BITTE um hilfe :: Hundezucht & Hundeaufzucht

BITTE um hilfe

von Antje(YCH) am 09. August 2001 11:12

Hallo Petra,

: Vielen dank für deinen Rat... und ja, sie hat erfolgreich die 500m Übernacht-Schweissfärte bestanden und ende Monat gehe ich los auf die 1000m. Sie ist auch in mehreren Jagdrevieren unter vertrag, dass wenn mal ein "Reh" angeschossen ist sovort ein Hund zur stelle ist. Und bis jetzt hat sie mich noch nie enteuscht und jedes Tier gefunden.... Selbstverständlich hat sie ein alle unterlagen die sie braucht..und sowiso geh ich mit ihr zum onkel doktoer.....
: Also denke ich, dass ich im recht bin dieses wehsen weiter leben zulasse in ihren Jungen.
: Oder was meinst du nun??

Wenn sie vom Wesen, also vom Interieur her, alle Voraussetzungen ihrer Rasse erfüllt und die Gesundheit stimmt, dann ist das für mich wichtiger als irgendwelche großartigen Schaubewertungen. Wenn sie ein guter Arbeitshund ist, dann gehört sie auch in die Zucht, zumal diese Rasse ja nicht gerade weit verbreitet ist. Worauf Du aber im Vorfeld unbedingt achten mußt, natürlich neben dem optimal passenden Vererber zu finden, sind genügend Interessenten für die Welpen. Wie schon geschrieben wurde, sie kann 10 oder auch mehr Welpen bringen, und diese Rasse sollte nicht nur als Familienhund gehalten werden, sondern die Möglichkeit erhalten, ihre angezüchteten und -geborenen Triebveranlagungen ausleben zu können. Nur dann werden Deine zukünftigen Welpen später wirklich glücklich werden.

Viele Grüße

Antje

von Petra(YCH) am 09. August 2001 11:20


: decken läßt. Ganz ungefährlich ist die Sache nicht, neben der Theorie
: ist auch praktische Erfahrung ganz wichtig - aber zumindest die
: Theorie sollte man beherrschen!Du kannst mich auch gerne anmailen -
: ich bin Züchterin.
:
: Liebe Grüße
: Margot

Hallo Margot..
Vielen Dank für deinen Rat. Ich denke wenn ich die theorie behersche dann kann sicher nicht mehr viel falsch laufen. Und natürlich werde ich schauen dass ein erfahrener Züchter dabei ist, denn der auserwählte "PAPA" darf ebenfalls das erste mal... DA diese Rasse hier bei uns selten ist habe ich ja auch keine Angest dass ich die Welpen abbringe... den der Bayrische ist sehr gesucht. Wie viele Welpen wirft den eine Hündin das erste mal ? Ist das verschieden je nach grösse ?
Gibt es eigentlich auch dokumentarfilme über die Zucht ?
Muss ich sonnst noch auf irgendwelche Sachen achten ? Wenn die Welpen dann entlich da sind? Was mach ich wenn meine Hündin nicht will?? Und was bekommt dann schlussentlich, wenn es geklappt hat, der Halter des Rüden ??
Ich danke dir jetzt schon für deine Antwort ..
Liebe Grüsse
Petra

von Antje(YCH) am 09. August 2001 11:32

Hallo Petra,

bin zwar nicht Margot, abe rich hoffe, das stört nicht...

: DA diese Rasse hier bei uns selten ist habe ich ja auch keine Angest dass ich die Welpen abbringe... den der Bayrische ist sehr gesucht.

Das hört sich gut an. Aber trotzdem würde ich im Vorfeld ganz konkret nach Interessenten suchen. Du glaubst gar nicht, wieviele davon aus diversen Gründen wieder abspringen können...


: Wie viele Welpen wirft den eine Hündin das erste mal ? Ist das verschieden je nach grösse ?

