Problem mit Husky-Mix evtl. Ex-Streuner :: Hundeerziehung + Soziales

Problem mit Husky-Mix evtl. Ex-Streuner

von Petra(YCH) am 14. September 1998 10:07

Hallo Anett,

eigentlich kann ich mich nur noch den Meinungen der anderen anschliessen.

Einen Hund einschläfern zu lassen, weil er gern rennt - also ich find das
schon ein bisschen seltsam. Er muss halt genug zu tun bekommen und auch
die Möglichkeit zum rennen haben - sei es Fahrrad oder Zugarbeiten.

Was ich ganz und gar nicht verstehe - mir aber gern erklären lasse -
wieso noch ein Husky-Mix??????

Ich weiss wovon ich rede, mein Rüde ist ein Schäfer-Husky-Mix! Zum Glück
nur mit einem Viertel Husky Anteil, aber das reicht! Er hat zwar eine sehr
gute Bindung zu mir aufgebaut - er kam schon als Welpe zu uns - aber was
dieser Kerl laufen will!
Damit ich ihm gerecht werde, hab ich mir jetzt einen Tretroller gekauft und lass
mich von ihm ziehen - das macht uns beiden total Spass. Zu anderen Spaziergängen
hat er oft Packtaschen an oder auch ne 20 Meter Schleppleine.
Wir trainieren auch in einer Hundeschule und wir sind alle froh mit dem
Kerlchen.
Es ist einfach wichtig, sich über die Rassen die man sich ins Haus holt auch zu
informieren und dann dementsprechend zu erziehen!

Bitte berichte uns doch, wie der Fall entschieden wird!

Liebe Grüsse

Petra

von janateschner am 29. Dezember 2010 03:04
bitte nicht weg geben oder so... es braucht einfach nur geduld!!! ich hatte 13 jahre lang ein vorbild von hund!!! wir hatten nicht mal ne leine im haushalt! schäferh.-collie-mix! nun starb er und was hab ich mir ohne vorinfos ins haus geholt? weil schlecht gehalten u. mitleid ... nen husky-mix :-) und ja ich kenn deine probleme zu genau! bis sie 1 jahr war konnte ich sie im wald,wiesen usw frei laufen lassen ...dann kam ihr jagdinstinkt durch!!! zum bsp (sie ist jetzt 2 Jahre) konnten wir bis vor halben jahr mit ihr ohne leine stundenlang in de "pilze" gehen aber dann lief sie 3 mal weg und wir konnten bis zu 2 std warten bis sie wieder kam !beim letzten mal ist das reh vor uns auf gesprungen -und dann! schalltet der husky in ihm sowieso ab-und 1 std später kam sie blutverschmiert angekrochen!!! sie ist v.sozialverhalten (babys,kleinkinder,andere hunde...)ein lamm als hund-läst lieber sich beisen als sie,andere-aber der jagtinstinkt dieser rasse ist stärker als was man kennt!!!und da können andere hundebesitzer erzählen was sie wollen !daher darf man ihn WIRKLICH nur frei laufen lassen wo man als halter alles übersehen kann! man muß andere tiere,jogger,fahrradfahrer eher sehen können als der hund...nur dann hat man eine chance!!! UND!!! der hund muß nat. mindest.auf seinen Namen hören!bei uns in verbindung mit "honigsüßer Stimme" "komm hier her " oder feine feine hier "!!!dann ist ein rennen lassen kein problem! aber und jetzt wieder auf dein problem zurück zu kommen! muß der hund erstmal seiner bezugsperson vertrauen aufbauen können!und auch am besten nur zu 1. ! jetzt ist dieser hund schon älter u.nicht v. welpe an dort gewesen! aber egal! wenn sie lieb zu dem tier ist und sich in es reinversetzen kann dann wird das auch !!!! da dr husky kein menschen fremdelnder hund st! egal was er erlebt hat !er ist freundlich! nur braucht dieser länger um vertrauen auf zu bauen! ist doch bei uns frauen nach schlechter beziehung auch so!!!seht es als herausforderund! schaut ihm öfters zu,beobachtet seine mimik...da merkt man schon wie er tickt!!! und dann handelt danach mit lieben gesten!!! am ende ist der husky ein liebenswerter begleiter ! vielleicht niemals der einfache hund von neben an aber muß ja a net sein!!! gebt ihm so ein halbes weiteres Jahr und ihr werdet sehen!!! im übrigen verspürt jeder tierliebe hundebesitzer rechtzeitig wann er seinem hund was vertrauen kann und wann er ihn v.der leine machen kann das er zurück kommt und wann nicht!!! aber halt erstmal ne mittelmäßige bindung aufbauen!!! weil so eine starke wie ein schäferhund,collie,labrador.....wird er eh nie aufbauen !!!

