Welpe von Spanien :: Welpen - Junghunde

Welpe von Spanien

von Dona am 22. September 2008 19:29
Guten Abend
Warum soll ich nur einem CH Hund ein zuhause geben? Es sind doch alles Tiere. Wir haben 3 Spanier und einen CH im Alter zwischen 8 und 10 Jahre. Alle kommen sie aus dem Tierheim. Die Spanier selbstverständlich auch geimpft, getestet und gechipt. Unsere grössere hatte sogar Glück sie entkam einem Vernichtungslager in Granada...
Zum Thema Beobachter: Ich habe den Beobachter darauf hingewiesen, dass mir in dem besagten Artikel von seitens des Schweizerischen Tierschutzes (STS) eine wichtige Information fehlt. Wenn der STS schon der Meinung ist, dass jeder ausländische Hund einem CH den Platz weg nimmt, dann sollen sie doch bitte erwähnen, wo man
vielleicht ein Kastrationsprojekt mittels Geldspende unterstützen kann. Die Antwort vom Beobachter:
Ich danke Ihnen für Ihren Leserbrief. Ihnen fehlt im Artikel eine Angabe, an wen Sie eine Zahlung für die Kastration von Hunden in Spanien richten können. Ich hab darauf den STS kontaktiert. Der STS versprach mir eine präzise Angabe - leider ist diese bis heute bei mir noch nicht eingetroffen. Ich werde Sie aber benachrichtigen, sobald diese Angabe bei mir eingetroffen ist Das war am 21. Dez. 06. Bis heute habe ich nie mehr was gehört.... Meine nächsten Hunde werden wieder Ausländer sein. Denn sie können am wenigsten dafür, wie es um den Tierschutz in ihren Herkunftsländer steht.

von Gwendulin am 22. September 2008 21:43
Auch wenn ich mich hier total in die Nesseln setze und unserer total europäischen Neugesinnung entgegen spreche.

Ich halte nichts davon, wenn man Hunde aus was auch welchen Ländern holt. Sorry auch wenn gaaanz viele Hunde oder ander Tiere über den Ganges gehen oder sonstwohin.Es gibt hier in Deutschland genug Tiere,die ihr Leben in mehr oder weniger gut geführten Tierheimen fristen müssen.

Die Länder sollen doch die eigenen Tierprobs lösen. Und wenn die die Lösung darin sehen, alle Streuner vor der Touristensaison, einzufangen und zu töten... Sollten dann nicht die Touristen diese Länder meiden????

Liest sich herzlos aber was ist mit den Kindern auf dieser Welt, die hungern. Meine Meinung, muß nicht die der anderen sein.

Gruß
Angie

von Dona am 23. September 2008 11:40
Ich gehöre zu diesen Personen, die Urlaubsländer welche die Menschenrechte sowie den Tierschutz missachten, nicht mehr besuchen kann.
Es muss auch nicht zwingend ein ausländisches Tier sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, ob Ausländisch oder Inländisch, die Tierheimtiere danken es einem. Und da es leider Menschen gibt, die auch in der Tierwelt Unterschiede machen in der Nationalität, so fühle ich mich um so mehr berufen, den armen Kreaturen so gut wie möglich zu helfen.
Das heisst aber noch lange nicht, dass mir die hungernden Kinder dieser Welt gleichgültig sind. Zum Glück gibt es Institutionen die versuchen zu helfen. Ihnen gilt meine Hochachtung. Aber hier sind wir in einem Hundeforum. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Gruss Daniela

