Führerschein ab 20 Kilo :: Hunde in den Medien

Führerschein ab 20 Kilo

von susanna(YCH) am 10. April 2000 23:32

: Hallo an Alle,
:
: habe heute folgenden Text in unserer Tageszeitung gefunden und hätte gerne gewußt, was Ihr davon haltet.
:
: Ministerin fordert Maßnahmen gegen Kampfhunde.
: DÜSSELDORF: Die Zucht und der Import von Kampfhunden sollen nach dem Willen von NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn(Grüne) in Deutschland
: verboten werden.
:


Meiner Meinung nach werden solche "Kampfhunde" dann in die Illegalität getrieben. Sie werden dann noch interessanter für ein paar Leute werden, die diese Hunde dann nur noch in Hinterhöfen oder Kellern oder ähnlichem halten werden. Dann werden diese Rassen, welche auch immer, erstrecht mißbraucht werden. (Hinterhöfkämpfe als Glücksspiel etc). Dann werden zwar Wählerstimmen gewonnen, aber ich möchte dann nicht mehr in so einer Politikerhaut stecken, der dies zu verantworten hat. Da reden wieder Leute, die vom eigentlichen Leben keine Ahnung haben. Tja, das liebe Geld...

Viele Grüsse
Susanna und Bully

von Bianca(YCH) am 11. April 2000 12:35

Hallo Tharin,

ich denke, ein nicht bestandener Hundeführerschein sollte dem Halter aufzeigen, woran er noch zu arbeiten hat oder er bekommt auch die Erkenntnis, daß der Hund gar nicht freilaufen dürfte, weil er eben z. B. Joggern hinterherjagt. Ich kenne einige, die momentan (aufgrund des Alters) „nur“ hinterherjagen. Laß sie mal ein bißchen älter werden und es bleibt bei einigen nicht nur beim hinterherlaufen. Wenn man sich dem Problem stellt oder etwas dagegen tut, ist das auch o.k., aber das ist ja eben das Problem. Die meisten Halter nehmen das doch einfach so hin, weil sie der Meinung sind, der Hund bräuchte Freilauf und das wird leider über die Gefahren hinweggesetzt. Sorry, ich bin auch der Meinung, daß ein Hund seinen Freiraum haben sollte und auch laufen muß, aber nicht, wenn er zu einer Gefahr werden kann. Aber das müssen die Halter natürlich erst einmal erkennen.

Du sprichst den Maulkorb an, den ich auch legitim finde für gewisse Fälle. Aber nur in Verbindung mit angeleint und Maulkorb. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es im obigen Fall jemanden weiterhilft, von einem Hund MIT Maulkorb angefallen zu werden, außer, daß er keine äußerlichen Verletzungen davontragen kann, zumindest keine Bißverletzungen. Ich denke, die Leute, die einen Hund haben, der resozialisiert wurde, wissen ihren Hund zu händeln und sind sich der Verantwortung bewußt. Zeigt zumindest meine Erfahrung!

Mir geht es wirklich in erster Linie um diejenigen, die sich gerade einen „Wildfang“ großziehen und der durch nicht vorhandene Regeln oder Unterforderung oder des Mißachtens der Rasse, die man sich eigentlich zugelegt hatte, irgendwann ausflippt. Das sind für mich die eigentlichen Kandidaten, werden sie nicht im Vorfeld in die richtigen Bahnen gelenkt oder gehändelt durch Unkenntnis der Besitzer. Und die gilt es wachzurütteln. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen es gibt, die sich einfach mal so einen Hund zu legen, der keinerlei Privilegien beachten muß, der halt gehalten wird, als das, wonach er aussieht, nämlich einem süßen, knuddeligen Wollknäuel, der gehätschelt und getätschelt wird, vielleicht ein bis zwei Mal am Tag rauskommt, bestenfalls noch auf den Arm genommen wird, wenn ein anderer Hund kommt und da ist m. E. schon viel vorprogrammiert. Am Anfang findet man es noch ganz niedlich, wenn er Fahrradfahrer ankläfft, ist es aber z. B. ein Aussie, der dann irgendwann erwachsen wird, steht man auf einmal vor einem Problem, weil er nicht nur den Fahrradfahrer ankläfft, sondern denjenigen vom Fahrrad holt. Wenn man sich das Lernpotential z. B. eines Aussies mal ansieht, dann wundert es mich nicht, daß der Hund irgendwann selber zur Tat schreitet. Nicht selten sind sie auch zuhause der Chef!