von Anila am 29. Dezember 2010 18:04
Hallo Annett,

ich habe keinen Husky, aber ich habe immer wieder gehört, dass die ihren eigenen Kopf hätten und außerdem ganz intelligent seien. Einen erwachsenen Husky zu erziehen, da dürfte sehr viel Konsequenz, Ausdauer und Geduld gefragt sein.

Hinzu kommt noch, dass sie sehr viel Auslauf benötigen und einen starken Jagdinstinkt haben. Die Huskys, die ich sehe, laufen immer ausnahmslos an der Leine. Dieser hier könnte zusätzlich noch Jagderfahrungen mitbringen und wenn er sich mal eben aus dem Geschirr befreien kann, scheint er auf jeden Fall intelligent zu sein.

Der ist sicherlich eine Herausforderung!

Ich glaube, dass man mit viel Geduld und konsequentem Training auch noch viel machen kann, ich glaube aber auch, dass es Grenzen geben wird und dass man mit diesem Hund niemals gedankenversunken und ohne Leine durch den Wald latschen kann. Den wird man immer im Blick haben müssen und in bestimmten Gebieten wird es nur mit Leine gehen und in der Konsequenz wird man auch nie nachlassen dürfen.

Von einem Huskyzüchter habe ich mal gehört: 15 km pro Tag laufen, das sei Minimum. Wie wird dieser Husky denn ausgelastet?

Zum Geschirr: Das würde ich zusätzlich noch am Halsband befestigen.
Ich würde ihn dann an der Schleppleine laufen lassen und sein gesamtes Futter im Rahmen des Trainings verfüttern.

Trainieren kann man ja alles Mögliche und ein intelligenter Husky braucht auch was für den Kopf. Aber es darf nicht eintönig werden. Besonderen Wert würde ich auf den Rückruf legen.

Wenn er kommt, wenn er im Schleppleinenradius bleibt (ohne, dass man ihn stoppen muss), kann er dafür mit Futter belohnt werden. Bestimmt jagt er gerne, man könnte ihn einen Futterdummy suchen lassen oder auch mal für ihn was vergraben oder jetzt im Schnee verstecken, was er suchen muss.

Wenn er nicht kommt, würde ich ihn ranholen und eine Weile bei Fuß laufen lassen. Hier wird nicht ein zweites Mal gerufen, er muss gleich reagieren.

Gehorcht er überhaupt schon etwas? Oder fängt deine Freundin da bei Null an?

Longieren könnte auch etwas sein, was ihm Spaß macht. Wenn er im Prinzip gut gehorcht, läuft er vielleicht auch gerne am Fahrrad mit. Wenn er was ziehen darf, wäre natürlich auch eine prima Beschäftigung, denn dazu wurde er ja gezüchtet.

Zu Hause würde ich ihn nicht mehr füttern, damit es für ihn wirklich wichtig ist, auf Ruf zurück zu kommen. Und wenn er es schafft, auszubrechen und 2 Stunden abhaut, dann ist der Spaziergang halt vorbei - und auch die Möglichkeit vertan, satt zu werden.

Berichte mal!

Viele Grüße
Anila

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