Beute Verteidigen! :: Hundeerziehung + Soziales

Beute Verteidigen!

von Sonja und Benny(YCH) am 11. März 2002 12:57

Hallo,

was ist aber, wenn mal ein Kind zu Besuch wäre und diese Bestimmungen nicht kennt? Wie verhält sich dann der Hund?
Selbstverständlich muss den Kindern gezeigt werden, was sie alles dürfen und was nicht. Das Kinder nicht auf Hunde herrumreiten und umgekehrt :-), das ist klar. Auch das Alter der Kinder spielt eine Rolle.
Wie gesagt, meine Hundeerfahrung beläuft sich auf ca. 10 Wochen *g*, aber dennoch dürfte mein Hund nicht die Kinder ankurren bzw. aggresiv reagieren, wenn um sein Spielzeug/Fressen geht.

Viele Grüsse

Sonja und Benny

von Dodo(YCH) am 11. März 2002 13:52

Hallo
: können kleine kinder von einem hund überhaupt
: gehorsam erwarten und dürfen sie diesen überhaupt
: erzwingen?
--Meine Kinder (waren 4 und 6 Jahre) als wir unseren Richy bekamen, sie dürfen den Hund nicht durch Gewalt zu etwas zwingen, sondern haben gelernt, das der Hund gerne auch bei ihnen ein Kommando ausführt, wenn er durch Leckerchen belohnt wird. Sie haben gelernt, das er das Leckerchen nur bekommt, wenn er das macht was sie sagen (der Hund weis das auch)
: man kann sich nicht drauf verlassen, es sein denn, dass das kind
: deutlich darin angewiesen wird, den hund immer zu ignorieren.
: und in sofern sind kind und hund zu trennen, bzw. ist dem kind
: ganz deutlich klar zu machen, dass es den hund immer in ruhe zu
: lassen hat
-- meine Kinder brauchen den Hund nicht zu ignorieren, vorallem will mein Hund auch mit ihnen spielen, er findet es super, mit der jetzt 6 jährigen Ball zu spielen, er findet es toll, im Sommer mit auf ihrer Decke im Garten zu liegen und mit ihr auch mal einen Keks zu teilen.
Meine Kinder haben auch gelernt, wenn es zu wild wird, auch mit dem Ballspiel aufzuhören, der Hund kommt dann, schmeißt den Ball vor ihre Füsse und spielt dann auch ruhiger weiter (er hat gelernt, das wenn er etwas falsch macht, das Spiel beendet ist).
: und das kann man mit kindern einfach üben.
-- mit einem hund kann man das auch üben
: nein! absolut nicht. umgekehrt ist es der fall, kleine kinder haben
: den erwachsenen hund zu repsektieren und deutlichen rangrespekt erkennen zu lassen.
-- meine Kinder respektieren den Hund auch, und wissen, wenn er in seinem Körbchen liegt, ist er absolut tabu, das ist seine Ruhezone. Die Freunde meiner Kinder können auf jeden Fall auch zu uns kommen, ohne das was passiert, weil der Hund weis, wo er steht.
Dodo
Da ich meinen Hund als Welpen bekam, konnte ich mit allen gewisse Regeln aufstellen die auch eingehalten werden

von Sarah(YCH) am 11. März 2002 13:41

: Hallo,
:
: was ist aber, wenn mal ein Kind zu Besuch wäre und diese Bestimmungen nicht kennt? Wie verhält sich dann der Hund?

Hallo Sonja,

jedes Kind, das unser Haus betritt, kriegt von mir "Verhaltensregeln" mit.
Da unser Hund fremde Kinder nicht besonders mag und sein Revier gegen alles und jedes verteidigen will, muß ich besonders aufpassen, denke aber, daß diese Regeln für alle Hundehalter gelten sollten.

- der Hund ist auf seinem Ruheplatz in Ruhe zu lassen.

- der Hund ist in Ruhe zu lassen, wenn er mit Fressen, Knochen oder Spielzeug beschäftigt ist.

- der Hund ist nur anzufassen, wenn er von sich aus Kontakt zu den Kindern aufnimmt und am liebsten nur, wenn ich in unmittelbarer Nähe bin.
Bestimmte Sachen (Hund umarmen oder sonstwie bedrängen) sind tabu.

Niemals lasse ich den Hund unbeaufsichtigt mit fremden Kindern!!

Ich habe auch schon bei absolut gumütigen, kinderlieben Hunden mit hoher Reizschwelle erlebt, daß ihnen das Bedrängtwerden durch fremde Kinder zu viel wurde.
Wenn der Hund dann gebrummt hat, war das Geschrei groß und der Hund galt als verhaltensgestört.
Ein Hund ist kein Kuschelspielzeug sondern ein Tier, das in seiner Eigenart zu respektieren ist.