Aber ich drifte total ab, jetzt wieder zu Deinen Ausführungen!

Den Link zum ortsbezogenen Lernen kenne ich nicht, aber es ist bekannt, daß sich Übungen am gleichen Ort, zum gleichen Zeitpunkt, in gleicher Abfolge natürlich einprägen, aber noch lange nicht auf andere Situationen auszuweiten sind.

Wie gesagt, ein 100 %ig gibt es nirgends. Ich denke aber schon, daß wir weiter kommen würden, würden alle auf „Umwelt und Umwelteinflüsse“ getestet werden, sprich andere Hunde, lärmende Kinder, Jogger, Inlineskater usw.

Wenn eine Beschwerde vorliegt, ist meistens leider schon etwas vorgefallen. Das finde ich einfach zu spät. Es wird immer zu Vorkommnissen kommen, aber ich denke, daß man sie zumindest eindämmen könnte, wenn die Halter mal offiziell gefordert werden und nicht erst im Nachhinein sondern schon im Vorfeld.

Warum sollten „nette“ Hunde mit ebensolchen „netten“ Besitzern nicht auch einen Führerschein machen??? Was gibt es da für Gegenargumente, den nicht machen zu wollen??? Den Führerschein zu machen, sollte nicht mit einer Verpflichtung zu einem Kurs in einer Hundeschule einhergehen, lediglich zum Ablegen einer Prüfung. Die „netten“ Hundebesitzer müssen doch auch Steuern bezahlen, warum sollten sie dann nicht auch eine Prüfung machen können??? Was spricht dagegen? Es geht doch auch gar nicht um diese Leute, die in der Lage sind, ihren Hund zu führen, sondern um die, die es nicht können. Deshalb denke ich, sollte man das verallgemeinern und alle an einem Strang ziehen lassen.

„Was er auch könnte, in dem er ihn einfach nicht frei laufen laesst.“

Ich weiß nicht, ob das eine Lösung des Problems ist. Vor allem, wem willst Du das auferlegen??? Allen? Ich denke, daß es unmöglich ist, allen Hunden die Leinenpflicht aufzubrummen. Das Ergebnis wären sicherlich noch viel mehr Hunde mit Leinenaggressionen. Ich fände es schade, wenn man die Hunde, die verträglich sind, in einer Menge nicht mehr zusammen spielen lassen könnte und ich denke, daß es auch die frustrieren würde, die ihre Hunde im Griff haben.

„Und ich muß sagen, daß ich die Befürchtung hatte, daß dann die große Abzocke an den „Führerscheinwilligen“ losgeht. Hundeschulen gibt es ja auch so schon genug“.

Richtig und da fängt das Problem auch schon an. Es gibt sehr viele Hundeschulen, aber leider wenige Gute, wo man hingehen kann. Die „Abzocke“ läuft m. E. auch jetzt schon auf vollen Touren. Ich habe mir interessehalber hier auch schon einige angesehen.

„Solange es nur um Geld oder Freilauf geht, kann man ja noch sagen, daß es ertragbar wäre. Wenn es aber um die Daseinsberechtigung bzw. vielmehr deren Entzug eines Hundes geht, hört „der Spaß“ auf.
Eine Mensch-Hund-Bindung muß erst aufgebaut werden. Stell Dir einen kaum sozialisierten Junghund vor. Soll er gleich „abgeschafft“ werden, weil ein Aufbau einer Beziehung nicht sofort von statten geht – evtl. nie das Maß erreicht, das gefordert wird?“

