Hilfe! Probleme mit Hund aus Spanien :: Hundeerziehung + Soziales

Hilfe! Probleme mit Hund aus Spanien

von Sandra(YCH) am 04. August 2001 07:16

Seit ca. 2 Wochen haben wir einen Hund aus Spanien, der sehr ängstlich und schreckhaft ist und unheimliche Angst vor männern hat, auch vor meinem Mann. Er hat sich bereits total auf mich fixiert und folgt mir in der Wohnung auf Schritt und Tritt. Wenn ich die Badezimmertüre schließe, sitzt er davor und jammert. Die Wohnung verlassen kann ich gar nicht, dann rennt er hin und her und heult. Wenn ich jedoch mal weg muss und mein Mann mit ihm allein in der Wohnung ist, heult und jammert er anfangs, doch dann schließt er sich meinem Mann an und folgt ihm die ganze Zeit. Sobald ich aber wieder anwesend bin, rennt er vor meinem Mann davon.
Wir wissen im Augenblick wirklich nicht mehr, was wir machen sollen.
Vielleicht kann uns hier aus dem Forum jemand helfen?


von Sarah und Yorick(YCH) am 04. August 2001 08:08


Ich finde, das klingt doch gar nicht so schlecht. Ihr habt den Hund ja
erst seit zwei Wochen. Er braucht noch Zeit um sich einzuleben...
...und ihr braucht noch etwas Geduld. Dass er sich deinem Mann nähert,
wenn du nicht da bist, zeigt doch, dass er schon begonnen hat, zu deinem
Mann Vertrauen zu fassen...immerhin ist er lieber bei deinem Mann als
ganz allein. Ihr wisst ja nicht, was er alles erlebt hat.
Um die Beziehung des Hundes zu deinem Mann zu verbessern, muss man
versuchen, deinen Mann mit für den Hund möglichst Positivem zu
verbinden. Dein Mann soll also den Hund füttern, vielleicht auch
Leckerchen zuwerfen und den Abstand verkleinern, bis er aus der Hand
frisst?
Geht der Hund mit deinem Mann allein raus, wenn du nicht da bist?

Gruss,
Sarah

von Stephan und Bambi(YCH) am 04. August 2001 08:39

Hallo Sandra,

wir mit unserer Hündin eine gute Bindung mit dem kompletten Füttern aus der Hand erreicht. Also nicht die Schüssel einfach hinstellen und fressen lassen. Sondern häppchenweise aus der Hand füttern.
Wirkt Wunder!

Gruß Stephan

von Ursula(YCH) am 04. August 2001 10:15

Hallo Sandra,

:Wenn ich jedoch mal weg muss und mein Mann mit ihm allein in der Wohnung ist, heult und jammert er anfangs, doch dann schließt er sich meinem Mann an und folgt ihm die ganze Zeit. Sobald ich aber wieder anwesend bin, rennt er vor meinem Mann davon.

Für zwei Wochen hört sich das wirklich recht gut an.
Wie man unbewußte "Drohsignale" vermeidet, kann man in dem Buch von Frau Feltmann, Welpentraining mit Gudrun Feltmann nachlesen. Auch das Training fürs Alleinlassen wird dort beschrieben. Ihr habt zwar keinen Welpen, aber nach dem was Du an Verhalten des Hundes beschreibst, ist der Aufbau des Vertrauens sehr ähnlich.

viele Grüße
Ursula

von Gisela(YCH) am 04. August 2001 10:35

Hallo,
ich kann Euch nur sagen, daß Ihr noch eine ganze Weile Geduld aufbringen
müsst, denn man kennt die Vorgeschichte des Hundes nicht und jetzt, nachdem der Hund endlich mal eine Bezugsperson oder sogar zwei hat und eine Bindung eingegangen ist, hat er evtl. doch etwas Verlassensangst.
Hier hilft nur Geduld und die Zeit.
Ich weiß wovon ich spreche, denn ich habe eine Hündin aus dem Ver-
suchslabor die ebenfalls zu mir eine ganz intensive Bindung aufgebaut
hat. Zu meinem Mann geht unser Hund zwar auch, aber die Bezugsperson
bin ich. Meine Hündin jammert zwar auch wenn ich außer Haus bin und sie
mit meinem Mann alleine ist, aber es ist schon viel besser geworden als
es anfangs war.
Mit Gewalt erreicht man nichts, es verängstigt und verunsichert den Hund nur.
Also Geduld haben, was sind schon 2 Wochen, die der Hund bei Euch ist.
Gebt ihm die Zeit, sich ganz einzuleben und an Euch zu gewöhnen, er muß
ja erst Vertrauen haben und sicher sein, daß er nicht wieder wegkommt
und alleine ist.

Gruß
Gisela

von Sandra(YCH) am 04. August 2001 14:08

Hallo Sarah,

ja, unser Hund geht schon mit meinem Mann allein spazieren, aber er schaut sich ständig um und sucht nach mir. Anfangs war es besser, da ließ er sich gern von meinem Mann anfassen und ging auch mit ihm spazieren.leckerchen nimmt er nicht von meinem Mann. Wenn er ihm etwas hinhält, läuft er verängstigt davon. Seinen Futternapf macht er allerdings im Laufe des Tages leer. Was mir noch aufgefallen ist: er trinkt fast gar nichts. Auch nach langen Spaziergängen rührt er das Wasser in seinem napf nicht an.

Lieben Gruß,
Sandra

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