myasthenia gravis :: Gesundheit & Hund

myasthenia gravis

von Bea(YCH) am 22. Januar 2002 09:32

Hallo

Seit 3 Mt ist unser Hund an der seltenen Krankheit Myasthenia Gravis erkrankt.
Er hat über 5 kg abgenommen. Zwar schlägt er auf die Therapie mit Mestinon und Cortison gut an aber durch die vergrösserte Speiseröhre müssen wir mit dem Füttern sehr vorsichtig sein, damit nicht wieder Futterpartikel in die Lunge gelangen und eine neue Lungenentzündung hervorrufen.
Zu alledem hat er nun auch noch Durchfall bekommen und das mühsam aufgefütterte Gewicht ist wieder flöten.
Kennt sich jemand mit dieser Krankheit aus??? oder hat ein paar Tips wie wir ihn wieder fit kriegen. Denn er ist ein wirklicher Kämpfer und auch als es ihn sehr schlecht ging liess er nie den Kopf hängen.
Er ist 5 Jahre alt und das ist nun wirklich kein Alter für einen Hund oder???
Besten Dank für Eure Tips im Voraus


von Martina&A&A(YCH) am 22. Januar 2002 11:33

Hallo Bea,

mein Arko leidet zwar nicht an myasthenia gravis, eine Schlunddilatation
(Megaösophagus) hat er aber auch. Bei ihm kommt es wahrscheinlich von
einer Hypothyreose. Das Fütterungsproblem haben wir ganz gut im Griff,
Arko bekommt seine Mahlzeiten auf 6 - 7 Portionen täglich verteilt, auf
den Hinterbeinen stehend gefüttert. Wir füttern so oft, weil er dadurch
die Luft, die sich in der Speiseröhre zwangsläufig sammelt, durch das
anschließende Aufstoßen wieder loswerden kann. Wenn er nach dem Fressen
nicht aufstoßen kann, weiß ich, daß nicht alles abgeschluckt werden
konnte und kann dementsprechend darauf reagieren.
Alles in allem eine Sch....situation, mit der man sich arrangieren muß.
Bei uns gibt es leider keine Hoffnung auf Heilung, bei m.g. soll es ja Fälle geben, wo sich die Störung zurückgebildet hat.
Ein Abmagerungsproblem hatten wir auch mal, aber in anderem Zusammen-
hang. Weil ich ja keine großen Mengen füttern soll habe ich zum auf-
päppeln Olivenöl unter sein normales Futter gemischt.
Wie groß und schwer ist denn Dein Hund, welche Rasse?

Alles Gute für Euch
Martina mit Anhang

von Bea(YCH) am 23. Januar 2002 08:56

Hallo Martina

vielen Dank für die Antwort tut gut zu wissen das wir nicht die einzigen sind die so eine Situation durchleben.
Welcher Rasse gehöhrt dein Hund an ?
auch wir füttern mehrmals täglich kleine Portionen und immer erhöht zum teil geben wir es ihm sogar mit dem Löffel damit er nicht so schnell schlingen kann, das Futter weichen wir immer ein da er auch das trockenfütter nicht richtig beisst sondern nur schlingt denn er ist einfach immer heisshungrig.
Er ist ein weisser Schäferhund 66 cm Stockmass und hatte vor dem Ausbruch 38kg. Inzwischen wiegt er nur noch 32kg und wir kriegen das Gewicht einfach nicht hoch. Durch diesen ewigen Heisshunger frisst er alles was er findet auch seine eigene Kacke wenn wir nicht aufpassen. Daduch ist die Gefahr von Wurmbefall natürlich hoch. Zwar entwurmen wir regelmässig aber der frisst wie ein drescher. Wir geben ihm bis zu 600g Trockenfütter (Regal Sensi Bite, aber er nimmt einfach nicht zu.
Sieht schon wie ein wanderndes Knochengerüst aus. Sicher zehren auch die Medikamente denn die sind auch nicht ohne aber ohne diese wäre er sicher schon tod.
Die ganze Situation ist mühsam aber ich kann ihn einfach nicht aufgeben und ich hoffe das sich das ganze irgendwann wieder etwas einpendelt.
Das mit der Speiseröhre wird sehr wahrscheinlich nie wieder ganz gut.
Manchmal frage ich mich wieso ausgerechnet er

Auch dir alles Gute

Bea & Mitch




: Hallo Bea,
:
: mein Arko leidet zwar nicht an myasthenia gravis, eine Schlunddilatation
: (Megaösophagus) hat er aber auch. Bei ihm kommt es wahrscheinlich von
: einer Hypothyreose. Das Fütterungsproblem haben wir ganz gut im Griff,
: Arko bekommt seine Mahlzeiten auf 6 - 7 Portionen täglich verteilt, auf
: den Hinterbeinen stehend gefüttert. Wir füttern so oft, weil er dadurch
: die Luft, die sich in der Speiseröhre zwangsläufig sammelt, durch das
: anschließende Aufstoßen wieder loswerden kann. Wenn er nach dem Fressen
: nicht aufstoßen kann, weiß ich, daß nicht alles abgeschluckt werden
: konnte und kann dementsprechend darauf reagieren.
: Alles in allem eine Sch....situation, mit der man sich arrangieren muß.
: Bei uns gibt es leider keine Hoffnung auf Heilung, bei m.g. soll es ja Fälle geben, wo sich die Störung zurückgebildet hat.
: Ein Abmagerungsproblem hatten wir auch mal, aber in anderem Zusammen-
: hang. Weil ich ja keine großen Mengen füttern soll habe ich zum auf-
: päppeln Olivenöl unter sein normales Futter gemischt.
: Wie groß und schwer ist denn Dein Hund, welche Rasse?
:
: Alles Gute für Euch
: Martina mit Anhang

von Martina&A&A(YCH) am 23. Januar 2002 12:28

Hallo Bea,

Arko ist ein Landseer, hat so knapp 80 kg, ist aber schön schlank.
Darauf achte ich besonders, weil er auch noch ein Herzproblem hat
(er ist inzwischen 9 1/2 Jahre).

