Urlaub ohne Hund :: Was sonst nirgends passt

Urlaub ohne Hund

von Mike(YCH) am 06. September 1999 10:03


Wir planen einen 3 wöchigen Urlaub in Australien, leider ohne unseren Hund. Wir möchten ihn in ein nettes "Hundehotel" für die Zeit bringen. Wie reagiert ein Hund darauf? Wer hat Erfahrungen darüber gemacht? Über jedes Feedback freue ich mich!
Mike

von Bianca(YCH) am 06. September 1999 10:13

Hallo Mike,
was habt Ihr für einen Hund und welche Bindung hat er zu Euch???

Es ist schon sehr schwer für einen Hund, sein Rudel nicht bei sich zu haben. Habt Ihr nicht die Möglichkeit, den Hund zu Bekannten zu geben, die auch einen Hund haben, den er kennt. Das vereinfacht ihm das Wegbleiben von Euch. Wir haben bei uns eine Art Gemeinschaft gebildet, in dem wir unsere Hunde immer mal austauschen, wenn einer nicht da ist. Passiert ja schon mal, daß man auch mal einen Tag über keine Zeit hat. Das funktioniert prächtig, weil die Hunde sich kennen und die anderen Besitzer eben auch, weil man ja auch so miteinander spazieren geht und der Hund auch nicht aus seiner Umgebung gerissen wird.

Meiner Hündin fällt es trotzdem schwer, wenn wir mal 3 Wochen weg waren und man merkt es ihr an, daß sie absolute Ängste hat, daß man sie wieder verläßt. Das dauert dann einige Wochen, bis sie begreift, daß es nicht so ist. Wäre es noch ein fremder Ort und fremde Leute, würde ihr es noch schwerer fallen.

Viele Grüße
Bianca

von Mike(YCH) am 06. September 1999 12:09

Hallo Bianca,
danke für Deine Antwort. Wir haben einen Soft Coated Wheaten Terrier und er ist in unsere Familie (2 Kinder) voll integriert.

Vielleicht finden wir noch jemand der ihn während des Urlaubs aufnimmt aber die Chancen stehen eher schlecht.

Mike

von bianca(YCH) am 06. September 1999 12:22

Hallo Mike,
was für ein schöner und pfiffiger Hund!
Der Züchter würde ihn nicht zur Pflege aufnehmen???
Hoffe, daß Ihr noch fündig werdet. Denke doch, daß dies nicht problematisch werden wird. Fragt doch einfach mal nach in der Nachbarschaft und sagt zu, daß ihr im Gegenzug den anderen auch übernehmen würdet (vorausgesetzt der andere ist genauso lieb wie Eurer zu Kindern).

Viele Grüße und viel Erfolg
Bianca:

von Juliane(YCH) am 07. September 1999 05:34

Hi Mike,

ich war am Wochenende in der Eifel, bei Günter Bloch. Bei der Gelegenheit habe ich auch etwas mehr über seine Hundepension erfahren. Die Hunde werden dort, soweit möglich, im Rudel gehalten und haben jede Menge Auslauf. Neben der normalen Möglichkeit der pension gibt es auch noch die Möglichkeit des "Aktiv-Urlaubes" für den Hund. Da werden dann Dinge wie Fahrradfahren oder ähnliches gemacht. Was dem Hund halt so Spass macht (nicht zu verwechseln mit isolierter Ausbildung). Ich habe einen guten Eindruck erhalten. Da Bad Münstereifel nicht alzu weit von Köln weg ist, haben wir zumindest beschlossen (obwohl wir bei Frankfurt wohnen) unseren nächsten Urlaub vom Flughafen dort zu beginnen, und unseren Rotti bei Bloch "zu parken".

Gruss Juliane

von Franziska + Wonda(YCH) am 07. September 1999 09:28

Hallo Mike!

Einen Tip hast Du ja schon bekommen, den mit Günther Blochs Hundefarm in Bad Münstereifel. Das ist sicher eine tolle Lösung, dort arbeiten wirklich Fachleute und für den Hund ist es sicher interessant, mal in einer Gruppe zu leben.

Ansonsten höre Dich um, wie die Hunde in anderen Pensionen untergebracht sind. Ich selber nehme auch Hunde in Pflege (leider bin ich in Bayern und damit zu weit weg für Dich) und bei uns leben maximal zwei Ferienhunde, und zwar voll integriert in der Familie. Ich hätte aber auch keine Bedenken, meinen Hund in eine Pension zu geben, die Zwinger hat, denn Zwinger und Zwinger ist ein Unterschied. Ich hatte Wonda schon mal in Zwingerhaltung in Pflege gegeben, dort konnte sie sich in ihr geräumiges Haus zurückziehen, wann sie wollte, hatte einen Zwingerauslauf mit weichem Erdboden, der aus Hygienegründen immer wieder ausgetauscht wird, und sie hatte viel Freilauf auf dem Gelände + Fahrradfahren mit der "Pensionsmutter". Wonda war zwar von dem vielen Sausen auf dem Gelände mit den Rottis der Pension superdreckig, als ich sie wiederholte, aber sie war fröhlich und aufgekratzt.

Meine Ferienhunde brauchen nur sehr kurz um zu checken, was bei uns so Sache ist. Wichtig ist, daß die Pension die bekannten Kommandos übernimmt und dem Hund nicht Sachen erlaubt, die zu Hause verboten sind (obwohl die Hunde das auch schnell raffen, ein Jacky mogelte sich immer ins Bett meiner Tochter, was sie toll fand, aber zu Hause denkt er nicht im Traum daran). Wir haben auch ein schlechtes Beispiel für "Familienanschluß" hier in der Nähe. Da wohnen die Hunde zwar auch im Haus, aber es sind sozusagen "Zimmerzwinger" ohne Kontakt zu den anderen Hunden. Angeblich gibt es zwei Stunden Auslauf am Tag, aber das ist schwer vorstellbar bei bis zu sechs Hunden + Hundeschulbetrieb. Dafür nimmt die Pension z.Zt. 45 Mark am Tag, ab 2000 dann 65 Mark. Als Beispiel: Ich nehme noch 25 Mark + Futter, ab Januar dann 30 Mark + Futter.

Meine Ferienhunde sind zu Hause manchmal erst ein oder zwei Tage "niedergeschlagen" und die Besitzer sind dann regelrecht eifersüchtig, daß der Hund uns nachtrauert. Aber wenn ich ihnen erkläre, daß der Hund sich jetzt erstmal wieder auf das "neue alte" Rudel einstellen muß, dann ist es okay.

Ich wünsche Dir, daß Du einen guten Platz für Deinen Hund findest.

Viele Grüße von Franziska und Wonda. Zur Zeit ist mal kein Ferienhund da, ist auch ganz schön.

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