Gruß
Sarah



: Selbstverständlich muss den Kindern gezeigt werden, was sie alles dürfen und was nicht. Das Kinder nicht auf Hunde herrumreiten und umgekehrt :-), das ist klar. Auch das Alter der Kinder spielt eine Rolle.
: Wie gesagt, meine Hundeerfahrung beläuft sich auf ca. 10 Wochen *g*, aber dennoch dürfte mein Hund nicht die Kinder ankurren bzw. aggresiv reagieren, wenn um sein Spielzeug/Fressen geht.
:
: Viele Grüsse
:
: Sonja und Benny

von Thomas(YCH) am 11. März 2002 17:11

: --Meine Kinder (waren 4 und 6 Jahre) als wir unseren Richy bekamen, sie dürfen den Hund nicht durch Gewalt zu etwas zwingen, sondern haben gelernt, das der Hund gerne auch bei ihnen ein Kommando ausführt, wenn er durch Leckerchen belohnt wird. Sie haben gelernt, das er das Leckerchen nur bekommt, wenn er das macht was sie sagen (der Hund weis das auch)

prima, dann machst du es wohl genau richtig. ich habe einen hovawart,
und einen fast-4-jährigen, da sieht das etwas anders aus. sie will
mit dem kleinen nix zu tun haben, sie lässt sich allenfalls und gerade-
mal dazu herab, von ihm ein leckerchen zu nehmen... *lacht
aber wenn man die beiden beobachtet, kann man zu dem hund nur sagen
"so ein arrogantes miststück" *lacht* sie behandelt den kurzen
wie einen welpen und ignoriert den zumeist einfach..... als wäre der
luft.... na ja... es hat dadurch nie konflikte gegeben... beide
respektieren sich und es ist *sicher* etabliert, dass beide bei
konflikten heute zu mir kommen.

g, T.

von Thomas(YCH) am 11. März 2002 17:22

: was ist aber, wenn mal ein Kind zu Besuch wäre und diese Bestimmungen nicht kennt?

sowhl meine frau als auch ich selber greifen sofort nachhaltig durch
und massregeln die zwerge. bei 3-5 jährigen reicht zumeist ein einziges
mal.

: Wie verhält sich dann der Hund?

der hund reagiert zumeist gelassen, weil sie aus der vergangenheit weiss,
dass wir das regeln....sie überlässt es uns wartet ab. meistens ist
es jedoch so, dass sie sich ganz zurückzieht, entweder den raum verlässt
oder sich in eine ecke verzieht, wo nicht gespielt wird. ab diesem
moment achten wir als eltern darauf, dass sie nicht mehr belästigt wird.

: Selbstverständlich muss den Kindern gezeigt werden, was sie alles dürfen und was nicht. Das Kinder nicht auf Hunde herrumreiten und umgekehrt :-), das ist klar. Auch das Alter der Kinder spielt eine Rolle.

nein , eigentlich nicht. unser junge wurde mit dem moment dahin erzogen,
alsmer zu krabblen anfing. gewisse Ecken sind bis heute für ihn tabu,
kompromisslos.

: Wie gesagt, meine Hundeerfahrung beläuft sich auf ca. 10 Wochen *g*, aber dennoch dürfte mein Hund nicht die Kinder ankurren bzw. aggresiv reagieren, wenn um sein Spielzeug/Fressen geht.

also, diese meinung kann ich nicht teilen. wenn es schon so weit kommt,
dass der hund warnen muss, haben schon vorher die eltern in ihrer
aufsichtsplflicht versagt. wenn mein hund frisst, rappelt es im karton,
wenn sich auch nur einer der zwerge in seine nähe wagen würde... d.h.,
da gehe ich sofort kompromisslos mit der bremse ran. hund ist kein
spielzeug, erwachsener hund steht im rang über den kleinen kindern,
kinder haben in solchen fällen immer rücksicht zu nehmen und zurück-
zustecken. ich sagte es schon an anderer stelle, ich habe nen hovawart,
und mein hund lässt sich von einem kind weder was wegnehmen noch
belästigen.
und ich wrede ganz sicher nicht massnahmen einleiten, die mit
art- und verhaltensgerecht nichts mehr zu tun haben. also verhindere ich
von vornherein solche situationen. mittlerweile klappt das fast 4 jahren
vorbildlich.

g, T.

von Thomas(YCH) am 11. März 2002 17:26

: jedes Kind, das unser Haus betritt, kriegt von mir "Verhaltensregeln" mit.

: Da unser Hund fremde Kinder nicht besonders mag und sein Revier gegen alles und jedes verteidigen will, muß ich besonders aufpassen, denke aber, daß diese Regeln für alle Hundehalter gelten sollten.

: - der Hund ist auf seinem Ruheplatz in Ruhe zu lassen.

: - der Hund ist in Ruhe zu lassen, wenn er mit Fressen, Knochen oder Spielzeug beschäftigt ist.

: - der Hund ist nur anzufassen, wenn er von sich aus Kontakt zu den Kindern aufnimmt und am liebsten nur, wenn ich in unmittelbarer Nähe bin.

: Bestimmte Sachen (Hund umarmen oder sonstwie bedrängen) sind tabu.

: Niemals lasse ich den Hund unbeaufsichtigt mit fremden Kindern!!


Dem wäre nichts mehr zur vervollständigung hinzuzufügen.

g, Thomas

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