Definition vom jagen"" :: Ungereimtes

Definition vom jagen""

von Ga bi + Sheila(YCH) am 08. Juni 2001 10:14

Hallo Me,

wahre Worte !! Nichts hinzuzufügen.

Klopfaufdieschultergrüße
Gabi


von Martin + Mirko(YCH) am 08. Juni 2001 12:17

Grüß Dich Tanja,

ein interessanter disput. Selbstverständlich glaube ich dir, dass es dir keinen spaß macht, wenn dein hund "hinterherrennt" und dabei vielleicht tiere verängstigt, abgesehen von der eigenen gefährdung. (Ich kenne einen hasen, der zwei hunde auf dem gewissen hat. Er ist immer kurz vor dem auto über die straße...)

: Es gibt keinen Sinn dahinter!! Müssen Dinge, die man tut immer einen Sinn haben??

Sie haben einen. Und das ist sicher die intuitive frage mancher leser, wenn man dein ausgangsposting liest. Warum benennst du es um?
Ich möchte dich bitten, jetzt hier keine antwort zu geben, weil das nur zu ärger führt. Wer wie ich einen hund hat, der die jagdsequenz perfekt beherrscht, hat da keine illusionen. Solange der hase auf uns zuläuft, verhält der sich untypisch und wird vorsichtig beäugt, könnte ja gefährlich sein. Wenn er die blume zeigt, ist die amüsante pose vorbei.

vielleicht hilft dir das, die andere position besser zu verstehen.

tschüß Martin & Mirko



von Martin + Mirko(YCH) am 08. Juni 2001 12:25

Grüß Dich Anke,

: Sicher was die Vorstehhunde angeht?

nein. Vor allem nicht bei den "multifunktionsjagdhunden".

: Ich meine, dass das Inventar noch vollständig ist, jedoch eine Sequenz, nämlich das bewegungslose Verharren in der Orientierungsphase, stärker hervorgehoben wurde.

dem kann ich nur zustimmen.

: Zumindest bei den großen deutschen Vorstehhunden stellt sich das so dar.

s.o.

tschüß Martin & Mirko

von Wilma u. Arno(YCH) am 08. Juni 2001 15:27

Hi Anke,

ja ich hab neulich erst ein ganz extremes Gespräch mit jemand geführt bzw. ich selbst hab eigentlich nur geschluckt. Die Frau erzählte auch ganz cool, daß ihre beiden Hunde (inzwischen lebt nur noch einer und der ist 15) früher über Stunden gejagt haben. "Aber sie haben ja nichts gerissen". Im weiteren Verlauf erzählte sie dann: "dann haben sie ein kaninchen erwischt" "einmal sind sie in einen Hühnerstall eingebrochen und haben ein Huhn gekillt".
Mir wurde von ihr gesagt, ich könne Arno doch ruhig laufen lassen, wäre ja keiner da, er es sieht. Als ich daraufhin sagte, daß ich dies ganz sicher nicht tun würde und er sich dafür am Rad ausleben könne bewegungsmäßig (natürlich in Kombi mit anderen Sachen) hieß es: Ach das ist ja nicht dasselbe. Nach dem MOtto: Das macht dem Hund doch so einen Spaß.
Ich denke wenn man diese Einstellung konsequent durchzieht, von wg. natürlich für den Hund dürfte man gar keinen halten. Unsere Hunde bezahlen für ihr sicheres, bequemes Leben schon einen hohen Preis wenn man das genau nimmt. Aber ein sich selbst ernährender natürlich lebender Pariahund dürfte wohl kaum die Alternative sein.
Ich denke es ist wirklich ein großer Unterschied, ob ich etwas als normal ansehe und sage: Ich kann es trotzdem nicht dulden (mich also mit dem Wesen des Hundes aueinandersetze) oder ob ich sage: Das soller nicht, weil es mich stört oder Ärger bringt.
Eine Bekannte von mir war mal tief enttäuscht von ihrem Beagle, der draußen "nur" Spuren aufnahm und manchmal Stundenlang verschwand, als derselbe Hund unglücklicherweise einen Fasan im eigenen Garten tötete (Fasan flog in eine Ecke aus der er nicht mehr rauskam). Und viele würden wohl doch dran arbeiten oder den Hund anleinen, wenn er einmal echten Erfolg hätte und sie ein frisch getötetes Tier vor sich.
Viele Grüße
Wilma u. Arno (der gestern seine Chance nicht genutzt hat, sondern ne Farbratte nur gehütet statt gekillt hat)

