. 5 Wochen selbstgekocht . :: Hundefutter & Hunde Ernährung

. 5 Wochen selbstgekocht .

von Heike M.-N.(YCH) am 14. September 2000 12:21

Hallo Marlene,
ich koche jetzt seit drei Wochen für Nele selber (abends und Wo-En), sie beobachtet begeistert jeden meiner Handgriffe, die Akzeptanz ist stark nach oben gestiegen und meine Beliebtheitskurve bei Nele hat enormen Aufschwung erlebt, das ist wohl wirklich wahr :-).
Ich hätte es nie geglaubt, wenn jemand mir gesagt hätte, dass die Hunde einen Unterschied machen zwischen gekauftem und selbstgekochtem Futter, aber Nele ist der beste Beweis, das es einen Riesenunterschied in der
Akzeptanz gibt.
Viele Grüße
Heike

von Miriam K.(YCH) am 14. September 2000 12:26

: Hallo Annette
:
: ich habe vor gut einem halben Jahr umgestellt und kann Deine Beobachtungen nur bestätigen. Mein vierjähriger ist zum ersten Mal in seinem Leben schuppenfrei und hat keinen Juckreiz mehr, das Fell ist seidenweich geworden und glänzt wie eingeölt. Und was die Verdauung angeht, die Probleme hatte er vorher-immer abwechselnd Durchfall und Verstopfung-und gehören jetzt der Vergangenheit an.

Zuerst hab ich gedacht, ich bilde mir das alles nur ein ...
Aber es ist so offensichtlich, mich haben auch schon etliche Leute drauf angesprochen, die meine Hunde schon länger kennen und denen es auch direkt aufgefallen ist.

Frage an dich: hast du mal irgendwann nach der Umstellung des Futters mal ein Blutbild von deinem Hund machen lassen, um zu sehen, ob die Werte o.k. sind ? Das hatte mir mal jemand empfohlen, als es um eventuelle Über- bzw. Unterversorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen ging ?

Gruss
Miriam K.


von Marlene(YCH) am 14. September 2000 12:25

.
: Ich hätte es nie geglaubt, wenn jemand mir gesagt hätte, dass die Hunde einen Unterschied machen zwischen gekauftem und selbstgekochtem Futter, aber Nele ist der beste Beweis, das es einen Riesenunterschied in der
: Akzeptanz gibt.

Hallo Heike,

wem sagst du das ? :0)

Liebe geht eben doch durch den Magen! :0)

Viele Grüsse
Marlene


:

von Marlene(YCH) am 14. September 2000 12:31

Das hatte mir mal jemand empfohlen, als es um eventuelle Über- bzw. Unterversorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen ging ?
:
Hallo Miriam,

ein Blutbild ist nicht gleich Vitaminstatus .

Diese Informationen können aus einem chemischen Bluttest gewonnen werden?
Albumin (ALcool smiley
Das Protein wird von der Leber produziert. Ein verringertes Vorkommen
kann auf eine chronische Leber- oder Nierenerkrankung hinweisen oder auf
eine Infektion durch Parasiten.
Alaninaminotransferase
(ALT)
Ein Enzym, das bei Lebererkrankungen einen erhöhten Wert hat.
Alkalische Phosphatase
(AP)
Ein Enzym, welches vom Gallensystem (Leber) produziert wird. Erhöhte
Werte können auf Lebererkrankungen hinweisen.
Amylase ( AMLY)
Die Bauchspeicheldrüse produziert Amylase, um die Verdauung zu fördern.
Erhöhte Werte können auf eine Erkrankung der Bauspeicheldrüse oder der
Nieren hindeuten.
Blutharnstickstoff
Blutharnstickstoff wird von der Leber produziert und über die Nieren
ausgeschieden. Leber- und Nierenkrankheiten können durch einen Test
festgestellt werden.
Kalzium (Ca²)
Erhöhte Werte dieses Minerals können auf Tumorarten, auf Erkrankungen
der Nebenschilddrüse oder der Nieren hinweisen.
Cholesterin (Chol)
Erhöhte Werte können auf eine Schilddrüsenunterfunktion,
Entwicklungsstörungen oder auf Leber- und Nierenerkrankungen hinweisen.
Kreatinin (CREA)
Kreatinin ist ein Nebenprodukt des Muskelstoffwechsels und wird über die
Nieren ausgeschieden. Bei Nierenerkrankungen oder einer Harnstauung
können erhöhte Werte vorliegen.
Blutzucker (GLU)
Besonders bei Katzen deuten erhöhte Werte auf Diabetes oder Streß hin.
Niedrige Werte können auf Lebererkrankungen hinweisen.
Phosphor (PHOS)
Erhöhte Werte können auf Nierenerkrankungen hinweisen.
Gesamtbilirubin (TBIL)
Bilirubin ist Bestandteil des Gallensekrets und wird von der Leber in den
Darmtrakt ausgeschieden. Bei der Diagnose, ob Probleme im Gallengang
vorliegen, können die Werte nützlich sein.
Gesamteiweiß (TP)
Der Gesamteiweißwert kann auf eine Vielzahl von Störungen hinweisen
und auf Erkrankungen der Leber,der Nieren und des Magendarmtrakts.
Elektrolyte (Natrium,
Kalium, Chlorid)
Das Gleichgewicht dieser chemischen Substanzen ist für die Gesundheit
des Tieres ausschlaggebend. Abnorme Werte können lebensbedrohlich
sein.
:
: Gruss Marlene

von Miriam K.(YCH) am 14. September 2000 13:02

:
: Hallo Marlene,

hab mal wieder alles durcheinandergebracht, es ging um die Untersuchung der Elektrolyte ....

Vielen Dank für deine Infos zu Blutuntersuchungen. In Bezug auf den Kalziumspiegel hätte ich mal noch ne Frage:
ich erinnere mich dunkel, dass K.D. Kammerer irgendwann geschrieben hat, dass die bei der Blutuntersuchung festgestellten Kalziumwerte keine Aussagekraft hätten .... oder so ähnlich.
Kannst du dazu was sagen ?

Ich frage deshalb, weil bei meinem Hund eine Hyperkalzämie festgestellt wurde (vor ca. 3 Monaten), habe dann nach 5 Wochen nochmals Blut untersuchen lassen, da waren die Werte völlig normal ...

Gruss
Miriam K.


von Marlene(YCH) am 14. September 2000 14:56


: ich erinnere mich dunkel, dass K.D. Kammerer irgendwann geschrieben hat, dass die bei der Blutuntersuchung festgestellten Kalziumwerte keine Aussagekraft hätten .... oder so ähnlich.
: Kannst du dazu was sagen ?
:
Hallo Miriam,

ich weiss nur, dass der Körper bei Mangel den Knochen
Kalzium entzieht.

: Ich frage deshalb, weil bei meinem Hund eine Hyperkalzämie festgestellt wurde (vor ca. 3 Monaten), habe dann nach 5 Wochen nochmals Blut untersuchen lassen, da waren die Werte völlig normal ...
:
: Ich würde sagen, dass diese normalen Werte offensichtlich
mit deiner Ernährungsumstellung zu tun haben.


Gruss Marlene
:
:

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