Zeigt den Mitch noch andere myasthenia-Symptome, also z.B. Zusammen-
brechen beim Spaziergang?

Was mir nicht gefällt ist, daß Dein Mitch so abmagert. Bei Arko ist
das auch mal vorgekommen. Der Grund war eine Kortison-Therapie, die
er wegen einer Nervenentzündung bekommen hat. Er hat sichtlich Gewicht
verloren, innerhalb zwei Wochen 10 kg!!! Ich konnte zusehen, wie er
immer weniger wird. Ein Blutbild beim TA brachte es dann ans Licht:
Die Leberenzyme AP und AST waren massiv erhöht, ebenso die Granulozyten.
Es handelte sich um eine 'Glukokortikoidinduzierte Hepatopathie', d.h.
eine Lebererkrankung aufgrund des Kortisons. Die Leber hat also
(fast) nichts mehr verstoffwechselt. Nachdem wir das Kortison ausge-
schlichen hatten und auf ein nichtsteroides Präparat umgestiegen sind,
hat er auch sofort wieder zugenommen, die Leberwerte haben sich inner-
halb ein paar Wochen wieder normalisiert.
Angeblich reagieren 75 % der Hunde bereits nach 10 - 14-tägiger
Kortisonbehandlung mit erhöhten Leberwerten. Das kann bereits durch
Augentropfen ausgelöst werden, das müssen nicht mal Tabletten sein.
Mein TA hat auch Bauklötze gestaunt, daß das so massiv zuschlagen kann.

Vielleicht könnte man da ansetzen? Sprich doch mal mit Deinem TA drüber.
Ansonsten hab ich noch so ein paar Ideen im Hinterkopf, die hier aus-
zuführen würde aber den Rahmen sprengen. Da Arko nämlich ein ganz
spezieller Pechvogel ist, hat er schon öfters so eine Abmagerungsphase
durchgemacht, mit verschiedenen Ursachen (u.a. eine Milzerkrankung).
Wenn Du willst, kannst Du mich ja privat anmailen, meine Addi stelle ich
hier nicht mehr rein, weil ich mir schon mal einen Virus eingefangen
habe (juergen-schlagert@t-online.de).

Aufgeben dürfen wir nicht, schon gar nicht, solange es die Hunde nicht
tun.

Viele liebe Grüße
Martina mit Anhang

von Fiona(YCH) am 27. März 2002 19:32

Hallo!

Ich bin seit Tagen auf der Suche nach Infos zum Thema Myasthenia gravis und Magaoesophagus. Mein hund Kimmy, ein Bordercolliemischling ist ganz plötzlich und sehr heftig daran erkrankt. Auf Mestinon spricht sie nicht besonders an, Spazierengehen ist dadurch ziemlich schwierig. Nach nicht mal 100m müssen wir schon das erste mal eine Rast einlegen. Hat wer Erfahrung mit dieser Krankheit? Bleibt es so mit dieser raschen Ermüdung? Wäre über Tips und Ratschläge sehr, sehr dankbar!

Fiona

von nickystupsi165 am 06. Februar 2012 18:06
hallo...wer kann mir was raten ? ich habe einen 6 jahre alten schäferhund der an mg erkrankt sein soll..er bekommt mestinon und hat wirklich alle symthome an nebenwirkungen die in der packungsbeilage aufgeführt sind.er hatte vor 4 wochen noch ein gewicht von 42 kilo..mittlerweile wiegt er nur noch 32 kilo und sieht aus wie ein skelett..im mom befindet er sich in der klinik.seine blutwerte wurden nach america geschickt und der befund war negativ.die klinik sagte mir dann das ich das mestinon absetzen soll,das hab ich gemacht...dann wurde alles schlimmer...totaler zusammenbruch..er frisst wie ein scheunendrescher...ich füttere ihn erhöht,auch was das wasser angeht...aber er nimmt nicht zu...ich hab so grosse angst ihn zu verlieren...ist doch mein baby und er ist erst 6 jahre alt...er will spielen,freut sich wenn ich nach hause komme und sieht mich mit soooo viel liebe an...jeder sagt mir was anderes...er leidet oder ich soll ihn einschläfern lassen...das möchte ich nicht,da ich hier recheriert habe wie eine irre und gelesen habe das viele hunde sich teilweise erholt haben...ich will ihn nicht aufgeben....mensch vor 6 wochen war er noch kerngesund...ein powerpaket....frage mich immer wieder...warum mein baby
fühl mich rictig alleine.....nachts ist er immer sehr unruhig und dann hält er den kopf in die luft...ihm ist schlecht....würgt den schleim aus seiner kehle,danach gehts dann wieder.....
ich schlafe nachts kaum noch und bin total überfordert,lass meinen schatz nicht aus den augen....laufen kann er nur noch 3 meter dann bricht die hinterhand zusammen und er muss sich setzen oder legen.nach ruhephasen geht es dann wieder....er atmet sehr schnell und schliesst beim schlafen seine augen nicht mehr richtig....
ich bin am ende sad smiley
l.g. nicky

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