Dobermann-Mix & Säugling :: Hundeerziehung + Soziales

Dobermann-Mix & Säugling

von Christiane und Nico(YCH) am 10. Dezember 2001 19:44

Hallo Kerstin!

Laß die Verwandschaft reden .... aber nimm es Dir nicht zu Herzen.
Freunde von uns hatten berteits ihren Dobi als die Frau das erste Kind bekam. Kind und Hund wurden ein tolle Gespann - der Hund liebt die Kleine sehr. ( ist auch ein gutes Tier mit super Erziehung )
Mittlerweile ist ein zweites Kind dazugekommen - auch kein Problem.
Diese Familie war übrigens für uns der Punkt uns letztlich selbst für einen Dobi zu entscheiden - wir haben es nicht bereut. ( unser Kiddies waren aber schon 4 und 9 Jahre alt )
Freu Dich auf das Baby - und freu Dich das Dein Kind mit einem Hund aufwachsen darf, das ist nämlich in unseren Augen ein Privileg.

P.S. Alina lernte das Laufen indem sie sich am Hund hochzog, am Halsband festhielt und der Hund dann ganz langsam loslief, immer bemüht das Kind nicht zum Fallen zu bringen. Sowas hatte ich auch noch nicht gesehen, ich war total verblüfft. Ein guter Zuhöhrer ist er auch, du solltest sie mal sehen wenn sie sich gemeinsam ein Bilderbuch ansehen....!!!
Trotzdem wurde dort nie vergessen das ein großer Hund auch großen Schaden anrichten kann, er ist kein Spielzeug und wird nie auch nur einen Moment mit den Kindern allein gelassen.

Grüßle Christiane und Nico



von Caro(YCH) am 11. Dezember 2001 07:50

Hallo Kerstin!

Lass dich bloß nicht verrückt machen. Ich habe das alles hinter mir. Als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war hatten wir einen 5 jährigen Bullterrier Rüden (Hilfe! Ein Kampfhund). Mannn! Was musste ich mir alles anhören. Ich habe das Kinderzimmer frühzeitig hergerichtet, weil ich nicht wollte, dass er die Umräumerei mit dem Neuankömmling verbindet (also vielleicht kannst du alles fertig haben, wenn du im 6 Monat bist). Als ich mit dem Baby nach Hause kam, habe ich ihn zu allererst an ihr schnuppern lassen (am Po, hihi). Und alles war ok. Er ist zwar in der ersten Nacht als sie geschrien hat fast aus seinem Bett gefallen, aber in der zweiten Nacht hat er nicht mal mehr ein Auge aufgemacht. Später hat meine Tochter dann auf ihm Bauklötzchen gebaut und er ist dabei eingeschlafen. Also keine Aufregung, du wirst das schon schaffen.

Tschüß Caro

von Conny(YCH) am 11. Dezember 2001 16:14

Hallo Kerstin,
ich kann dich sehr gut verstehen denn mir ging vor 1,5 Jahren genauso wie dir.Mein Sohn ist jetzt 14 Monate alt und meine Dobi-Shar-Pei-Mix-Hündin wird jetzt 9 Jahre.Ich habe mir genau die gleichen Gedanken gemacht wie du und hatte auch Probleme in der Verwandtschaft.
Meine Hündin ist ,im Gegensatz zu deiner,sehr dominant und ich hatte Angst ob alles gut gehen würde.
Als unser Baby geboren war und wir ihn mit nach Hause brachten,war sie total aufgedreht und rannte nur fiepend in der Gegend herum.Sie wußte gar nicht was das alles sollte.In dem Moment habe ich sie nicht zu dem Baby gelassen,weil ich Angst hatte sie könte durch ihre stürmische Art das Baby verletzen.Es hatte sehr lange gedauert bis ich sie an ihm schnuppern ließ.Als mein Sohn 3 Monate alt war(da konnte er seinen Kopf alleine halten) haben wir uns das erste Mal richtig mit ihr auf den Boden gesetzt und geschmußt,bis dahin hatte es gedauert sie an das Baby zu gewöhnen.Sie war am Anfang einfach zu stürmisch und sie mußte erst lernen vorsichtig zu sein.
dann war es erst einmal eine schöne Zeit,mein Sohn konnte noch nicht krabbeln und sie legte sich neben ihn auf die Krabbeldecke und konnte wenn es ihr zuviel wurde jederzeit woanders hingehen.
Jetzt wo mein Sohn laufen kann ist es sehr streßig für den Hund und für mich.
Ich hatte gedacht meine Hündin würde ihm nie etwas tun weil sie sehr gutmütig ist und auch eine hohe Reizschwelle hat.Aber jetzt ist es schon zweimal vorgekommem das sie ihn einmal schon angeknurrt und neulich schon nach ihm geschnappt hat.Nicht das jetzt welche sagen man darf Kinder und Hunde nicht alleine lassen,das weiß ich und ich war auch dabei und konnte schlimmeres verhindern.
Wirhaben ein Türschutzgitter im Wohnzimmer angebracht um den Hund vor dem Kind zu schützen und damit sie sich zurückziehen kann wenn es ihr zuviel wird .Kleinkinder kann man nämlich nicht mit größeren Kindern gleichsetztn,meine Hündin verträgt sich mit Kindern ,aber Kleinkinder verstehen ihr Handeln noch nicht und können stundenlang hinter dem Hund herrennen wenn man sie nur ließe.Ein Kleinkind im Haus ist Streß pur für einen sensiblen Hund ,da wird geschrien ,herumgeranntund auch mal geschimpft was der Hund auf sich beziehen könnte.Man muß unbedingt dafür sorgen das der Hund einen Ruheplatz hat wo er ungestört ist.


