Futter mit Immunabwehr?! :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Futter mit Immunabwehr?!

von Connie(YCH) am 06. Juni 2001 18:28

Hallo zusammen!

Ich hab mal ne ganz blöde Frage. Ich bin bei meinem Boxer Bandit (16 Monate) gerade am Umstellen des Futters. Bisher hat er Happy-Dog bekommen. Erst für Welpen, dann für Junghunde. Ich hab mich durch jede Menge Postings von Euch gelesen. Und verschiedene Marken an Trofu und verschiedene Frischfutter ausprobiert. Mögen tut er sie alle, der Stuhl ist auch okay. Aber Bandit hat gesundheitlich Schwierigkeiten, zumindestens mehr als Kira (meine alte Boxerhündin). Von seinen 16 Monaten hat er locker über 8-10 Monate Antibiotika wegen den unglaublichsten Infektionen mit Bakterien bekommen. Er holt sich jeden Husten, Entzündung...und reagiert auch total empfindlich auf die Milben in den Hecken und eben alles was es so im Garten und im Park gibt. Durch diese vielen Antibiotika im letzten Jahr, daß ist wenigstens mein Gefühl, ist sein Immunsystem irgendwie lahmgelegt und wenn nix ernsthaftes ist, ne Ohrenentzündung oder sowas ist eigentlich immer da:-( Nun meine Frage: Hat jemand von Euch auch so einen geplagten Hund? Und kann das was mit dem Futter zu tun haben? Was füttert Ihr?

Ich freue mich über jeden Tipp.
Liebe Grüsse Connie und der sich kratzende Bandit

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 06. Juni 2001 18:35

Hi Connie,

laß mal den ganzen Industrie-Mist weg und gib Frischfutter.

Gruß
Kathi

von Amelie(YCH) am 07. Juni 2001 07:51

Hi, Connie!
In Deinem Fall schließe ich mich Kathi an und würde es auch (wenigstens eine Weile) mit Frischfutter probieren. Du wirst recht haben, daß das Immunsystem bei Deinem Hund ganz durcheinander ist, da sind Fertigprodukte sicher nicht so günstig. Mein Hund ist zwar nicht ganz so empfindlich wie Deiner, aber ich habe mich auch durch massig Futtersorten probiert. Abgesehen von der Verdauung hat mein Hund von bestimmten Sorten z.B. Schuppen bekommen. Jetzt habe ich ein Futter, mit dem wir bestens zurechtkommen, aber für Deinen Hund ist jede Art von Fertigfutter im Augenblick sicher problematisch. Liebe Grüße, Amelie

von Connie(YCH) am 07. Juni 2001 08:36

Hi Kathi und Amelie,

danke Euch beiden. Dein link, Kathi, beschreibt ja so ziemlich mein Problem. Da ausserdem ein Frischfutterladen fast nebenan bei mir ist, wird Bandit in den nächsten Monate erstmal nur Frischfutter bekommen.

Einen schönen Tag Euch beiden!

Viele Grüsse, Connie

von Edith(YCH) am 07. Juni 2001 16:21

: Hallo !

Du schreibst dass dein Hund 16 Monate alt ist. Ein wirklich objektives Resultat über das Wirken eines Hundefutters bekommst du aber erst, wenn du es auch mind. 2 Monate gefüttert hast. Bei den Problmen die du schilderst, würde ich wirklich mal versuchen ( aber auch genau so durchhalten, nichts ausprobieren!!!!!) FRIFU zu füttern. Kathi weiß darüber extrem gut bescheid!