Moment mal, wie komme ich dem denn bei? Wie bringe ich einem Hund denn bei, daß er zu mir eine Bindung aufbaut? Indem ich ihn laufen lasse und ihn machen lasse und ich dann feststelle, daß ich keinen Einfluß auf ihn habe? Sorry, aber ein Hund, der zu mir noch keine Bindung hat, gehört für mich zuerst an die Leine, da ich ihn ja noch gar nicht einschätzen kann und er sich an mir noch gar nicht orientieren wird. Da sich ein Hund sowieso nicht über 10 Meter entfernen darf, käme da für mich auch nur die 10-Meter-Leine in Frage. Damit kann ich alle Situationen üben und bestens auf ihn einwirken! Und vor allem kann ich dabei selber viel lernen über meinen Hund, ohne das etwas passiert! Das betrifft Tierheimhunde oder Hunde aus 2. Hand und auch Welpen.

„Eine tolle Mensch-Hund-Bindung kann auch nicht jedes Problem wegwischen“.

Was meinst Du damit speziell???

„Dabei fällt mir ein: Ab welchem Alter soll denn das alles so toll funktionieren? Mit 8 Monaten vllt. oder doch erst mit 1,5 Jahren? Oder soll das nur an Groesse und Gewicht festgemacht werden. Wie dumm fuer große Rassen, die die grenze schon mit wenigen Monaten ueberschreiten!“

Ich denke nicht, daß es Sinn macht, einen 8 Monate alten Hund zu prüfen, da der Hund ja noch gar nicht erwachsen ist. Die Problemchen fangen zwar da schon an, wenn man nichts tut, aber dennoch ist es doch viel ausgeprägter, wenn der Hund 1,5 – 2 Jahre alt ist. Die Idee mit der Größe kam nicht von mir. Ich denke aber nicht, daß ein Bernhardiner wegen der Größe schon mit 6 Monaten eine Prüfung durchlaufen kann (könnte er vielleicht schon, hätte nur keine Aussagekraft, da die Pubertät noch bevorsteht!).

Für mich macht es auch keinen Sinn, irgendwelche Rassen in die Kataloge aufzunehmen und diese Leute zu bestrafen und für mich macht es auch keinen Sinn, allen Hunden Leinenpflicht und Maulkorbpflicht aufzuerlegen. Das Problem ist eben, daß einige Hunde auffällig geworden sind und sich viele Leute (zu Recht) belästigt fühlen. Und ich denke nicht, daß es bei der Gefahrhundeverordnung bleiben wird, da sich die Vorfälle dadurch nicht minimieren werden. Ich möchte auch gar nicht wissen, wie groß die Dunkelziffer ist von Hundevorfällen. Aber weil’s eben der Hund vom Nachbarn ist, läßt man das eben doch und macht es nicht „public“.

Mal abgesehen davon, was hast Du denn für einen Vorschlag, wie man das Hundeproblem in den Griff bekommen könnte??? Jeder lehnt sich dagegen auf und bezweifelt, daß das durchführbar ist und sogar die Leute, die ihre Hunde im Griff haben. Das kann ich nicht nachvollziehen, weil es uns allen zugute käme, würde man eine Lösung finden, um die Leute besser zu informieren. Es geht doch nicht darum, daß Leute „bestraft“ werden sollen, die im Einklang mit ihrem Hund stehen, es geht doch um die, die es nicht können und die dadurch auch zu einer Gefahr werden können und vor allem die Leute anzuhalten, sich mal Gedanken über ihren Hund zu machen und von Anfang an alles richtig in die Bahnen zu lenken. Ich bemerke schon, daß in der Gesellschaft eine regelrechte Panik ausgebrochen ist, wenn man mit einem Hund auftaucht. Es hat früher immer Leute gegeben, die Angst vor Hunden hatten, aber ich finde, daß es momentan ziemlich extrem ist. Sei es die Familie, die einen Ausflug macht und Kind auf „Wau, Wau“ aufmerksam macht, dennoch aber panisch wird, wenn Hund sich dann angesprochen fühlt. Ich finds sehr schade und bin froh, daß ich so nicht aufwachsen mußte, sondern eben viel mit Tieren zusammensein durfte und nicht hinter jedem Hund die reißerische Bestie vermutet wurde. Ich denke, die Gesellschaft wäre beruhigter, wenn sie wüßten, das etwas getan wird, BEVOR etwas passiert und würden auch wieder gelassener mit Hundebegegnungen umgehen können.

