. daß man die Qualität der Rohstoffe selbst festlegen und die Ration an die Bedürfnisse des einzelnen Hundes anpassen kann, im Wachstum, in Hochleistungsphasen, im Alter, in der Rekonvaleszenz. Ich kann somit diese Art der Fütterung jedem empfehlen, dessen Hund Probleme mit einzelnen Bestandteilen der Fertigfutter hat. Zumal auch nur bei der Frischfütterung eine Ausschlußdiät möglich ist.

Grüße

Antje

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