Tschüß Conny




von Kerstin(YCH) am 11. Dezember 2001 18:43

Hallo allerseits,

ich möchte mich nochmals für alle Antworten bedanken! Daß es eine anstrengende Zeit mit Hund & Kind geben wird, ist mir durchaus bewußt. Dennoch möchte ich grundsätzlich Hund & Kind "unter einen Hut bringen" & dies auch schaffen! Schließlich bin ich ja wohl nicht die einzigste Frau, die einen Hund hat & ein Kind kriegt. Und es geht ja wohl auch nichtdauernd schief (wie mir meine Verwandschaft glauben machen will), sondern in der Mehrheit der Fälle sogar gut.
Also: danke für Eure Antworten,
"Ursprungs"Kerstin

von Steffi(YCH) am 13. Dezember 2001 17:44

Hallo Conny,
Du sprichst mir aus der Seele!!!!!!!!!!!
Vor allem, den Hund vor dem Kind schüzten!!
Wir haben einen 2 jährigen Sohn und sein liebster Spielgefährte ist unsere Hündin. Aber ich muß sehr genau aufpassen, wann es ihr zuviel wird und dann dementsprechend auch eingreifen.Aber ich habe es mir angewöhnt, wenn ich sehe, dass unser Kleiner das Spiel angefangen hat, nie den Hund zu strafen oder zu schimpfen, wenn das Spiel mal etws rauher wird. Der Hund weiß mittlerweile, wer beim schimpfen oder "bestrafen" gemeint ist und wenn sie nicht gemeint ist, geht sie irgendwohin, wo sie ihre Ruhe hat.
Ich versuche es auch Oma und Opa zu vermitteln, dass wenn sie bei uns sind, und der Kleine spielt oder ärgert unseren Hund sogar, dass sie nicht den Hund bestrafen sondern versuchen dem Kleinen zu erklären, dass
man ein Lebewesen nicht ärgern usw. darf. Der Hund hat ja keine andere Möglichkeit, wenn er sich überfordert fühlt oder auch Angst hat sich mit Knurren oder Schnappen zu wehren. Aber ist es dann mal soweit, dass
er vielleicht geknurrt oder sogar geschnappt hat, dann muß der Hund weg - obwohl er nichts dafür konnte.