Edith

von Michael(YCH) am 08. Juni 2001 09:46

: Hallo zusammen!
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: Ich hab mal ne ganz blöde Frage. Ich bin bei meinem Boxer Bandit (16 Monate) gerade am Umstellen des Futters. Bisher hat er Happy-Dog bekommen. Erst für Welpen, dann für Junghunde. Ich hab mich durch jede Menge Postings von Euch gelesen. Und verschiedene Marken an Trofu und verschiedene Frischfutter ausprobiert. Mögen tut er sie alle, der Stuhl ist auch okay. Aber Bandit hat gesundheitlich Schwierigkeiten, zumindestens mehr als Kira (meine alte Boxerhündin). Von seinen 16 Monaten hat er locker über 8-10 Monate Antibiotika wegen den unglaublichsten Infektionen mit Bakterien bekommen. Er holt sich jeden Husten, Entzündung...und reagiert auch total empfindlich auf die Milben in den Hecken und eben alles was es so im Garten und im Park gibt. Durch diese vielen Antibiotika im letzten Jahr, daß ist wenigstens mein Gefühl, ist sein Immunsystem irgendwie lahmgelegt und wenn nix ernsthaftes ist, ne Ohrenentzündung oder sowas ist eigentlich immer da:-( Nun meine Frage: Hat jemand von Euch auch so einen geplagten Hund? Und kann das was mit dem Futter zu tun haben? Was füttert Ihr?
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: Ich freue mich über jeden Tipp.
: Liebe Grüsse Connie und der sich kratzende Bandit
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Hallo Connie,

im Fertigfutter sind immer Zusatzstoffe enthalten, auch beim Menschen. Einher mit diesen Stoffen geht ein Ansteigen der Allergien bei Mensch und Tier. Deshalb ist eine naturnahe Fütterung immer die beste. Raubtiere, und Hunde gehören durch den Ahn Wolf dazu, fressen zuerst die Innereien, wenn sie ein Wild gerissen haben. Darin sind wahnsinnig viele Mineralien und Vitamine sowie weitere Biostoffe. Sie helfen nachdrücklich das Immunsystem in optimalem Zustand zu halten. Im Darm ist die Darmflora geradezu ein Eldorado für solche Stoffe. Leider habe ich keinen Hund mehr, wenn ich jedoch in meiner Hühnerhaltung ein Hähnchen geschlachtet habe, bekam er die Därme, die er mit Hochgenuss verspeiste. Das hört sich jetzt vielleicht etwas krass an, ist aber aus biologischem Blickwinkel das Natürlichste auf der Welt. Ordentlich versorgte Hühner haben natürlich in den Gedärmen auch keine Schadstoffe.
Frisst dein Hund Kot oder verstärkt Gras? Wenn ja, sind das Zeichen eines Vitamin-Mangels. Es wäre in diesem Fall darüber nachzudenken, extra Vitamine einzusetzen. Dazu gehört auch das auf diesen Seiten schon oftmals angesprochene Vitamin K1. Es ist in der Lage, das vom Tier für den Stoffwechsel hergestellte Protein C zu aktivieren. Wenn das Protein C aktiviert ist, wirkt es massiv gegen Bakterien. Ohne Aktivierung durch Vitamin K1 ist Protein C nicht tätig und stärkt damit auch nicht die Abwehrkraft. Vitamin K1 hat aber auch in anderer Hinsicht wesentlichen Einfluss aufs Abwehrsystem, genauso alle anderen 12 Vitamine und Mineralstoffe. Leider werden bei den Vitaminen meistens, wenn separat beigesetzt, alle bis auf Vitamin K1 gereicht. Die Alternative K3 ist nicht in der Lage, Protein C zu aktivieren und hat zudem z. B. maßgeblichen Einfluss auf die Schwächung des Immunsystems (z. B. Zerstörung von Glutathion, einem maßgeblichen Stoff in der Abwehr). Vitamin K1 ist natürlich, K3 bzw. seine Verabreichungsformen als so genannte Derivate sind reine Kunstprodukte aus dem Labor, die in der Natur unbekannt sind.
Mit aus all den genannten Gründen sollte die Fütterung immer so natürlich wie machbar gehalten werden. Was machbar ist, entscheidet immer der Hundehalter für sich selbst. Auf alle Fälle ist eine Nicht-Fertigfutterfütterung positiv. Über spezielle Futter kann ich dir keine Auskunft geben, ich will nur auf allgemeiner Basis einige Hintergründe transparenter machen - vielleicht geben die Ausführungen Denkanstösse.

Michael


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