Da gibt es Unterschiede bei den Rassen, aber es ist auch von Hündin zu Hündin verschieden. Meine Jagdterriermix-Hündin brachte ihr Leben lang immer 8 Welpen, immer 4 Rüden und 4 Hündinnen (beim Vorbesitzer wurde sie jedes Jahr zweimal tragend). Die beiden Foxterrierhündinnen meines Onkels, Wurfschwestern, brachten 11 und 12 Welpen. Die Schäferhündin, die meinen A-Wurf brachte, warf 12 Welpen, eine ihrer Töchter, die im gleichen Jahr zum ersten mal warf, brachte ebenfalls 12 Welpen. Am besten hörst Du Dich mal um, wie es die weibliche Verwandtschaft Deiner Hündin so hält (Mutter, Wurfschwestern). Das heißt aber nicht, daß sie in dieser Beziehung nicht auch aus der Reihe tanzen kann...


: Gibt es eigentlich auch dokumentarfilme über die Zucht ?

Der SV verkauft so etwas ("Der erste Wurf"winking smiley, aber ob der etwas taugt weiß ich nicht. Trummler finde ich ganz interessant ("Das Jahr des Hundes"winking smiley, sowohl als Buch als auch als Film.


: Muss ich sonnst noch auf irgendwelche Sachen achten ? Wenn die Welpen dann entlich da sind? Was mach ich wenn meine Hündin nicht will??

Gerade auf solche Fragen bekommst Du in dem Buch "Hundezucht naturgemäß" von Sieber/Aldington viele gute Antworten.


: Und was bekommt dann schlussentlich, wenn es geklappt hat, der Halter des Rüden ??

Normalerweise das Entgeld für einen Rüdenwelpen, das ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Oder aber den Welpen "in Natura", dann hat er in der Regel den "2. Griff" (d.h. er wäre nach Dir der Zweite, der sich einen Welpen aus dem Wurf wählen darf). Alles andere ist Verhandlungssache vor dem Deckakt.

Viele Grüße

Antje

von Petra(YCH) am 09. August 2001 11:40


Rasse ja nicht gerade weit verbreitet ist. Worauf Du aber im Vorfeld unbedingt achten mußt, natürlich neben dem optimal passenden Vererber zu finden, sind genügend Interessenten für die Welpen. Wie schon geschrieben wurde, sie kann 10 oder auch mehr Welpen bringen, und diese Rasse sollte nicht nur als Familienhund gehalten werden, sondern die Möglichkeit erhalten, ihre angezüchteten und -geborenen Triebveranlagungen ausleben zu können. Nur dann werden Deine zukünftigen Welpen später wirklich glücklich werden.
:
: Viele Grüße
:
: Antje

Hallo Antje
Ich weiss nicht ob du nicht richtig gelesen hast, aber sie zählt zu den besten hier bei uns. Und zwar nicht wegen der "SCHAU..." nein IHR KÖNNEN ist gemeint. Ebenso hat sie ein ruhiges angenehmes Wesen. Ihr Körperbau, die Farbgebung und die Zeichnung ihres Hirschbraunen Felles ist ebenso wie es sein sollte. Und der Deckrüde ist ein strammer stolzer gutaussehender und ebenso erfolgreicher Hund. Natürlich Rassenrein. Wegen den Welpen da mach ich mir keine sorgen, denn ich habe schon jede menge angebote bekommen. Mir ist es EBENSO wichtig dass die Welpen in sehr gute Führung kommen. Darum achte ich schon jetzt darauf wer mir ein Angebot macht, ob er Jäger ist usw. ich Züchte nicht mit Ihr damit sie mal geworfen hat, denn mir ist sicherlich auch nicht egal wass mit den Welpen dan geschiet.
Aber wenn du nun noch eine Anregung und Frage hast dann sag es Bitte.
Viele Grüsse
Petra

von Antje(YCH) am 09. August 2001 11:54

Hallo Petra,

: Ich weiss nicht ob du nicht richtig gelesen hast, aber sie zählt zu den besten hier bei uns. Und zwar nicht wegen der "SCHAU..." nein IHR KÖNNEN ist gemeint. Ebenso hat sie ein ruhiges angenehmes Wesen...