Liebe Grüße
Steffi

von Silke + Anton(YCH) am 14. Dezember 2001 07:53

Hallo Kerstin,
ich habe mich sehr über Deinen Eintrag gefreut, denn ich bin auch schwanger. Wenn Du Ende 3. Monat bist, dann sind wir ja fast gleich schwanger (wenn man das so bezeichnen kann, hie hie...). Ich habe Termin Ende Juni.
Bei uns ist es auch das erste Baby. Wir haben einen 5 jährigen Rottweilerrüden (na wenn das nicht eine Gefahr für das Baby ist...), einen mindestens 9 jährigen Findelkater und z.Zt. einen Igel. Achso wir, das sind mein Mann und ich.
Die Leute, die bisher wissen, dass wir ein Baby bekommen verhalten sich alle ganz normal, was den Hund anbetrifft. (Es sind bisher aber auch nur die ganz nahestehenden) Meiner Schwiegerfamilie werden wir es Weihnachten erzählen. Da kann ich mich eher auf ein paar blöde Kommentare gefasst machen, aber die gehen mir sowieso meilenweit am A... vorbei. Warscheinlich wird meine Oma das Jaulen bekommen, aber die ist sowieso zu alt (84) um das einschätzen zu können.
Irgendwann hat auch schon mal jemand gesgt, dass wenn wir ein Kind bekommen, wir den Hund doch ganz bestimmt abschaffen. Da war ich ja total entsetzt. Das käme überhaupt nicht in Frage. Unser Hund ist ein richtiges Familienmitglied und lebt auch mit uns im Haus.
Unser Hund kennt auch schon ein paar Babys, weil Freunde von uns in den letzten 4 Jahren glücklicherweise ständig ein Kind bekamen (3 Mädchen sind es jetzt). Er hat sie alle als richtige Babys, so ab 8 Wochen kennen gelernt und durfte alle beschnuppern und ablecken. Beim ersten hat er beim Windeln zugeschaut und ist dann mit der vollen Windeln in den Garten gewandert. Als wir in der Stube saßen, die Mutter mit dem Baby auf dem Arm, stand der Hund, der unterm Tisch lag, plötzlich auf ging zu dem Baby, machte die Zunge ganz breit und leckte einmal um den Kopf herum. Das werde ich nie vergessen. Das ging so schnell und die Zunge sah aus wie eine Schaufel so breit. Zuerst haben wir ja dumm geguckt. Mit dem 2. Baby saß er mal im Arbeitszimmer (das ist immer Kinderspielzimmer) und wir waren in der Küche (die ist daneben und Tür war zum Beobachten offen). Baby war da wohl gerade 1 Jahr alt und saß auf der Erde. Da hat er immer seinen Tennisball zu ihr gerollt und sie hat ihn wieder zu ihm zurück gerollt. Das haben wir vorher nie mit ihm gemacht. Das hatten sich die beiden zusammen ausgedacht. Dieses Spiel kann man jetzt mit ihm spielen. Irgendwann hat er sie auch schon mal angebrummt, als sie ständig an ihm rumgegrabbelt hat. Schnappen tut er eher nicht. Bei einem 9 jährigen Jungen der sooo von ihm begeistert war und auch ein paar Tage hier war, hat er mal in die Richtung geschnappt bzw. mit seiner Nase dem an die Stirn geboxt, weil der ihn, aus lauter inniger Liebe, mal wieder in den Schwitzkasten genommen hat. Wir hatten das dem Jungen hundert mal gesagt, aber danach hat er erst begriffen, dass Anton es nicht mag. Ich denke das ist so wie mit der heißen Herdplatte. Zum Glück ist die Mutter von dem Jungen auch eine ganz liebe verständige Hundefreundin. Sie hat gesagt, dass sie froh ist, dass er diese Lehre von unserem Hund bekommt, denn ein anderer hätte vielleicht gebissen.
Ich bin also ganz optimistisch und weiß, dass ich aufpassen muß, dass der Hund nicht von dem Kind belästigt wird. Ich habe mir auch vorgenomen für das Kind, wenn es anfängt rumzukrabbeln, ein Laufgitter anzuschaffen. Ich weiß zwar das es da ganz große Gegner von gibt, aber ich bin als Kind darin auch nicht bekloppt geworden. Ich will es dann dort mal für 1 od. 2 Stunden am Tag hineintun, damit es rumwuseln kann ohne dass ich ständig aufpassen muß, ob es dem Hund hinterherkriecht. Schließlich hat man manchmal ja auch noch was anderes zu tun und stressig genug wird es sowieso.
Dass Du mit Deinem Hund den Wesenstest bestanden hast und selber auch die Prüfung ist eine gute Sache. Selbst wenn es den Problemen die zwischen Hund und Kind auftreten können nicht direkt hilft, ist erstmal das Verhältnis zwischen Euch im großen und ganzen klar und.... was auch wichtig ist.........Du kannst das allen Deinen kritischen Verwandten vor die Nase halten und sagen, dass Dein Hund ja schließlich das und das hat und Du ja auch.
Ich habe alle Lehrgänge mitgemacht, die sich mir so boten (ich bin im Rottweilerklub ein wenig aktiv)und habe einen Ausbilderschein und darf inzwischen Hundeführerscheinausbildung und -prüfung machen (da warte ich noch auf den Ausweis, die Prüfung war gerade in diesem Monat). Hoffentlich kommt er noch vor Weihnachten, dann werde ich den meinen Schwiegerverwandten vor die Nase halten und ein eingebildetes Gesicht machen ;-)))))
Einen Wesenstest brauchen wir hier nicht machen, aber eine Begleithundeprüfung haben wir gemacht.
So, wenn Du Lust hast und wir uns ein wenig austauschen wollen, würde ich mich freuen, wenn Du mich mal direkt anmailst!
Vielleicht können wir uns ja noch in "schweren Stunden" zu Seite stehen!
Liebe Grüße Silke + Anton

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