Modehund Border-Collie :: Welpen - Junghunde

Modehund Border-Collie

von Heidi(YCH) am 02. Oktober 1997 10:03


PSAußerdem bin ich der MeinungWer 1500 - 1800 DM für einen Hund
bezahlt wird sich das vorher überlegen... und ihn dann moeglicherweise beim "Hundevermehrer" kaufen, weil er dort bezahlbare 800- 1000 DM kostet. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass hohe Welpenpreise keine Gewaehr bieten, dass der Hund ein ganzes Hundeleben lang als etwas "Wertvolles" geschweige denn als etwas "Liebenswertes" geschaetzt wird. Durch solche hohen Preise hat sich doch bei manchen Hunderassen eine ganz bestimmter Kundenkreis herausgebildetnaemlich wohlhabende Leute. Ich glaube, ein Familienvater mit einem durchschnittlichen Eimkommen, der vielleicht noch Miete bezahlen muss, wird nicht leicht 1800 DM fuer einen Hund ausgeben koennen. Trotzdem haette es ein Hund in so einer Familie vielleicht besser als auf dem Ledersofa eines Fabrikbesitzers. Ich will nicht behaupten, dass wohlhabende Leute keine guten Hundehalter sein koennen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie den finanziellen Verlust besser verkraften und sich leichter von einem laestig gewordenen Hund trennen als andere.
Ich denke, niedrigere Preise waeren auch ein Beitrag (neben Aufklaerung von Welpeninteressenten), den kommerziellen Hundehaendlern das Wasser abzugraben. Das sollten sich die "Liebhaberzuechter", die ja angeblich keine finanziellen Interessen verfolgen, vieleicht mal ueberlegen!

Hallo,

ich kann Deiner Argumentation nicht ganz zustimmen. Wir haben selbst Rottiwelpen mit VDH-Papieren verkauft (Preis 1.300,00 DM). Es waren zu 100 % Leute, die der normalen Mittelklasse angehören. Du änderst an der Sache Hundehandel und Modehunde nur etwas, wenn man das Züchten besser kontrolliert und reguliert (Begrenzung der Würfe etc.). Desweiteren sollten die Käufer (egal ob arm oder reich) besser kontrolliert werden. Nicht jeder sollte einen Hund kaufen können. Durch den Preis änderst Du kaum was.

Viele Grüße

Heide





von Karin Klug(YCH) am 02. Oktober 1997 10:50

Hallo Heidi,

ich hatte bis jetzt nur Hunde von Hobbyzüchtern und Hunde, die unbequem wurden.

Du schreibstZüchter sollen besser kontrolliert werden.
Würde jeder Käufer darauf achten, woher die Hunde kommen (wie werden die Eltern-Tiere gehalten, soziales Umfeld etc.) gäbe es keine Massen-Zucht mehr. (Ein Hundehändler, der keinen Hund verkauft, geht bankrott) Aber viele Hunde-Käufer wollen einen Hund, egal woher, hauptsache der Hund hat Papiere. Dann bräuchte man auch niemand, der die Züchter kontrolliert.

Dann schreibst duKäufer besser kontrollieren.
Die meisten Züchter sind froh, wenn die Hunde verkauft sind und nicht zurückgebracht werden. Wenn so ein "professioneller" Züchter kontrollieren würde, müßte er viele Hunde wieder mitnehmen, was sich rein finanziell nicht rechnet.
Bei Hobby-Züchtern ist das meist etwas anderes.

Und weiterNicht jeder sollte einen Hund kaufen können.
Wie entscheidest du, wer einen Hund halten darf und wer nicht? Es hat niemand einen Stempel auf der Stirn "Ich behandel meinen Hund schlecht".

Viele Grüße
Karin

von heidi(YCH) am 02. Oktober 1997 11:32


Hallo Heidi,

ich hatte bis jetzt nur Hunde von Hobbyzüchtern und Hunde, die unbequem wurden.

Du schreibstZüchter sollen besser kontrolliert werden.
Würde jeder Käufer darauf achten, woher die Hunde kommen (wie werden die Eltern-Tiere gehalten, soziales Umfeld etc.) gäbe es keine Massen-Zucht mehr. (Ein Hundehändler, der keinen Hund verkauft, geht bankrott) Aber viele Hunde-Käufer wollen einen Hund, egal woher, hauptsache der Hund hat Papiere. Dann bräuchte man auch niemand, der die Züchter kontrolliert.

Dann schreibst duKäufer besser kontrollieren.
Die meisten Züchter sind froh, wenn die Hunde verkauft sind und nicht zurückgebracht werden. Wenn so ein "professioneller" Züchter kontrollieren würde, müßte er viele Hunde wieder mitnehmen, was sich rein finanziell nicht rechnet.
Bei Hobby-Züchtern ist das meist etwas anderes.

Und weiterNicht jeder sollte einen Hund kaufen können.
Wie entscheidest du, wer einen Hund halten darf und wer nicht? Es hat niemand einen Stempel auf der Stirn "Ich behandel meinen Hund schlecht".