Viele Grüße
Bianca und Jill


von Norman(YCH) am 23. April 2000 15:50

: Hallo an Alle,
:
: habe heute folgenden Text in unserer Tageszeitung gefunden und hätte gerne gewußt, was Ihr davon haltet.
:
: Ministerin fordert Maßnahmen gegen Kampfhunde.
: DÜSSELDORF: Die Zucht und der Import von Kampfhunden sollen nach dem Willen von NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn(Grüne) in Deutschland
: verboten werden.

Tja, ein Rasseverbot taugt nichts!

Ließ doch mal unter gesetze und Verordnungen unter Bullterrierattacke, was ich von einem Hundeführerschein und anderen Dingen denke!

Gruß

Norman
:
: In einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Funke forderte Höhn
: unter anderem ein bundesweites Verbot der Zuchtlinien Bullterrier,Staffordshireterrier und Pitbull, denen besonders agressives Verhalten angezüchtet worden sei. Städte und Gemeinden sollten die Steuern für besonders gefährliche Hunde deutlich erhöhen können, schrieb Höhn. In einer neuen Gefahrhundeverordnung des Landes sollen zudem Halter großer Hunde zu einem Sachkundenachweis verpflichtet werden. Die neue Initiative des Landes sei durch die tödliche Attacke eines Rottweilers auf eine Rentnerin in Gladbeck ausgelöst worden. "Wir wollen nicht mehr so lange warten, bis alle Bundesländer sich einigen",sagte ein Ministeriumssprecher.
:
: Der "Hundeführerschein" solle für alle Hunderasse, die mindestens 40 Zentimeter hoch und etwa 20 Kilo schwer sind, gelten.
: Die Halter müssten nach dem Vorschlag von Höhn ihre Befähigung zum Umgang mit den Hunden bei speziell fortgebildeten Tierärzten erbringen. Personen, die wegen gemeingefährlichen Straftaten oder wegen Strafttaten in betrunkenem Zustand aufgefallen seien, sollten grundsätzlich keine Kampfhunde halten dürfen.
:
:
: Meiner Meinung nach, läßt sich soetwas garnicht durchziehen. Aber was meint ihr denn so?
:
:
:
: Neugierige Grüße
:
: Ulrike, Gini + Shana
:

von Tharin(YCH) am 30. April 2000 00:50

Hallo!

: ich denke, ein nicht bestandener Hundeführerschein sollte dem Halter
: aufzeigen, woran er noch zu arbeiten hat oder er bekommt auch die
: Erkenntnis, daß der Hund gar nicht freilaufen dürfte, weil er eben z.
: B. Joggern hinterherjagt.

Also nur Leinen-/Maulkorbzwang?

: Die meisten Halter nehmen das doch einfach so hin, weil sie der

Also bei uns nicht die meisten...

: Ich kann mir nicht vorstellen, daß es im obigen Fall jemanden
: weiterhilft, von einem Hund MIT Maulkorb angefallen zu werden,
: außer, daß er keine äußerlichen Verletzungen davontragen kann,

Und dieses "ausser" ist doch ganz entscheidend!
Der Maulkorb sollte ja nie als Freifahrtschein herhalten, sondern als
Rettungsanker.

: Ich denke, die Leute, die einen Hund haben, der resozialisiert wurde,
: wissen ihren Hund zu händeln und sind sich der Verantwortung bewußt.
: Zeigt zumindest meine Erfahrung!

Ich sehe das Problem in der Resozialisierungszeit. Wie soll das konform
gehen mit einem Fuehrerschein, der zu bestehen ist?
Das klappt doch nicht.

: Das sind für mich die eigentlichen Kandidaten, werden sie nicht im
: Vorfeld in die richtigen Bahnen gelenkt oder gehändelt durch
: Unkenntnis der Besitzer. Und die gilt es wachzurütteln.

Also ein Hundefuehrerschein eher als "Zeugnis" fuer die Halterschulung?
Oder meinst du, das Wissen um die Notwendigkeit des Bestehens eines
Fuehrerscheins laesst die Leute schon vor den Hundekauf mehr nachdenken?

