Wesenstest :: Ungereimtes

Wesenstest

von Sabrina(YCH) am 18. Juli 2003 08:20

Hallo,

mit dem Besuch einer Hundeschule ist das so eine Sache....Wir waren auch in keiner, weil uns alle in unserer Umgebung nicht gefielen!
Was unser Hund kann und wie wir miteinander umgehen, haben wir uns in Büchern und hier im Forum angelesen und (hoffe ich) gut umsetzen können.
Wenn ich mit meiner Hündin eine der hieseigen Schulen besuchen MÜSSTE, um ev. zur Haltung erforderliche Prüfungen abzulegen, dann würde ich mit Sicherheit grösseren Schaden bei ihr anrichten als wenn ich zu Hause bliebe. Alternative: Kein Hund.

Die Qualität der einzelnen Hundeschulen und auch der Fachbücher klafft weit auseinander, wer als frischer Welpenbesitzer kann da beurteilen, was gut für sich und den Hund ist?

Einen Hundeführerschein als Nachweis einer gewissen Qualifikation (sollte Fachwissen sowohl in Theorie als auch in der Praxis, z.B. Umgangsseminare in Tierheimen oder so fordern) halte ich für absolut notwendig.
Nur: bei uns in der Gegend z.B. schiessen zur Zeit sogenannte Hundeseminare, Spielgruppen und sogar Clickertrainingsgruppen wie Unkraut aus dem Boden (ich masse mir nicht an, allwissend zu sein, aber bei dem Besuch von drei dieser Gruppen wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.....). Und billig sind sie auch nicht.

Die Sachen mit dem Wesenstest und diverse Befähigungsprüfungen sind mir alle noch zu unausgegoren. Wie du ja schreibst: Der Hund, der einen Wesenstest bestanden hat (weil vielleicht gerade die Umgebung passte) und dann draussen "die Sau raus" lässt.

Jana schrieb, das nur Hunde mit Wesenstest zur Zucht zugelassen werden sollten. Verantwortungsvolle Züchter achten ja schon auf das Wesen der Elterntiere, aber es gibt eben zu viele, die das nicht tun, und gerade die Hundevermehrer, die ihre Würfe auch ohne Papiere verkaufen, finden grossen Absatz, weil viel zu viele zwar einen Rassehund haben, aber keinen Rassepreis zahlen wollen.
Oder gänzlich unkontrollierter Nachwuchs, was ist damit? Sollen die Tiere alle getötet werden, weil man nicht weiss, was dabei an schlechten Eigenschaften rauskommt? Und welche schlechten Eigenschaften wurden vererbt, welche anerzogen oder aus der Not erlernt?

Ich habe keine Ahnung, wie man das Problem auf Dauer lösen könnte, aber im Grundsatz bin ich auch für eine Art Befähigungsnachweis, den man vorlegen muss, wenn man seinen Hund steuerlich anmeldet.

Sabrina

von Susanne(YCH) am 19. Juli 2003 17:08

Aber wie wäre das alles zu organisieren ???
:
meiner Meinung nach überhaupt nicht. Du stellst ja die Probleme schon dar und dem Gesetzgeber ist der Verwaltungsaufwand sicher zu hoch. (Staat hat kein Geld). Dann wäre doch der Vorschlag von Josh schon mal ein Anfang, oder?
LG
Susanne

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