Positiver Borreliose-Test. Aussagewert? :: Gesundheit & Hund

Positiver Borreliose-Test. Aussagewert?

von Martin mit Mary(YCH) am 06. Dezember 2001 09:38

Wie aussagekräftig ist eigentlich, hallo zusammen, ein positives Borrelioseergebnis vom Blut?

Mein TA meint, daß 80% aller Hunde positiv seien, aber max 5% erkranken, dagegen sind bei 15% aller an Borreliose-Erkrankungen keine Borrelien nachweissbar (erst im Gelenkwasser).

Und im Übrigen wären Hunde, die ansonsten wach, klar, ohne Fieber und regsam sind (aber eben nur auf 3 Beinen springen) NIE an Borreliose erkrankt, weil die restlichen Symptome fehlen würden.

Was meint ihr?

Martin mit Mary

von Marianne(YCH) am 06. Dezember 2001 10:18

:
: Und im Übrigen wären Hunde, die ansonsten wach, klar, ohne Fieber und regsam sind (aber eben nur auf 3 Beinen springen) NIE an Borreliose erkrankt, weil die restlichen Symptome fehlen würden.
:
Lieber Martin,
kann Dir nur erzählen, wie das bei uns so gelaufen ist.
Mit ca 6 Jahren hatte meine jetzt alte Dame plötzlich Probleme beim prüfungsmässigen hinsetzen. Sie begann normal schnell, hielt dann inne ind setzte sich gaaaaaaanz langsam. Ausserdem hinket sie sporadisch und für mich "grundlos". War aber sonst total fit und "gefrässig", wach und aufmerksam. Wurde dann total durchgecheckt und das einzige, was gefunden wurde, war eben ein (schwacher) Borreliose-Titer. Aber frag mich bitte nicht, wie hoch er war! Sie kriegte eine starke Antibiotika-Kur verpasst und die Symptome waren weg! Kann Zufall sein oder auch nicht. Sie ist jetzt 13 1/2 Jahre alt und immer noch fit.
Liebe Grüsse und gute Besserung für 3-Bein
Marianne + Diane

von Lore_1940(YCH) am 06. Dezember 2001 11:12

Hallo Martin,

mein Hund hatte anfangs Fieber und war einfach nicht gut beisammen, ohne dass wir einen Grund entdecken konnten. Die Hinkerei hat erst ca. 1-2 Monate NACH dieser Fiebergeschichte angefangen und mein Tierarzt hat dann den test gemqacht und hat gesagt, das war Borreliose, nachdem er dann ein Röntgen gemacht hat, hat man bereits leichte Gelenksschäden erkannt. Ich habe das so verstanden, dass wenn ich damals schon das Antibiokum gegebene hätte, wäre es nie zum Hinken gekommen. Er hat seither keine Ausfälle mehr gehabt (nach dem Antibiotikum).

Liebe Grüße, Lore

von Steffi & Anhang(YCH) am 06. Dezember 2001 12:21

Hallo,

unser Taco wurde vor 3 Jahren zum 1.Mal "leicht positiv" getestet ( ohne
erkennbare klinische Sypmtome / 1:128). Daraufhin machten wir einen
Hauttest ( unangenehm für Hund / teuer für den Halter )der negativ
ausfiel. Im Jahr darauf war er immer noch "leicht positiv" also wie
gehabt. Dieses Jahr ( Oktober )erhöhte sich der Wert auf "positiv" ( ohne erkennbare, klassische Symptome / 1:250 ). Der TA wollte sofort
Antibiotika geben, aber ich sprach mit dem Labor und dort sagte man
das allein der Wert "positiv" wenig Aussagekraft hat, da sich der Wert
nur um 1. Stufe verändert hat und es gut möglich sei das der Hund gerade eine leichte Infektion durchmacht. Ab 2 Stufen wäre es angebracht sofort etwas zu unternehmen. Man riet mir jetzt im Dezember/Januar einen erneuten Test machen zu lassen ( Hauttest, angeblich zu 95 % sicher ). Viele Hunde sind angeblich Borrelliose "positiv" ( durch eine frühere Infektion oder eine leichte
akute)erkranken aber nicht. Daher sollte man, solange keine klassischen Symptome ( Fieber, Humpeln ... ) auftreten, lieber diesen Hauttest machen lassen anstatt gleich zu Antibiotika zu greifen.
Unsere Lisa war letztes Jahr schlapp und fiebrig und wurde auf "positiv"
1:250 getestet. Nach der Antibiotikakur und einer Wartezeit sank der
Wert auf 1:8. Allerdings sinken ( laut Labor ) nicht alle Blutwerte
( nach Behandlung ) auf dieses Level.
Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen ausdrücken. Vielleicht findet
sich ja hier noch jemand der etwas mehr Ahnung von dieser Krankheit hat.
Ansonsten kann ich Dir nur raten mal beim Labor anzurufen, mir wurde
gerne Auskunft gegeben.

Liebe Grüsse,
Steffi & Anhang ( zur Zeit ZECKENFREI )

von Kathrin(YCH) am 06. Dezember 2001 20:42

Hallo Martin,
mir scheint es, Borreliose ist gerade eine Modediagnose und selten bekommt man eine so ehrliche Antwort, wie du sie bekommen hast. Es gibt einen Artikel unter www.hundezeitung.de zur Schwierigkeit auf Borreliose zu testen.
Ist denn bei deiner Humepl-Mary ansonsten schon geroentgt worden?
Meine Huendin hatte auch Borreliose Verdacht, aber es ist eine OCD im Ellenbogen.

Liebe Gruesse von Kathrin und Edda

von Vaska(YCH) am 29. Dezember 2001 22:43

Wie läuft dieser Hauttest ab?
Wie teuer ist er in etwa?

Möchte meinen Hund testen lassen, da sie keinen Schub mehr auf der Hinterhand hat, aber alles andere o.k. ist (wurde auch schon geröngt - allerdings nur "normal", MRT folgt ggfs. im Januar).

Viele Grüße,

Vaska

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