von Marina(YCH) am 08. Juni 2001 22:08

Hallo Stephanie!
Wenn Du die Definition von jagendem Hund meinst, die Jägern gebietet, ihn abzuschiessen: Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Das geht von sobald sich der unangeleinte Hund weiter als 10m vom Halter entfernt, bis zum bewiesenen Hetzen.
Da die meisten Leute, die mit einem Gewehr in den Wald gehen, lieber erst schiessen und dann zugeben, daß es eigentlich nicht nötig gewesen wäre ist meine Definition von Jagd genauso eng wie die der meisten Yorkies: andere Tiere dürfen von meinem Hund nicht behelligt werden. Da stimme ich mit Wilma überein: Auch die Kaninchen haben ein Recht, den Nachmittag im Park zu genießen.
Viele Grüße
Marina

von andreas(YCH) am 09. Juni 2001 13:02

Ebenfalls hallo zusammen,

ich muß noch etwas in Richtung all derer loswerden, deren emotionaler Überschwang hinsichtlich wildlebener Beutetiere mir völlig fehl am Platz so sein scheint. Und weil mir dieses "das arme Bambi fällt vor Stress tut um" auf die Nerven geht.

Schon mal daran gedacht, dass es die im wahrsten Sinne des Wortes natürlichste Sache der Welt ist, dass Beutiere einem gewissen Stress durch die Anwesenheit von Beutegreifern ausgesetzt sind? Einem Stress und einer gezielten Selektion, die von keinem Jäger der Welt durch dessen Töten mittels moderner Waffen ersetzt werden kann?
Dass wir heute einen Rekordstand an Wild haben, der sich als ernste Bedrohung für die Flora entwickelt hat?
Dass wir es erst dadurch geschafft haben, Wild unter nahezu Zoobedingungen leben zu lassen, indem wir die Beutegreifer Bär, Wolf und Luchs nahezu ausgerottet haben?
Dass auch aus diesem Grunde schon kein Weg mehr an der menschlichen Jagd vorbeiführt?
Dass die Jägerschaft nicht einmal in der Lage ist, die vorgegebenen Abschußzahlen zu erfüllen?

Euer Wunsch nach einem "stressfreien" Dasein für jede Spezies mag einer "humanen" Einstellung entspringen. Wie das Wort aber bereits sagt, ist diese Einstellung völlig fehl am Platz. Die Natur ist nicht geleitet von einer ethischen und moralischen Grundordnung, der sich jede Art zu unterwerfen hat.

Um nun zum jagenden Hund zurückzukommen:

Ich habe einen in fast perfekter Weise vom Jagen abrufbaren Hund, der sich in seinem Jagdverhalten zuallererst an mir orientiert. Ich erwarte auch, dass jeder mit seinem Hund entsprechend arbeitet und dort, wo ihm dies nicht zuverlässig möglichist, den Hund an die lange Leine nimmt.

Dass aber mein allererster Gedanke einer Stressvermeidung gelten soll, dass verstehe ich nun nicht-insbesodndere nicht , wenn man sich die Zahl von 40.000 Tieren des Wildbestandes von beispielsweise Thüringen betrachtet, die dort Jahr für Jahr zu schiessen sind.

Aber wahrscheinlich sind einige auch der Meinung, das Erschossenwerden sei ja zumindest weniger Stress....

andreas




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