Angst vor knurrenden Hunden :: Hundeerziehung + Soziales

Angst vor knurrenden Hunden

von Frieda am 07. November 2009 15:39
Huhu,

muss jetzt doch nochmal nachfragen ob jemand einen Tipp hat:

Also Vasco ist ja an sich verträglich mit allem und jeden. Wenn ihm jemand nicht gefällt geht er einfach an dem Hund vorbei und gut ist.
Was mir aber vermehrt auffällt, wenn ein Hund bellt (kein Spielbellen, sondern richtig) oder knurrt, dann wird er gleich unruhig, sucht mich und versucht so schnell wie möglich aus der Situation raus und zu mir zu kommen. Meist finden das die eh schon brummelnden Hunde nicht so prickelnd.
Heute habe ich z.B. einem Besitzer dann doch mal sagen, er solle lieber weiter gehen, weil sein Mischling (mal wieder Jackie und irgendwas) die ganze Zeit gebrummelt hat und meinem auch noch hinterher gelaufen ist. Er hat auch akzeptiert, dass mein Hund sowas nicht mag und ist weiter. Danach kam eine größere Gruppe Hunde, die gespielt haben mit einem Ball und dabei alle lautstarkt gebellt haben. Mein Hund ist dann lieber gleich auf den Weg weit weg von den Hunden gegangen.
Das beunruhigt mich doch langsam, weil so extrem ist mir das nie aufgefallen.
Habt ihr einen Tipp, wie ich damit umgehen soll? Bisher gibt es einzelne Hunde mit denen ich ihm den Kontakt verbiete, was er auch akzeptiert. Lasse ihn aber, wenn die andern auch frei sind einfach laufen. Er schnuppert dann kurz und geht weiter oder ignoriert den Hund gleich und geht vorbei. Er erkennt also, wer ok ist und wer nicht. Leider laufen ihm häufig gerade die Hunde, die er nicht kennen lernen will nach und das findet meiner dann gar nicht lustig...

Also falls euch was einfällt freu ich mich natürlich.

LG Frieda

von Anila am 07. November 2009 17:15
Hallo Frieda,

erzähl doch nochmal etwas genauer, wie man sich so eine Situation vorstellen muss.

Ich habe jetzt nicht mehr alle Beiträge von dir im Kopf und so klingt es für mich eigentlich, als wäre alles im Lot und als würdest du ohnehin genau das Richtige tun: Vascos Wunsch nämlich, dass nicht jeder an ihm herumzuschnüffeln hat, zu respektieren, ihm andererseits aber auch Hundekontakte zu ermöglichen.

Ich finde es vor allen Dingen toll, dass er bei dir Schutz sucht - besser geht's ja gar nicht - und dass er eigentlich ja eine gewaltfreie Lösung gefunden hat: Er geht möglichst weit weg von Hunden, die er nicht kennen lernen will. Das finde ich in Ordnung.

Was genau hat sich denn verändert? Ist es so, dass der Abstand, den er braucht, größer wird? Das könnte sich dann zu einem Problem auswachsen, denn irgendwann reicht es vielleicht dann auch nicht mehr, wenn der andere Hund auf der anderen Straßenseite ist. Wohnst du mitten in der Stadt in München? Dann triffst du vermutlich auch viele Hunde täglich, oder?

Wie reagiert Vasco, wenn ihm jemand zu nahe kommt?

Durian knurrt andere Hunde auch öfters an und da bin ich eigentlich eher überrascht, wenn die anderen Hunde das ignorieren. Offenbar ignoriert Vasco Drohverhalten anderer Hunde nicht - aber das finde ich auch völlig normal.

