Agility-Wippe neu eintrainieren, WIE ? :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Agility-Wippe neu eintrainieren, WIE ?

von Susan(YCH) am 06. Oktober 2000 05:29


Hallo Yorkies,
Ich lese mich viel durchs Yorkie und habe jetzt auch mal eine Frage an Euch.

Ich war gestern Abend zum 4. Mal im Agility-Training (habe die letzten beiden Male wegen Ferien gefehlt) und somit hatten wir noch keinen Kontakt zur Wippe. Der Trainer hat mir dann einfach gesagt ich solls doch einfach mal probieren, er würde die Wippe dann festhalten beim runterkommen. Beim ersten Mal gings ja gerade noch so gut, aber beim 2. Mal ist mein Hund seitwärts runtergesprungen und dann ging eigentlich gar nichts mehr. Wir (der Trainer und ich) wollten ihn dann nochmals drüberlocken, aber er hat sich dermassen gesträubt, dass wir es dann doch seingelassen haben.

Könnt Ihr mir mal schildern wie Ihr das erste Mal an die Wippe rangegangen seid ??

Ich hoffe mein Hund vergisst das Intermezzo bis zum nächsten Training (er ist sonst nicht gerade ein ängstlicher Hund, aber auch nicht unbedingt der Superdraufgänger).

Vielen Dank für eure Infos.

Grüssli
Susan & Urex, die Agi-Neulinge

von Robert Ladwig(YCH) am 06. Oktober 2000 06:26

Halla Susan,

am Anfang sollte die Wippe mit 3 Personen (ggf. 4 Personen) trainiert werden. Du führst Deinen Hund an der Leinde über die Wippe bis zum Kipppunkt. Auf der anderen Seite geht ein Übungleiter mit, um ein seitliches Abspringen zu verhindern. Nachdem der Hund die Wippe betreten hat, stellt sich ein weiterer Übungsleiter direkt am Wippenanfang um die Wippe sanft in der Kippbewegung abzufangen (oder bei sehr ängstlichen Hunden) diese einige wenige Male leicht zu schwingen. Jetzt solltest Du Deinen Hund beruhigen (streicheln, lobend sprechen). Dann fühst Du Ihn zum Ende der Kontaktzone auf der ein Leckerchen liegt. Du zeigst Ihm dieses mit "Such " o. "Look" etc.. In dem Moment wo der Hund auf die Kontaktzone über den Kipppunkt geführt wird läßt der hintere Übungsleiter die Wippe sanf nach vorne abkippen, so dass der Hund seine Belohnung auf der Kontaktzone erhält wenn Sie vollends in gekippter Stellung sich befindet. Bei sehr kektischen und schnellen Hunden kann es sinnoll sein (am Anfang dieser Übung) einer Helfer am Ende der Wippe zu stellen der zusätzlich das Kippen der Wippe überwacht und durch die bloße Anwesenheit in Hund einbremst am Ende der Wippe. Einige Hunde rennen so hektisch über die Wippe das eine Führung mit Leine und Helfer an der Seite sich schwiering gestaltet. Dies sollte aber nur die Ausnahme bleiben da einige Hunde durch den 4. Helfer sich gestört oder auch bedrängt fühlen. Hier muß man ggf. ausprobieren
bzw. kann auch nach einigen guten Versuchen auf 3 Helfer, dann auf 2
Helfer umstellen. Bitte bei Hunden die hier eine negative Erfahrung gemacht haben (seitliches Abspringen, Herunterfallen etc.) in langsamen
Schritten das Gerät erlernen lassen damit der Hund hier Vertrauen entwickelt. Ein unsicherer Untergrund (kippende Wippe) wird instinktiv von Hunden gemieden. Hier muß der Hund erst Vertrauen zum Gerät entwickeln. Ich wünsche Dir viel Glück beim Training.

Gruß Robert

von Konny(YCH) am 06. Oktober 2000 08:27

Hallo Susan
Bei extrem ängstlichen Hunden oder Welpen würde ich vorschlagen,die Wippe festzustellen.D.H.den Tisch under das Ende der Wippe zu stellen so das diese nicht mehr wippt.Den Hund mit Leckerle auf den Tisch locken,und ihn dann loben(mit Ball geht es natürlich auch).Das solange üben,bisder Hund selbständig und freudig die Wippe betritt.Der nächste Schritt wäre dann,das der Hund die nicht mehr ganz festgestellte Wippe betritt.D.H.es muß ein Gegenstand sein nicht ganz so hoch wie der Tisch,aberso das die Wippe waagerecht aufkommt.Das Knallen vermeiden also nicht aufschlagen lassen,sondern von einer andere Person langsam mithelfen und aufsetzen lassen.
Probier es aus.Gerade wenn er sehr ängstlich reagiert.
MFG
Konny

von Susan(YCH) am 06. Oktober 2000 08:45

Hallo Konny,
Ich weiss nicht, er ist eigentlich nicht ängstlich nur vielleicht vorsichtiger als andere Hunde. Die A-Wand und den Steg bewältigt er absolut ohne Probleme, muss da immer eher bremsen, dass er nicht drüberfliegt. Ich habe mir gedacht, wenns beim nächsten Mal nicht besser ist, frag ich mal meinen Mann ob er mit ins Training kommt. Vielleicht hat er mehr vertrauen zu uns beiden als zum Trainer.

Trotzdem danke für den Tipp.

Grüssli
Susan & Urex

von Susan(YCH) am 06. Oktober 2000 08:52

Hallo Robert
:
Auf der anderen Seite geht ein Übungleiter mit, um ein seitliches Abspringen zu verhindern.
- das haben wir so gemacht

... ein weiterer Übungsleiter direkt am Wippenanfang um die Wippe sanft in der Kippbewegung abzufangen ...
- wir haben zwar zwei Uebungsleister, aber haben die Gruppe auch auf beide aufgeteilt, aber wenn er das nächste Mal wieder Angst kriegt schlag ich das mal vor (muss ja nicht ein Uebungsleiter sein, kann ja auch sonstwer sein, ansonsten frag ich meine Mann zu uns hat er bestimmt auch mehr Vertrauen)

Danke für die Tips werde ich mir merken
Grüssli
Susan & Urex

von Robert Ladwig(YCH) am 06. Oktober 2000 09:02

Hallo Susan,
wenn Dein Mann mitmacht ist dies mit Sicherheit sogar noch besser (Vertrauensbasis). Viel Glück Euch dreien !!!!

Gruß Robert

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