von kalinchen am 23. September 2008 12:21
Hallo Dona,

es kommt mir ein wenig auf die Hundepersönlichkeit an, die aus dem Ausland hierher kommt. Ist es ein selbstsicherer Hund, der schon aus seinem Heimatland Autoverkehr und Menschenmassen kennt und akzeptiert? Also ein Hund, wo man einschätzen kann, der kommt hier klar? Oder ein Hund, der halbwild aufwuchs und wenig bis gar nicht auf den Menschen geprägt wurde? (Hier spreche ich im Grunde von meinem Hund, bei dem es so lief, wie es einfach nicht laufen sollte: von "Tierfreunden" nach Deutschland geholt, scheu wie ein Wildtier und ab in eine Großstadt, wo jeder Gang vor die Tür sie in Todesangst versetzte und man sie dann schnell ins nächste Tierheim entsorgte, um sich ein weniger problematisches Tier zu besorgen)
Wenn ein Auslandshund mitten ins dicht besiedelte Deutschland verpflanzt werden sollte, darf das Mitleid nicht die Vernunft ausschalten. Dann kann das gut klappen.

Mit dem Satz "Tierschutzhunde" danken es einem" habe ich ein Problem. Wie sieht dieser Dank konkret aus?

Meine Tierheimhunde haben sich genau wie mein Hund vom Züchter aufgeführt. Sich übers Futter gefreut, auf Spaziergängen mal ausgebüxt, mich mal angeknurrt und mal mit mir gekuschelt. Dass sie dankbarer sein sollten, ist an mir komplett vorbeigegangen. winking smiley

LG Kalinchen

von Dona am 23. September 2008 13:42
Ich spreche von Tierheimhunden die vermittelbar sind. Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Ich gebe dir absolut recht, dass es keinen Sinn macht, halbwilde Hunde einzufangen und in die Schweiz oder nach Deutschland einzuführen. Unsere drei Hunde lebten in einem Tierheim in Spanien. Zwei waren bei der Übernahme 6 Mt. alt und die andere 1 Jahr alt. Autoverkehr usw. kannten sie nicht. Dafür verhielten sie sich anderen Hunden gegenüber sehr sozial. Was wiederum zuliess, dass wir einen ältern Pudelmann, der schon zwei mal sein Zuhause verloren hat, bei uns aufnehmen konnten. Den Alltagssituationen wie Autoverkehr, Menschenmassen usw. kamen wir bei, mit Geduld und in dem wir Hundeschulen besuchten. Ich habe nicht geschrieben, dass die Tierheimhunde dankbar sind, sondern sie danken es einem. Anders ausgedrückt, sie sind nicht anders als andere Hunde. Was natürlich eine wichtige Rolle spielt, ist das Tierheim. Seriöse Tierheime vermitteln keine "kaputten" Hunde. Da muss man sich schon genau informieren, aber das ist ja bei einem Züchter nicht anders.
Gruess Daniela

von kalinchen am 23. September 2008 14:25
Hallo Dona,

wenn's Dich interessiert:

Problemhunde aus dem Ausland - Hintergrundwissen

Verwandte von mir haben sich auch übers Internet bei einer "Tierschutzorganisation" eine Hündin bestellt, die, wie sich im Nachhinein herausstellte, unter Umgehung sämtlicher sinnvoller Einfuhrbestimmungen nach Deutschland kam. Untersuchungen, die nicht gemacht wurden, Versprechungen, die nicht eingehalten wurden, Papiere, die nie nachgereicht wurden und recht schnell ein brutaler Ausbruch von Leishmaniose.

Ich habe vor zwei Jahren einen Hunderollwagen in Holland gekauft, der Hund, der ihn benutzte, ist seit über einem Jahr tot. Die Organisation wollte den Wagen zurück und für Hunde nutzen, die in einem "Tierheim" in einer ehemaligen Pelztierfarm vor sich hin vegetieren. Ja, in den Pelztierkäfigen. Nach ein paar Jahren in diesen Käfigen hat sich die Muskulatur so zurückgebildet, dass diese Tiere zu schwach zum Aufstehen und Laufen sind. Es sollen hunderte von Hunden da vor sich hinvegetieren. Ist das Tierschutz? Zum Verzweifeln ist das.

Da die richtige Entscheidung treffen ist so verflucht schwer ...

LG Kalinchen

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