Hundefeindschaft auf Leben und Tod :: Hundeerziehung + Soziales

Hundefeindschaft auf Leben und Tod

von Dana(YCH) am 26. Oktober 2001 16:53


: in der Tat liegt entweder Krankheit oder Verhaltensstörung vor. Nur
Deswegen hatte ich der Babs AUCH vorgeschlagen, dem Rüdenbesitzer zu empfehlen, seinen Hund einmal von einem TA durchchecken zu lassen. Und einen Trainer mit verhaltenbiologischer Erfahrung ranzulassen. Einer solchen würde ich am ehesten zutrauen, über den weiteren Weg zu entscheiden.

Leider meldet sich Babs nicht mehr :-(

viele Grüße
Dana

von Babs+Gina(YCH) am 27. Oktober 2001 10:54

Hallo, ihr Lieben!

Vielen Dank für die vielen Antworten und Ratschläge und die sehr interessante Diskussion! Entschuldigt, dass ich mich nicht früher wieder gemeldet habe, aber ich hatte an meinem Rechner rumgebastelt und ... nix ging mehr. Da mußte heute Vormittag erst ein Freund weiterhelfen.

Mit euren Einwänden, zunächst mit dem Hundebesitzer zu sprechen und dann erst an eine Anzeige zu denken, gehe ich vollkommen konform. Das Problem besteht ja nicht erst seit gestern und sowohl ich als auch mein Mann haben mehrfach mit dem Halter gesprochen. Doch leider zeigt er sich völlig uneinsichtig. Er hält das Verhalten seines Rüden für "normal" und ist, ich hoffe, ich unterstelle jetzt nichts, aber ich glaube, er ist sogar etwas stolz darauf, was für einen aggressiven Hund er hat, dem sich alle zu unterwerfen haben. Mit "alle" meine ich, dass Gina nicht der einzige Hund ist, den er angreift, er verhält sich den meisten Artgenossen gegenüber so asozial und fällt sie an. Nur dass er Gina - aus welchen Gründen auch immer - abgrundtief hasst.

Mein Hinweis darauf, dass solche Verhaltensauffälligkeiten auch physische Ursachen haben könnten, tut er als "dummes Zeug" ab, sein Hund sei gesund, der müsse nicht durchgecheckt werden. Er würde eben keine anderen Hunde dulden und das sei völlig o.k. Ihr seht, wie wenig zugänglich dieser Halter ist. Ich glaube, er will einfach nicht erkennen, dass sein Hund auch ihn dominiert und versteckt sich hinter solchen Aussagen vor seinem eigenen Tier, das es sich sogar herausnimmt, den Halter selbst anzuknurren und ich finde, dass ist ein sehr gefährliches Zeichen! Übrigens habe ich dem Besitzer auch schon 2 sehr gute Hundeschulen hier in der Stadt empfohlen, aber auch hier stoße ich auf taube Ohren. Es sei nicht der erste Hund, den er hätte ...

Dem Himmel sei Dank, haben wir die Beiden in den letzten Tagen nicht gesehen, aber wenn noch einmal etwas passiert, sehe ich keine andere Möglichkeit mehr, als ihn anzuzeigen. Und glaubt bitte nicht, dass ich das leichtfertig tue! Aber wenn jemand so ignorant ist, dann muss er dazu verurteilt werden, seinen Hund nur noch an der Leine zu führen und/oder einen Maulkorb tragen zu lassen. Wobei ich die Lösung mit einer Hundeschule absolut präferiere, denn nur das würde eine nachhaltige Verhaltensänderung von Mensch und Hund bewirken! Aber das läßt sich nun einmal nicht anordnen (warum eigentlich nicht?).

Nochmals danke für eure Anregungen und viele Grüße
Babs+Gina

von Dana(YCH) am 28. Oktober 2001 10:52

Hallo Babs,

danke für deine Rückmeldung. Wenn dieser Hundehalter so ein Ignorant ist und auch noch denkt, dies sei normal - ab zum nächsten Ordnungsamt. Da sind meine Vorschläge und die der anderen Antworter wohl nicht angebracht und würden zu keinem Erfolg führen.

Da der Rüde auch andere Hunde verletzt hat, geht doch zusammen zum Ordnungsamt. Wenn sich dieses dann erst einmal bei dem Rüdenbesitzer meldet, merkt er vielleicht, dass es 5 vor 12 ist. Hoffentlich wird er dann kooperationsbereit?? Ansonsten wird der Rüde ein Leben an der Leine führen müssen, schlimmstenfalls auch noch mit Maulkorb.

trotzdem schönen Sonntag
Dana

von Babs+Gina(YCH) am 28. Oktober 2001 21:36

Hallo Dana,
lieben Dank an dich für die guten Wünsche! Ich melde mich wieder, wenn es (hoffentlich Gutes) zu berichten gibt, denn wir werden nochmals bei dem Halter vorsprechen.
Dir einen guten Start in die Woche :-)
Viele Grüße von Babs+Gina

von Sabine(YCH) am 29. Oktober 2001 13:56

Hallo Babs
eine wirklich unschöne Situation. Hoffentlich zeigst Du diesen uneinsichtigen Zeitgenossen an.
Aber es könnte ja gut sein, dass trotzdem nichts passiert und Ihr Euch weiterhin gegen diesen Hund wehren müsst.
Ich hatte auch einmal einen solchen Fall mit meinem Zwergschnauzer und der Gegner war ein riesiger Bobtail-Rüde.
Ich habe meinen Hund folgendermassen geschützt:
Ich habe mir ein Stachelhalsband gekauft und die einzelnen Stacheln angeschliffen und dann das Stachel so angezogen wie es früher die Herdenschutzhunde hatten, nämlich die Stacheln gegen aussen. So ist wenigstens Genick, Kehle ect. geschützt und dem anderen Hund vergeht es bestimmt wenn er in die Stacheln beisst.
Ich wusst immer etwa um welche Zeit ich wo auf den Hund treffen konnte und habe meinem Schnäuzchen dann immer dieses Halsband angezogen und in an der Leine geführt, bis der andere Hund umplatziert wurde (Die Leute hatten plötzlich keine Zeit mehr für ihn).
Vielleicht hilft es Deiner Hündin, aber ich hoffe sie wird gar nicht mehr attackiert.

Gruss Sabine

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