: Wie gesagt, ein 100 %ig gibt es nirgends. Ich denke aber schon, daß
: wir weiter kommen würden, würden alle auf "Umwelt und Umwelteinflüsse"
: getestet werden, sprich andere Hunde, lärmende Kinder, Jogger,
: Inlineskater usw.

Ok, was passiert, wenn sie durchfallen? Ruebe ab?
Oder gilt das nur fuer Zuchtzulassung? Dann wuerde ich uebereinstimmen.

: Wenn eine Beschwerde vorliegt, ist meistens leider schon etwas
: vorgefallen. Das finde ich einfach zu spät.

So laeuft es nun mal ueberall, da wir naemlich i.A. wenig Hellseher zur
Berfuegung haben.
Ein Gerichtsverfahren kommt immer erst nach einem Vorfall zustande.
Und den Hundefuehrerschein mit den KFZ-Fuehrerschein gleichzusetzen, wie
es gerne getan wird, halte ich fuer falsch, da es um ganz andere
Qualitaeten als Luxus geht.

: Es wird immer zu Vorkommnissen kommen, aber ich denke, daß man sie
: zumindest eindämmen könnte, wenn die Halter mal offiziell gefordert
: werden und nicht erst im Nachhinein sondern schon im Vorfeld.

Ich halte diese Sicht fuer sehr realitaetsfern. Wie soll das denn
vonstatten gehen? Volkshochschulkurs bestehen und dieses Zeugnis dann
als Erlaubnis zum Hundeerwerb oder wie stellst du dir das vor?

Viel entscheidender finde ich, dass die bestehenden Gesetze strikt und
nicht lasch angewandt werden, dass es nicht wie so oft bei Verwarnungen
bleibt, dass oefter ein Hundehaltungsverbot ausgesprochen wird.

: Was gibt es da für Gegenargumente, den nicht machen zu wollen???

Weil Dinge verlangt werden, die der Hund im taeglichen Leben absolut nicht braucht. Ok, sie tun ihm (hoffentlich auch in der Ausbildung)
nicht weh, aber bedeuteten fuer so manchen Hundebsitzer ein grosses
Hindernis.

: Die "netten" Hundebesitzer müssen doch auch Steuern bezahlen,

Genau, wieso eigentlich? (Willkuersteuer)

: Es geht doch auch gar nicht um diese Leute, die in der Lage sind,
: ihren Hund zu führen, sondern um die, die es nicht können.

Ich sehe halt genug Leute, die sicher nicht in der Lage waeren, eine
BH mit ihrem Hund je zu laufen (Denk auch mal an verschiedene Rassen und
deren Jagdverhalten oder ist das ok, die an der Leine zu haben?) und dennoch ihrem Hund ein schoenes Leben bieten.

Da frage ich mich eben, ob das denn wirklich das Problem darstellt bzw.
ein Hindernis bei der Problemloesung (besteht ueberhaupt wirklich
eines?).

: : Was er auch könnte, in dem er ihn einfach nicht frei laufen laesst.
:
: Ich weiß nicht, ob das eine Lösung des Problems ist.

Es ist definiv die Loesung dafuer, dass der Hund augenblicklich
niemanden behelligt. Bei den Vorschlaegen fuer Fuehrerscheine klingt mir
aber staendig Freifolge in den Ohren. Man kann halt nun mal nicht jeden
Hund so mir nichts dir nichts ueberall "frei folgen" lassen, wobei
der Hund dabei aber laengst kein "Untier" sein muss.

Wo du schon die Steuern ansprichst: Wieso denn nicht die Steuer fuer die
geprueften Hunde merklich Herabsetzen?

: Vor allem, wem willst Du das auferlegen??? Allen?

Meine Rede. Wie soll es anders gehen, wenn man dem Hund, nicht desssen
Gerhorsam gerecht werden will?

: Ich denke, daß es unmöglich ist, allen Hunden die Leinenpflicht
: aufzubrummen. Das Ergebnis wären sicherlich noch viel mehr Hunde mit
: Leinenaggressionen. Ich fände es schade, wenn man die Hunde, die
: verträglich sind, in einer Menge nicht mehr zusammen spielen lassen
: könnte und ich denke, daß es auch die frustrieren würde, die ihre
: Hunde im Griff haben.