Viele Grüße
Karin

Hallo Karin,

natürlich wäre das Problem gelöst, wenn auch die Käufer verantwortungsbewußter wären. Leider sind sie es nicht immer. Die Erfahrung habe ich selbst schon gemacht. Einige Interessenten haben absolut keine Fragen gestellt. Solche Leute haben natürlich keinen Rotti bei uns bekommen. Deshalb sehe ich als einzige Möglichkeit eine stärkere Kontrolle durch den VDH.

Was die Hobbzüchter betrifft ist natürlich die Frage was sind Hobbyzüchter? Züchter, die mit Papieren züchten, die ohne züchten, oder beides. Ich habe mir schon so oft von einigen Leuten anhören müssen, daß sie Hobbyzüchter sind. Diese Leute meinten ihr Hund müsse sich vermehren, weil er so nett ist, oder weil sie mal Welpen von ihrem Hund haben wollten. HD-Linie, ED-Linie etc. war ihnen überhaupt kein Begriff.

Natürlich ist es schwierig zu entscheiden wer einen Hund kaufen darf und wer nicht. Schau Dich doch mal um wieviele Leute eine sogenannte Kampfhunderasse (die gibts meiner Meinung nach gar nicht) besitzen. Es sind teilweise Leute, die noch nie einen Hund gehabt haben und somit auch keine Erfahrung haben. Jeder Züchter von Hunden kann den Fehler machen und einen Welpen an den falschen Kaufer geben. Davon Kann sich keiner frei sprechen. Dennoch ist es Sache des Verkäufers sich den Käufer vorher genau anzuschauen und überlegt auszusuchen. Ich muß mir als Züchter vorher bewußt sein, daß ab und zu ein Hund wieder zurückgegeben wird. Wir haben eine Klausel in unsere Verträge eingefügt, daß wir jederzeit Vorkaufsrecht haben, damit das Tier nicht in falsche Hände kommt. Dies ist vielleicht auch eine Möglichkeit gegen Hundehändler zu arbeiten. Diese werden dann vielleicht auch vorsichtiger.

Viele Grüße

Heidi

von Gigi(YCH) am 02. Oktober 1997 12:51

Hallo Heidi,
als wir im März diesen Jahres Umbra gekauft haben, wurden wir
von seinem Züchter sehr genau begutachtet, ob wir in der Lage
sind einen Hund zu halten. Durch geschicktes Fragen wollte er im Gespräch
erfahren, wie wir den Hund halten werden (Haus, Hof,etc.), wie wir
uns seine Erziehung vorstellen, in welcher Gegend wir wohnen (Stadt,
Land), wo unsere Spazierwege sind und vieles mehr.
Das hat mir sehr gut gefallen, kann man doch davon ausgehen, dass er
seine Hunde nicht warlos jedem verkauft. Wir sind auch jetzt noch
weiter in Verbindung mit ihm, und er ist immer sehr interessiert da-
ran wie es "seinem" Hund geht.
Wenn alle Züchter so handeln würden, könnte sicher manches
Hundeleid erspart bleiben.
Viele Grüsse, Gigi







von Robert Grüner(YCH) am 02. Oktober 1997 19:04

Hallo Karin,

na ja - da ist schon was dran. Eine 100% kann ich auch nicht geben.
Allerdings tun wir unser Möglichstes, den zukünftigen Welpembesitzer
so genau wie möglich zu durchleuchten. Ich würde auch ohne Probleme einen
meiner Hunde zurücknehmen wenn der Hund nicht klarkommt.
Bis jetzt haben wir immer ganz tolle Plätze für unsere kleinen Terrier gefunden.
Fast ausschl. in Familien mit sehr netten Kindern oder bei Leuten die sich wirklich sehr
um den Hund kümmern. Wir kennen die meisten und treffen sie gelegentlich oder man kommt zu uns zum trimmen.
allerdings - wenn ich einen sealyham mit 12-14 wochen abgebe wird er natürlich
so viel größer nicht, höchstens noch massiver und kräftiger.
außerdem, wenn mir eine nette familie besonders gefällt und ich merke, daß es am Geld
scheitert, ich aber meine der hund wäre dort super untergebracht, na ja, dann wird er eben
für weniger abgegeben. mit seriöser hundezucht kann man ohnehin nicht einen einzigen
pfennig verdienen. das ist ein reines hobby und kostet uns, wenn man so die ausstellungen usw. mitrechnet,
im jahr ca. 10.000 DM.
Ein hobbyzüchter kennzeichnet sich übrigens eindeutig durch sein Zugehörigkeit zu einem VDH-Verein, bei den Terriern
ist es eben der KfT. Dieser schließt gewerblichen Umgang mit Hunden aus und legt überdies
sehr strenge Maßstäbe an den Züchter bevor überhaupt eine Genehmigung zum Züchten erteilt wird.
Eine regelmäßige Kontrolle durch die Zuchtwarte des KfT (jder Wurd wird ausnahmslos kontrolliert,
rundet das bild ab.

Viele liebe Sealy-Grüße Robert

von Karin Klug(YCH) am 06. Oktober 1997 09:38

Hallo Heidi,

ich weiß auch nicht was eine ED-Linie ist. Klär mich bitte mal auf.

Viele Grüße
Karin

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