Eierlikör zu Silvester :: Gesundheit & Hund

Eierlikör zu Silvester

von Art am 05. Januar 2009 19:22
Oha, na dann hat das Zeug aber nicht 90%. Der Primasprit (was für Name) hat 97. Jetzt verdünnt sich das durch die Milch und man ist bei ca. 32%, rechnet man die Eier noch als Flüssigkeit, kommt man bestimmt auf 25% runter tippe ich mal und ist so fast im Likörbereich.
Aber genug "offtopic". smileys with beer

von Yvonne & Ari am 05. Januar 2009 20:16
confused smiley Logisch, dass man da nicht reinen 90 %igen Alkohol trinkt..... *gg*
Mir ging ja darum, ob dies Hunde "verkraften", wenn da so Hochprozentiges enthalten ist. Hoffentlich habe ich mich jetzt halbwegs richtig ausgedrückt...... *grübel* eye rolling smiley
LG
Yvonne

von Art am 05. Januar 2009 22:39
Quote Yvonne & Ari:
confused smiley Logisch, dass man da nicht reinen 90 %igen Alkohol trinkt..... *gg*
Mir ging ja darum, ob dies Hunde "verkraften", wenn da so Hochprozentiges enthalten ist. Hoffentlich habe ich mich jetzt halbwegs richtig ausgedrückt...... *grübel* eye rolling smiley
Lol, achso. Ja spielt doch eigentlich keine Rolle. Alkohol ist ein ziemlich aggressives Zellgift, von Bier braucht man halt nur mehr um sich zu "sedieren", mit Schnaps und Likörchen geht das was schneller, die Schädigung ist aber die Gleiche. Was allerdings bei Schnaps hinzukommt, ist die Ruckzuck-Schädigung der Schleimhäute (Speiseröhre, Magen). Je mehr %te, desto aggressiver.
Andererseits, ich als Hund, würde ich mir meinen jährlichen Eierlikör entgehen lassen?
Tja, ob Hunde jetzt Alkohol besser verkraften als Menschen oder wenigstens besser als Frauen oder Asiaten, keine Ahnung. Warum Hunde allerdings Alkohol trinken sollten, ist mir ein Rätsel.

von Klaus am 05. Januar 2009 22:39
Quote :
Aber warum den Hund nicht einfach die Angst aushalten lassen und evtl. gar keine große Aktion daraus machen, also gar nicht betüteln und in Schutz nehmen, einfach ignorieren.
Der Meinung war ich früher auch, liest man ja auch überall, nicht drüm kümmern, ignorieren usw. Aufmerksamkeit verstärkt die Angst, es wird nur schlimmer. Daran hab ich mich jahrelang gehalten und es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer.
Das merkwürdige ist, dass Ajax zunächst überhaupt keine Angst bei Feuerwerk oder Schüssen hatte. Das hat sich im Lauf der Jahre entwickelt und ich denke jetzt, dass auch mein "ignorantes Verhalten" einen grossen Teil zur Verunsicherung und Angst beigetragen hat.

Seit drei Jahren mach ich's jetzt anders, ich versuche ihm klar zu machen, dass ich seine Angst bemerke und wahrnehme, ich biete ihm an, bei mir Schutz zu suchen, biete ihm Körperkontakt an (den er dann auch verzweifelt sucht), ich gehe mit den Hunden nach draussen und weit weg vom Feuerwerk, wir schauen uns das aus der Ferne an und ich versuche drauf zu achten, dass sich keiner "reinsteigert". Denn das passiert schnell, aus dem Beobachten und Wahrnehmen wir schnell ein hysterisches Lauschen und Scannen, aus welcher Ecke könnt's denn jetzt wieder knallen.... Dann reicht schon ein Kugelschreiber der mir runter fällt und gleich ist wieder Schlottern angesagt.

