Nein" bei ängstlichen Hunden" :: Clickertraining

Nein" bei ängstlichen Hunden"

von Nina(YCH) am 15. Januar 2001 07:50

Hallo

Seit Gestern besitze ich 2 Galgos aus Spanien. Beide sind noch etwas ängstlich, fassen aber schnell Vertrauen. Da beide noch total unerzogen sind (auf den Tisch springen, Mülleimer ausräumen, ....) wäre ein "Nein" sehr hilfreich. Nun weiß ich aber nicht, ob ich "Nein" mit Handtuch werfen oder Wasserspritze beibringen soll. Ich habe Angst, dass sie das zu sehr verunsichert. Ich möchte schließlich, dass sie sich unbesorgt im Haus bewegen können. Was meint ihr dazu?
Gruss Nina

von Katrin(YCH) am 15. Januar 2001 08:18

Hallo Nina,
bei einem eh schon verängstigten Hund würde ich es erst mal auf die sanfte Tour versuchen. Konditioniere das 'Nein' richtig. Nimm Dir ein Stück besonders leckeres Futter und halte es in der Hand oder lege es Deinem Hund zwischen die Pfoten, wenn er versucht es zu fressen, 'Nein' und Hand wegziehen/Hand drüberlegen. Ganz wichtig ist dass er das Leckerli auf gar keinen Fall erwischt. Wenn er es ganz kurz ignoriert, click und Leckerli. Ich persönlich würde ein anderes Lecker geben und ihn nicht das welches Du zum Locken benutzt hast geben. Aber das ist Ansichtssache. Die Zeit die er das Leckerli ignorieren soll ganz langsam ausdehnen. Wenn das klappt mußt Du dich allmählich vom Hund entfernen damit das Nein auf Distanz auch klappt. So in etwa würde ich die Sache angehen.
Liebe Grüße, Katrin

von Christine(YCH) am 15. Januar 2001 20:32

Hallo,

Galgos aus Spanien? Dann sind das vermutlich ehemalige Rennhunde, denen es vermutlich auch nicht sehr gut ging.
Meine Meinung: Grenzen setzen ist zwar wichtig, aber vermutlich leben die Hunde zum ersten Mal so eng mit Menschen und in einer Wohnung?
Ich denke, erst kommt das Vertrauen, wirkliches Vertrauen, und dann erst das Nein.
Räum den Mülleimer weg, laß nichts eßbares rumstehen.
Wenn sie auf dem Tisch herumstehen, würde ich sie sanft, aber bestimmt auf den Boden führen.

Gruß

Christine

von Alice & Celine(YCH) am 15. Januar 2001 22:13

Hallo Nina,

Die Mittel, die du beschreibst, kann man bei etwas "sturen" Hunden, wobei der Begriff nicht ganz passend ist, anwenden.Bei sensiblen und noch dazu ängstlichen Hunden reicht es vollkommen, daß du mit Stimme und Blick arbeitest. Wärend der Hund was unerwünschtes macht, sprichst du ihn mit seinem Namen an und guckst ihn an, dabei sagst du etwas strenger "nein!". Falls der Hund es nicht verstehen sollte, was ich bezweifele, unterbrichst du einfach die Handlung, die uunerwünscht ist, indem du den Hund wegholst z. B. vom Mülleimer und "nein" sagst.

Grüße
Alice

p.s. ah so, wenn die Handlung selbstständig abgebrochen wird, solltest du immer kräftig loben!


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