So habe ich es verstanden. Und unter diesen Voraussetzungen sollte sie meiner Meinung nach in die Zucht gehen, das sind genau die Voraussetzungen, die ich an einen guten Hund stelle, darunter sollte man die Meßlatte nicht anlegen, wenn man züchten und nicht bloß vermehren will...


: ... Und der Deckrüde ist ein strammer stolzer gutaussehender und ebenso erfolgreicher Hund.

Er sollte qualitiativ mindestens genau so gut sein wie die Hündin, wenn nicht noch besser, sprich ihre kleinen Schwächen (die auch ein guter Hund irgendwo hat) ausgleichen. Allerdings ergibt ein erfolgreicher Rüde, verpaart mit einer ebenso erfolgreichen Hündin, nicht zwangsläufig ebenso gute Nachkommen. Wichtig ist bei der Wahl des Rüden, daß die beiden Hunde miteinander harmonieren. Aber ich denke, da wird der für Dich zuständige Zuchtwart bestimmt Hilfestellung geben können, ob der von Dir ausgewählte Rüde zu Deiner Hündin paßt oder ob Du Dir nicht lieber noch mal einen weiteren Rüden ansiehst...


: Wegen den Welpen da mach ich mir keine sorgen, denn ich habe schon jede menge angebote bekommen. Mir ist es EBENSO wichtig dass die Welpen in sehr gute Führung kommen. Darum achte ich schon jetzt darauf wer mir ein Angebot macht, ob er Jäger ist usw. ...

Trotzdem, sei Dir sicher, es springen welche ab.... Bei meinem letzten Wurf hatte ich weit über 50 ernsthafte Interessenten, trotzdem hat es eine Woche gedauert, eine kleine Hündin, bei deren eigentlichen neuen Besitzern es einen Tag vor dem Abholen des Welpen gebrannt hat und die aus diesem Grund abgesagt haben, bei den richtigen Leuten unterzubringen. Aus diesem Grund kann ich auch nur jedem raten, sich alle Telefonnummern und Namen von Interessenten zu notieren, selbst wenn alle Welpen bereits versprochen sind, ich mache selbst jedesmal wieder den Fehler, mir die Namen dann nicht mehr zu notieren, sondern nur noch am Telefon runterzuleiern "Tut mir leid, sind alle bereits versprochen, nein, da ist nix mehr zu machen...". Aber beim nächsten Wurf wird alles anders, da liegen Block und Stift parat neben dem Telefon... *grins*

Viele Grüße

Antje

von Anke + Rico(YCH) am 09. August 2001 12:42

Hi Antje,

ich glaube kaum, dass es sonderlich schwierig sein wird BGS Welpen zu vermitteln - rein was die Zahl der Interessenten angeht. Schweißhunde sind aktuell die Renner unter den Jagdhunden, jeder Jäger meint einem solchen Hund gerecht werden zu können und dass es unter einem solchen Hund nicht geht. Da aber die Verbände vom BGS und vom HS verdammt hohe Anforderungen an die zukünftigen Besitzer stellen, sind sie eigentlich kaum zu bekommen. Die Zucht außerhalb der Verbände blüht...
Insofern ist es also weniger schwierig, die Hunde überhaupt in Jägerhand zu vermitteln (wo anders gehören sie schon gar nicht hin), sondern in Jäger/Försterhand wo es auch wirklich was zu tun gibt (so wie bei Petra, die gleich mit mehreren Revieren zusammenarbeitet, anerkannte Schweißhundstation?) und nicht nur ab und an, die selbst verursachten Nachsuchen. Und damit der künftige Nachsuchenführer auch tatsächlich so viele Einsätze machen kann, wie dem Hund gebühren, muss er jederzeit abkömmlich sein, das schließt bestimmte Berufsbilder gleich aus...
Aber Du hast recht, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, lieber mehr wirklich geeignete Interessenten notieren, bevor man hinterher in "Not" gerät...

Grüßlis
Anke + Rico, der bereits 48h Fuchsschleppe hervorragend gemeistert hat, ebenso 24-36h künstl. Schweißfährten und Schleppen von Reh und Schwarzwild...jetzt warten wir auf die erste sichere Totsuche...

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