Also ich halte gar nichts von dem Tip, die Angst bei Silvester zu ignorieren und den Hund nicht zu beachten. Seit ich die Angst meiner Hunde aktiv wahrnehme und ihnen klar mache, dass es auch für mich was "aussergewöhnliches" ist, klappt das wieder besser. Ajax hat dieses Jahr praktisch keine Angst mehr gehabt, lediglich der Schwarzpulvergestank, der dann immer in der Luft liegt, der "stinkt" ihm noch. Wenn ich das vergleiche mit früheren Jahren ein enormer Fortschritt ganz ohne Eierlikör oder sonstigen Mittelchen.
Ich denke Hundeerziehung ist oft mit Kindererziehung zu vergleichen, auch wenn Hunde der anderen Spezies angehören so gibt's da doch viele Überschneidungen.
Bei Kindern ist es ja eher unüblich, grosse Angst zu ignorieren, da kümmert sich ja dann auch ein fürsorglicher Elternteil, versucht zu trösten, zu beruhigen und zu erklären.

Ich muss sagen, mit tut's ausgesprochen leid um die Silvesternächte, in denen ich ihn alleine mit seiner Angst lies. Denke, das hätte besser laufen können.

lg Klaus

von Yvonne & Ari am 06. Januar 2009 08:15
Quote Klaus:
Also ich halte gar nichts von dem Tip, die Angst bei Silvester zu ignorieren und den Hund nicht zu beachten. Seit ich die Angst meiner Hunde aktiv wahrnehme und ihnen klar mache, dass es auch für mich was "aussergewöhnliches" ist, klappt das wieder besser. Ajax hat dieses Jahr praktisch keine Angst mehr gehabt, lediglich der Schwarzpulvergestank, der dann immer in der Luft liegt, der "stinkt" ihm noch. Wenn ich das vergleiche mit früheren Jahren ein enormer Fortschritt ganz ohne Eierlikör oder sonstigen Mittelchen.

Vielleicht ist dies auch von Hund zu Hund verschieden. Ich habe bei Ari die Erfahrung gemacht, dass ich durch die Beachtung seiner Ängste alles noch schlimmer gemacht habe. Heute gibt es eine klare "Ansage" und danach wird er ignoriert. Somit haben wir die besten Fortschritte gemacht. Wenn er z.B. ins Auto soll, Leine dran, Kommando "Hopp" und dann wird er nicht mehr beachtet. So beruhigt er sich ganz fix. Wenn man ihn allerdings im Auto streichelt, mit ihm redet, geht das Zähneklappern los.

Oder wenn ich daran denke, dass ich fast 2 Jahre an der Panik vor Treppen in Räumen "gearbeitet" habe. Seine Panik wurde immer schlimmer, je mehr ich ihn betütelt habe. Ich habe dann den Tipp bekommen, dass ich ihn ganz einfach an die Leine nehmen und ihm klar machen soll, dass er jetzt mit muss. Mit dieser Methode ist er innerhalb von 2 Stunden die Treppen gelaufen.
LG
Yvonne

von Frieda am 06. Januar 2009 11:23
Huhu Klaus,

ich finde auch, das komplettes Ignorieren nicht der richtige Weg ist. Wobei es manche eben auch echt selber herauf beschwören. Wie gesagt mein Hund hat gar keine Probleme mit Silvester, würde ich aber bei jedem Knaller panisch zu ihm schauen und dann ist alles gut fragen würde... Ich ignoriere meinen Hund nicht, auch nicht wenn er Angst hat. (Und es gibt so einiges, wo andere denken er ist stur und dabei hat er nur Angst.) Das mit dem Auto z.B. kenne ich nämlich genauso. Habe vor kurzem (mein Hund ist fast 8) ihm klipp und klar gesagt, dass ich es satt habe ihn ins Auto zu heben, nur weil er das eben doof findet. Und seitdem springt mein Hund bei Hopp eben auch ins Auto. (das ich mich da nicht eher durchgesetzt habe...)
Also man muss da wohl auf den Hund schauen. Kenne auch Hunde die dieses komplette Ignorieren brauchen, damit sie überhaupt mal wieder zur Ruhe kommen können.

LG Frieda

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