Viele Grüße
Anila

von Frieda am 07. November 2009 17:48
Huhu,

naja meine Bedenken sind, dass er empfindlicher wird. Und es dadurch wieder öfter zu Raufereien kommen könnte. Wahrscheinlich bin ich momentan nur etwas empfindlich, aber ich möchte sowas vermeiden und nicht riskieren, dass er wieder zu Bestie wird.
Suche glaub ich nur eine Hilfe, wie ich ihn etwas souveräner durch solche Situationen bringen kann. Er tut nichts winking smiley, knurrt nur, wenn er absolut keinen Ausweg mehr sieht, aber er hat sichtlich Angst. Und das ist natürlich nicht ok. Wir wohnen nunmal nun in der Großstadt und er muss sich mit den vielen Hunden arrangieren.
Naja, wenn ihr mir alle sagt, mensch passt scho, wenn du drauf achtest, dass er nicht bedrängt wird und so. Ja, dann sollte ich wohl einfach so weiter machen, nur immer kann auch ich ihn nicht schützen. (Zumal es leider viele kleine Hunde gibt, die grundsätzlich kläffend auf meinen zurennen und er das eben, meistens, aber nicht immer als harmlos abtut. Und dann bin ich die Dumme, wenns kracht.)

Naja ich hoffe ihr versteht, was ich da so zusammen schreibe.

LG Frieda

von Anila am 07. November 2009 18:29
Hallo Frieda,

vielleicht ist deine Sorge ja auch berechtigt. Das kannst du sicherlich am besten einschätzen.

Was bei Durian sehr geholfen hat, waren viele Hundekontakte dort, wo er eben seine Ausweichmöglichkeiten hat. Wir treffen hier tagsüber nicht sooo viele Hunde, vermutlich gehen die meisten Berufstätigen zu anderen Zeiten raus. Ich bin normalerweise im Wald oder auf Feldwegen unterwegs, aber die sind halt in der Regel enger und da ist Durian nicht besonders entspannt, wenn uns womöglich noch ein intakter Rüde direkt entgegen kommt.

Ich fahre daher aber extra immer zu Hundeauslaufgebieten, wo wir oft bis zu 30 Hunde antreffen, die alle frei herum laufen, die sich aber gut auf dieser riesigen Fläche verteilen. Hier ist Durian recht entspannt und ich habe das Gefühl, dass ihm das auch auf den engeren Wegen hilft.

Ich denke, dass viele, viele gute Begegnungen einem dabei helfen, die Angst vor Hundebegegnungen generell etwas abzubauen. Wenn es vielleicht wirklich etwas schlimmer wird, dann hast du ja eventuell auch die Möglichkeit, in München einen Ort aufzusuchen, wo die Hundebegegnungen für Vasco entspannt ablaufen, wo er aber gleichzeitig vielen Hunden begegnen kann?

Viele Grüße
Anila

von Frieda am 08. November 2009 12:21
Huhu,

ich geh ja ständig woanders spazieren und im Englischen Garten, Heidepark, Hartholz und eigentlich auch den größeren Parkanlagen ist ja genug Platz. Geht wohl eher um die Hunde, die einfach nicht akzeptieren können, das mein Hund Ruhe will. Und da die meisten anderen Hundehalter einfach unfähig sind solche Signale zu erkennen, muss ich halt häufig eingreifen. Das finde ich sehr schade.
An sich ist schon alles ok. Aber da man hier ja wirklich viele Hunde trifft und eben auch sehr viele Kleinsthunde... (Es tut mir wirklich leid, aber das sind nunmal meist die garstigsten von allen. Es gibt Ausnahmen, ja, aber viele sind einfach Kläffende Mistbiester und der Halter dazu noch fragwürdiger.).

LG Frieda

von Yvonne & Ari am 08. November 2009 13:00
Hallo Frieda,
ich kann jetzt nur schreiben, wie ich mich in solche einer Situation bei Ari verhalte. Er hat hier auch so seine "Freunde".... Ich sehe meist schon, dass die im Anmarsch sind, obwohl eigentlich noch nix zu sehen ist. Ari pumpt dann richtig seine Mucki´s auf, der Schwanz wird nach oben geringelt und er trabt dann ganz eigenartig wie ein Pferd. Von mir gibt es da sofort ein strenges "Wehe" und dann können wir ohne Probleme vorbei laufen. Auch wenn die anderen laut kläffen.
Einmal ist es mir auch passiert, dass Ari plötzlich nach einem Hund schnappen wollte, da ich diesen gestreichelt habe. Da gabe es sofort (reflexartig) von mir einen leichten! Klaps auf die Schnauze. Von da ab hat er so was nie wieder getan.
Liebe Grüße Yvonne

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