Hündin zu dominant!? :: Hundeerziehung + Soziales

Hündin zu dominant!?

von Claudi(YCH) am 10. August 2001 12:11


Hallo!
Ich brauche einmal Eure Ratschläge und Erfahrungen.
Unsere Hündin (ca 10 Monate alt/Malinois-Mix)haben wir vor einem halben Jahr aus dem Tierheim geholt. Zu Hause verhält sie sich uns gegenüber einwandfrei, ist lieb und in keinster Weise dominant.
Ihr Verhalten scheint sich zu ändern, wenn ich mit ihr draussen unterwegs bin. Mit vielen Hunden spielt sie ganz normal, einigen jedoch
beisst sie beim Spiel ständig in die Ohren, in den Nacken und die Pfoten. Das geschieht manchmal so fest , dass der andere Hund kurz aufjault. Für unsere Hündin kein Grund aufzuhören. Ich ziehe sie dann vom anderen weg, lasse sie Sitzen und leine sie an. Vor einiger Zeit wollte eine andere Hündin sie dominieren, was sie allerdings nicht zuliess und es endete in einer kleinen Beisserei.
Sie ist übrigens zur Zeit am Ende ihrer 1. Läufigkeit.
Ich besuche mit ihr seit 4 Monaten eine Hundeschule (zur Zt. Sommerpause), wo sie sich wie folgt benimmt: Üblicherweise normales Verhalten beim Spiel mit anderen, aber wird ein anderer Hund ihr gegenüber zu aufdringlich oder dominant würde sie sich nie unterwerfen.
Es kommt mir so vor als unterscheide sie zwischen 3 Arten von Hunden.
Sensible, ängstliche Hunde malträtiert sie, mit dominanten Hunden bekommt sie Ärger aber ohne dass sie einmal nachgibt. Nur mit den Hunden, die weder dominant noch sensibel sind spielt sie vorbildlich.
Wie schon gesagt ist sie uns gegenüber sehr lieb. Wir machen regelmässig
Gehorsamsübungen mit ihr, sie bekommt ihr Futter erst dann, wenn wir gegessen haben,wir gehen als erste durch die Tür usw.
Wie ist eure Meinung dazu?

von Wilma u. Arno(YCH) am 10. August 2001 13:28

Hallo Claudi,

zunächst mal würde ich Euch raten das Problem mit der Trainerin/dem Trainer Eurer Hundeschule durchzusprechen.
Es ist so eine Sache, wenn ein Hund nicht aufhört einen anderen zu piesacken. Es ist auch ganz richtig dann einzugreifen.
Allerdings denke ich, daß bei Eurer Hündin das Alter (Pubertät) und vor allem auch die 1. Läufigkeit eine große Rolle spielt. Da sind viele Hunde kaum wieder zu erkennen.
Ich würde an Eurer Stelle drauf achten, daß sie wenig Erfolgserlebnisse hat. Also wenn Ihr wißt, daß ein Hund sich ihr gegenüber nicht wehren kann, entweder Spiel vermeiden oder früh eingreifen.
Mobbing ist relativ verbreitet unter Hunden, grade in diesem Alter. Und leider hat es die Auswirkung, daß der Hund, der selber so behandelt wird, das oft weitergibt.
Grade bei Welpen ist das sehr prägend. Wie verhält sie sich denn da ?? Das solltet Ihr auf jeden Fall gut im Auge haben.
Es wäre also wichtig, daß Euer Hund möglichst viel mit "gleichrangigen" Hunden zusammenkommt und auch gern mit solchen, die ihr mal die Meinung sagen (ohne echte Kämpfe selbstverständlich). Momentan wäre ich an Eurer Stelle aber etwas vorsichtig. Bei vielen Hündinnen ist die Phase nach der Hitze eher noch extremer (Verhalten anderen Hunden gegenüber).

Mit der Rangordnung in der Familie hat das im übrigen nix zu tun. Es ist eher ein Klarstellen bzw. austesten wo sie im Verhältnis zu anderen Hunden steht. Ihr wißt vielleicht selber noch wie Ihr Euch als Teenager benommen habt *g*.
Viele Grüße
Wilma u. Arno



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