Wieso? Du koenntest doch einen Fuehrerschein machen mit dieser
bestandenen Pruefung den Hudn frei laufen lassen.
Ist es nicht genau das, was du moechtest: Nur folgsame Hunde im
Freilauf?

: Moment mal, wie komme ich dem denn bei? Wie bringe ich einem Hund denn
: bei, daß er zu mir eine Bindung aufbaut? Indem ich ihn laufen lasse
: und ihn machen lasse und ich dann feststelle, daß ich keinen Einfluß
: auf ihn habe?

Reden wir aneinander vorbei?
Geht es nicht um Gefaehrlichkeit und deren Feststellung bei Hunden?
Und vor allem die Konsequenz eines nicht bestandenen Testes?

: : Eine tolle Mensch-Hund-Bindung kann auch nicht jedes Problem
: : wegwischen.
: Was meinst Du damit speziell???

Erlernte Aggression z.B. Die Beziehung alleine macht den Berserker da
nicht zm frommen Lamm. Das zu glauben, waere Augenwischerei.

Oder eine Hund mit sehr starkem Jagdverlangen.

: Ich denke nicht, daß es Sinn macht, einen 8 Monate alten Hund zu
: prüfen, da der Hund ja noch gar nicht erwachsen ist. Die Problemchen
: fangen zwar da schon an, wenn man nichts tut, aber dennoch ist es doch
: viel ausgeprägter, wenn der Hund 1,5 – 2 Jahre alt ist.

Und da sprichst du noch von Vorbeugung?
Da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und du musst es wieder
rausziehen.
Diese Tests funktionieren einfach nicht als Vorbeugung.

Man kann erst testen, wenn der Hund da ist - und zwar in Praxis, nicht
Theorie.

Alles, was du vorbeugend betreiben kannst, ist Theorie. Das waere evtl.
zu ueberlegen.

: Das Problem ist eben, daß einige Hunde auffällig geworden sind und
: sich viele Leute (zu Recht) belästigt fühlen. Und ich denke nicht, daß
: es bei der Gefahrhundeverordnung bleiben wird, da sich die Vorfälle
: dadurch nicht minimieren werden. Ich möchte auch gar nicht wissen, wie
: groß die Dunkelziffer ist von Hundevorfällen.

Und ich wuerde gerne wissen, wieviele Prozente wir lediglich der
besseren Erfassung und Hysterie zu verdanken haben.

: Mal abgesehen davon, was hast Du denn für einen Vorschlag, wie man das
: Hundeproblem in den Griff bekommen könnte???

Endlich, endlich mal die bestehenden Gesetze ausschoepfen! Warum wird
das nicht getan?
Wenn wir noch so viele "tolle" Gesetze aufgebrummt bekommen oder uns
selber aufbrummen, es wird nichts aendern, solange es an der
Durchsetzung mangelt.

Ebenfalls sinnvoll faende ich eine einheitliche Besteuerung mit
ebenfalls einheitlichem Steuernachlass bei abgelegtem Test.

Absolut notwendig: Haftpflicht fuer alle Hunde.

Auch sinnvoll: Kennzeichnung von Hunden (Taetto oder Chip) und Erfassung
dieser. Haette auch gleich noch einen netten Nebeneffekt im Tierschutz.

: Es geht doch nicht darum, daß Leute "bestraft" werden sollen, die im

Natuerlich nicht - die "Dummen" werden die Hunde sein, die nicht
bestehen.
Was hast du mit denen vor?

: Ich denke, die Gesellschaft wäre beruhigter, wenn sie wüßten, das
: etwas getan wird, BEVOR etwas passiert und würden auch wieder
: gelassener mit Hundebegegnungen umgehen können.

Die Gesellschaft ist imemr froh, wenn nur irgendetwas getan wird -
Aktionismus ist angesagt!
Ob es not wendig ist, nuetzt oder schadet egal - Hauptsache, es passiert
etwas.


Tharin

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