Aus und Pfui in Wohnung ja, draussen nei :: Hundeerziehung + Soziales

Aus und Pfui in Wohnung ja, draussen nei

von Marion(YCH) am 18. Januar 2002 07:57

Hallo Silke,

genau 13 Monate jetzt. Wieso ??

von Marion(YCH) am 18. Januar 2002 09:50

Hallo,

die Geduld verlieren ich platze fast vor Wut weil ich mir sicher bin das sie weiß das sie es nicht darf. Wenn ich Pfui oder Aus rufe duckt sie sich unterwürfig. Mit Wurfkette habe ich auch schon versucht aber da hat sie sich nur nur einmal erschreckt und beim nächsten Mal hat sie das Fressen genommen und ist damit abgehauen. Aber danke für deine Hilfe.

Gruß Marion

von silke +Anton(YCH) am 19. Januar 2002 18:03

Hallo Marion,
ich überlege schon die ganze Zeit, wie es bei meinem Hund war. Ich weiß nicht mehr bis wann es gedauert hat, aber zu Anfang war er draußen wie ein Staubsauger. Mit 'nem halben Jahr hatte er mal so viel Dreck gefressen, dass er lauter Sand im Magen hatte. Er hatte dann die Kotzerei usw. und wir sind gleich zum Doc, der ih geröntg hat. Der hat dann den Sand "gefunden". Zum Glück konnten wir ihn so wieder entsanden.
Ich weiß auch genau, dass er an keinem Pferdeapfel und Kuhfladen vorbei kam. Das hat er mit 1,5 Jahren glaube ich auch noch gemacht (da bin ich mir fast sicher). Das mit den Pferde- und Kuhäpfeln haben wir nicht so verbissen gesehen. Diese Pflanzenfresser kacken ja manchmal Sachen aus, die für unsere Hunde noch wichtig sein können. Ich vermute, dass diese Lust auch ein wenig daran lag, dass ihm irgendetwas fehlte (obwohl er tolles Welpenaufzuchtfutter für große Rassen bekam). Irgendwann habe ich ihn erwischt, wo er an unserer Treppe geknabbert hat (die ist nicht aus Holz). Da habe ich ihm Kalkpräparate gegeben und schon hörte das Interesse für die Treppe auf.
Die Kackefresserei hörte dann auch irgendwann auf. Heute interessiert ihn sowas gar nicht mehr.
Deswegen würde ich die Sache auch nicht so sehr ins Ungehorsam einstufen.
Wenn es Dir doch Sorgen bereitet, kannst Du ja mal Deinen Tierarzt fragen, was evt. im Futter fehlen könnte. Warscheinlich kann das beste Futter im Wachstum doch nicht alles ausgleichen.
Viel Glück, es geht bestimmt vorbei!
Grüße Silke

von Marion(YCH) am 30. Januar 2002 16:46

Hallo Silke,

erst einmal noch Danke für deine Antwort, was du geschrieben hast beruhigt mich doch sehr. Alle anderen Hundebesitzer sagen das ihre Hunde das zwar auch gemacht haben aber schon mit 8-9 Monaten aufgehört haben. Eine Frage habe ich noch hast du es ignoriert wenn sie Sch.. oder Sonstiges gefressen hat. Ich habe es mit "schimpfen"versucht das nur zu dem Resultat kam das sie es jetzt schneller frisst. Teilweise hängt sie nur mit der Nase auf dem Boden. Im Moment darf sie nur an der Leine gehen und da kann ich sie halt noch wegziehen was aber auf Dauer auch keine Lösung ist. Laut TA und Blutbild etc. ist sie topfit und gutes Futter bekommt sie auch.

Danke noch einmal für deine Hilfe, Grüße Marion & Luna

von silke+anton(YCH) am 31. Januar 2002 08:21

Hallo Marion,
also das Kuhkacke und Pferdeäpfelfressen haben wir natürlich nicht mit Begeisterung wahr genommen, aber wir haben auch keinen Stress deswegen gemacht. Zumindest haben wir nicht gemeckert. Wenn wir rechtzeitig einen Haufen gesehen haben, haben wir ihn so abgelenkt, dass er ihn möglicht nicht mitbekommen hat.
Die ganze Sache läßt sich aber mit der Zeit mit dem allgemeinen Gehorsam in den Griff bringen, denke ich. Dazu gehören dann auch solche Sachen, dass andere Hunde, kaum von der Leine gelassen, nur noch Wildspuren hinterher rennen. Meiner ist mir seinezeit auch ausgebüchst und beim Spaziergen gehen hat er sich auch sonst nicht viel für mich interessiert.
Erst als ich das im Griff hatte, konnte ich auch erreichen, dass er von den Haufen abläßt (nun interessieren sie ihn gar nicht mehr). Dazu (hauptsächlich aber wegen dem Weglaufen) mußte er auch ein ganzes Jahr lang an der Flexileine gehen und ich habe in allen Situationen immer das ran rufen geübt.
In einem Buch von Urs Ochsenbein habe ich mal folgenden Tipp gelesen. Um einen Hund draußen aufmerksamer zu bekommen, sollte man u.U. eine komplette Mahlzeit mit sich herum tragen (vorzugsweise Trockenfutter...)und die an den Hund verfüttern, indem man ihn immer wieder ranruft, Sitz machen läßt oder Platz, oder Pfötchen geben oder über was springen (solange der Hund noch nicht so viel gegessen hat). So lernt der Hund, dass heranrufen immer bedeutet, dass etwas passiert und dass Frauchen immer interessanter ist, als die ganze Gegend, denn Frauchen hat immer was Leckeres. So bekommst Du Deinen Hund auf jeden Fall mehr auf Dich konzentriert, wenn Du draußen bist. Bei uns klappt es 100%, obwohl ein Jahr lang kaum Verbesserung zu bemerken war. Deswegen solltest Du den Hund solange meist an der Leine haben und nur an bestimmten Stellen los machen zum Toben und spielen.
Was ich auch toll finde ist wenn man mit seinem Hund Fährtensuche betreibt und somit die Nase auf was anderes "programmiert". Da ist mein Hund immer voll bei der Sache, selbst wenn ihm ein Hase vor der Nase herum springt.
Naja, und für die Vorliebe für was Stinkiges bekommt mein Hund so ca. 1 mal im Monat einen aufgesägtes Rinderbein (Rinderbein geviertelt, so dass er an's Mark ran kommt, kann man auch einfrieren). Die Dinger darf er dann im Garten verbuddeln und später wieder rausholen und weiterknabbern. Zuerst geht er nur an's Mark und später knackt er die Kugel des Gelenkes. Die Rinderbeine splittern ja nicht. Wenn es mir allerdings zu viele Stücken werden, die er abbeist, schmeiße ich die Knochen weg, damit die Stücken nicht irgendwo hängen bleiben. Mein Tierarzt ist nun völlig gegen jegliche Knochen, aber da bin ich etwas mutiger und gönne dem Hund das Vergnügen. Andere Knochen bekommt er allerdings nie, nur diese riesen Rinderbeine.
So, vielleicht konnte ich ja noch ein wenig helfen.
Viel Erfolg.
Grüße Silke

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